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Die Zusatzpflegeversicherung für alle, auch ohne Gesundheitsfragen

Die gesetzliche Pflegeversicherung- ohne zusätzliches Pflegetagegeld ein Problem!

Eine Zusatzpflegeversicherung oder Pflegebahr  ist eine private Pflegeversicherung. Warum das so ist, zeigt ein Blick in das Sozialgesetzbuch( Nr.11). Dort ist geregelt welche Leistungen man wann von der Pflegepflichtversicherung erhält. Doch wie hoch sind eigentlich die Kosten, die bei einem Pflegefall entstehen? Wir haben uns mit dieser Frage beschäftigt und haben einen Pflegekostenrechner entwickelt, der die durchschnittlichen Pflegekosten aufzeigt, die entstehen können. Die Ergebnisse sind ernüchternd- die gesetzliche Pflegepflichtversicherung reicht nicht einmal aus um eine Grundversorgung ohne zusätzliche Kostenbelastung der Familienangehörigen zu gewährleisten!

kostenrechner

 

 

Was Leistet die gesetzliche Pflegeversicherung ?

 

 

Es gibt drei Pflegestufen bei der gesetzlichen Pflegeversicherung und eine zusätzliche Einstufung bei Demenz.

Pflegestufe 1 – erheblich Pflegebedürftig

das sind Personen, die bei der Körperpflege, der Ernährung oder der Mobilität für wenigstens zwei Verrichtungen aus einem oder mehreren Bereichen mindestens einmal täglich der Hilfe bedürfen und zusätzlich mehrfach in der Woche Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigen. Die Hilfe muss im Tagesdurchschnitt mindestens 90 Minuten in Anspruch nehmen, davon müssen mehr als 45 Minuten auf die Grundpflege entfallen.

Pflegestufe 2 – schwere Pflegebedürftigkeit

Das sind Personen, die bei der Körperpflege, der Ernährung oder der Mobilität mindestens dreimal täglich zu verschiedenen Tageszeiten der Hilfe bedürfen und zusätzlich mehrmals in der Woche Hilfen bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigen. Die Hilfe muss im Tagesdurchschnitt mindestens 3 Stunden in Anspruch nehmen, davon müssen mindestens 2 Stunden auf die Grundpflege entfallen.

Pflegestufe 3 – schwerste Pflegebedürftigkeit

Das sind Personen, die bei der Körperpflege, der Ernährung oder der Mobilität täglich rund um die Uhr, auch nachts, der Hilfe bedürfen und zusätzlich mehrfach in der Woche Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigen. Die Hilfe muss im Tagesdurchschnitt mindestens 5 Stunden in Anspruch nehmen, davon müssen mindestens 4 Stunden auf die Grundpflege entfallen.

Eine zusätzliche „Leistung“ gibt es auch bei Demenz, hier ist jedoch diese zusätzliche Leistung auf maximal 200€ pro Monat begrenzt und diese verdient den Namen Leistung nicht wirklich. Doch was Leisten die Pflegestufen, und wie leistet die Pflegepflichtversicherung.
Das PNG, Pflege-Neuausrichtungsgesetz, ist seit 1.1.2013 in Kraft getreten. Dadurch verändern sich die Leistungen etwas zu Gunsten von Pflegebedürftigen, die aufgrund demenzieller Erkrankungen erhöhten Pflegebedarf aufweisen

Pflege durch ein ambulanten Pflegedienst                

Pflege durch einen Angehörigen                           

Pflegestufe  0: 231 € / Monat
Pflegestufe  1: 689 € / Monat
Pflegestufe 2:1298 € / Monat
Pflegestufe 3 :1612 € /Monat

Härtefall        :1995 € /Monat

Pflegestufe 0:   -
Pflegestufe 1:  244  €/ Monat
Pflegestufe 2:  458  €/ Monat
Pflegestufe 3:  728  € /Monat

 

Die Auswirkungen des PNG Pflegeneuausrichtungsgesetz

Das PNG, oder Pflegeneuausrichtungsgesetz gilt ab 1.1.2013 und beinhaltet in erster Linie Mehrleistungen für demenziell Erkrankte. So wurden in den Pflegestufen 0; 1 und 2 die Leistungen beim Pflegetagegeld sowie bei der ambulanten Pflege erhöht. Menschen mit erheblich eigeschränkter Alltagskompetenz haben demnach Anspruch auf die  o.g. genannten Mehrleistungen welche durch PNG Neuerung gekennzeichnet sind.
Weitere Neuerungen sind die zusätzliche Unterstützung von pflegenden Angehörigen und eine flexibel, auf Zeitkontingente ausgerichtete Pflegekostenabrechnung.

Pflegeversicherung - Pflegetagegeld:

Hier zahlt die Pflegepflichtversicherung einen monatlichen Betrag, das Pflegetagegeld, wenn weder eine Pflegedienst noch ein Pflegeheim in Anspruch genommen werden. Jedoch muss  sichergestellt werden, dass die Grundpflege und die hauswirtschaftliche Versorgung in geeigneter Weise möglich ist. Hier wird seitens der Pflegeversicherung  ¼ jährlich oder ½ jährlich vor Ort geprüft, ob die Voraussetzungen noch gegeben sind. Dieses Pflegetagegeld reicht hinten und vorn nicht aus, gerade wenn man Bedenkt, dass ein Familienmitglied mit der Betreuung wohl ein Großteil des Tages beschäftigt ist.

Pflegeversicherung - Pflegesachleistungen

Pflegesachleistungen kann man beziehen, wenn man einen offiziell zugelassen, also kostenintensiven, Pflegedienst für die Pflege zu Hause in Anspruch nimmt.

2000€ Versorgungslücke ohne Zusatzpflegeversicherung - jeden Monat

Legt man die Preise eines normalen Pflegedienstes zu Grunde, erkennt man schnell, dass trotz der bestehenden Pflegeversicherung das vorhandene Budget schnell aufgebraucht ist, meistens vor Monatsende! Pflegeleistungen werden von Pflegediensten meistens nach Tätigkeit abgerechnet, können aber auch auf Stundenbasis abgerechnet werden. Die Stundenpreise sehen z.B. bei einem Kieler Unternehmen wie folgt aus:

Montag bis Samstags 6.30-21.00Uhr 28,50€/Einsatzstunde
Sonn und Feiertage 6.30-21.00Uhr 31,35€/Einsatzstunde

Die Rechnung ist einfach! Um in Pflegestufe eins eingestuft zu werden, müssen 1,5 Stunden Pflege pro Tag nachgewiesen werden, das sind 45 Stunden im Monat! Wenn
das der Fall ist, zahlt die Pflegeversicherung 450€ jeden Monat als Pflegesachleistung. Der Pflegedienst berechnet aber mindestens 28,50€ die Stunde, dies multipliziert mit 45 Stunden im Monat ergibt eine Rechnung von 1300€ jeden Monat. Wer zahlt die Differenz von 850€ im Monat? Andersherum gerechnet müsste man einen Pflegedienst finden, der für 10€ die Stunde(inklusive AN und Abfahrt) die Pflege übernimmt um mit den 450 € Pflegeleistung auszukommen, aber, optimistisch formuliert, diese Suche dürfte dauern!

Alternativ steht jedem auch die Abrechnung der Pflegedienstleistung nach vollbrachten Tätigkeiten zur Verfügung. Was das an Kosten verursacht können Sie mit unserem Pflegekostenrechner ermitteln.

Die Pflege in einem Pflegeheim sieht dieselben Maximalleistungen vor wie die Pflegesachleistungen also: Pflegestufe 1 bis zu 450 €;Pflegestufe 2 bis zu 1100 € und Pflegestufe 3 bis zu 1550 €. Härtefall bis zu 1918€ jeweils pro Monat (nur bei außergewöhnlich hohem und intensivem Pflegeaufwand, Tag und Nacht- nur bei 3% aller Mitglieder möglich).

So ist im Schnitt die Versorgungslücke je nach Pflegestufe schon bei 2000€ angekommen. Wieso? Ein günstiger Heimplatz kostet mindesten 3500€ im Monat, es geht auch mehr. Selbst wenn die Pflegeversicherung 1550€ jeden Monat zahlen würde, fehlen hier noch 2000€ im Monat. Hier ist es egal ob ein Kind oder ein Ehepartner zum Pflegefall wird, die Pflegekosten müssen dann aufgebracht werden. Im BGB ab §1601 ff sind die Unterhaltsbedingungen für Familien und Verwandte geregelt. Wie hoch die Unterhaltszahlungen im Einzelfall sind, kann nicht pauschal gesagt werden, da zählt der Faktor „ Überraschung“.

Aufnahme in die private Pflegeversicherung

Aufgenommen werden Personen vom 30. Bis zum 75. Lebensjahr, die bezogen auf ihr Lebensalter bei sehr guter bis durchschnittlicher Gesundheit sind. Für Interessenten mit schwereren Vorerkrankungen bietet sich die Pflegeversicherung mit erleichterter Gesundheitsprüfung an. Auch Personen mit Vorerkrankungen oder entsprechenden Neigungen zu verschiedenen Erkrankungen können hier eine Zusatzpflegeversicherung, sei es nun Pflegetagegeld oder Pflegerente. Auch eine Kinderinvaliditätsversicherung oder funktionelle Invaliditätsversicherung für Erwachsene kommt als Ergänzung in Frage.

Pflegetagegeldversicherung

Pflegeversicherung ohne Gesundheitsprüfung

Beihilfeversicherung

Zusatzversicherung für Kinder