Private Krankenversicherung 2014 – Kunden im Ausland

Kunden privater Krankenversicherungen, die im Ausland leben, könnten in den letzten Monaten Post vom Versicherer erhalten haben.
Hintergrund sind Fragen zum gewöhnlichen Aufenthaltsort und damit verbunden der Hinweis, dass nach Tarifbedingungen Leistungen nur bedingt oder gar nicht mehr im Ausland gezahlt werden.

Auch wenn wie in einigen Fällen schon Jahre vorher die Regulierungen erfolgten, heißt dies noch lange nicht, dass das für die Zukunft auch so ist, ein „Gewohnheitsrecht“ kann dort sicherlich nicht entstehen.
Somit entstehen den Betroffenen größere Probleme. Ein Versicherungsschutz das Leben außerhalb der EWR muss nicht aufrechterhalten werden. Normalerweise wechselt man dann den Versicherer, diesmal sollte man dann einen Tarif wählen, der bedingungsgemäß diesen Punkt und einige weitere, den Auslandsaufenthalt betreffende Themen abdeckt. Was ist aber, wenn der Gesundheitszustand ein Wechsel nicht mehr zulässt?

Versicherungen ausschließlich nach Vertragsbedingungen wählen 

Genau solche Fälle sind es, die bei einer Beratung zum Abschluss einer privaten Krankenversicherung vermieden werden sollten.
Die garantierten, in den Vertragsbedingungen festgeschriebenen Leistungen entscheiden letztendlich was der Kunde in Zukunft erwarten darf. Aus diesem Grund ist es heute wichtiger denn je, ausschließlich aufgrund der Vertragsbedingungen den passenden Versicherungsschutz für Kunden herauszusuchen.

Das o.g. Beispiel, bei dem es „nur“ um den Versicherungsschutz im Ausland geht, ist nur ein Beispiel von vielen. Zwar betrifft dies nur wenige, es zweigt aber deutlich, dass von Seiten der Gesellschaft eben doch auf die Vertragsbedingungen geachtet wird und nicht auf die individuelle Kundensituation.

Viele Privatversicherte mit Versicherungslücken

Macht dieses Beispiel Schule, dürfen sich Kunden mit entsprechend leistungsschwachen Tarifen auf eine ganze Reihe von Einschränkungen gefasst machen, auch und gerade was Leistungen in Deutschland betrifft.

Beispielsweise können ungünstige Vertragsbedingungen die Bezahlung einer Rechnung  bestimmter Krankenhäuser verwehren, wenn nicht vor Einweisung eine schriftliche Genehmigung der Versicherung vorlag. Teilweise gilt dies auch, wenn ein Notfall vorliegt. Bisher hat nie eine Versicherung die Bezahlung so einer Rechnung abgelehnt, bisher haben auch Kunden im Ausland die Rechnungen immer anstandslos bezahlt bekommen, bis es eben nicht mehr ging.

Leistungseinschränkungen können zum Beispiel in folgenden Bereichen auftreten:

  • Regulierungen im Ausland (ständiger Wohnsitz / gewöhnlicher Aufenthalt außerhalb der EU / EWR)
  • bei durch Krieg und Terror verursachten Verletzungen
  • freie Arztwahl
  • stationäre bzw. ambulante Anschlussheilbehandlungen
  • ambulante Kuren
  • häusliche Krankenpflege / Palliativversorgung
  • Familienplanung
  • Transportkosten       und so weiter.

 

Fazit:

Wer auf die Vertragsbedingungen vor Vertragsabschluss achtet, erlebt im Leistungsfall keine böse Überraschung. Es gibt spezielle Tools, die eine Auswahl der gewünschten Vertragsbedingungen erleichtern.  Spätestens bei Vertragsabschluss erhält der Kunde eine Beratungsdokumentation. Wenn dort eine Übersicht der tatsächlich versicherten Leistung enthalten ist, die größtenteils mit den eigenen Wünschen übereinstimmen sollte, ist man auf der sicheren Seite.

Pflegekosten – Kinder zahlen für die Eltern

15 Fragen zum Thema Unterhalt der Kinder für pflegebdedürftige Eltern ist heute erschienen. Ganz gut gemacht wie wir finden. Doch wer garantiert, dass die Regelungen so bleiben und die Freigbeträge für die Kinder bestehen bleiben? Niemand!

Aus Erfahrung wissen viele, das solche Opfer ( Wegfall der Freibeträge)dann allternativlos gebracht werden müssen- wie heist es so schön? Verluste solidarisieren- Gewinne privatisieren!

HIer geht es zum Bericht

 

Pflegerente oder Pflegetagegeld?

Der zusätzliche Versorgungsbedarf im Pflegefall ist unbestritten. Die durchschnittliche Versorgungslücke beträgt um die 1000€ im Monat für den Pflegefall.
Diese 1000€ müssen dann jeden Monat aus dem Vermögen oder durch Angehörige aufgebracht werden. Nur wenn keine Angehörigen oder keine Masse vorhanden ist, übernimmt (zumindest im Moment) der Steuerzahler, also wir, die zusätzlichen Kosten für die Pflege.

Wer privat vorsorgen will hat nicht nur die Wahl zwischen vielen verschiedenen Anbietern, er hat auch die Wahl zwischen zwei grundsätzlichen Absicherungswegen, der Pflegerente und dem Pflegetagegeld.

Grundsätzliche Unterschiede der Pflegerente und des Pflegetagegeldes

Es gibt etliche Unterschiede dieser beiden Absicherungsformen, jedoch sollen heute die aus unserer Sicht entscheidenden Unterschiede aufgezeigt werden.

 

  1. Die Pflegetagegeldversicherung wird von einer Krankenversicherung angeboten, die Pflegerente ist ein Produkt der Lebensversicherung. Somit werden bei der Pflegetagegeldversicherung nur die  Beiträge für die Risikoabsicherung verlangt und die Prämien sind anfangs deutlich günstiger als die Prämien bei der Pflegerente. Krankenversicherungen erhöhen jedoch teilweise jährlich die Beiträge.Bei der Pflegerente sind die Beiträge über die gesamte Laufzeit garantiert, es werden zusätzlich Rückkaufswerte aufgebaut und es gibt zusätzlich eine Todesfallleistung.
  2. Zugang zur Pflegetagegeldversicherung hat man nur, wenn bereits eine Pflegepflichtversicherung vorhanden ist. Das ist in der Regel der Fall, wenn eine gesetzliche oder private Krankenvollversicherung vorhanden ist.Zugang zur Pflegerente  erhält man ohne diese Voraussetzung.
  3. Assistenzleistungen sind bei beiden Versicherungsformen erhältlich. Dort gibt es zum Beispiel Unterstützung im Pflegefall oder Hilfe bei der Suche nach einem Pflegeplatz oder geeignetem Pflegepersonal.
  4. Auslandsleistungen: Hier gibt es große Unterschiede. Während die Pflegetagegeldversicherung hier Einschränkungen vorsieht, hat der auslandsaffine Kunde bei der Pflegerentenversicherung die besseren Karten, wenn eine Pflegeleistung  auch im Ausland bestehen soll.
  5. Wichtigster Punkt: Feststellung der Pflegebedürftigkeit!
    Die Pflegetagegeldversicherung richtet sich nach der Pflegeeinstufung durch den medizinischen Dienst nach den Vorgaben des SGB. Wahlweise kann  der Kunde auch ein „Gutachten!“ über den eigenen Pflegezustand einreichen. Hier stellt sich jedoch die Frage, wer das Gutachten dann zuletzt zahlt.
    Die Pflegerente bietet Tarife, bei denen der eigene Hausarzt die Pflegebedürftigkeit nach einer Liste der täglichen Aktivitäten einstuft.

Fazit:

Das Pflegetagegeld hat in der Regel einen geringeren Beitrag als die Pflegerentenversicherung, wer gesundheitlich stark vorbelastet ist, sollte jedoch immer die
Pflegeversicherung ohne Gesundheitsprüfung wählen.
Im Leistungsfall hat jedoch die Pflegerente ganz klar die Nase vorn durch die Art der Pflegeinstufung durch den Hausarzt über die Liste der täglichen Aktivitäten.
Ob eine Pflegerente oder eine Pflegetagegeldversicherung für Sie persönlich die beste Lösung darstellt lässt sich am Besten in einer Beratung herausstellen.

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