Deutscher Ring – Krankenvollversicherung ohne Gesundheitsprüfung???

In einer Erprobungsphase öffnet der Deutsche Ring die Krankenversicherungstarife Esprit M und Esprit MX  für höherverdienende Angestellte.  Diese Öffnungsaktion ermöglicht Arbeitnehmern die aufgrund Ihres Gesundheitszustandes ein erhöhtes Risiko darstellen, die Aufnahme in die Tarifwelt der Deutschen Ring Krankversicherung.

Erhöhtes Risiko aufgrund des Gesundheitszustandes?

Wer die Annahmepolitik des DR kennt weiß, dass bereits kleinste Abweichungen von der „Gesundheitsnorm“ zur Ablehnung führen können,  dabei erweist sich auch auf Nachfrage die Risikoabteilung wenig flexibel.

Nun sollen aber Abreitnehmer aufgenommen werden die entweder einen hohen Risikozuschlag bekommen würden oder unter normalen Umständen sogar eine Ablehnung des Antrages hätten verkraften müssen.

Das ist die Chance!

Dieses Experiment ist zeitlich begrenzt.  Bis zum 15. 04.2015 läuft die Erprobungsphase.
Der Deutsche Ring stellt klar, dass alle in dieser Zeit aufgenommen  Personen auf Dauer die Konditionen aus der Testphase behalten. Eine Antragsannahme erfolgt dann mit maximal 30% Risikozuschlag, was im allgemeinen recht günstig ist, da der AG diesen u.U. zur Hälfte mitträgt.

Wer kann diese Chance nutzen?

Es gibt klare Richtlinien nach denen eine Aufnahme zu Konditionen der Öffnungsaktion  erfolgen  kann.

  1. gilt ausschließlich für Arbeitnehmer die erstmals versicherungsfrei sind ( Überschreiten der JAEG- Jahresarbeitsendgeldgrenze 52.200€ in 2013)
  2. Antragsstellung maximal 6 Monate nach Überschreiten der JAEG
  3. Versicherungsbeginn max. 3 Monate nach Antragstellung, keine rückwirkende Versicherung
  4. mind. 3 –jährige, ununterbrochene Vorversicherungszeit in der GKV
  5. Eintrittsalter maximal 55 Jahre
  6. gilt nur für Personen u. Berufsgruppen, die bisher auch nach Annahmerichtlinien versicherbar waren
  7. gilt auch für familienversicherte Ehepartner bzw. Kinder

Rosinenpickerei

Zuletzt stand die private Krankenversicherung öffentlich stark in der Kritik. Das Hauptargument- Rosinenpickerei. Man wählt nur die Gesunden aus und die weniger Gesunden müssen dann in die GKV, wo natürlich dann auch höhere Kosten von der Allgemeinheit der GKV Mitglieder zu tragen sei.
Aus diesem Grund erfolgt nun dieses Experiment, man möchte der o.g Argumentation entgegenwirken.

Eine schöne Aktion wie wir meinen, jedoch, wer mit offenen Augen durch diese Welt geht und die Prunkbauten der verschiedenen GKV- en sieht und die Gehaltslage der dort Angestellten kennt, ahnt schon, dass ein erheblicher Teil der Beiträge dort eben nicht für die Bezahlung von Behandlungskosten genutzt werden kann- das gibt es rechnerisch einfach nicht her. Der wahre Grund für das mediale PKV- Bashing liegt sicherlich woanders- wir werden es sicher bald erfahren.

Woran erkennt man eine gute Krankenversicherung für Beamte- Thema Opfer von Terrorakten, Kriegen oder bürgerkriegsähnlichen Unruhen.

Das Thema Beihilfeversicherung für Beamte ist vielschichtig, angefangen von den verschiedenen Beihilfeverordnungen bis zu den unterschiedlichen Vertragsbedingungen der privaten Anbieter von Beamtenversicherungen.
Wie bereits in den vorherigen Berichten zum Thema „gemischte Heilanstalten„, „Anschlussheilbehandlung “ und „Hilfsmittelkataloge“ erwähnt, kommt es auf die Formulierung der Vertragsbedingungen an, ob eine Leistung erfolgt oder ob der Versicherungsnehmer im Fall eines Falles zum Bittsteller wird.

Aus aktuellem Anlass, leider eskalieren in Ägypten wieder die Unruhen,  möchten wir das Thema auch für unsere Kunden, die teilweise in Ländern mit instabiler politische Lage Leben und Arbeiten, aufbereiten.
Ob Terrorakte abgesichert sind, ist nicht so leicht zu erkennen, subtil sind die Hinweise.
Folgendes Beispiel verdeutlicht dies recht gut:

Formulierungen der AVB:

Anbieter A:

…..Wir leisten jedoch generell nicht für:

  • · Krankheiten, Unfälle und Todesfälle, die jeweils durch Kriegsereignisse verursacht wurden oder als Wehrdienstbeschädigung anerkannt sind…..

Diese Einschränkungen gelten nicht, wenn folgende Voraussetzungen vorliegen:

– Die versicherte Person wird im Ausland vom Eintritt eines Kriegsereignisses überrascht,
– sie nimmt an diesem Ereignis nicht aktiv teil und
– sie hat unverschuldet keine Möglichkeit, das betroffene Gebiet zu verlassen.

Anbieter B:

Keine Leistungspflicht besteht

a) für solche Krankheiten einschließlich ihrer Folgen sowie für Folgen von Unfällen und für Todesfälle, die durch Kriegsereignisse  verursacht oder als Wehrdienstbeschädigung anerkannt und nicht ausdrücklich in den Versicherungsschutz eingeschlossen sind;

Die Leistungseinschränkung für durch Kriegsereignisse verursachte Krankheiten einschließlich ihrer Folgen sowie für Folgen von Unfällen und für Todesfälle entfällt, wenn die versicherte Person außerhalb Deutschlands vom Eintritt eines solchen Ereignisses überrascht wird …...

Terroristische Anschläge zählen nicht zu den Kriegsereignissen

 

Fazit :  Anbieter A erwähnt Terrorakte gar nicht,  die Versicherung muss für durch Terroranschläge verursachte Verletzungen oder Erkrankungen nicht zahlen.

Anbieter B sagt im Kontext, dass terroristische Anschläge nicht den Leistungsausschlüssen hinzuzurechnen sind, bietet also Versicherungsschutz.

 

Was tun bei Reisen ins Ausland?

 

Ganz klar, vorher informieren.  Besteht die größere Wahrscheinlichkeit von Unruhen, sollte man sich vielleicht zweimal überlegen ins Krisengebiet zu reisen, Abenteuerurlaub sieht anders aus. Wer das nicht beherzigt kann unter Umständen das „ Aben“ weglassen und es wird nur „teuer“. Zum einen ist die eigene Gesundheit unbezahlbar zum anderen steht ja in den Bedingungen, das man „überrascht“ werden muss.
Wenn man wirklich im Ausland von solchen Ereignissen überrascht wird, sollte der Rückweg unverzüglich angetreten werden.
Wer so etwas schon einmal erlebt hat, wird wissen, dass dies gar nicht so einfach ist. Es herrscht dann im allgemeinen Panik, die Flughäfen sind voll, Flugpläne werden gekippt und die Übersicht geht verloren.
Sollte die Situation dann so aussehen wie beschrieben, besteht weiterhin Versicherungsschutz, bis das Land verlassen werden kann.

Woran erkennt man eine gute Krankenversicherung für Beamte?

Teil 2 :Anschlussheilbehandlungen AHB

Nachdem im ersten Teil geklärt wurde, wo die Tücken der Krankenversicherung für Beamte im Bereich der gemischten Heilanstalten liegen, möchten wir auf einen weiteren Punkt hinweisen, die Anschlussheilbehandlung oder auch besser bekannt als Reha.

Eine Anschlussheilbehandlung folgt einer stationär behandelten Krankheit, oder stationär behandelten Unfallfolgen. Doch viele Beamte staunen nicht schlecht, wenn bei der privaten Beihilfeversicherung  die AHB ( Anschlussheilbehandlung ) verwehrt wird. Man sollte meinen so etwas gibt es nicht, aber weit gefehlt, einige Anbieter legen Wert darauf, solche Behandlungen abzulehnen. Das scheint wohl irgendwie den „guten Ruf“ zu fördern, wie wissen wir zwar nicht, aber es muss ja einen Grund haben solche fundamentalen
Grundleistungen abzulehnen.
Auch hier dürfte ein frustrierter Wechsel der Versicherung nicht mehr möglich sein, denn wer eine Reha benötigt, wird oft die Gesundheitsprüfung für einen Anbieterwechsel nicht mehr hinbekommen-also Prüfe wer sich ewig bindet!

 

 

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So finde ich den besten Anbieter

Die Regelungen zur AHB finden sich in den Musterbedingungen der Krankenversicherung für Beamte.
Eine Variation für eine Formulierung der AHB ist zum Beispiel diese hier:

Es muss sich um eine medizinisch notwendige Weiterbehandlung (Anschlussheilbehandlung) nach einem Aufenthalt im Akutkrankenhaus handeln,

  • · die Behandlung muss innerhalb von 14 Tagen nach der Entlassung aus dem Krankenhaus beginnen,
  • · wir müssen vor Beginn der Behandlung eine schriftliche Zusage zur Höhe unserer Erstattungsleistung erteilt haben.

Klingt gut? Ist es aber nicht!

Wozu ist es notwendig eine vorherige schriftliche Kostenübernahmeerklärung von der Versicherung zu bekommen wenn es sich um eine medizinisch notwendige REHA handelt?  Es gibt Anschlussheilbehandlungen, die erst 4 Wochen nach der Krankenhausentlassung angetreten werden, z.B. nach Bestrahlungen oder Schlaganfällen. Man ist zeitlich eingeschränkt und benötigt eine Zusage, welche die Versicherung laut den Bedingungen geben kann, aber nicht muss.

Hier gibt’s noch eine:
Die Kosten werden bei den unten aufgeführten Diagnosen ebenfalls ohne vorherige schriftliche Leistungszusage im Fall einer medizinisch notwendigen Weiterbehandlung im Anschluß an die stationäre Behandlung erstattet, wenn die Anschlussheilbehandlung innerhalb von 4 Wochen nach Entlassung aus dem Akutkrankenhaus beginnt, wobei der Entlassungstag bei der Berechnung der Frist nicht mitzählt:

Herztransplantationen
Bypassoperationen
akutem Herzinfarkt und/oder Reinfarkt
Bandscheibenoperationen
Gelenkersatzoperationen
Hirninfarkt und -blutung (Schlaganfall)
schweren Schädel–-Hirnverletzungen
Krebsoperationen bzw. –bestrahlungen

Klingt besser? Stimmt, viel Besser! Keine vorherige schriftliche Bestätigung notwendig und 4 Wochen Zeit zur Behandlung.   Aber wäre es nicht besser wenn diese AHB Regelung ohne Begrenzung auf bestimmte Vorfälle formuliert wäre?

 

Vielleicht so?:

…… medizinisch notwendige stationäre Anschlussheilbehandlungen(AHB)müssen  innerhalb von 4 Wochen nach der stationären Akutbehandlung angetreten werden……

 Ist das die Optimale Lösung? Es kommt dem zumindest sehr nahe. Es ist keine vorherige schriftliche Kostenübernahme notwendig, es gibt eine 4 Wochenfrist anstatt einer 2 Wochenfrist zum Beginn der AHB. Eine Begrenzung auf bestimmte Erkrankungen besteht auch nicht.

Auch hier sind wieder die üblichen Verdächtigen die, die schlechte Regelungen in den Bedingungen für oder besser gegen den Kunden bereithalten.
Am besten man liest selbst genau nach. Wenn die Bedingungen als PDF geliefert werden ist das recht einfach. Über die „Suchen“ Funktion die Begriffe „ AHB“ oder „Rehabilitationsmaßnahmen“ oder „Anschlussheilbehandlungen“ eingeben und schauen was die Suche hergibt. Wer nicht in den Bedingungen suchen will und einen Tipp will, ist unter anderem bei dieser Beamtenversicherung gut aufgehoben.

 Fazit:

Beim Thema „Anschlussheilbehandlung“ kommt es auf den Text der Bedingungen an, man sollte darauf achten dass:

-keine vorherige schriftliche Leistungszusage eingeholt werden muss (Die Versicherung kann diese geben, muss es aber auch letztlich nicht)

-keine Begrenzung auf bestimmte Erkrankungen

-wenn möglich ohne zeitliche Begrenzung nach dem Krankenhausaufenthalt, wenn das nicht möglich ist, sollte wenigstens eine 4 Wochenfrist vorhanden sein

Weitere Themen :

Woran erkennt man eine gute Krankenversicherung für Beamte? Teil 1 Gemischte Heilanstalten

 

Woran erkennt man eine gute Krankenversicherung für Beamte?

Teil 1: Gemischte Heilanstalten

Eine gute Krankenversicherung für Beamte mit Beihilfeanspruch zu finden ist gar nicht so einfach. Auf den ersten Blick bieten alle Gesellschaften in den Werbeprospekten das gleiche Programm:

Einbettzimmer, Chefarztbehandlung als Privatpatient und günstige Beiträge.

Wer meint, dass man Werbeprospekten grundsätzlich mistrauen sollte, liegt völlig richtig. Es verhält sich mit den Angaben in solchen Prospekten grundsätzlich wie mit den Verbrauchsangaben von neuen Autos. Man kann machen was man will, irgendwie verbraucht der „neue“  locker 30% mehr als im Katalog angegeben.
Das schöne bei Autos: wenn sie nicht halten was versprochen wurde, fliegen die Karren wieder raus. Wenn man eine Krankenversicherung braucht und merkt, dass die doch nichts taugt, kann man die Krankenversicherung meist nicht mehr wechseln. Ist man erst einmal  in der Situation wirklich die Krankenversicherung in Anspruch nehmen zu müssen, lässt der Gesundheitsstatus einen Wechsel nicht mehr zu.

Es gibt bis zu 1400 Punkte, die bei einer privaten Krankenversicherung Beachtung finden können, einige möchten wir hier näher beleuchten. Dabei werden Sie sehen, dass Chefarzt und Einbettzimmer eine tolle Option sind, aber nur wenn die Basics des Vertrages stimmen. Grundsätzlich gilt: Die Einschränkung des SGB V, die für die gesetzliche Krankenversicherung gelten, gelten nicht für die privaten Anbieter.
Der Patient hat bei der privaten Krankenversicherung  immer Anspruch auf „Heilung und Behandlung nach ärztlicher Kunst“. Im Gegensatz dazu leistet die GKV nach folgender Definition(§ 12 SGB V): „Die Leistungen müssen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein; sie dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten.“

Doch auch private Anbieter können in den Vertragsinhalten kostspielige Ausschlüsse aufweisen.

Gemischte Heilanstalten

Krankenhäuser, die auch Kur- und Rehabilitationsmaßnahmen vornehmen und nicht nur Akutbehandlungen durchführen, gelten als gemischte Heilanstalten.
In einigen Regionen können 30% der Krankenhäuser sogenannte gemischte Heilanstalten sein.
Das Problem: Viele Beihilfeversicherungen sehen in den Musterbedingungen vor, dass die Kostenübernahme für Behandlungen in diesen gemischten Heilanstalten nur nach vorheriger schriftlicher Zusage durch die Versicherung erfolgt.
Auch bei Akutfällen gibt es keine Ausnahmen, zumindest nicht in den Bedingungen. Geht es nach einigen Anbietern, müsste man theoretisch noch vor Einlieferung in ein Krankenhaus irgendwie an eine schriftliche Kostenübernahme des Versicherers kommen. Machen Sie das mal, wenn Sie im Krankenwagen liegen und gerade mit „Überleben“ beschäftigt sind. Vielleicht ist es auch weniger dramatisch und Sie haben sich nur die rechte Hand gebrochen. Auch in diesem Fall dürfte es schwierig sein, die Telefonnummer der Versicherung zu wählen. Außerdem dürften Sie nach den Bedingungen nur Montags bis Freitag zwischen 9 und 16 Uhr in einen Notfall geraten, oder glauben Sie, dass es schriftliche Kostenübernahmen am Freitag um 18 Uhr gibt…..oder am Wochenende…….oder zur Karnevalszeit ?

Nur wer in seiner Beihilfeversicherung über Vertragsbedingungen verfüg,t die ausdrücklich regeln, dass Behandlungskosten in solchen gemischten Heilanstalten auch ohne vorherige schriftliche Zusage übernommen werden, und zwar bei Akutbehandlungen sowie bei regulären Behandlungen, braucht keine Angst haben zum Schluss auf den Behandlungskosten sitzen zu bleiben.

Es gibt einige Versicherungen, die standartmäßig für ihre Kunden die vorteilhaften Vertragsbedingungen vereinbart haben,  zum Beispiel mit den Tarifen für Beamte

 

Hier : Urteil Gemischte Anstalt

 

Achtung Selbstbeteiligungen! Beihilfe für Beamte

Grundsätzliches:

Beamte, Beamtenanwärter sowie Referendare und Beamte in Ausbildung haben einen Beihilfeanspruch wenn es um Behandlungs- oder Krankenkosten geht. Die Höhe des Beihilfeanspruchs ist abhängig vom Beihilfeträger( Bundesland oder Bund)  und von der individuellen Situation des Beamten ( Single, Verheiratet mit oder ohne Kinder).
Aus diesen Parametern ergibt sich ein prozentualer Beihilfesatz. Der Beihilfeträger beteiligt sich also je nach Einstufung mit 50% bis 80% an den Behandlungskosten. Die Lücke zu 100% Kostendeckung sollte mit einer gesetzlichen oder privaten  Krankenversicherung  geschlossen werden.
Die gesetzliche Krankenversicherung ( GKV ) bietet keine speziellen Tarife für Beamte, hier sind immer 100% des Beitrages zu zahlen. Die privaten Anbieter bieten spezielle Policen an, die nur den Beitrag benötigen, die für die jeweilige Differenzdeckung der Krankenkosten anfallen. Bei 50% Beihilfesatz muss die private Krankenversicherung auch nur 50% der Kosten tragen, benötigt daher auch nur 50% der eigentlichen Prämie und ist somit auch günstiger als die GKV. Mehr Informationen zu solchen speziellen Tarifen findet man zum Beispiel hier: Beihilfeversicherung

Achtung Selbstbeteiligungen !

Je nach Beihilfeverordnung können verschiedene Selbstbeteiligungen im Krankheitsfall auf den Beamten zukommen.  Diese Selbstbeteiligungen sind in der Beihilfeverordnung  geregelt und können je nach Bundesland auch unterschiedlich sein.
Die Beihilfeverordnung des Landes NRW zum Beispiel hat unter anderem Selbstbeteiligungen im Bereich des stationären Aufenthaltes. Wählt der Beihilfeberechtigte 2 Bettzimmer und Chefarzt, wird er die ersten 30 Tage mit 15€ pro Tag für das Zimmer und 10€ pro Tag für die Chefarztbehandlung (wahlärztliche Behandlung) zu Kasse gebeten.
Hat der Beamte eine private Beihilfeversicherung abgeschlossen die 2 – Bettzimmer und Chefarzt bezahlt, hat er trotzdem die o.g. Selbst-beteiligungen zu tragen, es sei denn, im privaten Kranken-versicherungsvertrag ist die Übernahme der beihilfeseitigen Selbstbeteiligungen zusätzlich abgesichert. Nicht jede Gesellschaft bietet solch eine Vertragsoption an.
Weitere Selbstbeteiligungen oder Abzugsbeträge können in den Bereichen Arznei und Verbandmittel, Transportkosten und auch bei Hilfsmitteln entstehen.
Hier können empfindliche finanzielle Belastungen auf den Patienten zukommen. Man sollte also auf jeden Fall darauf achten, solche Selbstbeteiligungen und Abzugsbeträge im privaten Vertrag  abgesichert zu haben.
Die Zeiten der Sparprogramme sind angebrochen, das gilt auch für den Sektor der Länderfinanzen. Restrukturierungsprogramme erzeugen Kosteneinsparungen die als notwendig erachtet werden.
Wer sagt denn, dass die Selbstbehalte und Abzugsbeträge in der Beihilfeverordnung nicht  erhöht werden im Laufe der nächsten Jahre?

Krankenversicherung für Beamte : Zusammenstellung von Beihilfetarifen

Die Krankenversicherung für Beamte, Beihilfeergänzungsversicherung,  ist nicht mit einer herkömmlichen Krankenversicherung zu vergleichen und kann n auch nicht pauschalisiert werden.

Unterschiedliche Beihilfesätze in verschiedenen Bundesländern sorgen für unterschiedliche Höhen bei der Krankenkostenübernahme durch den Beihilfeträger.
Aus diesem Grund ist es wichtig eine Beihilfeversicherung zu wählen, die an sich nicht „statisch“ ist und den sich ändernden Bedingungen anpasst.

Ergänzungsbausteine für die Beihilfeversicherung

Durch die günstigen Beihilferegelungen der Träger haben Beamte die Möglichkeit, hervorragenden Versicherungsschutz zu stark reduzierten Preisen zu erhalten. Wählt man alle Zusatzoptionen der Krankenversicherung  Beamte aus, erhält man eine Hochleistungsversicherung, die kaum Wünsche offen lässt. Eine Begrenzung auf die Gebührenordnung für Ärzte und Zahnärzte besteht nicht und lässt dem Kunden die frei Arztwahl, auch Honorarärzte und Spezialisten sind somit möglich.
Ein offener Hilfsmittelkatalog folgt dem medizinischen Fortschritt und versorgt den Versicherten auch in Zukunft mit aktuellen Prothesen, Implantaten u.a. Hilfsmitteln.

Tarifbaustein Krankenhaus
Krankenversicherung für Beamte

Der Tarifbaustein für das Krankenhaus bringt unter anderem die Kostenübernahme für Mehrkosten im Zweibettzimmer sowie der privatärztlichen Behandlung.  Diagnostik, Beratung und Heilung erfolgen auf dem Niveau eines Privatpatienten. Einbettzimmer, Heilpraktiker oder auch verbesserte Leistungen bei Reha und Anschluss-heilbehandlung sind garantiert.

 

 Übernahme der Selbstbeteiligungen?

Als Beamter haben Sie verschieden Kosten von Seiten der Beihilfe selbst zu tragen. Das sind zum Beispiel Selbstbeteiligungen bei  Verband und Arzneimitteln, im Falle von Transporten, bei Hilfsmitteln oder bei Krankenhausaufenthalten.  Selbstbehalte bei Krankenhausaufenthalten für Beamte nach NRW Beihilfeverordnung können zum Beispiel je Leistungsumfang bis zu 750€ pro Jahr betragen.
Es gibt Tarifbausteine, die diese Zuzahlungen übernehmen. In Hinblick auf chronische Erkrankungen kann dieses Vertragsdetail von Vorteil sein.

Eine gute Krankenversicherung für Beamte zeichnet sich durch umfangreiche Kombinationsmöglichkeiten aus.  Auch die prozentuale  Höhe der Ergänzungsversicherung sollte variabel wählbar sein, damit die Versicherung der Familienplanung angemessen folgen kann.

Hier finden Sie weitere Infos zur Leistung und zum Preis der Beihilfeversicherung.

Beihilfetarife – die Krankenversicherung für Beamte

Transparent24 bietet mit den Beihilfetarifen eine hervorragende Krankenversicherung für Beamte und Beamtenanwärter. Nicht nur die Leistung überzeugt, auch der Preis passt.

Leistungen der Krankenversicherung für Beamte

Hilfsmittel

Unserer Meinung nach noch wichtiger als die Regelungen zu Ein – Bettzimmer und Chefartbehandlung sind die Inhaltlichen Leistungsmerkmale wie zum Beispiel der offene Hilfsmittelkatalog. Einfach beschrieben gleichen Hilfsmittel körperliche Behinderungen oder Einschränkungen aus.
Was so simpel klingt, geht schnell ins Geld. Prothesen sind zum Beispiel Hilfsmittel, Rollstühle ( auch Spezialrollstühle mit einem Preis von mehr als 20.000€, sogar die Präparate zur künstlichen Ernährung gehören unter Umständen zu den Hilfsmitteln.
Bei einigen Anbietern sind di Hilfsmittelkataloge beschränkt, sowohl in der Auswahl der Hilfsmittel wie auch in der Ausführung und im Preis. Problematisch wird das dann für den versicherten, wenn ein Unfall oder eine Erkrankung dann zur Hilfsmittelversorgung führt. In dem Fall merkt der Versicherte erst dann, wenn es zu spät ist, den Mangel. Ein Wechsel in eine andere Kranken-versicherung ist dann nicht mehr möglich aufgrund der laufenden Behandlung.

Heilmittel

Heilmittel sind zum Beispiel Ergotherapien, Logopädien  oder auch Licht-therapien,Anwendungen die das Wohlbefinden des Patienten unmittelbar verbessern. Highlight:
Zum Teil können auch nichtärztliche Behandler die Therapie übernehmen.

Anschlussheilbehandlungen

Nicht weniger wichtig, die Anschlussheilbehandlungen in der“ Beamtenversicherung“. Anschlussheilbehandlungen sind vielleicht besser unter dem Namen Reha bekannt. Nach einem operativen Eingriff bei schweren Erkrankungen oder Unfällen gelingt der Start ins „neue“ Leben wesentlich erfolgreicher,  wenn eine entsprechende Reha  durchgeführt wird.
Auch hier gibt es keine Einschränkungen auf die Art der Erkrankung oder Verletzung.
Erstaunlicher Weise gibt es immer noch Anbieter, die dieses Thema in den Bedingungen überhaupt nicht aufgeführt haben. Das bedeutet für den Kunden, dass er hier zum Bittsteller gegenüber der Versicherung wird, eine denkbar schlechte Ausgangslage.

Hier erfahren Sie mehr über die Beihilfeversicherung – der Krankenversicherung für Beamte.