Die beste Vorbereitung auf einen Krankenhausaufenthalt

Fotolia_50633325_XSBei einem geplanten Krankenhausaufenthalt sollte man die Zeit vorher nutzen um alles in Ruhe vorzubereiten. Erledigen sie wichtige Sachen und treffen sie Vorkehrungen für zu Hause für die Zeit ihrer Abwesenheit. (Haustiere in Pflege geben, wer gießt die Blumen und lüftet die Wohnung, Zeitung….) Stellen sie ihre eigenen Unterlagen zusammen die sie benötigen und klären sie wichtige Details ab, wie etwa ihre Medikamente nun einzunehmen sind oder vielleicht vor einer Operation sogar abzusetzen sind. Bei den meisten Eingriffen dürfen sie mehrere Stunden vorher nichts mehr essen und oft auch nichts mehr trinken. Dies alles sollten sie mit ihrem Arzt besprechen.

Krankenkasse zahlt Haushaltshilfe

Informieren Sie Ihre Freunde und Verwandten, ihre Nachbarn sowie ihren Arbeitgeber über ihren Aufenthalt. Hinterlegen sie einen Schlüssel für ihre Hilfen.Sollten sie längere Zeit im Krankenhaus bleiben müssen, stellen sie sicher ob ihre laufenden Kosten gedeckt sind, Termine noch abgesagt oder verschoben werden müssen. Bei Bedarf bevollmächtigen sie eine Person ihres Vertrauens für wichtige Angelegenheiten. Müssen ihre Kinder betreut werden, erkundigen sie sich bei ihrer Krankenkasse nach der Möglichkeit einer Haushaltshilfe.

Dokumente die nicht fehlen sollten:

Versichertenkarte, Personalausweis oder Reisepass, Einweisungs- oder Überweisungsschein, Daten ihres Hausarztes ,Telefonnummern der Angehörigen, Medikamentenliste die sie regelmäßig einnehmen müssen, eventuell schon vorliegende Befunde (Röntgen oder Ultraschallbilder, EKG), Gesundheitspässe (Impfpass, Diabetiker, Mutterpass…), einen Nachweis über ihre Krankenhaustagegeldversicherung, eventuell Zuzahlungsbefreiungen ihrer Krankenkasse

Eine Notfallvorkehrung kann auch ganz gut sein, wie eine Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht.Persönliche Dinge sollten sie in Ruhe aussuchen, hier einige Vorschläge:

Brille, Gehhilfen und Hörgeräte, Schlafanzug, Bademantel, Trainingsanzug, Hausschuhe, Wechsel Unterwäsche, Bücher, Schreibutensilien, Musik und Fotos von den Liebsten, Körperpflegeartikel und etwas Bargeld – dies benötigt man meist zum anmelden des Telefons, oder man ist in der Lage das Bett zu verlassen, dann kann man Kaffee oder Tee trinken gehen oder sich die neueste Zeitschrift holen, um den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten.

 

Auch wichtig: Für eine optimale Behandlung im Krankenhaus empfiehlt sich eine Krankenhauszusatzversicherung.

MR Sellink – Untersuchung ohne lästige Sonde

MR Sellink als nichtinversive Untersuchungsmethode

Deutschland gehört zu den Ländern mit den fortschrittlichsten, medizinischen Verfügbarkeiten.Insbesondere in der High End Medizin stehen völlig neue Untersuchungsmethoden zur Verfügung.Wie sich dies darstellen kann, möchten wir mit einem realen Beispiel belegen.

Darmuntersuchungen von „außen“

Bei verschiedenen Symptomen ist es notwendig, auch den Darm des Patienten zu untersuchen. Normalerweise passiert das mit einer Darmspiegelung, die jedoch nur einen kleinen Teil des bis zu 7 Meter langen Organs. Speziell im Bereich des Dünndarms sind die Untersuchungsmethoden bisher umständlich und wahrscheinlich auch unangenehm gewesen.
Für eine solche Untersuchung war bisher eine Darmsonde notwendig. Diese wurde über Nase oder Mund durch den Magen bis in das zu untersuchende Areal gebracht. Dort angekommen, wurden bis zu 2 Liter einer Flüssigkeit namens Methylzellulose über die Sonde eingebracht. Die anschließende Computertomographie erzeugte dann das Bild zur weiteren Untersuchung. Es geht aber auch ohne Sonde und ohne Strahlenbelastung.

Krankenhauszusatzversicherung hilft

Eine Untersuchung ohne Strahlenbelastung und ohne Sonde ist möglich. Dieses Verfahren ist unter anderem als MR Sellink bekannt. Nach Eigenrecherchen stießen wir auch auf die Bezeichnung MR Enterographie- selber Ablauf mit vergleichbaren Vorteilen.

Hier bekommt der Patient 1 bis 2 Stunden vor der Untersuchung 1,5 Liter eine Flüssigkeit, die er in Intervallen zu sich nehmen soll. Ist dies geschehen erfolgt die Untersuchung im MRT wobei dabei das Kontrastmittel über die Vene zugeführt wird. Hier gab es klar die Wahrnehmung, dass der Puls bei Gabe des Kontrastmittels stark erhöhte. Ob es nun am Kontrastmittel selbst lag oder an den Umständen der Enge des CT´s kann nicht genau gesagt werden, der Puls fuhr kurze Zeit später wieder auf Normalniveau zurück.
Insgesamt war diese Untersuchung von den Ergebnissen her optimal. Die Bilder des CT waren sehr klar und gaben detailliert Auskunft über die Situation. Nicht alle Krankenhäuser verfügen jedoch über diese Möglichkeiten. Eine private Krankenhauszusatzversicherung hilft und übernimmt die Mehrkosten, die bei freier Krankenhauswahl und modernen Untersuchungsmethoden entstehen können.
Wichtig sind jedoch hier auch die Tarifinhalte. Diese Regeln die Leistungen, die eine vernünftige Zusatzversicherung zu erbringen bereit ist. Etwa 20 Prozent der verfügbaren Versicherungstarife verfügen über umfangreiche Leistungen.
Unser Kunde bekam die Mehrkosten, die von den gesetzlichen Kassen nicht getragen wurden, zu 100% ersetzt – immerhin ein 4 -stelliger Betrag.

Bürgerversicherung zu Lasten der GKV?

hospital-bed-315869_1280Bürgerversicherung : würde diese tatsächlich zur Reduzierung von Arbeitsplätzen in der privaten Krankenversicherung führen, weil die private Krankenvollversicherung eingestampft wird? In einem Bericht in von T-online wird dies zumindes angesprochen.
Im Focus stehen aus unserer Sicht eher die gesetzlichen Krankenkassen mit einem Verwaltungsapparat, der schon „sagenumwoben“ ist.

Warum?
Die die Idee der Bürgerversicherung ist keineswegs neu, auch stehen Erfahrungen aus dem europäischen Nachbarstaaten diesbezüglich zu Verfügung. Einige Länder haben eine Einheitsversicherung mit Basisleistungen, in die jeder Bürger, mit Ausnahme vielleicht von höheren Beamten, einzahlt und versichert ist. Zusatzleistungen werden über private Anbieter abgedeckt, vergleichbar mit unserem System der privaten Krankenzusatzversicherung.

118:43 – wer löst hier wen auf?

Auf Grundlage einer Bürgerversicherung bleiben für die Anbieter privater Zusatzversicherungen die Geschäftsfelder bestehen. Zwar fällt dann die Vollkostenversicherung weg, aber daraus eine so hohe Arbeitslosigkeit abzuleiten? Wir sehen das Thema eher bei den gesetzlichen Krankenkassen.
Laut „Statista“ liegt die Anzahl der gesetzlichen Krankenkassen im Jahr 2016 bei 118 Stück, private Krankenversicherer gibt es hingegen 43. Private Krankenversicherer unterscheiden sich jedoch auf Grund der Tarifbedingungen teilweise massiv im Leistungsspektrum, währen die gesetzlichen Kassen durch das Sozialgesetzbuch in der Leistungsdifferenzierung eingeschränkt sind. Braucht es da wirklich noch 118 Kassen?

Zusatzversicherungen werden dann verstärkt nachgefragt.

Eine medizinische Basisversorgung kann für den Patienten schwierig werden. 6 Stunden im Wartezimmer, lange Wartezeiten auf Konsultationen bei Fachärzten, Minimalstversorgung im therapeutischen Bereich…. Das gibt es alles schon, bei unseren Nachbarn. Zusatzversicherungen helfen dann, ein Zweibettzimmer im Krankenhaus mit Facharztbehandlung zu erhalten. Immerhin gibt die Versicherung Kostendeckungszusage direkt an das Krankenhaus. Allein das gibt beiden Parteien, dem Patienten und dem Behandler, die notwendige Sicherheit im Bezug auf Kostendeckung und Therapiemöglichkeiten.
Zahnzusatzversicherungen und Krankenhauszusatzversicherungen werden dann verstärkt nachgefragt werden. Zusatzversicherungen für den ambulanten Privatarzt inklusive Kostenübernahme für High End Medikamente sind heute schon verfügbar. Aufgrund der Prämienhöhe stehen diese Möglichkeiten jedoch nur Besserverdienenden zur Verfügung. Sicherlich wird es in Zukunft dafür auch Lösungen geben. Eine Nachfragesteigerung dürfte dann auch in diesem Bereich einsetzen.

Fazit

Natürlich muss eine Änderung kommen, beide Versicherungssysteme müssen überdacht werden. Während sich die Private jedoch neu erfinden kann, könnte die Bürgerversicherung bei der Gesetzlichen tatsächlich zu massivem Stellenabbau führen. Ob das auch passiert, oder ob es wiedermal politische Kompromisse zu Lasten vieler und zum Nutzen weniger geben wird, bleibt abzuwarten.

Magenoperation zur Gewichtsreduzierung?

Übergewicht ist ein Phänomen unserer Zeit. Stark Übergewichtig ist man laut Definition ab einem BMI von 40. Ein 40-jähriger Mann mit einer Körpergröße von 1,75 wäre ab einem Gewicht von 124 Kg in diesem Bereich angelangt. Hier kämen Operationen zur Magenverkleinerung in Betracht, um nachhaltige Gewichtsreduktion zu gewährleisten. Doch zahlen Versicherungen Operationen wo Diäten helfen könnten?

Das Märchen der wirksamen Diät

Gebe es wirksame Diäten, bräuchte man keine Magenverkleinerungen- so schaut´s nun einmal aus. Die Gründe für extremes Übergewicht liegen nur selten an reinen Essgewohnheiten allein. Eine Kombination aus verschiedenen, auch psychischen Faktoren ist häufiger der Grund. Als Beispiel seinen hier die unterschiedlichen Auswirkungen von Stress genannt. Stress wirkt in den meisten Fällen kontraproduktiv und lässt das Gewicht ansteigen. In wenigen Fällen sorgt Stress zwar auch für eine Reduzierung, aber nur dadurch, dass die betroffene Person dann gar nichts mehr ist.
Bei extremen Übergewicht geht es um mehr als nur Ernährungspläne.

Magenverkleinerung – hoher Preis für Symptombekämpfung?

Es gibt verschiedene Arten von Magenverkleinerungen die sofort erfolgreich wirken, jedoch auch ein Risiko an sich sind. Wer mit diesem Übergewicht längere Zeit zu kämpfen hatte, dürfte körperliche Schäden aufweisen. Herz und Kreislaufprobleme, meist auch Verbunden mit Diabetes sowie Nierenproblemen, machen eine Operation zum Risiko für den Patienten. Krankenversicherer sehen das auch aus kaufmännischer Sicht. Ein minimalinvasiver Eingriff wo ein Magenband angelegt wird, kann ja nicht teuer sein, oder? Weit gefehlt!

85.000€ für eine Magen OP

Was kann passieren, dass ein Krankenhausaufenthalt für eine Magen OP dann doch einige 10.000 € kostet? Es hat etwas mit den möglicherweise auftretenden Komplikationen nach der Operation zu tun. In besagtem Fall benötigte der Patient nach der Operation einen ein wöchigen Aufenthalt auf der Intensivstation. Parallel versagte die letzte funktionierende Niere, sodass eine Dialyse notwendig wurde. Der gesamte Aufenthalt im Krankenhaus dauerte somit fast zwei Monate. Dank High End Medizin und des Könnens der Ärzte, ist der Patient heute, ein Jahr nach der Operation, wohlauf und rund 80 KG leichter.

Zu teuer für die Versicherung?

Der Patient war Selbstzahler, sodass es keine Abrechnungsprobleme mit einer gesetzlichen Krankenkasse gab. Aber wie würden die Kassen auf eine derartige Operation im Vorfeld reagieren? Überlebenschance gegeben, Wahrscheinlichkeit hoher Folgekosten (Intensivmedizin, 2-monatiger Krankenhausaufenthalt) ist enorm.
Ohne Operation hätte der Patient laut Arzt wohl keine zwei Monate mehr gelebt. In einer solchen Situation dann mit der Krankenversicherung über die Behandlungskosten zu verhandeln kann tödlich enden.

Vorsorge sollte ernster betrieben werden

Vorsorgeuntersuchungen helfen frühzeitig, gewisse Entwicklungen zu erkennen und zu korrigieren. Doch wie wird das Thema Vorsorge angegangen? Die gesetzlichen Kassen haben nur beschränkte Mittel. Private Krankenversicherungen liefern hingegen das komplette Programm. Wer diese Vorteile nutzen will, kann zum Beispiel private Zusatzversicherungen abschließen. Hiermit können dann gezielte Vorsorgeuntersuchungen außerhalb des Leistungsrahmens der Krankenkassen wahrgenommen werden.
Vielleicht ist die Zeit gekommen, eine gesunde Lebensführung zu fördern. Dazu gehört Bewegung und gesunde Ernährung aber auch Stressresistenzen aufzubauen bzw. Nahrungsmittelunverträglichkeiten zu vermeiden. Es ist kaufmännisch wesentlich effizienter Vorsorge zu betreiben als nachher die großen Schäden zu kompensieren. Ständig steigende Versicherungsprämien bei privaten und gesetzlichen Versicherungen sind keine Lösung für die Zukunft, ein anderes Vorsorgekonzept schon.

Betriebliche Krankenversicherung – vielversprechender Ansatz

Einige Tarife der betrieblichen Krankenversicherung bieten erste nachhaltige Lösungsansätze in Sachen Prävention. Neben den Standards werden auch tiefgreifendere Untersuchungen bis hin zur Messung des Erschöpfungszustandes vorgenommen. Bei intensiven Blutuntersuchungen können frühzeitig Mangelerscheinungen erkannt werden. Die Untersuchungsmöglichkeiten sind so vielfältig, dass wir hierzu einen extra Beitrag erstellen werden.

Der Punkt ist aber der, dass Lösungen bereits existieren. Setzen sie sich durch, können die Kostenbelastungen der Krankenkassen nachhaltig reduziert werden.

 

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Chefarzt und 1 Bettzimmer für Kassenpatienten? : Krankenhauszusatzversicherung vergleichen

Krankenzusatzversicherung – Zahlen Sie bitte selbst!

Stationäre Zusatzversicherungen bieten gesetzlich Versicherten Personen die Möglichkeit, bei freier Krankenhauswahl eine privatärztliche Behandlung zu wählen. Je nach Grund des Krankenhausaufenthaltes kann man sich so den Facharzt oder den Spezialisten aussuchen. Die Zusatzversicherung zahlt dann den Teil der Rechnung, die von der GKV nicht übernommen wird. Wirklich?

Krankenhäuser sind nicht gleich Krankenhäuser

Private Zusatzversicherungen folgen den Grundbedingungen der Privaten Krankenversicherung. In diesen Muster- und Tarifbedingungen sind die Voraussetzungen
für die Kostenübernahme aufgeführt.
Die Behandlung in Akutkrankenhäusern ist demnach kein Problem, häufig werden aber neben Akutpatienten auch andere Fälle im selben Gebäude behandelt. Werden zum Beispiel auch Kuren im selben Gebäude durchgeführt, kann die Zusatzversicherung die Leistung verweigern. Das kann dann der Fall sein, wenn in den Tarifbedingungen
der Kunde aufgefordert wird, vor Behandlung in einem solchen Krankenhaus ( gemischte Heilanstalt ) eine schriftliche Bestätigung von der Versicherung einzuholen.
Welcher Kunde kennt schon die Tarifbedingungen so detailliert, welcher Kunde weiß schon, ob sein Krankenhaus in diese Kategorie fällt?
Hier setzt Beratung ein, Beratung die wichtig ist um Inhalte zu erkennen und die richtige Versicherung zu wählen.

Gemischte Heilanstalt oder Privatklinik?

Reine Privatkliniken, also Kliniken die keine Kassenpatienten aufnehmen und nicht nach Bundespflegesatzverordnung abrechnen, sind meist vom Versicherungsschutz der Zusatzversicherung ausgeschlossen.
Wenn man es weiß, ist das kein Problem. Stellt man jedoch erst nach der Krankenhausbehandlung fest, dass die Versicherung nicht zahlt, wird es teuer.
Je nach Behandlung können sich die Kosten auf einige zehntausend Euro belaufen.

Spezialisten ja, geht auch ohne Limitierung?

Eine privatärztliche Behandlung sollte über eine Krankenhauszusatzversicherung
immer abgesichert sein. So können Spezialisten und Fachärzte, auch Chefärzte
für die Behandlung engagiert werden.
Doch es gibt weitere Details, die wichtig sind, um eine vollumfängliche Kostenerstattung über die Zusatzversicherung zu erhalten: Die Höhe der Honorare.
Es gibt Versicherungen die auch über den Höchstsätzen liegende Honorare der Privatärzte zahlen. Ein wichtiges Detail. Behandlungsverträge von absoluten Spezialisten können den üblichen Höchstsatz schon um 100% überschreiten. Gut wenn man dann keine Limitierung in seinem Versicherungsvertrag hat.

Welche Leistung für welchen Preis am Markt zu haben ist können Sie mit unserem
TRANSPARENTER prüfen.

5 Tipps bei der Auswahl einer Krankenhausversicherung

Die richtige Krankenhauszusatzversicherung

Eine Krankenhausversicherung ist eine  Ergänzung zur gesetzlichen Krankenkasse. Man kann den Status Privatpatient mit 1 Bettzimmer erhalten. Wenn also mal „der Kittel brennt“ und man einen Arzt wie Dr. House braucht, kann man dies über eine stationäre Zusatzversicherung absichern.

 

Doch da beginnt meist das Problem, welche Versicherung soll es sein? Dafür einige Tipps von uns:

  1. Arztrechnungen sollten auch oberhalb der Höchstsätze der Gebührenordnung für Ärzte versichert sein- Top Spezialisten rechnen meist in diesem Bereich die Kosten ab.
  2. Privatkliniken sollten versichert sein – Privatpatient in der Privatklinik- schwer zu toppen.
  3. Leistungsausschlüsse beachten: Im Kleingedruckten stehen die Beschränkungen des Versicherungsschutzes wie zum Beispiel freie Krankenhauswahl, gemischte Heilanstalten, Krieg und Terror Klauseln.
  4. Leistung bei stationärer Reha ist versicherbar – im Fall der Fälle Gold wert.
  5. Ambulante Operationen im Krankenhaus als Privatpatient- werden immer häufiger eiungesetzt.

weitere Infos gibt es hier

 

Zusatzversicherung Kostenerstattungsprinzip – die Wahrheit über Billigtarife

Medical tube with symbol biohazardHeute erhielten wir Unterlagen einer gesetzlichen Krankenkasse, die Ihre eigene  Zusatzversicherung zum Kostenerstattungsprinzip bewarb. Sofort auffällig waren die „günstigen“ Preise für 30 bis 50 jährige Personen. Diese liegen selbst bei fünfzigjährigen Personen unter 30€ im Monat. Wieso eine Versicherung zum Kostenerstattungstarif so günstig angeboten wird, haben wir untersucht.

Kostenerstattungsprinzip in der GKV?

 

Kurz gesagt-das Kostenerstattungsprinzip der gesetzlichen Krankenkassen ermöglicht dem Kassenpatienten eine Behandlung als Privatpatient. Eine ausführliche Beschreibung finden Sie hier.

 

Gut und günstig versichert? Denkst Du – Vergleich lohnt immer!

Die Preise für Krankenversicherungen aller Art müssen nach fest vorgegebenen Kriterien kalkuliert werden. Will ein Unternehmen eine günstige Zusatzversicherung anbieten, müssen Leistungen entfallen. Eine Tarifüberprüfung mit diesem Hintergrundwissen fördert die Unterscheide schnell zu Tage.

Fazit vorab: Günstiger Versicherungsschutz kann eine Lösung sein, wenn man weiß, worauf man verzichtet. Doch weis der Kunde wirklich was er kauft, wenn die Details nur verklausuliert in den Versicherungsbedingungen enthalten sind?

Folgender Vergleich einiger Tarifleistungen der Zusatzversicherung für das Kostenerstattungsprinzip verdeutlicht die Unterschiede:

Leistung

Billigtarif

Leistungstarif

Honorarübernahme Arzt*

bis 90%

bis 100%

Arzneimittel

0%

bis 100%

Heilmittel

0%

bis 100%

Hilfsmittel

0%

bis 100%

Kündigungsverzicht

Nein

Ja

Freie Kassenwahl GKV

Nein

Ja

Heilpraktiker

Nein

Ja

 

*Bis Höchstsatz GOÄ

Hat der Kunde wirklich ohne weiteres einen unabhängigen Vergleich der Leistungen indem er die Versicherungsbedingungen studiert? Unter Umständen ja, es kostet nur etwas Zeit.

 

Honorarübernahme Arzt: Nach Umstellung auf das Kostenerstattungsprinzip bei der gesetzlichen Krankenkasse erfolgt die Abrechnung (Liquidation) der ärztlichen Leistung nach der deutschen Gebührenordnung für Ärzte. Die gesetzliche Kasse zahlt hier nur den Anteil, der bei herkömmlicher Behandlung gezahlt worden wäre. Den Rest erhält man über die Zusatzversicherung. Es sollte immer eine 100% Lösung angestrebt werden. Wer nur 90% Versicherungsleistung erhält zahlt jedes mal 10% selbst. Das wird teuer bei chronischen Erkrankungen.

Arzneimittel: Aus unserer Sicht ein sehr wichtiger Posten. Arzneien können sehr teuer werden, bei einigen Erkrankungen liegen die Kosten im 5 Stelligen Bereich pro Behandlungszyklus. Eine Zusatzversicherung sollte auch hier bis zu 100% der Leistung übernehmen. Macht es Sinn die ärztliche Beratung als Privatpatient zu bekommen, die Therapie aber dann als Kassenpatient fortzuführen weil die Medikamente eben nur „Kassenleistungen“ umfassen?

Heilmittel: Heilmittel umfassen zum Beispiel Physiotherapie, Ergo oder Lichttherapie, Massagen, Fangopackungen usw. Im Leistungstarif sind die Leistungen dafür enthalten, in der „günstigen“ Tarifvariante zahlt der Kunde selbst.

Hilfsmittel: Hilfsmittel sind Geräte oder Vorrichtungen, die körperliche Beeinträchtigungen ausgleichen. Hierzu gehören zum Beispiel Prothesen, Rollstühle oder lebenserhaltende Hilfsmittel. Diesen Punkt kann man in eine Zusatzversicherung einschließen. Es gibt hier jedoch unterschiedliche Standpunkte, da die Versorgung der Kasse mit HilfsmittelnIlfsmittel moderat funktioniert.

Kündigungsverzicht: Versicherungen neigen dazu, „schlechte“ Risiken aus den Beständen zu entfernen. Im Bereich der Krankenzusatzversicherung kann diese Einstellung fatale Folgen für den Kunden haben. Gute Zusatztarife verzichten daher auf das Kündigungsrecht seitens der Versicherung im Schadenfall. Der Versicherungskunde ist dann sicher, behält er auch bei kostspieligen Erkrankungen seinen Versicherungsschutz. Kunden, die weniger gute Versicherungsbedingungen haben, könnten in genau dieser Situation die Kündigung erhalten. Ein neuer Versicherungsschutz lässt sich dann aufgrund der Krankheitsgeschichte nicht wieder herstellen.

Freie Kassenwahl GKV: Manche Zusatzversicherung gelten nur in Verbindung mit einer speziellen gesetzlichen Krankenkasse. Will der Kunde die Kasse wechseln, entfällt der Schutz der Zusatzversicherung. Kassenwechsel werden in Zukunft wieder Thema werden, stehen doch erhebliche Zusatzbeiträge für die GKV Kunden im Raum. Sind solche Billigtarife ein Kundenbindungsmodell?
Leistungstarife bieten Versicherungsschutz unabhängig vom Namen der gesetzlichen Kassen. Hier werden auch Altersrückstellungen gebildet um die Prämien im Alter stabil zu halten. Dieses Thema wird zum Beispiel bei Billigtarifen völlig ausgeklammert. Die Prämien können jedes Jahr neu festgesetzt, im Zweifel auch verdoppelt werden.

Wer wirklich nur die ärztlichen Honorare absichern will kann auf einen „Billigtarif“ zurückgreifen. Wartezeiten würden entfallen, eine freie Arztwahl unter den zugelassen Ärzten bestünde, mehr aber auch nicht. Braucht es dafür überhaupt eine Versicherung?
Wie immer im Leben gilt: „you get what you paid for“-  was man bezahlt bekommt man auch. Wer bei der Prämie der Zusatzversicherung für das Kostenerstattungsprinzip spart, bei dem wird auch in der Leistung gespart – ein Vergleich lohnt also immer.

weitere Details : Kostenerstattungsprinzip Zusatzversicherung

 

Krankenhauszusatzversicherung -Ambulante Operationen werden nicht gezahlt?

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Trostpflaster bei Leistungsverweigerung? Fehlanzeige! Beratung schützt!

Eine private Krankenhauszusatzversicherung
ist sinnvoll. Über diese Versicherung können Mitglieder gesetzlicher Krankenversicherungen zum Beispiel die Behandlung und Diagnostik durch Spezialisten absichern, stationäre Kuren oder auch das Einbettzimmer abrechnen.  Durch Veränderungen in den Behandlungsmethoden bleiben nun einige Patienten auf Kosten sitzen. Ambulante Operationen werden immer häufiger in Krankenhäusern durchgeführt, nur Spezialpolicen bieten hier Kostendeckung.

Ambulante OP oder stationäre Aufnahme?

Eine ambulante Operation ist dadurch definiert, dass der Patient weder die Nacht vor noch nach der OP im Krankenhaus verbringt. Eine stationäre Behandlung hingegen zieht sich mindestens über einen Tag und eine Nacht hin.
Aus Kostengründen einerseits und der Erschließung neuer Umsatzmöglichkeiten für Krankenhäuser andererseits, nimmt die Anzahl der ambulanten Operationen stetig zu.

1,9 Mio. Operationen – Zusatzversicherungen verweigern Kosten für Facharzt

Immer häufiger werden Operationen, zum Beispiel komplizierte Knieoperationen, ambulant und nicht stationär durchgeführt. 1,9 Mio. ambulante Operationen waren es allein im Jahr 2011. Schließt die Krankenhauszusatzversicherung definitiv das Merkmal „ ambulante Operation“ in den Leistungsumfang ein, übernimmt die Zusatzversicherung auch die Folgekosten durch die privatärztliche Behandlung. Das können einige tausend Euro sein, je nach Eingriff und Schwierigkeitsgrad.
Fehlt die Leistungserweiterung, verweigert die Zusatzversicherung in der Regel die Kostenübernahme.

Inhaltsbezogene Beratung sichert Kostenübernahme

Wer als Privatpatient trotz Kassenmitgliedschaft auf Nummer sicher gehen will, sucht die Krankenhauszusatzversicherung nach Tarifinhalten aus. In diesen Tarifinhalten garantieren die Versicherungen verschiedene Kostenübernahmen. Spezialmakler können diese Tarifinhalte transparent darstellen.
Nicht nur ambulante Operationen sind dabei ein Thema. Unter anderem werden auch Transportkosten, die Gebührenordnung für Ärzte, freie Krankenhauswahl, homöopathische Behandlungen oder auch Leistungen bei Reha oder Kur durchleuchtet.
Nur eine transparente Beratung zu garantierten Versicherungsleistungen ermöglicht dem Interessenten eine präzise Tarifauswahl. Die Entscheidung für einen speziellen Tarif basiert dann auf nichts anderem als auf Fakten.

Fazit: Privatpatient trotz Kassenmitgliedschaft funktioniert – es kommt wie immer auf die Qualität der Zusatzversicherung an. Interessenten sollten bei der Beratung auf die Darstellung der Tarifinhalte achten.

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Privatpatient Arzt, Zahnarzt, Krankenhaus

Leistungsübersicht Stationäre Zusatzversicherung

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Krankenzusatzversicherung – Privatpatient beim Arzt, Zahnarzt und im Krankenhaus

Kurzmitteilung

Privatpatient trotz GKV ? Möglich machen das die Krankenzusatzversicherungen für gesetzlich versicherte Patienten.

Ambulante Krankenzusatzversicherung Kostenerstattungsprinzip GKV

Für gesetzlich Versicherte kann der Status Privatpatient beim ambulanten Arztbesuch hergestellt werden. Somit sind privatärztliche Therapien für gesetzlich Krankenversicherte möglich. Der Wegfall von Wartezeiten und Budgetierungen der Gesetzlichen Krankenversicherung sind mit dieser Krankenzusatzversicherung möglich.

Privatpatient beim Zahnarzt

Der Zahnarzt kann eine privatärztliche Behandlung bei Kassenpatienten durchführen. Die dadurch erhöhten Kosten können über eine Krankenzusatzversicherung abgedeckt werden.Eine 100% Kostenübernahme beim Zahnarzt für Zahnersatz und Zahnbehandlung sind möglich.

 Privatpatient im Krankenhaus

Für die privatärztliche Behandlung im Krankenhaus gibt es für GKV Versicherte eine Zusatzversicherung für das Krankenhaus. Diese Leistet neben der Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer noch die privatärztliche Behandlung durch den Arzt nach Wahl des Patienten. Dadurch sind auch weitreichende diagnoseverfahren abgesichert die man im System der gesetzlichen Krankenkasse nur erschwert erhält.

Krankenzusatzversicherung Krankenhaus11 Zahnarzt

 

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Wie findet man eine günstige stationäre Zusatzversicherung?

Die gute Nachricht ist: wer eine günstige stationäre Zusatzversicherung sucht, wird immer eine solche finden.
Wer etwas Recherche betreibt wird feststellen, dass es Zusatzversicherungen in allen Preisklassen gibt, alle Leisten bei einem Krankenhausaufenthalt.Die Preisunterschiede werden über die Leistung definiert.

Von 2,73€ bis 60€ im Monat, jede Prämie ist möglich

Für einen Interessenten sind Prämien von unter 3 € im Monat bis 60 € im Monat machbar, doch welche Leistungen stecken dahinter?

Sucht man nach Angeboten für eine 35 jährige Person erhält man ca. 40 Angebote, mit wenigen Ausnahmen können diese in 3 Kategorien aufgeteilt werden:

  1. Die besonderen Angebote
  2. Tarife mit Prämien von unter 45€ im Monat
  3. Tarife mit Prämien über 45€ im Monat

Ganz grob unterteilet erhält man folgende Leistungen bzw. Besonderheiten in den Kategorien:

Monatliche Prämie Leistung Einschränkungen
2,73€ im Monat
(Sonderangebot)
-Privatärztliche Behandlung
( Chefarzt u.s.w.)-1 und 2 Bettzimmer-Transportkosten-ambulante Operationen
im Krankenhaus
– nur bei schweren Krankheiten
oder Unfällen- bis zum Höchstsatz der
Gebührenordnung für Ärzte
unter 45€ im Monat -privatärztliche Behandlung
(Chefarzt u.s.w.)
-1 + 2 Bettzimmer
– rooming in
– Transportkosten
-eingesch. freie Krankenhauswahl
-teilweise Übernahme von evtl. Zusatzkosten für TV oder Telefon
-oft nur bis zum Höchstsatz Gebührenordnung für Ärzte
-nur bestimmte Krankenhäuser
können ohne weiteres aufgesucht werden
-Direktabrechnung der Kosten mit dem Krankenhaus nicht immer möglich
-selten wird auf das  Kündigungsrecht der Versicherung bei Leistung verzichtet
-teilweise unzureichender Schutz bei Auslands-aufenthalten
ab 45€ im Monat Ab hier wird es im Leistungsfall schmerzfrei für die versicherte Person, im wahrsten Sinne des Wortes. Zusätzlich können dort folgende Leistungen enthalten sein:
-naturheilpraktische Anwendungen während eines KH Aufenthaltes
-Kurleistungen/ Reha
– Regulierung von privatärztlichen Liquidationen ohne Begrenzung auf die Gebührenordnung
-freie Arztwahl u.s.w.
-keine Gebührenbegrenzung bei stationären Aufenthalten im Ausland-Direktabrechnungen oder Kostenübernahmevereinbarungen
mit den Krankenhäusern sind möglich-Kündigungsverzicht seitens der Versicherung-Ergotherapie
-Inhalationen
-Massagen
-u.s.w.
– kaum Einschränkungen vorhanden

 

Welcher Tarif ist der richtige?

Welcher Tarif der richtige ist, hängt von der individuellen Situation ab.  Das Angebot für 2,73€ kann schon alles enthalten, was ein Interessent an Leistung wünscht. Es hängt immer davon ab, was man will.

Beispiel 1: Versicherungsschutz für unter 5€ im Monat

Eine Person im Alter von vielleicht 35 Jahren sucht eine Versicherung für das Krankenhaus mit Chefarztbehandlung. Weitere Kriterien sind zum Beispiel, dass bestimmte Krankenhäuser gemieden werden sollten, außerdem bestehen beim Interessenten schon Vorerkrankungen. Das Einkommen ist auch nicht so üppig, man will aber von einem Spezialisten behandelt werden, „ wenn einmal der Kittel brennt“, sprich ein schwere Erkrankung auftritt.

Ein Ansatz wäre hier nach einem Tarif zu suchen, der nur wenige Gesundheitsfragen aufweist, eine Gesundheitsprüfung also nicht zu sehr in die Tiefe gehen würde. Begrenzt man die Leistung auf ausgesuchte Diagnosen (schwere Krankheiten) wie z.B. Herzinfarkt, Krebs, Schlaganfall oder schwere Unfälle sinkt die Prämie auf unter 5€ im Monat.

 

Beispiel 2 : Privatpatient in allen Belangen

Wer gesetzlich Versichert ist und dies auch bleiben will, jedoch im stationären Bereich die volle Leistung eines Privatpatienten erhalten will, muss schon tiefer in die Tasche greifen. Aber es lohnt sich:
Ab 45 € erhält eine 35 jährige Person Tarife, die im Leistungsfall ohne Begrenzung auf die Gebührenordnung für Ärzte die Kosten für eine privatärztliche Behandlung übernehmen. Das bedeutet für den Patienten, dass der jeweils beste Spezialist für ihn tätig werden kann. Immer häufiger wird dabei auch auf die Heilkraft der Natur zurückgegriffen, immer mehr Krankenhäuser bieten eine duale Behandlung an, also die Naturheilkunde in Verbindung mit schulmedizinischen Behandlungsmethoden. Ayurveda, bioelektronische Systemdiagnostik oder auch TCM, meist stehen dafür über 40 Hauptbehandlungsmethoden der Naturheilkunde zur Verfügung.

Fazit: Günstig ist relativ

Eine Krankenhauszusatzversicherung für 2,73€ im Monat ist günstig, eine für 45€ im Monat auch.
Maßgeblich ist immer das Ergebnis, welches man mit dem Abschluss einer Kranken-zusatzversicherung erreichen will.  Problemlos ist der Versicherungsverlauf bei Produkten wie im Beispiel 1 oder 2 beschrieben. Im Beispiel 1 ist klar, nur im Notfall und nur wenn es wirklich ernst wird ist Versicherungsschutz vorhanden.
Ein Kunde der sich für eine Zusatzversicherung wie im Beispiel 2 entscheidet, wird während der Versicherungszeit keine Gründe für eine Beanstandung haben, da es kaum Schwierigkeiten bei den Abrechnungen geben wird. Eine Therapie weit über den Standards ist möglich und trägt zur schnellen Genesung bei.
Entscheidet man sich für eine Versicherung aus dem preislichen Mittelfeld, muss man schon genau wissen, welchen Tarif man wählt, auf welche Leistungen man bewusst verzichten möchte um einen günstigen Preis zu erhalten.

weiter Artikel : Krankenhauszusatzversicherung – Privatpatient im Krankenhaus