Unterschiede der Pflegestufen

Unterschiede in den Pflegestufen

Pflegestufen werden nach fest vorgeschriebnen Prozeduren durch den medizinischen Diesnt der jeweiligen Krankenkassen vergeben. Folgende Punkte sind es, die beurteilt werden.

Punkt 1 ist die Mobilität, die Gutachter schauen sich die körperliche Beweglichkeit der Person an. Kann man selbst aufstehen, sich allein ins Bad bewegen und ob man sich gut in den eigenen vier Wänden bewegen kann und Treppensteigen möglich ist.

Punkt 2 umfasst die geistige und kommunikative Fähigkeit der Personen, es umfasst das Verstehen und Reden. Kann sich die Person räumlich und auch zeitlich orientieren. Ist es der Person möglich Sachverhalte zu verstehen, Risiken zu erkennen und ist es ihr möglich sich mit anderen Personen zu unterhalten

Punkt 3 3 untersucht die Verhaltensweisen und psychischen Probleme, hier schaut man nach Ängsten oder Aggressionen, Unruhe in der Nacht und ob dies für die pflegebedürftige Person oder auch für die Angehörigen belastend ist. Auch Abwehrreaktionen werden hier berücksichtigt.

Punkt 4 ist die Selbstversorgung, kann die Person sich eigenständig waschen und anziehen, selbständig die Toilette benutzen und ist es ihr möglich selbständig zu essen und zu trinken

Punkt 5 ist der selbständige Umgang mit krankheits- und therapiebedingten Anforderungen und Belastungen sowie deren Bewältigung, die Gutachter prüfen ob die betroffene Person selbst die Medikamente einnehmen kann, Blutzucker messen kann oder mit Hilfsmitteln, wie dem Rollator umgehen kann und damit auch selbst den Arzt aufsuchen kann

Punkt 6 ist die Gestaltung des Alltagslebens sowie soziale Kontakte, kann die Person ihren Tagesablauf selbständig gestalten, kann sie in Kontakt mit anderen Menschen treten und diese ohne andere Hilfe allein besuchen

Diese ganzen Lebensbereiche werden von den Gutachtern genau betrachtet und untersucht. Dabei werden Punkte vergeben und am Ende zusammengezählt. Der Gesamtwert ergibt dann die Stufe des Pflegegrades der antragstellenden Person.

Zusätzlich bewerten die Gutachter auch außerhäusliche Aktivitäten sowie die Haushaltsführung. Allerdings werden diese nicht in die Bewertung mit einbezogen. Aber diese Informationen können als Ergänzung sehr hilfreich sein bei der richtigen Einstufung des Pflegegrades.

 

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