Kein Schutz bei Berufsunfähigkeit – Verbraucherschutz schlägt blind um sich- Lösung liegt bereits vor!

Die Verbraucherzentrale NRW sowie der Bund der Versicherten kritisieren die private Versicherungswirtschaft, nur unzureichende Versicherungsangebote für die Absicherung bei Berufsunfähigkeit zur Verfügung zu stellen. Teure Prämien,“Rosinenpickerei“ bei Berufsgruppen und Vorerkrankungen werden der Versicherungswirtschaft vorgeworfen. Die Pressemeldungen des heutigen Tages legen das zumindest nahe.  Aus unserer Sicht ist der Vorwurf haltlos- es gibt bereits eine Alternative- die funktionelle Invaliditätsversicherung. Die Prämien dafür liegen etwa 50% niedriger als bei einer Versicherung auf Berufsunfähigkeit. Es gibt nur eine einfache Gesundheitsprüfung.

Die Invaliditätsversicherung- Ersatz für den Wegfall aus mangelhafter Leistung der Sozialversicherung

Die Verbraucherschützer werfen den Versicherungen weiterhin vor, ihrer sozialen Verpflichtung im Bereich der Berufsunfähigkeit nicht nachzukommen. Aus unserer Sicht kommen jedoch die Verwalter der sozialen Zwangsversicherung eben dieser Verantwortung nicht nach. Jeder Angestellt muss ein großen Teil seines Einkommens in staatliche Versicherungen einzahlen, die ihn eben nicht mehr Schützen. Kein Wunder also, dass kaum noch Geld für eine vernünftige, private Absicherung gegen Berufsunfähigkeit übrig bleibt!

Eine Lösung für die hausgemachten Probleme liegt bereits vor, die Versicherungswirtschaft hat reagiert! Die Invaliditätsversicherung zahlt bei Invalidität durch Unfall und Krankheit. Die Preise Wurden diese Produkte vom Verbraucherschutz oder dem Bund der Versicherten nicht bemerkt?

Funktionelle Invaliditätsversicherung – Leistung für jeden erschwinglich

Eine funktionelle Invaliditätsversicherung zahlt eine Rente im Falle der Invalidität der versicherten Person. Was man bisher nur von einer Unfallversicherung her kannte, wird nun auf den kompletten Lebensbereich ausgedehnt. Herzinfarkt, Krebs, Schlaganfall, Diabetes oder generell die Schädigung von Organen, egal ob durch Unfall oder Krankheit, sind versichert. Auch wenn die Person zum Pflegefall wird, zahlt die Invaliditätsversicherung die monatliche Rente.
Die Rentenzahlung kann bis zum 67. Lebensjahr vereinbart werden. Für einen geringen Mehrbeitrag kann diese auch über das 67. Lebensjahr hinaus lebenslänglich erfolgen. Die Rentenzahlung wird dabei jährlich erhöht um die Kaufkraft und den Wert für den Versicherten zu erhalten.

Invaliditätsversicherung

Auch der Verlust von  „ Grundfähigkeiten“ gilt als Versicherungsfall. Grundfähigkeiten sind zum Beispiel Hören, Sehen, Sprechen oder auch Laufen. Jene Tätigkeiten also, die man im Unterbewussten durchführt.

Fazit: Kritisieren kann jeder, Lösungen finden aber nur wenige. Wer trotz Vorerkrankungen oder einer schlechten Berufseinstufung sein Einkommen absichern will, kann dies mit der funktionellen Invaliditätsversicherung tun. Für eine 40 jährige Person sind 3000€ Monatsrente  immer noch für unter 100€ Prämie erhältlich.

weitere Artikel: Funktionelle Invaliditätsversicherung für Deutsche die im Ausland Leben und Arbeiten

Berufsunfähigkeitsversicherung – Arbeitsgebiet Ausland

Wer im Ausland arbeitet sollte auf Besonderheiten achten, wenn es um die Absicherung von Krankheitskosten oder schlimmstenfalls Berufsunfähigkeit geht.

Arbeitsplatz: Weltweit- Ständig auf Reisen zu sein ist für einige Angestellte oder Selbstständige keine Seltenheit mehr. Doch genau hier steigt das Risiko unfall-oder krankheitsbedingt Auszufallen.

Während bei einem im Auftrag der Firma reisenden Angestellten die Kostenübernahme bei Krankheit durch den Arbeitgeber erfolgt, ist der Selbstständige darauf angewiesen eine Kostenübernahme durch die private Krankenversicherung zu erhalten.

Führt ein Ereignis jedoch zusätzlich zur Berufsunfähigkeit, ist der Angestellte sowie der Selbstständige auf seine private Absicherung angewiesen, da die Sozialversicherung in solchen Fällen kaum Schutz bietet.

Berufsunfähigkeit – Länger als 183 Tage im Ausland –  keine Steuern? Keine Versicherung?

Keine Steuern? Das wollen die wenigsten ändern, aber keine Versicherung zu haben wenn es darauf ankommt ist ein Problem.
Wer im Ausland eingesetzt wird hat häufig drei wesentliche Probleme beim Abschluss einer entsprechenden Berufsunfähigkeitsversicherung:

 

Höchstgrenzen: man muss schon suchen um guten Versicherungsschutz in ausreichender Höhe zu erhalten- bei 4500€ Monatsrente ist oft Schluss, viele benötigen aber 8- bis 10 tausend € pro Monat um das Einkommen abzusichern.

Fragen zum Auslandsaufenthalt: Bei Antragsstellung ist der Versicherung zwingend mitzuteilen, dass das Arbeitsgebiet überwiegend im Ausland liegt. Entsprechend muss der Aufenthalt im Ausland beschrieben werden, wo hält man sich auf, wie reist man dort und wie sehen die Unterkünfte aus.Bei dieser Auslandsbeschreibung sollten gewisse Regeln eingehalten werden um Versicherungsschutzzu erhalten.

Tätigkeitsbeschreibung: Grundsätzlich ist das ein Knackpunkt beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Gern links liegen gelassen wird diese jedoch zur Pflichtübung, wenn  es um größere Summen geht. Ein leichtfertiger Umgang kann den Versicherungsschutz kosten. Der Versicherung reicht in der Regel ein ausgefüllter Vordruck für die Annahme. Im Leistungsfall sieht das aber anders aus, da wird rückwirkend geprüft „bis das Blut kommt“. Daher gilt für uns: Wer bei Beantragung nicht nur den Vordruck der Versicherung ausfüllt, sondern auch noch zusätzliches Material zur Verfügung stellt, ändert die Spielregeln zu seinen Gunsten.

 

Wo will man bleiben im Fall der Fälle?

Eine weitere wichtige Frage ist die nach dem Verbleib im Fall der Fälle. Tritt eine Berufsunfähigkeit ein, wollen 100% der bisher versicherten dauerhaft nach Deutschland zurückkehren. Wer jedoch im Ausland bleiben möchte, sollte vor Vertragsabschluss auf diverse Besonderheiten achten. Grundsätzlich ist das schon möglich, jedoch stellt eine solche Konstellation eine gewisse Herausforderung bei der Leistungsbearbeitung dar.

 

Fazit

Keine Versicherung zu haben ist im Einzelfall die teuerste Lösung. Der finanzielle Schutz gegen den Eintritt einer Berufsunfähigkeit ist existenziell notwendig, gerade bei längerem Aufenthalt im Ausland, auch wenn in diesem Fall die Beantragung etwas aufwendiger ist.