Krankenhauskeime – so schützt man sich davor

Krankenhauskeime

Um eine Infektion mit Krankenhauskeimen zu vermeiden, kommen den Hygienestandards einer Klinik eine wesentliche Bedeutung zu. Dies umfasst nicht nur das Personal sondern jeder einzelne selbst kann zu einer besseren Hygiene beitragen.
An erster Stelle steht eine gründliche Desinfektion der Hände. Wo zu Hause das Waschen mit Wasser und Seife vollkommen ausreichend ist, sollte man im Krankenhaus extra zu Händedesinfektionsmitteln greifen. Nur so werden nicht nur Erreger sondern auch multiresistente Bakterien abgetötet.

Mindestens 30 Sekunden, lieber einmal mehr als zu wenig

Wichtig-richtig einwirken lassen. Das Desinfektionsmittel sollte für mindestens 30 Sekunden auf ihren trockenen Händen in der Handinnenfläche sowie auf dem Handrücken verrieben werden. Auch die Fingerzwischenräume, Daumen, Fingerkuppen und Nagelränder dürfen hierbei nicht vergessen werden. Wirkt das Desinfektionsmittel nun ein, müssen ihre Hände nass sein. Desinfizieren sie lieber einmal zu oft als zu wenig. Nutzen sie das Desinfektionsmittel bei sichtbarer Verschmutzung der Hände, nach jedem Toilettengang und natürlich bevor sie zum Essen greifen.

Egal ob sie als Patient oder nur zu Besuch um Krankenhaus sind – jeder der sich im Krankenhaus aufhält, muss auf eine ordentliche Hygiene achten, um den keimen keine Chance zu geben. Dies schützt nicht nur die Krankenhauspatienten vor Keimen von außen, sondern verhindert gleichzeitig dass die Erreger mit hinausgetragen werden.

Achten sie auch auf das Klinikpersonal, denn für die Patienten ist es nicht immer gut ersichtlich wann Ärzte oder Pflegekräfte ihre Hände desinfizieren sollten. In den Krankenhäusern herrscht oft Hektik, so dass dies schon mal in Vergessenheit geraten kann. Dringend notwendig ist es aber bevor ein Hautkontakt mit ihnen bevorsteht- dies kann sein das Waschen, Blutentnahmen, Spritzen Verband wechseln oder ähnliches. Ganz wichtig natürlich auch nach Kontakt mit Blut, Wundsekreten oder Fäkalien.

Hält sich das Personal nicht daran, scheuen sie sich nicht davor es gezielt darauf anzusprechen, denn für Ärzte und Pflegekräfte gelten die gleichen Regeln bei der Krankenhaushygiene. Auch wenn es manchem schwerfällt einen Arzt darauf anzusprechen-tun sie es einfach.

 

Wichtiger Hinweis: Freie Krankenhauswahl für Kassenpatienten

Mangelnde Gesundheitsvorsorge bei jungen Menschen

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Die Ergebnisse einer Umfrage der Studie „Zukunft Gesundheit 2016“ der Schwenninger Krankenkasse lassen auch für das neue Jahr keine guten Hoffnungen zu. Für den größten Teil der jungen Bürger gehört es auch dieses Jahr nicht zu den guten Vorsätzen sich mehr um die Vorsorge und die eigene Gesundheit zu kümmern. Für 56 % der der 14-36 jährigen ist es überhaupt kein Thema. Jeder Dritte vertritt sogar die Meinung eine gesunde Lebensführung ist eher unwichtig, vielmehr zähle der Spaß im und am Leben.

Hauptsache Spass

Viele junge Männer verschwenden in der Jugend keinen Gedanken an eine gesunde Lebensführung, bei ihnen hat der Spaß Vorrang. Anders sieht es hingegen bei den jungen Frauen aus, sie kümmern sich eher um ihren Körper und ihre Seele, achten mehr auf ihre Gesundheit.Jeder Vierte ist der Überzeugung, daß durch den medizinischen Fortschritt eine gesunde Lebensführung überflüssig ist, da alles gut behandelt werden könnte. Dies ist natürlich ein fataler Denkfehler, denn jeder kann seinen Körper positiv beeinflussen und somit vor allem auch vor chronischen Krankheiten wie Bluthochdruck und Diabetes verschont bleiben.

Prävention ist das Zauberwort

Die Krankenkassen haben dies schon seit Jahren mit Schrecken festgestellt, deshalb kooperieren sie immer öfter mit Schulen und Kindergärten, um bei den jungen Menschen ein besseres Verständis für Ihren Körper zu erlangen. So soll auf die Wichtigkeit einer gesunden Ernährung im Alltag aufmerksam gemacht werden- der schnelle Burger sollte lieber durch ein frisch zubereitetes gesundes Mittagessen ersetzt werden. Auch die große Hektik sollte man sich im Alltag vom Hals schaffen, dies reicht oft schon wenn man mal für eine Stunde das Handy zur Seite legt. Kein Computer und keine Kommunikation einfach mal für sich Zeit haben, entspannen und Abstand vom Streß zu nehmen.   Die Jugend ist davon auch begeistert und nimmt die Ratschläge gern an. Sie wünschen sich sogar noch einen größeren Einsatz der Krankenkassen.

 

Zusatzversicherungen für Vorsorgeuntersuchungen

Blässe, Schwäche und Herzklopfen – Anämie?

woman-829179_640Ein Sprichwort sagt: Wenn man einen Frosch in kochendes Wasser wirft, dann tut er alles, um dem Inferno zu entkommen. Setzt man ihn aber in lauwarmes Wasser und erhöht langsam die Temperatur, dann kocht er bei lebendigem Leibe, ohne dass er Anstrengungen macht, sein Wärmegefängnis zu verlassen.
Stimmt das? Die Entwicklungen einiger Erkrankungen verläuft genauso. Bei einer Anämie tritt eine vergleichbare Entwicklung auf. Langsam schwindet die Kondition, die Haut wird blasser, die Herzfrequenz nimmt zu, man wird reizbarer und irgendwann merkt man, dass etwas nicht stimmt.
Dann ist das Kind schon in den Brunnen gefallen guter Rat teuer. Zusätzlich zum teuren guten Rat brauchen Mitglieder in der gesetzlichen Krankenkasse noch etwas Geduld – Fachärzte haben Wartezeiten. Es gibt jedoch auch die Möglichkeiten für Kassenpatienten, eine privatärztliche Behandlung zu erhalten und so auf Wartezeiten und Mindestbehandlung
zu verzichten.

Hämoglobin und Hämatokrit niedrig, Rest des Blutes auch komisch

Wie zeigt sich eine Anämie? Ganz einfach, wer es kaum schafft, eine normale Treppe zum nächsten Stockwerk zu erklimmen, jedoch nichts von einer Herzkrankheit weis, könnte an einer Anämie leiden. Hinzu kommen noch Kurzatmigkeit, Müdigkeit, meist nachmittags sowie eine Gereiztheit oder Ungeduld und eine blasse Hautfarbe.
Irgendwann können diese Symptome nicht mehr ignoriert werden, der Gang zum Arzt ist die Folge. Ein Blutbild gibt recht schnell Aufschluss über die Ursachen, die zu den Symptomen führen. Ist der Hämoglobinwert niedrig, etwa bei 50% der Norm und sind noch andere Werte wie Hämatokrit oder MCV zu niedrig, gibt es schnell die pauschale Aussage Anämie.

2 Klassenmedizin ohne Auswirkungen?

Hier fällt der erste große Unterschied von Kassenärztlichen Leistungen zu privatärztlichen Leistungen auf. In einem aktuellen Fall ist es so, dass ein Kassenarzt von einem Rezidiv (Eisenmangel trat das zweite Mal innerhalb eines gewissen Zeitraumes auf) spricht und eine Blutung im inneren andeutet. Nächster Termin zur weiteren Untersuchung 7 Tage später!

Kurze Rücksprache mit einem Privatarzt – „Hier sollte ein CT mit Kontrastmitteln unmittelbar gemacht werden“- Selbstzahlung möglich, etwa 1800€. Weiterhin sollte das Blutbild unter einem Mikroskop speziell beurteilt werden. Termin innerhalb 48 Stunden möglich.

 

Kommt jetzt der Kassenarzt, der Internist ist, ohne CT aus? Oder folgt bei der nächsten Untersuchung die Überweisung zum CT? Wie sieht es dann mit Wartezeiten aus, sind 3 Monate normal oder gibt es auch einen Termin innerhalb eines Monats?

Ausweg Kostenerstattungsprinzip?

Die gesetzlichen Kassen haben erkannt, dass sich das Bewusstsein ihrer Mitglieder geändert hat. Privatleistungen werden immer häufiger nachgefragt. Die Kassen bieten deshalb ihren Mitgliedern das Kostenerstattungsprinzip an. Dadurch kann eine privatärztliche Behandlung in Anspruch genommen werden. Im Allgemeinen bedeutet dies eine intensivere Untersuchung und Diagnostik, Wegfall der Wartezeiten, freie Arztwahl und vieles mehr.

Achtung Kosten

Die Kassen ermöglichen zwar Ihren Mitgliedern mehr Leistung in Anspruch zu nehmen, zahlen aber nur den Satz, der bei einer „normalen“ Behandlung angefallen wäre. Im aktuellen Beispiel wäre da die Frage, ob ein CT in diesem Fall überhaupt bezahlt worden wäre.  Aus diesem Grund werden spezielle Zusatzversicherungen für das Kostenerstattungsprinzip angeboten, die solche Kosten übernehmen.
Je nach Budget können diese Zusatzversicherungen in unterschiedlichen Leistungsstufen gezeichnet werden. Hier ist jedoch darauf zu achten, dass der Antrag auf Kostenerstattung bei der Krankenkasse richtig ausgefüllt wird. Wer für seine Kinder diesen Vorteil nutzen will, kommt mit recht günstigen Versicherungsprämien in den Genuss der privatärztlichen Behandlung.

Vielleicht interessant: Kostenerstattungsprinzip im Krankenhaus?

Stammzellentherapie – Gefahr oder Segen?

stammzellenMit wiederkehrender Regelmäßigkeit werden medizinische Durchbrüche bei der Behandlung von Querschnittslähmungen, Krebs, Multiple Sklerose, Diabetes oder sogar Parkinson gemeldet. Ist die Stammzellentherapie tatsächlich die nächste „Wunderheilung“ des 21. Jahrhunderts?
Ja zum Teil schon und nein, weil nicht alles „Versprochene“ möglich ist.

Was ist die Stammzellentherapie?

Der Mensch verfügt über viele verschiedene Zellarten im Körper, beispielsweise Nervenzellen, Muskelzellen oder auch Hautzellen. Ganz grob gesagt sind Stammzellen die „Urzellen“ aus denen sich die unterschiedlichen Zelltypen entwickelt haben. Sie können bei verschiedenen Therapien zur Heilung eingesetzt werden. Bekannte Therapieverfahren existieren zum Beispiel bei der Behandlung von Leukämie. Aber auch bei speziellen Verletzungen des Rückenmarks können vergleichbare Verfahren eingesetzt werden um Körperfunktionen wiederherzustellen.
In einem Fall gelang es sogar, eine Querschnitzlähmung so zu behandeln, dass der Patient ein fast normales Leben weiterführen konnte. Hierfür wurden besondere Zellen im Rückenmark verpflanzt, die unterbrochene Nervenbahnen praktisch überbrücken. Außerhalb der bekannten Therapien bei Leukämie oder bei der Hodgkin-Krankheit befindet sich die Stammzellentherapie jedoch in einem experimentellen Stadium.

Stammzellentourismus

Schwer kranke Menschen lassen sich jedoch vom experimentellen Stand in der Stammzellenforschung nicht abschrecken. Meist als „letzte Hoffnung“ angesehen werden dort 20.000 bis 50.000 $ pro Behandlung auf den Tisch gelegt. In China, Israel oder auch den USA werden solche BBehandlungen angeboten, gegen Vorkasse natürlich.

Leistet die Krankenversicherung?

Bei den von der Schulmedizin anerkannten und erfolgreichen Therapiearten würden zumindest die Privaten Krankenversicherungen die Leistungen übernehmen. Gesetzliche Kassen würden noch prüfen, ob es eine andere „ausreichende, zweckmäßige und wirtschaftliche“ Methode gibt. Die Privaten bringen jedoch noch den Vorteil der freien Arztwahl mit, sodass man im Fall der Fälle den Spezialisten selbst auswählen kann. Gesetzlich versicherte haben da nur die Chance über eine private Krankenhauszusatzversicherung den Ort der Behandlung zumindest in Deutschland selbst zu bestimmen. Wer in eine Uniklinik möchte kann die dort entstehenden Mehrkosten übrigens auch über die Zusatzversicherung abdecken.

Antwort auf Kassenleistungskürzungen

Der Kampf beider Versicherungssystem, der gesetzlichen Krankenkasse und der Privaten Krankenversicherung, wird medial geführt. Frontal 21 zeigt, wie die Kosten-
einsparung zu lasten der Versicherten vorangetrieben wird.
Welche Möglichkeiten es für den einzelnen in betracht kommen um sich in Zukunft vor weiteren Kürzungen zu schützen, möchten wir aufzeigen.

Frontal 21 Bericht – Hilfsmittel – es wird gespart

Ein Erfahrungsbericht aus erster Hand, es macht bestürzt, traurig – es regt zum nachdenken an.

Gesetzlicher Versicherungsschutz wird sich verringern

Es liegt auf der Hand, dass sich der Umfang der Leistungen in der gesetzlichen Krankenversicherung auch weiterhin verringern wird.
Die Hintergründe sind vielfältig, aufhalten lässt sich diese Entwicklung wahrscheinlich nicht.
Andere Länder in der EU haben diese Entwicklung bereits hinter sich. Recht stabil
läuft eine Variante, die einen Basisschutz für alle vorsieht, der dann wahlweise um
private Leistungsmodule erweitert werden kann.

Zusatzbausteine für eine optimale, private Absicherung

In Deutschland stehen den Versicherten gesetzlicher Krankenkassen immer mehr
Möglichkeiten offen, privat den Schutz zu ergänzen.
Die radikalste, leistungsstärkste aber auch kostenintensivste Möglichkeit sieht das Kostenerstattungsprinzip vor.
Hier wird der Patient bei der Behandlung als Privatpatient angesehen. Behandlungsmethoden, Therapien und Hilfsmittel werden jetzt anders verordnet.
Die Folge ist ein starker Anstieg der Behandlungskosten welcher vom Patienten zu bezahlen ist.
Immer mehr private Anbieter übernehmen gegen eine Versicherungsprämie diese Mehrkosten zum Teil zu 100%.
Zur Zeit können unter anderem folgende Zusatzleistungen privat gebucht werden:

  • Restkostenabsicherung Kostenerstattung ambulant
  • Psychologische Behandlungen
  • Vorsorge über GKV Niveau
  • Hilfsmittelübernahme ( Rollstühle, Prothesen, Inkontinenzartikel usw..)
  • Kostenerstattung bei Heilmittelverordnungen ( Ergo oder Physiotherapie usw.)
  • Privatärztliche, ambulante und stationäre Behandlung
  • Naturheilkundeverfahren, ambulant und stationär
  • Brillen
  • stationäre Kuren
  • und vieles mehr

Zusatzversicherungen nach Leistung auswählen

Die privaten Zusatzversicherungen können die Lösung in der Frage nach bestmöglicher, medizinischer Versorgung sein.
Wie immer kommt es jedoch auf die Tarifinhalte an. Leistungsversprechen sind schön, eine Leistungsgarantie stellen jedoch nur die in den Tarifbedingungen zugesagten Leistungen dar. Wir bieten daher eine Leistungskalkulation. Wir selektieren auf Wunsch die Versicherungen, die bestimmte Leistungsmerkmale Ihrer Wahl garantiert bieten.

Weitere interessante Artikel: Krankenhauszusatzversicherung Vergleich

Zusatzversicherung Kostenerstattungsprinzip – die Wahrheit über Billigtarife

Medical tube with symbol biohazardHeute erhielten wir Unterlagen einer gesetzlichen Krankenkasse, die Ihre eigene  Zusatzversicherung zum Kostenerstattungsprinzip bewarb. Sofort auffällig waren die „günstigen“ Preise für 30 bis 50 jährige Personen. Diese liegen selbst bei fünfzigjährigen Personen unter 30€ im Monat. Wieso eine Versicherung zum Kostenerstattungstarif so günstig angeboten wird, haben wir untersucht.

Kostenerstattungsprinzip in der GKV?

 

Kurz gesagt-das Kostenerstattungsprinzip der gesetzlichen Krankenkassen ermöglicht dem Kassenpatienten eine Behandlung als Privatpatient. Eine ausführliche Beschreibung finden Sie hier.

 

Gut und günstig versichert? Denkst Du – Vergleich lohnt immer!

Die Preise für Krankenversicherungen aller Art müssen nach fest vorgegebenen Kriterien kalkuliert werden. Will ein Unternehmen eine günstige Zusatzversicherung anbieten, müssen Leistungen entfallen. Eine Tarifüberprüfung mit diesem Hintergrundwissen fördert die Unterscheide schnell zu Tage.

Fazit vorab: Günstiger Versicherungsschutz kann eine Lösung sein, wenn man weiß, worauf man verzichtet. Doch weis der Kunde wirklich was er kauft, wenn die Details nur verklausuliert in den Versicherungsbedingungen enthalten sind?

Folgender Vergleich einiger Tarifleistungen der Zusatzversicherung für das Kostenerstattungsprinzip verdeutlicht die Unterschiede:

Leistung

Billigtarif

Leistungstarif

Honorarübernahme Arzt*

bis 90%

bis 100%

Arzneimittel

0%

bis 100%

Heilmittel

0%

bis 100%

Hilfsmittel

0%

bis 100%

Kündigungsverzicht

Nein

Ja

Freie Kassenwahl GKV

Nein

Ja

Heilpraktiker

Nein

Ja

 

*Bis Höchstsatz GOÄ

Hat der Kunde wirklich ohne weiteres einen unabhängigen Vergleich der Leistungen indem er die Versicherungsbedingungen studiert? Unter Umständen ja, es kostet nur etwas Zeit.

 

Honorarübernahme Arzt: Nach Umstellung auf das Kostenerstattungsprinzip bei der gesetzlichen Krankenkasse erfolgt die Abrechnung (Liquidation) der ärztlichen Leistung nach der deutschen Gebührenordnung für Ärzte. Die gesetzliche Kasse zahlt hier nur den Anteil, der bei herkömmlicher Behandlung gezahlt worden wäre. Den Rest erhält man über die Zusatzversicherung. Es sollte immer eine 100% Lösung angestrebt werden. Wer nur 90% Versicherungsleistung erhält zahlt jedes mal 10% selbst. Das wird teuer bei chronischen Erkrankungen.

Arzneimittel: Aus unserer Sicht ein sehr wichtiger Posten. Arzneien können sehr teuer werden, bei einigen Erkrankungen liegen die Kosten im 5 Stelligen Bereich pro Behandlungszyklus. Eine Zusatzversicherung sollte auch hier bis zu 100% der Leistung übernehmen. Macht es Sinn die ärztliche Beratung als Privatpatient zu bekommen, die Therapie aber dann als Kassenpatient fortzuführen weil die Medikamente eben nur „Kassenleistungen“ umfassen?

Heilmittel: Heilmittel umfassen zum Beispiel Physiotherapie, Ergo oder Lichttherapie, Massagen, Fangopackungen usw. Im Leistungstarif sind die Leistungen dafür enthalten, in der „günstigen“ Tarifvariante zahlt der Kunde selbst.

Hilfsmittel: Hilfsmittel sind Geräte oder Vorrichtungen, die körperliche Beeinträchtigungen ausgleichen. Hierzu gehören zum Beispiel Prothesen, Rollstühle oder lebenserhaltende Hilfsmittel. Diesen Punkt kann man in eine Zusatzversicherung einschließen. Es gibt hier jedoch unterschiedliche Standpunkte, da die Versorgung der Kasse mit HilfsmittelnIlfsmittel moderat funktioniert.

Kündigungsverzicht: Versicherungen neigen dazu, „schlechte“ Risiken aus den Beständen zu entfernen. Im Bereich der Krankenzusatzversicherung kann diese Einstellung fatale Folgen für den Kunden haben. Gute Zusatztarife verzichten daher auf das Kündigungsrecht seitens der Versicherung im Schadenfall. Der Versicherungskunde ist dann sicher, behält er auch bei kostspieligen Erkrankungen seinen Versicherungsschutz. Kunden, die weniger gute Versicherungsbedingungen haben, könnten in genau dieser Situation die Kündigung erhalten. Ein neuer Versicherungsschutz lässt sich dann aufgrund der Krankheitsgeschichte nicht wieder herstellen.

Freie Kassenwahl GKV: Manche Zusatzversicherung gelten nur in Verbindung mit einer speziellen gesetzlichen Krankenkasse. Will der Kunde die Kasse wechseln, entfällt der Schutz der Zusatzversicherung. Kassenwechsel werden in Zukunft wieder Thema werden, stehen doch erhebliche Zusatzbeiträge für die GKV Kunden im Raum. Sind solche Billigtarife ein Kundenbindungsmodell?
Leistungstarife bieten Versicherungsschutz unabhängig vom Namen der gesetzlichen Kassen. Hier werden auch Altersrückstellungen gebildet um die Prämien im Alter stabil zu halten. Dieses Thema wird zum Beispiel bei Billigtarifen völlig ausgeklammert. Die Prämien können jedes Jahr neu festgesetzt, im Zweifel auch verdoppelt werden.

Wer wirklich nur die ärztlichen Honorare absichern will kann auf einen „Billigtarif“ zurückgreifen. Wartezeiten würden entfallen, eine freie Arztwahl unter den zugelassen Ärzten bestünde, mehr aber auch nicht. Braucht es dafür überhaupt eine Versicherung?
Wie immer im Leben gilt: „you get what you paid for“-  was man bezahlt bekommt man auch. Wer bei der Prämie der Zusatzversicherung für das Kostenerstattungsprinzip spart, bei dem wird auch in der Leistung gespart – ein Vergleich lohnt also immer.

weitere Details : Kostenerstattungsprinzip Zusatzversicherung

 

Krankenhauszusatzversicherung -Ambulante Operationen werden nicht gezahlt?

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Trostpflaster bei Leistungsverweigerung? Fehlanzeige! Beratung schützt!

Eine private Krankenhauszusatzversicherung
ist sinnvoll. Über diese Versicherung können Mitglieder gesetzlicher Krankenversicherungen zum Beispiel die Behandlung und Diagnostik durch Spezialisten absichern, stationäre Kuren oder auch das Einbettzimmer abrechnen.  Durch Veränderungen in den Behandlungsmethoden bleiben nun einige Patienten auf Kosten sitzen. Ambulante Operationen werden immer häufiger in Krankenhäusern durchgeführt, nur Spezialpolicen bieten hier Kostendeckung.

Ambulante OP oder stationäre Aufnahme?

Eine ambulante Operation ist dadurch definiert, dass der Patient weder die Nacht vor noch nach der OP im Krankenhaus verbringt. Eine stationäre Behandlung hingegen zieht sich mindestens über einen Tag und eine Nacht hin.
Aus Kostengründen einerseits und der Erschließung neuer Umsatzmöglichkeiten für Krankenhäuser andererseits, nimmt die Anzahl der ambulanten Operationen stetig zu.

1,9 Mio. Operationen – Zusatzversicherungen verweigern Kosten für Facharzt

Immer häufiger werden Operationen, zum Beispiel komplizierte Knieoperationen, ambulant und nicht stationär durchgeführt. 1,9 Mio. ambulante Operationen waren es allein im Jahr 2011. Schließt die Krankenhauszusatzversicherung definitiv das Merkmal „ ambulante Operation“ in den Leistungsumfang ein, übernimmt die Zusatzversicherung auch die Folgekosten durch die privatärztliche Behandlung. Das können einige tausend Euro sein, je nach Eingriff und Schwierigkeitsgrad.
Fehlt die Leistungserweiterung, verweigert die Zusatzversicherung in der Regel die Kostenübernahme.

Inhaltsbezogene Beratung sichert Kostenübernahme

Wer als Privatpatient trotz Kassenmitgliedschaft auf Nummer sicher gehen will, sucht die Krankenhauszusatzversicherung nach Tarifinhalten aus. In diesen Tarifinhalten garantieren die Versicherungen verschiedene Kostenübernahmen. Spezialmakler können diese Tarifinhalte transparent darstellen.
Nicht nur ambulante Operationen sind dabei ein Thema. Unter anderem werden auch Transportkosten, die Gebührenordnung für Ärzte, freie Krankenhauswahl, homöopathische Behandlungen oder auch Leistungen bei Reha oder Kur durchleuchtet.
Nur eine transparente Beratung zu garantierten Versicherungsleistungen ermöglicht dem Interessenten eine präzise Tarifauswahl. Die Entscheidung für einen speziellen Tarif basiert dann auf nichts anderem als auf Fakten.

Fazit: Privatpatient trotz Kassenmitgliedschaft funktioniert – es kommt wie immer auf die Qualität der Zusatzversicherung an. Interessenten sollten bei der Beratung auf die Darstellung der Tarifinhalte achten.

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Privatpatient Arzt, Zahnarzt, Krankenhaus

Leistungsübersicht Stationäre Zusatzversicherung

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So bleiben Sie Privatpatient beim Wechsel in gesetzliche Krankenversicherung

Der Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung erfolgt meist durch einen Statuswechsel. Dieser kann zum Beispiel dann eintreten, wenn Angestellte unter die Jahresarbeitsentgeltgrenze „rutschen“.
Immer häufiger wird dieser „rutsch“ bewusst ausgelöst um den Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung zu ermöglichen. Die Vorteile sind dabei zum Beispiel die kostenlose Mitversicherung von Kindern. Die Nachteile sind jedoch auch klar: Bei Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung wird man nicht mehr nach „ärztlicher Kunst“ behandelt sondern nach Schema „F“ : ausreichend und zweckmäßig! Wir zeigen Ihnen wie Sie trotz Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung Privatpatient bleiben können.

Private Krankenversicherung bietet manchmal Wechselgarantie

Wer sich für die Private Krankenversicherung eines Premiumanbieters entschieden hat, geniest gewisse Vorteile wenn es um den Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung geht. Die Wechselgarantie ermöglicht dem Kunden, die Krankenvollversicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung in entsprechende Zusatzversicherungen umzuwandeln. Bekannt sind meist die gängigen Zahnzusatzversicherungen, auch die Zusatzversicherung für das Krankenhaus kennen die meisten. Den Vorteil im ambulanten Bereich, also beim Arzt des Vertrauens, bringen jedoch die ambulanten Restkostenversicherungen.
Hier wird die frei Arztwahl und die damit verbundene privatärztliche Behandlung sowie der Wegfall der Wartezeiten bezahlbar. Denn die gesetzliche Kasse kann auch „ Privatarzt“! Jedoch wird bei diesem Kassenmodell nur ein Teil der Behandlungskosten übernommen. Die entstehenden Restkosten, die je nach Therapie einige 10.000€ betragen können, erhält der Patient dann von der Zusatzversicherung erstattet.

 Privatpatient Schema Wechsel PKV zur GKV

 

Die gesetzliche Krankenversicherung  kann auch „ Privatpatient “!

Seit 2007 können Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung zwischen der herkömmlichen Abrechnungsart (Sachleistungsprinzip) und dem Kostenerstattungsprinzip wählen. Beim Kostenerstattungsprinzip wird das Mitglied beim Arzt als Privatpatient wahrgenommen und erhält die entsprechenden Vorteile.
Wer den Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung angehen will, muss also nicht auf die privatärztliche Behandlung verzichten. Es ist jedoch vorher zu prüfen, ob die bisherige Private Krankenversicherung einen solchen Wechsel zum KOstenerstattungsprinzip unterstütz. Tut sie das indem Zusatztarife ohne erneute Gesundheitsprüfung angeboten werden, müssen die Versicherungen untereinander noch synchronisiert werden um keine Versicherungsfreien Zeiträume entstehen zu lassen.

Unter normalen Umständen sollte somit der Status Privatpatient nach dem Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung erhalten bleiben.

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Kostenfalle Kostenerstattungsprinzip?

Unterschiedliche Behandlungskosten Kassenpatient / Privatpatient

Rückkehr in die GKV  und trotzdem Privatpatient

Krankenzusatzversicherung – Privatpatient beim Arzt, Zahnarzt und im Krankenhaus

Kurzmitteilung

Privatpatient trotz GKV ? Möglich machen das die Krankenzusatzversicherungen für gesetzlich versicherte Patienten.

Ambulante Krankenzusatzversicherung Kostenerstattungsprinzip GKV

Für gesetzlich Versicherte kann der Status Privatpatient beim ambulanten Arztbesuch hergestellt werden. Somit sind privatärztliche Therapien für gesetzlich Krankenversicherte möglich. Der Wegfall von Wartezeiten und Budgetierungen der Gesetzlichen Krankenversicherung sind mit dieser Krankenzusatzversicherung möglich.

Privatpatient beim Zahnarzt

Der Zahnarzt kann eine privatärztliche Behandlung bei Kassenpatienten durchführen. Die dadurch erhöhten Kosten können über eine Krankenzusatzversicherung abgedeckt werden.Eine 100% Kostenübernahme beim Zahnarzt für Zahnersatz und Zahnbehandlung sind möglich.

 Privatpatient im Krankenhaus

Für die privatärztliche Behandlung im Krankenhaus gibt es für GKV Versicherte eine Zusatzversicherung für das Krankenhaus. Diese Leistet neben der Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer noch die privatärztliche Behandlung durch den Arzt nach Wahl des Patienten. Dadurch sind auch weitreichende diagnoseverfahren abgesichert die man im System der gesetzlichen Krankenkasse nur erschwert erhält.

Krankenzusatzversicherung Krankenhaus11 Zahnarzt

 

weitere Artikel: Privatbehandlung für Kassenpatienten

Rückkehr zur gesetzlichen Krankenkasse – trotzdem Privatpatient!

Gesetzlich Versichert und trotzdem Privatpatient

Rückkehr aus der privaten Krankenversicherung oder aus dem Ausland in die gesetzliche Krankenkasse- man kann trotzdem weiterhin eine privatärztliche Behandlung erhalten.

Ab und zu trägt sich ein Privatversicherter mit dem Gedanken in die gesetzliche Kasse zurückzukehren. Die Gründe können unterschiedlich sein, von Veränderungen im Job über persönlichen Veränderungen ist so ziemlich alles vertreten. Wer zurück ins gesetzliche System wechselt verliert jedoch den Status eines Privatpatienten. Eine Behandlung nach ärztlicher Kunst wäre dann ausgeschlossen. Man kann jedoch den Status Privatpatient mit eine Sondervereinbarung erhalten.

 2 Klassenmedizin

Wer gesetzlich Versichert ist, erhält eine Mitgliedskarte, geht zum Arzt und lässt sich entsprechend Behandeln. Von der Abrechnung bekommt der Patient in der Regel nichts mit. Dafür bekommt der Patient aber auch nur die Leistungen, „die ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sind und das Maß des notwendigen nicht überschreiten“.
Außerdem hat der Arzt nur bestimmte Budgets zur Patientenbehandlung zur Verfügung. Dies kann z.B. bei chronischen Erkrankungen dazu führen, dass die gewählte Behandlung nicht die wirksamste ist. Durch das Wirtschaftlichkeitsgebot können auch Behandlungen erfolgen die mehr Nebenwirkungen haben als moderne, teurere Behandlungen.

 Kostenerstattungsprinzip

Man hat jedoch die Wahl. Wer gesetzlich versichert ist, hat das Recht den Kassenvertrag auf das Kostenerstattungsprinzip umstellen zu lassen. Dadurch wird man bei Arzt wieder zum Privatpatienten und erhält eine Behandlung nach ärztlicher Kunst, ohne Einschränkungen und Budgetzwang.
Abgerechnet wird dann die privatärztliche Behandlung nach der Gebührenordnung für Ärzte. Die gesetzliche Kasse übernimmt dann den Teil der Kosten, der im „normalen“ Abrechnungssystem angefallen wäre.  Den Restbetrag lässt man von einer privaten Zusatzversicherung erstatten.

Umstellung der privaten Krankenvollversicherung in eine Zusatzversicherung

Diese private Zusatzversicherung für eine privatärztliche Behandlung bieten zurzeit nur wenige private Krankenversicherungen an.
Wer eine Krankenvollversicherung hat und nun Umstellen möchte, muss erst einmal prüfen ob „seine“ Versicherungsgesellschaft eine solche Zusatzversicherung überhaupt anbietet.
Die Qualitätsversicherer haben darüber hinaus noch zugunsten ihrer Kunden eine Vereinbarung, dass ein Wechsel in so einen Zusatztarif ohne erneute Gesundheitsprüfung erfolgen kann. Eine solche Gesellschaft ist zum Beispiel die Barmenia. Der Vorteil ist klar. Sollten Vorerkrankungen bestehen würden diese nicht ins Gewicht fallen.

Privatpatient mit Kostenerstattung – Zukunftsmodell?

Auf alle Fälle wird der Patient beim Kostenerstattungsprinzip in die Therapieauswahl mit einbezogen. Es entsteht eine wesentlich engere Zusammenarbeit zwischen Arzt und Patient. Die Eigenverantwortung des Patienten wird gestärkt, die Leistungsabrechnungen werden transparenter.
Der Patient erhält eine privatärztliche Behandlung nach den Regeln der Kunst, die medikamentöse Behandlung ändert sich auch.

Aus diesem Grund wird das Kostenerstattungsprinzip mit privater Zusatzversicherung eine Zukunft haben. Hier liegt auch der Schlüssel zur kosteneffizienten Verwaltung in den gesetzlichen Kassen, die Leistungsabrechnung wäre stark vereinfacht, ganze Prüfungskommissionen wären überflüssig.

 

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Kostenfalle Kostenerstattungsprinzip?

Wechsel in die Gesetzliche KV – trotzdem Privatpatient

Angebote zur entsprechenden Zusatzversicherung finden Sie hier: Privatpatient beim Arzt