„ Was passiert wenn die Versicherung nicht zahlt“

Die Welt titelte am 28.4.2013 „ Was passiert wenn die Versicherung nicht zahlt“

Gemeint waren dort hauptsächlich Streitfälle mit der Berufsunfähigkeitsversicherung, die fest zugesagte Renten trotz jahrelanger Beitragszahlung nicht bezahlen wollen.

Grund genug für uns, diesen Artikel einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Von Streitfällen bei der BU Versicherung hört man öfter, ist es doch auch eine Existenz, die mit der Zahlung der Rente steht und fällt.

An dieser Stelle möchten wir ein paar Fakten liefern:

AblehungsgründeBU

 

Die häufigsten Gründe der Ablehnung und Tipps, wie man ein Ablehnung vermeidet
Nichtreaktion- gute Betreuung schafft dort Abhilfe!

Aus den Aktuellen Zahlen geht hervor, dass die meisten BU Ablehnungen wegen einer Nichtreaktion des Kunden erfolgen.
Wir können das durchaus verstehen, bearbeiten wir die Schadenfälle mit unseren Kunden zusammen und kennen deswegen die aufwendige Prozedur. Wer in diesem Fall keinen Ansprechpartner hat wirft bei einem Fragebogen mit mehr als 10 Seiten leicht das Handtuch!

Nichterreichung  der Voraussetzungen für die Berufsunfähigkeit

Wann ist man Berufsunfähig? Für diese Frage ist nicht nur der momentan ausgeübte Beruf wichtig, sondern unter  Umständen auch die vorherige Tätigkeit oder Ausbildung. Kennt Ihre Berufsunfähigkeitsversicherung Ihre berufliche Vita? Welche Vertragsbedingungen haben Sie gewählt?  Kann Ihre BU Versicherung sie auf andere Berufe verweisen, wenn ja unter welchen Bedingungen?
Wählen Sie aus diesem Grund nicht den günstigsten Anbieter- hier zahlen Sie die Beiträge nie für Ihre Sicherheit- eher für den Gewinn der Versicherung!

 

Vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung

Hier waren wir etwas überrascht, dass es sich „nur“ um 10 % der Fälle handelt. Wer sich die Gesundheitsfragen eines Antrages auf Berufsunfähigkeitsversicherung einmal genau durchliest, wird feststellen, dass man dort ein ganze Menge über die zu versichernde Person wissen will. Man muss schon ein gewisses medizinisches Verständnis besitzen, um hier alle Angaben Vertragskonform zu gestalten- Haben Sie eigentlich Ihre Patientenakte vom Hausarzt bei der Beantwortung der Gesundheitsfragen vorliegen gehabt? Nein? Sollten Sie aber, dort fragt im Leistungsfall Ihre Versicherung garantiert  nach!

Fazit:

„Böse“ Erfahrungen mit der Versicherung kann man haben, muss man aber nicht haben.
Sollten Sie schon eine Berufsunfähigkeitsversicherung haben, prüfen Sie dringenst die
Gesundheitsfragen und die Bedingungen- das geht auch nachträglich.
Auch die “ Heilung“ eines bestehenden Vertrages ist möglich! Erkennen Sie zum Beispiel
fehlerhafte Gesundheitsfragen, sollten Sie sofort reagieren- meist ist die Richtigstellung
möglich. Ihr Ansprechpartner für diese Versicherung sollte Ihnen dabei zur Seite stehen,
dabei können Sie gleich die Servicequalität prüfen …

Bei der Wahl einer geeigneten Absicherung sollten Sie auf folgende Dinge achten:

  1. Kompetenten Ansprechpartner wählen (Vermittler oder Makler- ist völlig egal)Der Ansprechpartner sollte auch für die Schadenbearbeitung zu Ihrer Verfügung stehen.Somit können Sie persönlich die häufigste Ursache der BU Rentenablehnung  ( keine Reaktion des Kunden) ausschließen.
  2. Wählen Sie nie das günstigste Angebot! Klären Sie im vorfeld mit Ihrem Vermittler, was die BU Versicherung können soll. Hinterlegen Sie eine berufliche Vita, somit blenden Sie von vorn herein Unklarheiten aus. Prüfen Sie bei dieser Gelegenheit auch, ob Sie in Ihrem Beruf überhaupt „BU“ laut Bedingungen werden können. Bei einigen Fällen stellen wir uns das sehr schwer vor.Für einige Berufe oder Tätigkeitsbilder gibt es Alternativen die besser als die BU-Versicherung sind.
  3. Vorvertragliche Anzeigepflichtverletzungen umgeht man am einfachsten mithilfe der Patientenakte des Hausarztes. Suchen Sie sich einen Vermittler, der so etwas regelmäßig praktiziert. Die Patientenakte enthält ab und zu Einträge, die nochmals mit dem Hausarzt besprochen werden sollten. Oftmals weis der Kunde teilweise nicht, was dort hinterlegt ist.Um der Versicherung keinen Grund zur Ablehnung der Leistung zu geben, ist die Durchsicht der Patientenakte existenziell.

 

Wer diese drei Punkte beachtet, wird eine Absicherung bekommen, die auch leistet, sollte es zum „worst case“ kommen.

An dieser Stelle an alle Leser :  BLEIBEN SIE GESUND, alles andere ist M….!

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