Digitalisierung in der Versicherungsbranche – Arbeitsplatzverlust?

digitization-1755812_1920Riesensummen, und zwar in Milliardenhöhe, haben die Versicherer vorgesehen, um in den verschiedenen Sparten wie Kraftfahrtversicherung, Haft.- Sach und Unfallversicherung die Digitalisierung in den folgenden Jahren voranzutreiben. In einem Zeitraum von 5 Jahren seien Investitionen in Höhe von 2,7 % der Beitragseinnahmen geplant. Dies ergab eine Studie des Beratungshauses EY Innovalue.

Bereitschaft der Mitarbeiter noch nicht vorhanden

Ziel ist es eine viel höhere Effiziens der einzelnen Versicherungszweige zu erreichen, dies ist allerdings nur möglich wenn neben den großen Investitionen auch die Mitarbeiter sich auf diese neue Situation einlassen und durch Eigeninitiative mit daran arbeiten. Die meisten Unternehmen sehen einen Gewinn und Erfolge nur, wenn die Mitarbeit gut ausgeführt wird. Die Bereitschaft der einzelnen Mitarbeiter lasse aber im Augenblick noch sehr zu wünschen übrig.75 Prozent der befragten Unternehmen sind zwar inzwischen in der Lage Schadensmeldungen digital aufzunehmen, doch sind viele der Meinung das eine weitere Umsetzung der Bereiche automatische materielle Deckungsprüfung sowie einer automatischen Prüfung von Gutachten und Rechnungen in der Zukunft zwar sehr wichtig seien, aber noch nicht so schnell umzusetzen seien. Bei internen Gesprächen sind der Zeit eine Vielzahl von Unternehmern, also noch weit von einer tatsächlichen Umsetzung entfernt wenn es um die weiteren Prüfungen gehe.

33% hält Digitalisierung für unnötig.

Ein Drittel der Befragten hält gar eine Digitalisierung der Deckungsprüfung zum jetzigen Zeitpunkt für unnötig, auch wenn sie diese für die Zukunft als unbedingt Notwendig erachten. Bei einem weiteren Bereich – der Betrugsprüfung sind auch viele Unternehmen in Gesprächen, um eine gute und schnelle Umsetzung der automatischen Digitalisierung zu erreichen. In einigen Vertrieben wird sie inzwischen schon angewendet und läuft gut. Einige Unternehmer sehen sich bei der Umsetzung noch hinter dem Wettbewerb. Die kommt vor allem von den kleineren Versicherungsgesellschaften. Ihre Selbsteinschätzung bleibt etwa ein Viertel unter den von den größeren Gesellschaften. Allerdings streben sie dafür größere Umsetzungsschritte als der Durchschnitt bis zum Jahr 2020 an.

2 Klassenmedizin im Praxistest

Gibt es Sie wirklich, die 2 Klassenmedizin? Oder handelt es sich hier einfach nur um einen Verkaufstrick geschäftstüchtiger Versicherungsverkäufer?
Versprochen wird eine Behandlung auf dem Niveau eines Privatpatienten bei Abschluss von entsprechenden Zusatzversicherungen. Doch gibt es wirklich Vorteile?

Höhere Behandlungsstandarts für Privatpatienten?

In einigen Bereichen gibt es praktische Erfahrungen, die Belegen, dass optimale Behandlungsmethoden Privatversicherten eher zur Verfügung stehen als gesetzlich Versicherten Patienten. Ein Doktor berichtet:

Können GKV Patienten privatärztliche Leistungen erhalten?

Seit Einführung des Kostenerstattungsprinzips in der gesetzlichen Krankenkasse
ist eine privatärztliche Behandlung für jeden Patienten möglich.
Ein Wechsel vom „normalen“ Sachleistungsprinzip zum Kostenerstattungsprinzip
ist jedoch genau zu überlegen. Privatärztliche Behandlungen verursachen wesentlich mehr Kosten im Vergleich zu Kassenleistungen. Diese Mehrkosten zahlt der Patient aus eigener Tasche.
Gerade im Bereich von Medikamentenverordnungen können die Kosten erheblich sein.
Private Krankenzusatzversicherungen können  im Rahmen der Tarifbedingungen
auch Kosten für derartige Medikamente übernehmen.

2 Klassenmedizin ade

Mit privaten Restkostenversicherungen kann das Kostenrisiko bei privatärztlicher Behandlung aufgefangen werden. Auch die Wahlärztliche Behandlung im Krankenhaus ist möglich, inklusive der dabei verwendeten Materialien und Medikamente.
Eine Behandlung auf dem aktuellen Stand der Medizin ist somit auch für Kassenpatienten zu haben.