Privatärztliche Behandlung für Kassenmitglieder Teil 2

beste medizinische Versorgung für Kassenpatienten

Werden Sie trotz Kassenmitgliedschaft zum Privatpatienten im ambualnten Bereich.

Wie im ersten Teil  „Privatpatient trotz GKV“ beschrieben, ist es Mitgliedern der gesetzlichen Krankenkassen möglich, auch eine privatärztliche Behandlung im ambualnten Bereich zu erhalten. Dies funktioniert durch eine gesetzliche Regelung, welche den Kassenmitgliedern auf  Antrag eine privatärztliche Behandlung ermöglicht.

Einzelvereinbarungen für Kinder möglich

Wer in einer Familienversicherung der gesetzlichen Krankenkasse versichert ist, kann für jedes versicherte Mitglied den Status einzeln ändern.Dies ist deshalb von Vorteil, weil es einer privaten Zusatzversicherung bedarf, wenn man seinen Regulierungsmodus vom Sachleistungsprinzip auf das Kostenerstattungsprinzip umstellt.
Die Aufnahme in eine solche Zusatzversicherung für das Kostenerstattungsprinzip ( Zusatzversicherung Privatpatient ) geht jedoch mit einer umfangreicheren Gesundheitsprüfung einher. Nicht jeder Interessent wird Versicherungsschutz erhalten, da gewisse Vorerkrankungen zur Antragsablehnung führen.

So könnten Eltern zum Beispiel im herkömmlichen System verbleiben und nur für die Kinder einen solchen „Privatpatientenstatus“ vereinbaren.

Privatarzt, Spezialist und Co. – Mehrleistung für Kinder

Wo liegen die Vorteile einer ambulanten, privatärztlichen Behandlung?  An erster Stelle steht die freie Arztwahl.
Dahinter verbirgt sich die Möglichkeit, bei Erkrankungen oder Unfällen den dafür geeignetsten Spezialisten selbst auszusuchen und mit der Behandlung der Kleinen zu betrauen.
Diese Behandlung erfolgt dann nach den Regeln der ärztlichen Kunst und nicht nach den Beschränkungen des SGBV (z.B. §12 Wirtschaftlichkeitsgebot).Ein Vergleich mit einer Chefarztbehandlung im Krankenhaus ist sicherlich hilfreich um einen ersten Eindruck zu erhalten.
Darüber hinaus können auch Medikamente oder Heilmittelanwendungen wie medizinische Bäder, Massagen, Licht- und Wärmetherapien oder physikalische Anwendungen wie z.B. Ergotherapien außerhalb gesetzlicher Vorgaben bezogen werden.
Im ambulanten Bereich bei chronischen Erkrankungen wie z.B. Rheuma oder Diabetes ist das ein großer Vorteil, ist man doch hier nicht dem Budgetierungswahn der Kassen unterworfen. Man erhält jeweils die Medikamente und Heilmittel, die am schnellsten zur Genesung / Besserung beitragen und nicht die preiswertesten wie üblich.


Das Spiel mit den Wartezeiten

Private Krankenzusatzversicherungen weisen nicht nur umfangreiche Gesundheitsfragen auf, es gibt auch Wartezeiten. Diese Wartezeiten müssen mit der gesetzlichen Krankenversicherung synchronisiert werden, damit der volle Versicherungsschutz jederzeit vorhanden ist.

Fazit

First Class Medizinversorgung gibt es auch für Mitglieder gesetzlicher Krankenkassen. Wer sich für eine privatärztliche Behandlung entscheidet, benötigt eine entsprechende private Krankenzusatzversicherung. Die Kosten für solche Zusatzversicherungen sind bei Kindern weit geringer als bei Erwachsenen. Somit ist eine hochwertige medizinische Versorgung zumindest für die eigenen Kinder in jedem Fall bezahlbar.