Kostenerstattungsprinzip

Privatpatient beim Arzt

Vitalität und Gesundheit, nicht nur eine Frage der Ernährung und der Bewegung, auch eine Frage der medizinischen Versorgung. Profitieren Sie von neuen medizinischen Erkenntnissen, nutzen Sie umfangreiche Vorsorge und Behandlungsmethoden auf dem neusten Stand der Forschung. Werden Sie Privatpatient beim Arzt – auch als Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse. Hier Anfrage stellen.

 

Privatpatient trotz GKV

Die Leistungen:

  • Behandlung als Privatpatient trotz Kassenmitgliedschaft
  • Freie Arztwahl
  • Umfangreiche Diagnosemöglichkeiten
  • Neue Behandlungsmöglichkeiten
  • Freie Medikation- optimale Wirkung, weniger Nebenwirkungen
  • Optimale Hilfsmittelversorgung (Prothesen, Rollstühle usw.)
  • Wegfall der üblichen Warezeiten bei Spezialisten und Fachärzten
  • Mitbestimmungsrecht bei Therapieauswahl
  • Naturheilverfahren
  • Vorsorgeuntersuchungen weit über Kassen-Niveau
  • Massagen, Ergotherapie, Krankengymnastik usw.
  • Psychotherapie

 

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Ihre Krankenkasse gibt Ihnen die Möglichkeit. Nutzen Sie die Chance bei Ihrer gesetzlichen Krankenkasse das Kostenerstattungsprinzip zu wählen. Durch diesen Schritt werden Sie beim Arzt automatisch zum Privatpatienten. Ihr  Arzt ist nicht mehr an die engen Vorgaben der gesetzlichen Kassen gebunden. Die Folge ist eine Behandlung nach ärztlicher Kunst – es wird alles für Prävention, Heilung oder Linderung getan. Dabei ist der Arzt nicht an das Wirtschaftlichkeitsgebot der gesetzlichen Kasse gebunden. Sie haben dadurch die Möglichkeit auch Leistungen zu erhalten, die Kassenpatienten sonst nicht bekommen. Das können gezielte Vorsorgeuntersuchungen sein oder aber besondere Therapien.

 

Privatbehandlung für Kassenpatienten – Beispiele

Wer als gesetzlich Versicherter das Kostenerstattungsprinzip der GKV nutzt, erhält die Leistungen eines Privatpatienten. Rechnungen eines Privatarztes können wie folgt aussehen:

Kostenvor- anschlag Privatklinik Österreich

CT/ MRT Rechnung Kostener – stattung

Zahnarzt, Kostenerstatt- ungsprinzip Privat

 

Das erste Dokument zeigt eine Honorarvereinbarung / Kostenvoranschlag für den Aufenthalt in einer österreichischen Privatklinik. Als Privatpatient sind auch CT / MRT Aufnahmen wesentlich eher zu erhalten wie in der zweiten Abrechnung ersichtlich.
Auch im dentalen Bereich möglich. Die Kasse übernimmt den Grundbetrag, die Restkosten sollen von der Zusatzversicherung übernommen werden.

Private Zusatzversicherung trägt das Kostenrisiko

Focus-Kostenerstattung

 

Vor Umstellung auf das Kostenerstattungsprinzip müssen jedoch einige wichtige Punkte beachtet werden. Da nun eine intensivere und umfangreichere medizinische Versorgung auf Privatpatientenniveau stattfindet, entstehen höhere Kosten. Diese werden von einer speziellen Zusatzversicherung getragen. Ein Focusartikel zu diesem Thema finden Sie hier : Kostenerstattungsprinzip Zusatzversicherung


Spezielle Tarife für Kinder

Kinder können unabhängig von den Eltern zum Kostenerstattungsprinzip wechseln.Für Kinder bieten wir hier spezielle Versicherungslösungen an: Kostenerstattungsprinzip für Kinder


Ambulante Restkostenversicherung – Leistungskalkulator

Leistungskalkulator - Welche Leistung benötigen Sie?
Mit diesem Leistungskalkulator wollen wir einen ersten Überblick über die Leistungsunterschiede im Bereich der Krankenzusatzversicherung bieten. Welche Leistungen können vereinbart werden und wie hoch ist in etwa die monatliche Prämie dafür. Zusätzlich zu den Grundleistungen kommen immer mehr Leistungen hinzu je mehr Budget für eine Absicherung bereitgestellt wird. Die einzelnen Leistungspunkte können geöffnet werden. Die Berechnung erfolgte für eine 30 jährige Person. Die Prämien können durch die Vereinbarung von Selbstbehalten noch deutlich gesenkt werden. Die Skala links zeigt die Höhe des Risikos der Eigenbeteiligung bei den den einzelnen Versicherungsstufen

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61 €/Monat

unzureichend schlechtmittelgutsehr gut

Kostenübernahme
Begrenzung auf GOÄ
Heilmittel
Arznei und Verbandmittel
Nur bestimmte Krankheiten
Einschränkungen entfallen
Vorsorgeuntersuchungen
Altersrückstellungen
Verzicht auf Kündigung
Erweiterte Heilmittel
Altersrückstellungen
keine Begrenzung GOÄ
Arzt ohne Kassenzulassung
Hilfsmittel
Verwaltungskosten
Fast vollständige Erstattung Privatarzt ohne Kassenzulasung

 

Von der Sachleistung zum Kostenerstattungsprinzip

Normalerweise besteht für ein Mitglied der gesetzlichen Krankenkasse das Sachleistungsprinzip. Mit der Versichertenkarte erhält das Kassenmitglied dann ärztliche Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch- also „ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich“.

Auf Antrag muss die gesetzliche Kasse für Ihre Mitglieder das Kostenerstattungsprinzip gewähren.Diese Anträge gibt es bei jeder gesetzlichen Krankenkasse. Der gesetzlich Versicherte hat die Möglichkeit aus verschiedenen Bereichen zu wählen:

  • ärztliche Versorgung
  • zahnärztliche Versorgung
  • stationäre Leistungen
  • veranlasste Leistungen

Tipp: Die Bereiche, die hier ausgewählt werden, müssen auch von der Zusatzversicherung abgedeckt werden. Durch eine exakte Beratung eines Versicherungsmaklers erhalten Sie alle notwendigen Versicherungsangebote. In der Regel wird auch der Statuswechsel begleitet, sodass die oben genannten 4 Bereiche so ausgewählt werden, dass sie zum jeweiligen Versicherungsschutz passen. Auch Wartezeiten sind ein Thema, hier hilft der Fachmakler weiter.

Kostenerstattung + Zusatzversicherung = Privatpatientenversicherung

Private Zusatzversicherungen bieten in Kombination mit der gesetzlichen Krankenversicherung die finanzielle Sicherheit für eine privatärztliche Behandlung. Es gibt verschiedene Tarife mit unterschiedlichen Leistungszusagen und Preisen. Das Angebot reicht von Notfalltarifen, die nur bei bestimmten, definierten schweren Erkrankungen ihr Leistungspotential entfalten bis zum waschechten Privatpatienten in allen Lebenslagen, auch für das Krankenhaus erhältlich.

Kostenerstattung  – Einwände

1. Erhöhter Verwaltungsaufwand
2. Die gesetzlichen Kassen ziehen Verwaltungskosten vom Rechnungsbetrag ab, diese muss man selbst tragen.
3. Nur Ärzte mit Kassenzulassung dürfen mit dem Kostenerstattungsprinzip abgerechnet werden.
4. Arzneimittel könnten bloß zu 70% erstattet werden
6. Es müssen immer alle Mitglieder der Familie wechseln.
5. Wer einmal wechselt, kommt nicht mehr “zurück“.
7. Man muss bei den Rechnungen in Vorleistung gehen

 

Das Kostenerstattungsprinzip bringt für leistungsorientierte Kassenmitglieder einen echten Zugewinn. Natürlich muss die Gesundheit stimmen, denn private Zusatzversicherungen stellen Fragen zum Gesundheitszustand des Kunden. Aus diesem Grund ist es beim Wechsel zur Kostenerstattung ratsam, im Vorfeld die Versicherbarkeit zu prüfen.

1. Vom Versicherungsmakler beraten lassen welcher Zusatztarif passt
2. Antrag bei der privaten Zusatzversicherung stellen
3. Bei Annahme Wartezeiten beachten (Makler hilft)
4. Kostenerstattung bei der Krankenkasse beantragen
5. Privatpatient sein

Vergleich Sachleistung und Kostenerstattungsprinzip

Die gesetzlichen Krankenkassen wie z.B. AOK, Barmer, Techniker Krankenkasse (TK) oder auch die IKK arbeiten nach dem Sachleistungsprinzip. Das Bedeutet, der Patient geht mit der Karte der jeweiligen GKV zum Arzt und erhält Leistungen „auf Karte“. Die Leistungen, die das Mitglied erhält, sind im 5 Sozialgesetzbuch festgeschrieben.
Ausreichende, wirtschaftliche und zweckmäßige Leistungen sind von Vertragsärzten der Kassen zu erbringen. Die Leistungen werden direkt mit der Kasse abgerechnet, der Patient merkt von all dem nichts.

Seit dem 1.4.2007 können Kassenmitglieder nun auch das Kostenerstattungsprinzip wählen.Dieser Schritt wurde notwendig aufgrund der Tatsache, dass das bisherige Sachleistungsprinzip zwar eine ärztliche Versorgung sicherstellte, aber nicht auf dem Niveau des medizinisch Machbaren.
Das Kostenerstattungsprinzip ermöglicht Patienten die privatärztliche Behandlung. Nach der Umstellung erfolgt ein Statuswechsel – vom Kassenpatienten zum Privatpatienten per Definition. Nach der Behandlung erhält der Patient eine Rechnung nach GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte).
Diese Rechnung wird der gesetzlichen Kasse eingereicht welche daraufhin einen Teil erstattet, den Restbetrag der Rechnung zahlt entweder der Patient oder eine private Zusatzversicherung.


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