Leistungen für zahnärztliche Behandlungen

Zahnersatz in der GKV – nicht ohne Zuzahlung!

Die Behandlungskosten werden von den Krankenkassen nur dann übernommen, wenn der Versicherte sich bei einem Arzt mit einer zulässigen Kassenzulassung behandeln lässt. Die zahnmedizinische Behandlung umfasst die Tätigkeit des Arztes, die zur Verhütung, Früherkennung und Behandlung von Zahn-, Mund-und Kieferkrankheiten nach den Regeln der zahnärztlichen Kunst ausreichend und zweckmäßig ist.

Bonusheft als Belohnung

Die Krankenkassen belohnen ihre Versicherten, wenn regelmäßig eine Kontrolle durchführen lassen mit einem höheren Festzuschuss beim Zahnersatz oder einem sogenannten Bonus. Hierfür wird ein Bonusheft geführt, welches die Kontroll- und Vorsorgeuntersuchungen dokumentiert. Bei Kindern vom sechsten bis zum vollendeten 17. Lebensjahr gibt es zur Vorbeugung eine Fissurenversiegelung der bleibenden Backenzähne sowie Fluoridierung der Zähne. Auch erhalten sie eine Aufklärung zur zahngesunden Ernährung und Mundhygiene.

Besondere Regelung bei Pflegebedürftigen

Für Menschen die pflegebedürftig sind und selbst keinen Arzt aufsuchen können, gibt es einen zahnmedizinischen Dienst für zu Hause. Sie haben auch Anspruch auf zusätzliche Leistungen zur zahnmedizinischen Prävention. Pflegepersonen können hierzu zur Beratung miteinbezogen werden. Bei der zahnärztlichen Behandlung handelt es sich im Wesentlichen um Maßnahmen wie Zahnfüllungen, Entfernung harter Beläge, Wurzelbehandlungen, kieferchirurgische und parodontologischer Leistungen. Diese Leistungen werden von der Krankenkasse grundsätzlich zuzahlungsfrei, da es sich hierbei um Sachleistungen handelt. Ausnahmen gibt es bei Leistungen, die darüber hinausgehen.

Zuszahlungen bei Zahnersatz und Inlays

Hier kann der Versicherte dann über eine Mehrkostenregelung frei wählen, etwa bei Inlays. Vor Behandlungsbeginn ist hier eine schriftliche Vereinbarung zu treffen. Eine kieferorthopädische Behandlung ist zum Beispiel eine Korrektur von Kiefer-oder Zahnfehlstellungen. Bei medizinischer Begründung werden hierfür etwa die Kosten für eine Zahnspange übernommen. Bei einer Behandlung mit Zahnersatz für die Versorgung mit Kronen, Brücken und Prothesen gibt es einen Festzuschuss. Dieser ergibt sich aus dem zahnärztlichen Befund und an der üblichen Versorgung-der Regelvorsogung. Können vor Beginn der Behandlung mindestens 5 Jahe Kontroll und Bonusuntersuchungen nachgewiesen werden, übernimmt die Krankenkasse bis zu 65 Prozent der Kosten für die Regelversorgung. Den Rest müssen die Versicherten selbst zahlen. Auch für eventuelle zusätzliche ästhetische Leistungen muss der Versicherte selbst aufkommen.

Anfrage Zahnzusatzversicherung

Unterschiede der Pflegestufen

Unterschiede in den Pflegestufen

Pflegestufen werden nach fest vorgeschriebnen Prozeduren durch den medizinischen Diesnt der jeweiligen Krankenkassen vergeben. Folgende Punkte sind es, die beurteilt werden.

Punkt 1 ist die Mobilität, die Gutachter schauen sich die körperliche Beweglichkeit der Person an. Kann man selbst aufstehen, sich allein ins Bad bewegen und ob man sich gut in den eigenen vier Wänden bewegen kann und Treppensteigen möglich ist.

Punkt 2 umfasst die geistige und kommunikative Fähigkeit der Personen, es umfasst das Verstehen und Reden. Kann sich die Person räumlich und auch zeitlich orientieren. Ist es der Person möglich Sachverhalte zu verstehen, Risiken zu erkennen und ist es ihr möglich sich mit anderen Personen zu unterhalten

Punkt 3 3 untersucht die Verhaltensweisen und psychischen Probleme, hier schaut man nach Ängsten oder Aggressionen, Unruhe in der Nacht und ob dies für die pflegebedürftige Person oder auch für die Angehörigen belastend ist. Auch Abwehrreaktionen werden hier berücksichtigt.

Punkt 4 ist die Selbstversorgung, kann die Person sich eigenständig waschen und anziehen, selbständig die Toilette benutzen und ist es ihr möglich selbständig zu essen und zu trinken

Punkt 5 ist der selbständige Umgang mit krankheits- und therapiebedingten Anforderungen und Belastungen sowie deren Bewältigung, die Gutachter prüfen ob die betroffene Person selbst die Medikamente einnehmen kann, Blutzucker messen kann oder mit Hilfsmitteln, wie dem Rollator umgehen kann und damit auch selbst den Arzt aufsuchen kann

Punkt 6 ist die Gestaltung des Alltagslebens sowie soziale Kontakte, kann die Person ihren Tagesablauf selbständig gestalten, kann sie in Kontakt mit anderen Menschen treten und diese ohne andere Hilfe allein besuchen

Diese ganzen Lebensbereiche werden von den Gutachtern genau betrachtet und untersucht. Dabei werden Punkte vergeben und am Ende zusammengezählt. Der Gesamtwert ergibt dann die Stufe des Pflegegrades der antragstellenden Person.

Zusätzlich bewerten die Gutachter auch außerhäusliche Aktivitäten sowie die Haushaltsführung. Allerdings werden diese nicht in die Bewertung mit einbezogen. Aber diese Informationen können als Ergänzung sehr hilfreich sein bei der richtigen Einstufung des Pflegegrades.

 

weiter Artikel zum Thema Pflege

Angebote: Pflegezusatzversicherungen optimal für die Pflege in den eigenen vier Wänden

 

Wie wird in der Pflege die Qualität sichergestellt?

Pflege

Noten für Diense im Bereich Pflege

Qualität und Transparenz sind in der Pflege sehr wichtig. Um diese Qualität für Pflegebedürftige und ihren Angehörigen zu verbessern, werden sogenannte Expertenstandards entwickelt. Folgende Expertenstandards liegen derzeit vor: Dekubitusprophylaxe in der Pflege, Entlassungsmanagment, Schmerzmanagment bei akuten Schmerzen, bei chronischen Schmerzen, Sturzprophylaxe, Förderung der Harnkontinenz, Pflege von Menschen mit chronischen Wunden, Ernährungsmanagment zur Sicherung der oralen Ernährung in der Pflege. In Vorbereitung ist ein Expertenstandard zur Erhaltung und Förderung der Mobilität.

Qualitätsprüfungen bei Pflegekräften sichern Qualität

Wie werden diese Qualitätsprüfungen durchgeführt? Im Vordergrund der Überprüfung der Pflegeheime steht die Ergebnisqualität. Aber auch die Abrechnung der Leistungen werden kontrolliert. Die Prüfer des Medizinischen Dienstes bewerten nicht nur die Aktendokumente sondern konzentrieren sich besonders auf den Zustand der Patienten. Sie schauen sich genau an, wie die eingeleiteten Maßnahmen wirken und ob es Pflegedefizite gibt-wie etwa Mangelernährung. Eine wichtige Beurteilung ist auch die Zufriedenheit der pflegebedürftigen Menschen. Diese Überprüfungen werden regelmäßig einmal im Jahr vom Prüfdienst oder beauftragten Sachverständigen in allen Pflegeheimen und bei allen ambulanten Pflegediensten durchgeführt. In stationären Einrichtungen werden diese Kontrollen stets unangemeldet durchgeführt. Die Qualitätsprüfungen bei ambulanten Diensten werden am Tag davor angekündigt.

Unangemeldete Qualitätsprüfungen auf Verdacht

Bei Anhaltspunkten zur Beschwerde bei mangelnder Qualität in der ambulanten oder Stationären Einrichtung, welche von Pflegebedürftigen oder Angehörigen kommen, kann die Pflegekasse den Medizinischen Dienst der Krankenkasse beauftragen eine unangemeldete Überprüfung durchzuführen. Der Medizinische Dienst ist ein sozial medizinischer Beratungs und Begutachtungsdienst der gesetzlichen Kranken und Pflegeversicherung. Im Auftrag der Landesverbände überprüft er die Qualität in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen. Die Interessen der privaten KV vertritt der Verband der Privaten KV e.V. Er übernimmt die gleichen Aufgaben wie der Medizinische Dienst. Er besitzt ebenfalls die gleichen Befugnisse, um vor Ort die Qualität der Einrichtungen zu überprüfen. Die Prüfdienste haben ebenfalls die Aufgabe, den Pflegediensten Empfehlungen zu geben, wie Qualitätsmängel vorzubeugen sind.

Pflegedienste mit Pflegenoten?

Als Ergebnis gibt es dann Pflegenoten, bestehend aus mehreren Teilnoten und einer Gesamtbewertung. In Pflegeheimen gibt es vier Bereiche:

  1. Pflege u medizinische Versorgung
  2. Umgang mit demenzkranken Bewohnern
  3. Betreuung und Alltagsgestaltung
  4. Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft und Hygiene

Bei ambulanten Diensten gibt es 3 Teilbereiche

  1. pflegerische Leistungen
  2. ärztlich verordnete pflegerische Leistungen
  3. Dienstleistungen und Organisation

 

weitere Artikel: Unterschiedliche Pflegestufen und Beurteilung

Angebote: Private Pflegezusatzversicherung

MR Sellink – Untersuchung ohne lästige Sonde

MR Sellink als nichtinversive Untersuchungsmethode

Deutschland gehört zu den Ländern mit den fortschrittlichsten, medizinischen Verfügbarkeiten.Insbesondere in der High End Medizin stehen völlig neue Untersuchungsmethoden zur Verfügung.Wie sich dies darstellen kann, möchten wir mit einem realen Beispiel belegen.

Darmuntersuchungen von „außen“

Bei verschiedenen Symptomen ist es notwendig, auch den Darm des Patienten zu untersuchen. Normalerweise passiert das mit einer Darmspiegelung, die jedoch nur einen kleinen Teil des bis zu 7 Meter langen Organs. Speziell im Bereich des Dünndarms sind die Untersuchungsmethoden bisher umständlich und wahrscheinlich auch unangenehm gewesen.
Für eine solche Untersuchung war bisher eine Darmsonde notwendig. Diese wurde über Nase oder Mund durch den Magen bis in das zu untersuchende Areal gebracht. Dort angekommen, wurden bis zu 2 Liter einer Flüssigkeit namens Methylzellulose über die Sonde eingebracht. Die anschließende Computertomographie erzeugte dann das Bild zur weiteren Untersuchung. Es geht aber auch ohne Sonde und ohne Strahlenbelastung.

Krankenhauszusatzversicherung hilft

Eine Untersuchung ohne Strahlenbelastung und ohne Sonde ist möglich. Dieses Verfahren ist unter anderem als MR Sellink bekannt. Nach Eigenrecherchen stießen wir auch auf die Bezeichnung MR Enterographie- selber Ablauf mit vergleichbaren Vorteilen.

Hier bekommt der Patient 1 bis 2 Stunden vor der Untersuchung 1,5 Liter eine Flüssigkeit, die er in Intervallen zu sich nehmen soll. Ist dies geschehen erfolgt die Untersuchung im MRT wobei dabei das Kontrastmittel über die Vene zugeführt wird. Hier gab es klar die Wahrnehmung, dass der Puls bei Gabe des Kontrastmittels stark erhöhte. Ob es nun am Kontrastmittel selbst lag oder an den Umständen der Enge des CT´s kann nicht genau gesagt werden, der Puls fuhr kurze Zeit später wieder auf Normalniveau zurück.
Insgesamt war diese Untersuchung von den Ergebnissen her optimal. Die Bilder des CT waren sehr klar und gaben detailliert Auskunft über die Situation. Nicht alle Krankenhäuser verfügen jedoch über diese Möglichkeiten. Eine private Krankenhauszusatzversicherung hilft und übernimmt die Mehrkosten, die bei freier Krankenhauswahl und modernen Untersuchungsmethoden entstehen können.
Wichtig sind jedoch hier auch die Tarifinhalte. Diese Regeln die Leistungen, die eine vernünftige Zusatzversicherung zu erbringen bereit ist. Etwa 20 Prozent der verfügbaren Versicherungstarife verfügen über umfangreiche Leistungen.
Unser Kunde bekam die Mehrkosten, die von den gesetzlichen Kassen nicht getragen wurden, zu 100% ersetzt – immerhin ein 4 -stelliger Betrag.

Privatpatient im Krankenhaus – kaum Unterschiede?

Krankenhäuser rufen bei den meisten ein ungutes Gefühl hervor, ist es doch eine Stätte die man ungern freiwillig aufsucht. Eben dieses Problem versuchen die Chefetagen der Krankenhäuser durch „Gesundheitsleistungen“ zu umgehen. Ein neues Image muss her, aber nur für den, der die extra Leistungen auch bezahlt. Nicht selten gibt es Privatabteilungen die es durchaus mit einem Marriott oder Hilton aufnehmen können. Doch es gibt wichtigere Leistungspunkte als nur die Ausstattung und das Ambiente.

Alle Leistungen gleich?

Welche Leistungen sind den auf jeden Fall vorhanden? Die Antwort liefert eine Definition:

Allgemeine Krankenhausleistungen sind die Krankenhausleistungen, die unter Berücksichtigung der Leistungsfähigkeit des Krankenhauses im Einzelfall nach Art und Schwere der Krankheit für die medizinisch zweckmäßige und ausreichende Versorgung des Patienten notwendig sind.

Unter der Berücksichtigung der Leistungsfähigkeit des Krankenhauses? Was, wenn ein Krankenhaus nicht die beste Leistungsfähigkeit aufweist? Wer ein besseres Krankenhaus selbst wählen möchte, kann mit Zusatzkosten konfrontiert werden.
Wer eine „ausreichende“ Behandlung gegen eine optimale Behandlung tauschen möchte, verlässt die Basisleistungen in Richtung Wahlleistungen und so fallen auch hier Zusatzkosten an, die mit einer entsprechenden Zusatzversicherung abgedeckt werden.

Optimale Behandlung im Krankenhaus?

Neben einer „ausreichenden“ Behandlung ist auch die Behandlung nach ärztlicher Kunst möglich und dieser Unterschied ermöglicht die bestmögliche Behandlung. Hierfür kann ein Spezialist, Chefarzt oder Chirurg frei gewählt werden sowie auch die eingesetzten Therapien oder Materialien. Welche Unterschiede noch bestehen, zeigt die folgende Reportage:

Achtung – Privatkliniken meist nicht versichert

Doch es gibt auch Einschränkungen. Wer sich in einer reinen Privatklinik behandeln lassen will, sollte vorab eine Leistungszusage der involvierten Krankenversicherungen einholen. Höchstwahrscheinlich kommt es dort zur Ablehnung der Kostenübernahme.
Leistungen gibt es hingegen bei den Krankenhäusern die Privatabteilungen haben, jedoch regulär Kassenpatienten behandeln.

Die Privatabteilungen dieser Krankenhäuser sind meist sehr gut eingerichtet und neben einer optimalen Therapie werden meist noch folgende zusätzliche Leistungen geboten:

  • Aufnahme direkt auf Station durch Servicekräfte
  • Persönliche Betreuung durch eine Servicekraft
  • Eigener Sanitärbereich
  • Elektrisch verstellbare Komfortbetten
  • Gesonderte Verpflegung
  • TV und Telefon ohne Grundgebühr
  • Auf Anfrage Surfsticks für den Internetzugang auf Notebooks (gegen Gebühr)

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Stammzellentherapie – Gefahr oder Segen?

stammzellenMit wiederkehrender Regelmäßigkeit werden medizinische Durchbrüche bei der Behandlung von Querschnittslähmungen, Krebs, Multiple Sklerose, Diabetes oder sogar Parkinson gemeldet. Ist die Stammzellentherapie tatsächlich die nächste „Wunderheilung“ des 21. Jahrhunderts?
Ja zum Teil schon und nein, weil nicht alles „Versprochene“ möglich ist.

Was ist die Stammzellentherapie?

Der Mensch verfügt über viele verschiedene Zellarten im Körper, beispielsweise Nervenzellen, Muskelzellen oder auch Hautzellen. Ganz grob gesagt sind Stammzellen die „Urzellen“ aus denen sich die unterschiedlichen Zelltypen entwickelt haben. Sie können bei verschiedenen Therapien zur Heilung eingesetzt werden. Bekannte Therapieverfahren existieren zum Beispiel bei der Behandlung von Leukämie. Aber auch bei speziellen Verletzungen des Rückenmarks können vergleichbare Verfahren eingesetzt werden um Körperfunktionen wiederherzustellen.
In einem Fall gelang es sogar, eine Querschnitzlähmung so zu behandeln, dass der Patient ein fast normales Leben weiterführen konnte. Hierfür wurden besondere Zellen im Rückenmark verpflanzt, die unterbrochene Nervenbahnen praktisch überbrücken. Außerhalb der bekannten Therapien bei Leukämie oder bei der Hodgkin-Krankheit befindet sich die Stammzellentherapie jedoch in einem experimentellen Stadium.

Stammzellentourismus

Schwer kranke Menschen lassen sich jedoch vom experimentellen Stand in der Stammzellenforschung nicht abschrecken. Meist als „letzte Hoffnung“ angesehen werden dort 20.000 bis 50.000 $ pro Behandlung auf den Tisch gelegt. In China, Israel oder auch den USA werden solche BBehandlungen angeboten, gegen Vorkasse natürlich.

Leistet die Krankenversicherung?

Bei den von der Schulmedizin anerkannten und erfolgreichen Therapiearten würden zumindest die Privaten Krankenversicherungen die Leistungen übernehmen. Gesetzliche Kassen würden noch prüfen, ob es eine andere „ausreichende, zweckmäßige und wirtschaftliche“ Methode gibt. Die Privaten bringen jedoch noch den Vorteil der freien Arztwahl mit, sodass man im Fall der Fälle den Spezialisten selbst auswählen kann. Gesetzlich versicherte haben da nur die Chance über eine private Krankenhauszusatzversicherung den Ort der Behandlung zumindest in Deutschland selbst zu bestimmen. Wer in eine Uniklinik möchte kann die dort entstehenden Mehrkosten übrigens auch über die Zusatzversicherung abdecken.

Nano Knife und PSA Test- Prostatakrebs ade?

Prostatakrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Männern. Wer Vorsorge betreiben will, kann dies auf unterschiedliche Weise tun. Ein Verfahren zur Früherkennung ist die Messung des PSA Wertes. Diese Methode gilt bei gesetzlichen Kassen als umstritten, deshalb werden wohl die Kosten dafür nicht übernommen. Vielen rettete jedoch dieser Test bereits das Leben, zuletzt auch Ben Stiller. Private Krankenzusatzversicherungen können diese Kosten übernehmen, auch eine spätere Behandlung verläuft dann anders.

IRE-Verfahren bei Prostatakrebs

Der herkömmliche Weg, die Komplettentfernung, ist mit massiven Nebenwirkungen verbunden. Als Alternative dazu gilt die Behandlung mit dem Nano Knife, ein chirurgisches Verfahren, welches millimetergenaues Arbeiten bei Erhalt des gesunden Gewebes ermöglicht.
Dadurch kann die Prostata erhalten bleiben und der Krebs folgenlos ausgeheilt werden.

Zusatzversicherung zur gesetzlichen Kasse?

Zusatzversicherungen gibt es in unüberschaubarem Ausmaß. Eine kleine Gruppe dieser Versicherungen ermöglicht es jedoch Mitgliedern gesetzlicher Kassen die Behandlung als Privatpatient zu erhalten. Somit sind dann auch PSA Test und im schlimmsten Fall auch alternative Behandlungsmethoden, wie zum Beispiel das Nano Knife kostenseitig abgesichert.
Eine Auswahl an privaten Zusatzversicherungen mit entsprechendem Leistungspotential erhalten Sie hier: Privatpatient trotz GKV Zusatzversicherung

Zahnspange und Chirurg? Freie Arztwahl entscheidet.

Zahnspange Panoramaröntgen VersicherungKieferorthopädische Behandlungen sind Routine. Eine Zahnspange hat jeder schon einmal gesehen oder sogar selbst getragen. Doch wie ein aktueller Fall zeigt, können Zahnspangenbehandlungen erhebliche Selbstbeteiligungen verursachen und sogar den Gang zu Chirurgen nach sich ziehen. Wer hier nicht Kollege Zufall das 100 %-tige gelingen der Behandlung überlassen will, sucht sich den Spezialisten selbst aus. Doch das kann teuer werden.

Wenn der Weisheitszahn quer liegt

Auf dem Panorama Röntgenbild ist auf der linken, unteren Bildseite der querliegende Weisheitszahn zu sehen. Dieser muss nun operativ entfernt werden, und zwar ohne die sehr gelungene kieferorthopädische Zahnspangenbehandlung zu ruinieren.
Es gibt viele gute Chirurgen die diese Behandlung durchführen können. Als Kassenpatient hat man jedoch selten die freie Auswahl. Mit einer entsprechenden Zusatzversicherung ist auch in einem solchen Fall die privatärztliche Operation als Privatpatient versichert.

Unsichtbare Zahnspange?

Über die gesetzliche Krankenversicherung sind nur Zahnspangen und sonstige Materialien versichert, die ausreichend sind und dem Zweck in den Mindestanforderungen dienen. Umgangssprachlich bedeutet das, dass die Behandlung die Zähne halbwegs begradigen soll. Ob das schmerzfrei erfolgt interessiert die Kasse in diesem Fall weniger. Wenn dieser Fakt von Interesse wäre, würden auch Techniken bezahlt werden die schmerzfrei sind. Eine schmerzfreie Behandlung bezahlt der Patient
momentan aus eigener Tasche. Auch interessieren die Aussagen der Klassenkammeraden der meist jungen Patienten weniger…. Drahtbeißer, Blechfresse, Braceface sind sicherlich nur ein kleiner Teil der Sprüche die da kommen.

Da sind wir übrigens nicht selbst draufgekommen, wir haben eine Umfrage unter Zahnspangenträgern gemacht.

Wer den Vorteil einer unsichtbaren Zahnspange genießen will tut das als Kassenpatient auch zum großen Teil aus der eigenen Brieftasche. Jedoch gibt es die Möglichkeit diese Sachen über ein private Krankzusatzversicherung abzudecken.

Zusatzversicherung ist nicht gleich Zusatzversicherung

Zusatzversicherungen die Zahnspangenkosten und OP´s übernehmen gibt es seit einigen Jahren in größerer Anzahl am Versicherungsmarkt. Es gibt jedoch Unterschiede.
Aus unserer Sicht wichtig ist das Versicherungsmerkmal: „Übernahme des Rechnungsbetrages auch ohne Vorleistung der gesetzlichen Kasse“. Weitere Merkmale können zum Beispiel „versicherte Mehrkosten“, keine „Höchstgrenzen pro Zahn“ sein.
Es bietet sich an eine Vollwertige Zahnzusatzversicherung zu wählen die in der Jugend die Zahnspange zahlt und im weiteren Leben als vollwertige Zahnersatzversicherung dient. Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen- nicht günstig aber gut!

Kostenerstattung – 6 Tipps für Privatpatient trotz Kassenmitgliedschaft

Kostenerstattung privatpatient pkv beste behandlung bester serviceKassenpatienten warten lange auf einen Termin bei Fachärzten und Spezialisten und erhalten nur die kostengünstigste Behandlung.
Seit 2007 gibt es jedoch einen Rechtsanspruch auf eine Behandlung als Privatpatient, die Kostenerstattung. Wer die Kostenerstattung wählt, wird beim Arzt als Privatpatient nach ärztlicher Kunst behandelt mit dem Ziel der Heilung oder zumindest Linderung.
Der Patient erhält dann die Behandlungsrechnung welche zum Teil von der Krankenkasse beglichen wird. Den Restbetrag bezahlt eine private Krankenzusatzversicherung. Wenn Sie auf folgende Punkte achten, habe Sie in Zukunft eine bessere ärztliche Versorgung.

 

  1. Stellen Sie vor dem Wechsel in das Kostenerstattungsprinzip sicher, dass Sie privat versicherbar sind (Gesundheitsfragen/ Gesundheitsprüfung).
  2. Private Krankenversicherungen können leistungsfreie Wartezeiten aufweisen, stellen Sie bei Abschluss einen nahtlosen Versicherungsverlauf sicher.
  3. Wählen Sie nur Anbieter aus, die auch 100% der Kosten für Arzt (mit Kassenzulassung), Arzneimittel, Heilmittel und Hilfsmittel übernehmen.
  4. Sinnvoll ist es darauf zu achten, dass auch Privatärzte ohne Kassenzulassung im Versicherungsschutz enthalten sind.
  5. Psychotherapie ist auch versicherbar und sollte eingeschlossen sein.
  6. Einige Versicherungsgesellschaften übernehmen den pauschalen Verwaltungskostenabschlag.

 

Weitere Tipps zum Thema Krankenzusatzversicherung erhalten Sie unter: TK Zusatzversicherung Kostenerstattung

 

5 Tipps bei der Auswahl einer Krankenhausversicherung

Die richtige Krankenhauszusatzversicherung

Eine Krankenhausversicherung ist eine  Ergänzung zur gesetzlichen Krankenkasse. Man kann den Status Privatpatient mit 1 Bettzimmer erhalten. Wenn also mal „der Kittel brennt“ und man einen Arzt wie Dr. House braucht, kann man dies über eine stationäre Zusatzversicherung absichern.

 

Doch da beginnt meist das Problem, welche Versicherung soll es sein? Dafür einige Tipps von uns:

  1. Arztrechnungen sollten auch oberhalb der Höchstsätze der Gebührenordnung für Ärzte versichert sein- Top Spezialisten rechnen meist in diesem Bereich die Kosten ab.
  2. Privatkliniken sollten versichert sein – Privatpatient in der Privatklinik- schwer zu toppen.
  3. Leistungsausschlüsse beachten: Im Kleingedruckten stehen die Beschränkungen des Versicherungsschutzes wie zum Beispiel freie Krankenhauswahl, gemischte Heilanstalten, Krieg und Terror Klauseln.
  4. Leistung bei stationärer Reha ist versicherbar – im Fall der Fälle Gold wert.
  5. Ambulante Operationen im Krankenhaus als Privatpatient- werden immer häufiger eiungesetzt.

weitere Infos gibt es hier