Die beste Vorbereitung auf einen Krankenhausaufenthalt

Fotolia_50633325_XSBei einem geplanten Krankenhausaufenthalt sollte man die Zeit vorher nutzen um alles in Ruhe vorzubereiten. Erledigen sie wichtige Sachen und treffen sie Vorkehrungen für zu Hause für die Zeit ihrer Abwesenheit. (Haustiere in Pflege geben, wer gießt die Blumen und lüftet die Wohnung, Zeitung….) Stellen sie ihre eigenen Unterlagen zusammen die sie benötigen und klären sie wichtige Details ab, wie etwa ihre Medikamente nun einzunehmen sind oder vielleicht vor einer Operation sogar abzusetzen sind. Bei den meisten Eingriffen dürfen sie mehrere Stunden vorher nichts mehr essen und oft auch nichts mehr trinken. Dies alles sollten sie mit ihrem Arzt besprechen.

Krankenkasse zahlt Haushaltshilfe

Informieren Sie Ihre Freunde und Verwandten, ihre Nachbarn sowie ihren Arbeitgeber über ihren Aufenthalt. Hinterlegen sie einen Schlüssel für ihre Hilfen.Sollten sie längere Zeit im Krankenhaus bleiben müssen, stellen sie sicher ob ihre laufenden Kosten gedeckt sind, Termine noch abgesagt oder verschoben werden müssen. Bei Bedarf bevollmächtigen sie eine Person ihres Vertrauens für wichtige Angelegenheiten. Müssen ihre Kinder betreut werden, erkundigen sie sich bei ihrer Krankenkasse nach der Möglichkeit einer Haushaltshilfe.

Dokumente die nicht fehlen sollten:

Versichertenkarte, Personalausweis oder Reisepass, Einweisungs- oder Überweisungsschein, Daten ihres Hausarztes ,Telefonnummern der Angehörigen, Medikamentenliste die sie regelmäßig einnehmen müssen, eventuell schon vorliegende Befunde (Röntgen oder Ultraschallbilder, EKG), Gesundheitspässe (Impfpass, Diabetiker, Mutterpass…), einen Nachweis über ihre Krankenhaustagegeldversicherung, eventuell Zuzahlungsbefreiungen ihrer Krankenkasse

Eine Notfallvorkehrung kann auch ganz gut sein, wie eine Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht.Persönliche Dinge sollten sie in Ruhe aussuchen, hier einige Vorschläge:

Brille, Gehhilfen und Hörgeräte, Schlafanzug, Bademantel, Trainingsanzug, Hausschuhe, Wechsel Unterwäsche, Bücher, Schreibutensilien, Musik und Fotos von den Liebsten, Körperpflegeartikel und etwas Bargeld – dies benötigt man meist zum anmelden des Telefons, oder man ist in der Lage das Bett zu verlassen, dann kann man Kaffee oder Tee trinken gehen oder sich die neueste Zeitschrift holen, um den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten.

 

Auch wichtig: Für eine optimale Behandlung im Krankenhaus empfiehlt sich eine Krankenhauszusatzversicherung.

MR Sellink – Untersuchung ohne lästige Sonde

MR Sellink als nichtinversive Untersuchungsmethode

Deutschland gehört zu den Ländern mit den fortschrittlichsten, medizinischen Verfügbarkeiten.Insbesondere in der High End Medizin stehen völlig neue Untersuchungsmethoden zur Verfügung.Wie sich dies darstellen kann, möchten wir mit einem realen Beispiel belegen.

Darmuntersuchungen von „außen“

Bei verschiedenen Symptomen ist es notwendig, auch den Darm des Patienten zu untersuchen. Normalerweise passiert das mit einer Darmspiegelung, die jedoch nur einen kleinen Teil des bis zu 7 Meter langen Organs. Speziell im Bereich des Dünndarms sind die Untersuchungsmethoden bisher umständlich und wahrscheinlich auch unangenehm gewesen.
Für eine solche Untersuchung war bisher eine Darmsonde notwendig. Diese wurde über Nase oder Mund durch den Magen bis in das zu untersuchende Areal gebracht. Dort angekommen, wurden bis zu 2 Liter einer Flüssigkeit namens Methylzellulose über die Sonde eingebracht. Die anschließende Computertomographie erzeugte dann das Bild zur weiteren Untersuchung. Es geht aber auch ohne Sonde und ohne Strahlenbelastung.

Krankenhauszusatzversicherung hilft

Eine Untersuchung ohne Strahlenbelastung und ohne Sonde ist möglich. Dieses Verfahren ist unter anderem als MR Sellink bekannt. Nach Eigenrecherchen stießen wir auch auf die Bezeichnung MR Enterographie- selber Ablauf mit vergleichbaren Vorteilen.

Hier bekommt der Patient 1 bis 2 Stunden vor der Untersuchung 1,5 Liter eine Flüssigkeit, die er in Intervallen zu sich nehmen soll. Ist dies geschehen erfolgt die Untersuchung im MRT wobei dabei das Kontrastmittel über die Vene zugeführt wird. Hier gab es klar die Wahrnehmung, dass der Puls bei Gabe des Kontrastmittels stark erhöhte. Ob es nun am Kontrastmittel selbst lag oder an den Umständen der Enge des CT´s kann nicht genau gesagt werden, der Puls fuhr kurze Zeit später wieder auf Normalniveau zurück.
Insgesamt war diese Untersuchung von den Ergebnissen her optimal. Die Bilder des CT waren sehr klar und gaben detailliert Auskunft über die Situation. Nicht alle Krankenhäuser verfügen jedoch über diese Möglichkeiten. Eine private Krankenhauszusatzversicherung hilft und übernimmt die Mehrkosten, die bei freier Krankenhauswahl und modernen Untersuchungsmethoden entstehen können.
Wichtig sind jedoch hier auch die Tarifinhalte. Diese Regeln die Leistungen, die eine vernünftige Zusatzversicherung zu erbringen bereit ist. Etwa 20 Prozent der verfügbaren Versicherungstarife verfügen über umfangreiche Leistungen.
Unser Kunde bekam die Mehrkosten, die von den gesetzlichen Kassen nicht getragen wurden, zu 100% ersetzt – immerhin ein 4 -stelliger Betrag.

Privatpatient im Krankenhaus – kaum Unterschiede?

Krankenhäuser rufen bei den meisten ein ungutes Gefühl hervor, ist es doch eine Stätte die man ungern freiwillig aufsucht. Eben dieses Problem versuchen die Chefetagen der Krankenhäuser durch „Gesundheitsleistungen“ zu umgehen. Ein neues Image muss her, aber nur für den, der die extra Leistungen auch bezahlt. Nicht selten gibt es Privatabteilungen die es durchaus mit einem Marriott oder Hilton aufnehmen können. Doch es gibt wichtigere Leistungspunkte als nur die Ausstattung und das Ambiente.

Alle Leistungen gleich?

Welche Leistungen sind den auf jeden Fall vorhanden? Die Antwort liefert eine Definition:

Allgemeine Krankenhausleistungen sind die Krankenhausleistungen, die unter Berücksichtigung der Leistungsfähigkeit des Krankenhauses im Einzelfall nach Art und Schwere der Krankheit für die medizinisch zweckmäßige und ausreichende Versorgung des Patienten notwendig sind.

Unter der Berücksichtigung der Leistungsfähigkeit des Krankenhauses? Was, wenn ein Krankenhaus nicht die beste Leistungsfähigkeit aufweist? Wer ein besseres Krankenhaus selbst wählen möchte, kann mit Zusatzkosten konfrontiert werden.
Wer eine „ausreichende“ Behandlung gegen eine optimale Behandlung tauschen möchte, verlässt die Basisleistungen in Richtung Wahlleistungen und so fallen auch hier Zusatzkosten an, die mit einer entsprechenden Zusatzversicherung abgedeckt werden.

Optimale Behandlung im Krankenhaus?

Neben einer „ausreichenden“ Behandlung ist auch die Behandlung nach ärztlicher Kunst möglich und dieser Unterschied ermöglicht die bestmögliche Behandlung. Hierfür kann ein Spezialist, Chefarzt oder Chirurg frei gewählt werden sowie auch die eingesetzten Therapien oder Materialien. Welche Unterschiede noch bestehen, zeigt die folgende Reportage:

Achtung – Privatkliniken meist nicht versichert

Doch es gibt auch Einschränkungen. Wer sich in einer reinen Privatklinik behandeln lassen will, sollte vorab eine Leistungszusage der involvierten Krankenversicherungen einholen. Höchstwahrscheinlich kommt es dort zur Ablehnung der Kostenübernahme.
Leistungen gibt es hingegen bei den Krankenhäusern die Privatabteilungen haben, jedoch regulär Kassenpatienten behandeln.

Die Privatabteilungen dieser Krankenhäuser sind meist sehr gut eingerichtet und neben einer optimalen Therapie werden meist noch folgende zusätzliche Leistungen geboten:

  • Aufnahme direkt auf Station durch Servicekräfte
  • Persönliche Betreuung durch eine Servicekraft
  • Eigener Sanitärbereich
  • Elektrisch verstellbare Komfortbetten
  • Gesonderte Verpflegung
  • TV und Telefon ohne Grundgebühr
  • Auf Anfrage Surfsticks für den Internetzugang auf Notebooks (gegen Gebühr)

Themenrelevante Artikel:

Stimulationshandschuh stellt Tastsinn wieder her

TastsinnEin medizinisches Hilfsmittel ermöglicht Schlaganfallpatienten das wiedererlenen des Tastsinns. Auch eine beeinträchtigte Feinmotorik kann durch diese Methode verbessert werden. Neurowissenschaftler haben einen speziellen Handschuh entwickelt, der durch Stimulation der Fingerspitzen positive Veränderungen in Gehirn erzeugen. Doch zahlt das auch die Krankenversicherung?

Handschuh aus leitfähigem Material mit elektronischen Kontakten

Der Handschuh ist aus eine leitfähigen Material gefertigt. In den Fingerspitzen befinden sich elektronische Kontakte die leichte Impulse abgeben. Der Träger empfindet diese als leichte Massage der Fingerspitzen. Durch den neuronalen Stimulationshandschuh finden positive Veränderungen im Gehirn statt. Bewegungsabläufe, Feinmotorik und Tastsinn können so auf andere Gehirnregionen übertragen und praktisch neu gelernt werden.
Testpersonen berichten, dass Bewegungsabläufe wieder möglich sind die vorher, wenn überhaupt nur eingeschränkt funktionierten. Tastsinn und Feinmotorik verbesserten sich. Zum Beispiel konnten einfache Essbewegungen wieder ausgeführt werden.
Trotz dem der Handschuh 5-mal pro Woche zu Therapiezwecken eingesetzt wurde, konnten Besserungen teilweise erst Monate später eintreten.

Zahlt die Krankenversicherung?

Das kommt auf den Fall an. Es gibt sicherlich Unterschiede zwischen gesetzlichen und privaten Versicherungen. Ausschlaggebend dürfte auch die Grunderkrankung und die Prognose sein. Bei Privatversicherten ist ein offener Hilfsmittelkatalog eine Voraussetzung die Leistung zu erhalten.
Geschlossene Hilfsmittelkataloge hingegen zählen abschließende auf, welche Hilfsmittel versichert sind. Es kann sein, dass dieser Handschuh aufgrund der relativ neuen Technologie nicht im Hilfsmittelkatalog aufgeführt ist und somit die Kostenübernahme nicht möglich ist. Werden die Kosten nicht übernommen, gibt es Alternativen.

Methode seit dem 12. Jahrhundert bekannt

Es ist erstaunlich was zum Beispiel die chinesische Medizin schon vor hunderten von Jahren wusste.Akkupunktur der Fingerspitzen und bestimmte Massagetechniken erreichen vergleichbare Effekte. Personen, deren Feinmotorik weniger eingeschränkt ist können zum Beispiel mit Qi Gong Kugeln Fortschritte erzielen. Sollte eine Krankenversicherung die Kostenübernahme eines Stimulationshandschuhs nicht übernehmen, gibt es Alternativen. Zumindest der Privaten Krankenversicherung kann dann eine Kostenbeteiligung je nach Tarif abgerungen werden, und sei es nur für eine naturheilkundliche Behandlung.

 

Weiter Beiträge: Zusatzversicherung Privatpatient beim Arzt

In der Patientenakte steht nicht alles drin

Kurzmitteilung

frog-1339904_1920Immer mehr gesetzliche Krankenkassen bieten ihren Mitgliedern Auskünfte über Behandlungsverläufe an. Solche Auskünfte werden unter anderem benötigt, um private Krankenversicherungen oder Zusatzversicherungen sicher zu beantragen. Private Krankenversicherungen benötigen im Gegensatz zu gesetzlichen Versicherungssystemen Auskunft über die Gesundheit der Kunden. Ob ein Antrag angenommen wird oder nicht, ist unter anderem abhängig von den im Antrag angegebenen Gesundheitsauskünften. Immer mehr Kunden möchten die Gesundheitsfragen mit Hilfe dieser Patientenauskunft beantworten. Doch die Patientenakte der Kasse ist nicht immer vollständig.

Keine Datenerhebung beim Kostenerstattungsprinzip

In den Aufzeichnungen der gesetzlichen Kassen sind Behandlungstermine und die behandelnden Ärzte genannt. Diese Aufzeichnungen stellen jedoch nur den Behandlungsverlauf in der Sachleistung dar. Das Sachleistungsprinzip ist Standard in der gesetzlichen Kasse und ermöglicht dem Mitglied die Behandlung auf Krankenkarte. Wählt das Kassenmitglied jedoch das Kostenerstattungsprinzip und wird somit zum Privatpatienten, entfallen diese Aufzeichnungen.

Patientenakte direkt vom Arzt

Die Alternative ist die Patientenakte direkt vom Arzt. Dort sind auch Informationen zu Diagnosen, Behandlungsverläufen und Medikamenten enthalten. Die Patientenakte direkt vom Arzt hilft unter Umständen mehr bei der Beantwortung von Gesundheitsfragen.

Kostenerstattung Krankenkasse

2 Klassenmedizin im Praxistest

Gibt es Sie wirklich, die 2 Klassenmedizin? Oder handelt es sich hier einfach nur um einen Verkaufstrick geschäftstüchtiger Versicherungsverkäufer?
Versprochen wird eine Behandlung auf dem Niveau eines Privatpatienten bei Abschluss von entsprechenden Zusatzversicherungen. Doch gibt es wirklich Vorteile?

Höhere Behandlungsstandarts für Privatpatienten?

In einigen Bereichen gibt es praktische Erfahrungen, die Belegen, dass optimale Behandlungsmethoden Privatversicherten eher zur Verfügung stehen als gesetzlich Versicherten Patienten. Ein Doktor berichtet:

Können GKV Patienten privatärztliche Leistungen erhalten?

Seit Einführung des Kostenerstattungsprinzips in der gesetzlichen Krankenkasse
ist eine privatärztliche Behandlung für jeden Patienten möglich.
Ein Wechsel vom „normalen“ Sachleistungsprinzip zum Kostenerstattungsprinzip
ist jedoch genau zu überlegen. Privatärztliche Behandlungen verursachen wesentlich mehr Kosten im Vergleich zu Kassenleistungen. Diese Mehrkosten zahlt der Patient aus eigener Tasche.
Gerade im Bereich von Medikamentenverordnungen können die Kosten erheblich sein.
Private Krankenzusatzversicherungen können  im Rahmen der Tarifbedingungen
auch Kosten für derartige Medikamente übernehmen.

2 Klassenmedizin ade

Mit privaten Restkostenversicherungen kann das Kostenrisiko bei privatärztlicher Behandlung aufgefangen werden. Auch die Wahlärztliche Behandlung im Krankenhaus ist möglich, inklusive der dabei verwendeten Materialien und Medikamente.
Eine Behandlung auf dem aktuellen Stand der Medizin ist somit auch für Kassenpatienten zu haben.

Kostenerstattung – 6 Tipps für Privatpatient trotz Kassenmitgliedschaft

Kostenerstattung privatpatient pkv beste behandlung bester serviceKassenpatienten warten lange auf einen Termin bei Fachärzten und Spezialisten und erhalten nur die kostengünstigste Behandlung.
Seit 2007 gibt es jedoch einen Rechtsanspruch auf eine Behandlung als Privatpatient, die Kostenerstattung. Wer die Kostenerstattung wählt, wird beim Arzt als Privatpatient nach ärztlicher Kunst behandelt mit dem Ziel der Heilung oder zumindest Linderung.
Der Patient erhält dann die Behandlungsrechnung welche zum Teil von der Krankenkasse beglichen wird. Den Restbetrag bezahlt eine private Krankenzusatzversicherung. Wenn Sie auf folgende Punkte achten, habe Sie in Zukunft eine bessere ärztliche Versorgung.

 

  1. Stellen Sie vor dem Wechsel in das Kostenerstattungsprinzip sicher, dass Sie privat versicherbar sind (Gesundheitsfragen/ Gesundheitsprüfung).
  2. Private Krankenversicherungen können leistungsfreie Wartezeiten aufweisen, stellen Sie bei Abschluss einen nahtlosen Versicherungsverlauf sicher.
  3. Wählen Sie nur Anbieter aus, die auch 100% der Kosten für Arzt (mit Kassenzulassung), Arzneimittel, Heilmittel und Hilfsmittel übernehmen.
  4. Sinnvoll ist es darauf zu achten, dass auch Privatärzte ohne Kassenzulassung im Versicherungsschutz enthalten sind.
  5. Psychotherapie ist auch versicherbar und sollte eingeschlossen sein.
  6. Einige Versicherungsgesellschaften übernehmen den pauschalen Verwaltungskostenabschlag.

 

Weitere Tipps zum Thema Krankenzusatzversicherung erhalten Sie unter: TK Zusatzversicherung Kostenerstattung

 

Krankenhauszusatzversicherung -Ambulante Operationen werden nicht gezahlt?

 Fotolia_45342100_XS.jpg

Trostpflaster bei Leistungsverweigerung? Fehlanzeige! Beratung schützt!

Eine private Krankenhauszusatzversicherung
ist sinnvoll. Über diese Versicherung können Mitglieder gesetzlicher Krankenversicherungen zum Beispiel die Behandlung und Diagnostik durch Spezialisten absichern, stationäre Kuren oder auch das Einbettzimmer abrechnen.  Durch Veränderungen in den Behandlungsmethoden bleiben nun einige Patienten auf Kosten sitzen. Ambulante Operationen werden immer häufiger in Krankenhäusern durchgeführt, nur Spezialpolicen bieten hier Kostendeckung.

Ambulante OP oder stationäre Aufnahme?

Eine ambulante Operation ist dadurch definiert, dass der Patient weder die Nacht vor noch nach der OP im Krankenhaus verbringt. Eine stationäre Behandlung hingegen zieht sich mindestens über einen Tag und eine Nacht hin.
Aus Kostengründen einerseits und der Erschließung neuer Umsatzmöglichkeiten für Krankenhäuser andererseits, nimmt die Anzahl der ambulanten Operationen stetig zu.

1,9 Mio. Operationen – Zusatzversicherungen verweigern Kosten für Facharzt

Immer häufiger werden Operationen, zum Beispiel komplizierte Knieoperationen, ambulant und nicht stationär durchgeführt. 1,9 Mio. ambulante Operationen waren es allein im Jahr 2011. Schließt die Krankenhauszusatzversicherung definitiv das Merkmal „ ambulante Operation“ in den Leistungsumfang ein, übernimmt die Zusatzversicherung auch die Folgekosten durch die privatärztliche Behandlung. Das können einige tausend Euro sein, je nach Eingriff und Schwierigkeitsgrad.
Fehlt die Leistungserweiterung, verweigert die Zusatzversicherung in der Regel die Kostenübernahme.

Inhaltsbezogene Beratung sichert Kostenübernahme

Wer als Privatpatient trotz Kassenmitgliedschaft auf Nummer sicher gehen will, sucht die Krankenhauszusatzversicherung nach Tarifinhalten aus. In diesen Tarifinhalten garantieren die Versicherungen verschiedene Kostenübernahmen. Spezialmakler können diese Tarifinhalte transparent darstellen.
Nicht nur ambulante Operationen sind dabei ein Thema. Unter anderem werden auch Transportkosten, die Gebührenordnung für Ärzte, freie Krankenhauswahl, homöopathische Behandlungen oder auch Leistungen bei Reha oder Kur durchleuchtet.
Nur eine transparente Beratung zu garantierten Versicherungsleistungen ermöglicht dem Interessenten eine präzise Tarifauswahl. Die Entscheidung für einen speziellen Tarif basiert dann auf nichts anderem als auf Fakten.

Fazit: Privatpatient trotz Kassenmitgliedschaft funktioniert – es kommt wie immer auf die Qualität der Zusatzversicherung an. Interessenten sollten bei der Beratung auf die Darstellung der Tarifinhalte achten.

weitere Artikel:

Privatpatient Arzt, Zahnarzt, Krankenhaus

Leistungsübersicht Stationäre Zusatzversicherung

Bild:Fotolia_45342100_XS.jpg

So bleiben Sie Privatpatient beim Wechsel in gesetzliche Krankenversicherung

Der Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung erfolgt meist durch einen Statuswechsel. Dieser kann zum Beispiel dann eintreten, wenn Angestellte unter die Jahresarbeitsentgeltgrenze „rutschen“.
Immer häufiger wird dieser „rutsch“ bewusst ausgelöst um den Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung zu ermöglichen. Die Vorteile sind dabei zum Beispiel die kostenlose Mitversicherung von Kindern. Die Nachteile sind jedoch auch klar: Bei Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung wird man nicht mehr nach „ärztlicher Kunst“ behandelt sondern nach Schema „F“ : ausreichend und zweckmäßig! Wir zeigen Ihnen wie Sie trotz Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung Privatpatient bleiben können.

Private Krankenversicherung bietet manchmal Wechselgarantie

Wer sich für die Private Krankenversicherung eines Premiumanbieters entschieden hat, geniest gewisse Vorteile wenn es um den Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung geht. Die Wechselgarantie ermöglicht dem Kunden, die Krankenvollversicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung in entsprechende Zusatzversicherungen umzuwandeln. Bekannt sind meist die gängigen Zahnzusatzversicherungen, auch die Zusatzversicherung für das Krankenhaus kennen die meisten. Den Vorteil im ambulanten Bereich, also beim Arzt des Vertrauens, bringen jedoch die ambulanten Restkostenversicherungen.
Hier wird die frei Arztwahl und die damit verbundene privatärztliche Behandlung sowie der Wegfall der Wartezeiten bezahlbar. Denn die gesetzliche Kasse kann auch „ Privatarzt“! Jedoch wird bei diesem Kassenmodell nur ein Teil der Behandlungskosten übernommen. Die entstehenden Restkosten, die je nach Therapie einige 10.000€ betragen können, erhält der Patient dann von der Zusatzversicherung erstattet.

 Privatpatient Schema Wechsel PKV zur GKV

 

Die gesetzliche Krankenversicherung  kann auch „ Privatpatient “!

Seit 2007 können Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung zwischen der herkömmlichen Abrechnungsart (Sachleistungsprinzip) und dem Kostenerstattungsprinzip wählen. Beim Kostenerstattungsprinzip wird das Mitglied beim Arzt als Privatpatient wahrgenommen und erhält die entsprechenden Vorteile.
Wer den Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung angehen will, muss also nicht auf die privatärztliche Behandlung verzichten. Es ist jedoch vorher zu prüfen, ob die bisherige Private Krankenversicherung einen solchen Wechsel zum KOstenerstattungsprinzip unterstütz. Tut sie das indem Zusatztarife ohne erneute Gesundheitsprüfung angeboten werden, müssen die Versicherungen untereinander noch synchronisiert werden um keine Versicherungsfreien Zeiträume entstehen zu lassen.

Unter normalen Umständen sollte somit der Status Privatpatient nach dem Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung erhalten bleiben.

weitere Artikel zum Thema:

Kostenerstattungsprinzip: Privatpatient trotz Kasse

Kostenfalle Kostenerstattungsprinzip?

Unterschiedliche Behandlungskosten Kassenpatient / Privatpatient

Rückkehr in die GKV  und trotzdem Privatpatient

Krankenzusatzversicherung – Privatpatient beim Arzt, Zahnarzt und im Krankenhaus

Kurzmitteilung

Privatpatient trotz GKV ? Möglich machen das die Krankenzusatzversicherungen für gesetzlich versicherte Patienten.

Ambulante Krankenzusatzversicherung Kostenerstattungsprinzip GKV

Für gesetzlich Versicherte kann der Status Privatpatient beim ambulanten Arztbesuch hergestellt werden. Somit sind privatärztliche Therapien für gesetzlich Krankenversicherte möglich. Der Wegfall von Wartezeiten und Budgetierungen der Gesetzlichen Krankenversicherung sind mit dieser Krankenzusatzversicherung möglich.

Privatpatient beim Zahnarzt

Der Zahnarzt kann eine privatärztliche Behandlung bei Kassenpatienten durchführen. Die dadurch erhöhten Kosten können über eine Krankenzusatzversicherung abgedeckt werden.Eine 100% Kostenübernahme beim Zahnarzt für Zahnersatz und Zahnbehandlung sind möglich.

 Privatpatient im Krankenhaus

Für die privatärztliche Behandlung im Krankenhaus gibt es für GKV Versicherte eine Zusatzversicherung für das Krankenhaus. Diese Leistet neben der Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer noch die privatärztliche Behandlung durch den Arzt nach Wahl des Patienten. Dadurch sind auch weitreichende diagnoseverfahren abgesichert die man im System der gesetzlichen Krankenkasse nur erschwert erhält.

Krankenzusatzversicherung Krankenhaus11 Zahnarzt

 

weitere Artikel: Privatbehandlung für Kassenpatienten