Einwilligung-Patientenverfügung

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Bevor ein Arzt einen Eingriff an ihnen vornehmen kann muss er sich eine schriftliche Einwilligung holen, sollten sie nicht mehr in der Lage dazu sein, kann das eine berechtigte Person unterzeichnen, die sie in einer Patientenverfügung festgelegt haben.

Sollte man nicht mehr selbst unterzeichnen können, in Folge eines schweren Unfalles oder bei Bewusstlosigkeit liegt eine besondere Situation vor, bei der in dringenden Notfällen Behandlungsmaßnahmen ohne Einwilligung eingeleitet werden-wenn diese ihrem mutmaßlichen Willen entsprechen. Sollte kein Notfall vorliegen, muss ein Vertreter entscheiden, soweit keine Patientenverfügung vorliegt, die eine konkrete Behandlung gestattet oder untersagt.

Regelung bei Minderjährigen

Bei Minderjährigen wird entschieden ob der minderjährige Patient einwilligungsfähig ist. Sie können in eine Behandlung einwilligen, wenn sie nach ihrem Alter und ihrer Reife die Bedeutung des Eingriffs einschätzen können. Diese Entschlussfähigkeit der minderjährigen Person muss im Einzelfall der Arzt oder die Ärztin bestätigen. Ansonsten liegt eine Entscheidung einer Behandlung bei den Personenberechtigten, die ihre Einwilligung geben müssen. Das Gesetzt legt hier keine starren Altersgrenzen fest. Im Zweifel sollte jedoch immer die Einwilligung der Personensorgeberechtigten eingeholt werden. Sollten unterschiedliche Meinungen vorliegen, sollten Gespräche mit dem Arzt zu einer bestmöglichen Lösung führen, die natürlich im Sinne des Wohles des Patienten liegt.

Da es praktisch jeden treffen kann durch einen Unfall oder auch durch eine Demenzerkrankung nicht mehr in der Lage zu sein, eine notwendige Entscheidung treffen zu können, ist es ratsam eine Patientenverfügung vorher schriftlich zu fixieren. Darin sollte festgehalten werden welche Behandlungen an ihnen vorgenommen werden dürfen und welche sie nicht wünschen. Der Arzt muss dies akzeptieren und so ausführen, wenn ihr Wille für die aktuelle Behandlungssituation eindeutig festgestellt werden kann.

Betreuungsverfügung

Mit einer Betreuungsverfügung können sie Einfluss darauf nehmen, in dem sie eine Vertrauensperson benennen oder auch jemand als Betreuer ausschließen. Auch können sie die Art der Betreuung nennen, sowie den Ort der Pflege.Auch sollten Sie, je nach Wunsch, einen entsprechenden Organspendeausweis mit Einwilligung besitzen -welche Organe sie spenden würden oder sich generell gegen eine Organspende aussprechen.