Große Beitragsunterschiede bei der Mofaversicherung

Mofaversicherung

Es wird bei den Versicherern nicht nur nach Art des Fahrzeuges, sondern auch nach Alter des Fahrers eingestuft. Hier können leicht Preisunterschiede von fast 250 Prozent zustande kommen. So zahlen Fahrer über 23 Jahre etwa 30 Euro weniger als jüngere.

Am 01. März beginnt nun das neue Versicherungsjahr und es bringt uns diesmal schwarze Kennzeichen mit. Welche nun mit einem Kennzeichen fahren können, hängt von der Leistung und der jeweiligen Motorisierung ab.

Wagniskennziffern –WKZ

Sie werden alle in Wagniskennziffern –WKZ- eingeteilt.

WKZ 001 sind Mofas und Mopeds die aus der DDR stammen, vor dem 1.März 1992 zugelassen wurden und nicht schneller als 60 Km/h fahren

WKZ 004 sind Segways und Elektrische Mobilitätshilfen

WKZ 005 Kleinkrafträder mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 Km/h und einem maximalen Hubraum von 50 Kubikzentimetern

WKZ 006 Motorisierte Krankenfahrstühle, bei denen eine Fahrerlaubnis benötigt wird

WKZ 007 Leichtmofas mit einer Höchstgeschwindigkeit von 20KM/h

WKZ 008 Vierrädrige Leicht-Kfz, die leer nicht mehr als 360 Kg wiegen und höchstens 45 KM/h fahren

WKZ 009 S – Pedelecs mit Tretunterstützung mit mehr als 25 Km/h und einer Anfahrhilfe von 6 Km/h oder einer höheren Leistung als 25 Watt

WKZ 011 Trikes und leichte Quads mit einer Höchstgeschwindigkeit von 25 Km/h und einem Hubraum nicht mehr als 50 ccm

3 Versicherer verändern Preise

Im Gegensatz zum Vorjahr haben nur 3 Versicherer von 36 Befragten ihre Preise verändert. Bei manchen Versicherern müssen allerdings jüngere Fahrer mehr als das Doppelte an Beitrag bezahlen.

Durchschnittlich muss man für eine Haftpflicht mit Teilkasko U23 einen Jahresbetrag von 130 Euro einrechnen. Davon fallen allein etwa 80 Euro für die Haftpflicht an. Für ältere Fahrer beläuft sich der Jahresbetrag im Gesamtschutz auf etwa 96 Euro. Hier liegt der Haftpflichtpreis bei etwa 55 Euro.

Hier noch eine Lesetipp – Mopedversicherungen 2017 Marktübersicht für Fahrzeuge mit Versicherungskennzeichen ist am 8. Februar im Versicherungs- Journal Verlag erschienen – und bietet zahlreiche Fakten auf diesem Gebiet.

Jugendschutz – Wo und für wen gilt das?

Dieses Gesetz regelt nur den Schutz von Kindern und Jugendlichen in der Öffentlichkeit. Dazu zählen Orte wie Diskotheken, Gaststätten sowie Veranstaltungssäle. Größere Veranstaltungen sind als öffentlich anzusehen, da der Besucherkreis nicht eingeschränkt ist. Frei zugängliche Orte, wie etwa Parks und öffentliche Plätze fallen allerdings nicht unter das Jugendschutzgesetz. Man kann sich hier im Prinzip jederzeit aufhalten. Für die Aufsichtspflicht sind hier die Eltern zuständig. Sie müssen dafür sorgen dass den Kindern oder Jugendlichen keine Gefahr droht.

Ein Kind ist eine Person, die noch nicht 14 Jahre alt ist, Jugendliche sind Personen, die 14, aber noch nicht 18 Jahre alt sind.

Jugendschutz im Detail

Im Jugendschutzgesetz gibt es deshalb auch Aufenthaltsbeschränkungen, Abgabebeschränkungen sowie Alters-und Zeitgrenzen. Sie dürfen zum Beispiel gar nicht oder erst ab einem bestimmten Alter Zigaretten erwerben und rauchen oder alkoholische Getränke zu sich nehmen. Auch gibt es bei Filmvorführungen Altersgrenzen. Diese Grenzen gelten aber nur eingeschränkt oder auch gar nicht, wenn das Kind oder der Jugendliche sich mit einer erziehungsberechtigten Person an diesem Ort aufhält. Dies sind die Eltern oder Personen über 18 Jahren, die Erziehungsaufgaben übernehmen können. Dies darf aber keine Gefälligkeit der Person sein, sondern muss klar mit den erziehungsberechtigten Eltern abgesprochen und vereinbart sein. So sollen Kinder und Jugendliche vor Gefahren beschützt werden. Es muss sichergestellt sein, dass die Begleitung regelmäßig während der Phase sich um die ihm anvertraute Person kümmert. Ein schriftlicher Nachweis ist hier jedoch nicht notwendig, es reicht eine mündliche Darlegung.

Ausnahmen sind hierbei Lehrpersonen oder Mitarbeiter der Jugendhilfe, sie benötigen keine besondere Vereinbarung mit den Eltern, denn sie gelten im Jugendschutzgesetz automatisch als „erziehungsbeauftragte Personen“, wenn sie Kinder oder Jugendliche betreuen während der beruflichen oder schulischen Ausbildung.

Eltern sollten also bedenken:

  • die erziehungsberechtigte Person muss volljährig sein
  •  sollte reif sein für die Aufgabe sein
  •  die Person dar nicht unter Alkoholeinfluss stehen ( dies gilt auch für Drogen )
  •  abends muss die Heimfahrt gesichert sein
  • im Zweifel sollten die Eltern die Person telefonisch erreichen können
  • es gelten weiterhin die Regeln zum Alkohol und Tabakkonsum für Jugendliche

Betriebsrentenreform – Pfusch am Bau?

Es wurden bei der Bundesregierung eine ganze Reihe von Prüfaufgaben eingereicht, -wie etwa die Frage zur Dynamisierung der Riester-Zulagen oder Vermeidung von Doppelverbeitragung. Der Grundstein für die betriebliche Altersversorgung wird noch in dieser Legislaturperiode von der Bundesregierung gelegt. Etwa über einen Entwurf zu Stärkung der betrieblichen Altersversorgung sowie zur Änderung anderer Gesetze wurde bereits in Bundesratsausschüssen beraten.

Suboptimaler Gesetzentwurf, Handlungsbedarf besteht

Der Gesetzentwurf sei grundsätzlich geeignet um eine bessere Verbreitung der Altersvorsorge zu erreichen, dabei besteht im Einzelnen allerdings noch einiger Handlungsbedarf. Dazu ist es wichtig, dass für kleinere und mittlere Unternehmen es interessant wird eine betriebliche Altersversorgung abzuschließen. Der Wirtschaftsausschuss empfiehlt nicht nur auf das Vorhandensein eines Tarifvertrages, sondern auch auf bestehende Betriebsvereinbarungen. So sollte für nicht tarifgebundene Betriebe ein grundsätzlicher Anspruch auf Aufnahme in Versorgungs – Einrichtungen mit Beitragszusage eingeführt werden.

Keine Garantien mehr? Was ist ist mit der AG Haftung?

Ebenfalls wird sich gegen ein volles Garantieverbot für Direktversicherungen ausgesprochen, diese sollten besser nach Wahl der Tarifparteien auch Voll und Teilgarantien gewähren können. Ähnliche Forderungen gab es vom Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft. Ebenfalls geprüft wird eine deutliche Anhebung und eine Dynamisierung der Riester-Zulagen. Die jetzt vorgesehene Anhebung von 154 auf 165 Euro sei auf keinen Fall ausreichend. Auch sollte die Kinderzulage von bisher 185 auf einheitlich 300 Euro angehoben werden. Außerdem sollte man den Sonderausgabenabzug bei Riester von 2100 auf 2250 Euro aufstocken, um die Balance der bisherigen Förderungen aufrecht zu erhalten.

Steuern auf fiktive Gewinne?

Der Wirtschaftsausschuss bittet zudem um Prüfung des Niedrigzinsniveau , ob nicht der steuerliche Rechnungszins weiter abgesenkt werden kann. Die Betriebsrentenzusagen der Unternehmen werde immer teurer, da sie faktisch Steuern auf Gewinne zahlen, die sie nicht erzielt haben. Schwierig werde auch die volle Beitragspflicht auf arbeitnehmerfinanzierte Betriebsrenten.

Nun liegt es an der Bundesregierung auf die Forderungen einzugehen und sie umzusetzen.

 

Vielleicht auch interessant: Die betriebliche Krankenversicherung in Zeiten des Strukturwandels als Wachstumsmotor für das eigene Unternehmen nutzen.

Wie sichert man sein Gewerbeobjekt am besten ab?

2016-04-28-13-47-50Umsichtiges Verhalten und umsichtiges Handeln können allein schon viele Einbrüche verhindern oder zumindest die Schadenhöhe gering halten. Tipps dazu erteilt die Versicherungswirtschaft oder die Polizei.

Gewerbeobjekte im Fokus

Egal ob Handel, -Gewerbe oder Dienstleistungsbetriebe, jeder kann Opfer von Verbrechern werden. Besonders beliebt sind hier Büro und Lagerräume. Durch ständig bessere Aufklärung sind die Einbrüche bereits im vierten Jahr rückläufig. Wer allerdings denkt die meisten Einbrüche finden in dunkel und abgelegenen sowie menschenleeren Objekten statt, der irrt sich gewaltig. Vor allem Objekte in einer bewohnten Gegend sind betroffen, da diese meist unzureichend gesichert sind. Besonders beliebte Diebesware sind Bargeld, Maschinen, Büroausstattung und andere hochwertige Sachen. Leider werden dabei auch häufig die Einrichtung zerstört, wichtige Geschäftsunterlagen und Daten gestohlen oder zerstört. Nach solchen Schäden ist es oft so, dass die Produktion gestoppt werden muss und es im Extremfall sogar zur Insolvenz der Firmen kann. Mit den richtigen Vorkehrrungen und der optimalen Absicherung können sie dies aber reduzieren oder ganz verhindern. Besonders bei Gewerbeobjekten scheitern die Einbrecher oft schon an der Sicherungstechnik, wie mechanischen Sicherungen oder Einbruchmeldeanlagen, da sie ohne Profiausrüstung auf Beutezug sind.

2 von 3 Einbrüchen erfolgreich

Da aber immer noch 2 von 3 Einbrüchen erfolgreich verlaufen, gibt es einige Sicherheitstipps einzuhalten:

  • Einbauen von mechanischen Sicherungen, dies geht natürlich nur wenn sie stabile Decken, Wände und Böden haben.
  • Einbau geprüften einbruchhemmenden Fenstern und Türen
  • Nachträgliches Sichern von Glastüren, Durchgängen, Schaufenstern durch Rollläden, die bestenfalls innenseitig montiert sind
  • Alarmanlagen durch ein qualifiziertes Personal einbauen lassen
  • Einbau einer Videoüberwachung, diese kann abschreckend wirken oder der Polizei wichtige Hinweise liefern
  • Eine Zusammenarbeit mit einem Wachpersonal, welches sofort die Polizei benachrichtigen kann
  • Für ausreichend Beleuchtung in jeder Ecke sorgen
  • Gebäude und Grundstücke durch Zäune und Mauern sichern

Auch wichtig: keine Hecken oder Sträucher direkt am Gebäude pflanzen, da die das Einsteigen oft erleichtern…..

Weiterhin sollten keine Mülltonnen, Leitern oder andere Einstiegshilfen neben dem Gebäude gelagert werden.
Ansosnten hilft im Fall der Fälle eine gute Gewerbeversicherung, die für die Schäden nach einem Einbruch aufkommt. Nicht nur Sachschäden sollten abgesichert sein, auch die bereits erwähnte Betriebsunterbrechung sollte entahlten sein. Diese gleicht den wegbrechenden Umsatz aus und zahlt verlorene Gewinne.

Welche Arten von Krankenhäusern gibt es eigentlich?

Unterschieden wird erst einmal zwischen zugelassenen Krankenhäusern und Privatkrankenhäusern. Als Versicherter der gesetzlichen Krankenkasse können sie sich in jeder zugelassenen Klinik auf Kosten ihrer Krankenkasse behandeln lassen, allerdings sind reine Privatkliniken meist nur für Selbstzahler zugänglich. Privatkliniken können ihre Preise weitgehend selbst gestalten. Zugelassene Krankenhäuser hingegen unterliegen einer Preisbindung durch das Krankenhausentgeltgesetz. Weiterhin kann man unter folgenden KH-Typen unterscheiden, was sich vor allem im versorgungsumfang und ihren Tätigkeitsschwerpunkten widerspiegelt.

Zuschlag bei Unikliniken

Die Universitätskliniken spezialisieren sich hauptsächlich auf Forschung und Lehre sowie ärztliche Weiterbildung. Meist werden hier alle medizinischen Fachrichtungen abgedeckt.Allgemeinkliniken sind ebenfalls für eine umfassende stationäre Versorgung ausgelegt. Hier variiert die Anzahl der medizinischen Fachrichtungen je nach Größe der Kliniken.Die Fachkliniken haben sich auf einige Fachgebiete spezialisiert, wie etwa reine Kinderkliniken oder Zentren für seltene Erkrankungen.

In einer Belegklinik werden die ärztlichen Leistungen von Belegärzten erbracht. Dies sind meist Vertragsärzte, die diese Leistung neben ihrer Praxis tätigen. So ist es den Patienten möglich sich weiter von ihrem Hausarzt behandeln zu lassen. Die Klinik sorgt nur für die Räumlichkeiten, Verpflegung und die pflegerische Betreuung.

Die Tages-und Nachtkliniken bieten eine teilstationäre Behandlung sowie die Betreuung an. Hier findet eine längere Behandlung statt, ohne das die Patienten ununterbrochen in der Klinik anwesend sein müssen. Dies trifft oft auf Behandlungsfelder in der Psychiatrie und der Altersmedizin zu.

Krankenhäuser in vier Versorgungsstufen einteilbar

Krankenhäuser der Grundversorgung bieten auf den Gebieten innere Medizin und der allgemeinen Chirurgie eine Grundversorgung an.Krankenhäuser der Regelversorgung müssen zusätzlich Fachabteilungen betreiben für Gynäkologie und Geburtshilfen sowie Augenheilkunde und Hals-Nasen-Ohren Heilkunde.KH der Schwerpunktversorgung bieten ein noch breiteres Spektrum an, dazu zählen Fachabteilungen für Kinderheilkunde und Neurologie.

Weiterhin gibt es noch die Krankenhäuser der Maximalversorgung. Dies sind Universitätskliniken die ein sehr breites Spektrum anbieten, Schwerpunkt liegt hier bei seltenen oder besonders schweren Erkrankungen.

Hier finden Sie passende Zusatzversicherungen für das Krankenhaus

Berufskrankheit – Fakten zum Anstieg der Fälle

Eine Berufskrankheit wird durch die Berufstätigkeit verursacht. Um dann Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung zu erhalten, muss man gesetzlich unfallversichert sein und an einer anerkannten Berufskrankheit leiden. Dies sind Krankheiten, die nach medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen durch besondere Einwirkungen verursacht wurden, welche bestimmte Erwerbstätige durch ihre Arbeit in höherem Maße  ausgesetzt sind. Im Moment Zeit gibt es eine Liste mit etwa 80 Krankheitstatbeständen.

Allerdings sind die versicherungs-rechtlichen Voraussetzungen eine Leistung bei Krankheit zu erhalten sehr hoch eingestuft. Bei etwa 80000 Verdachtsfällen im letzten Jahr wurden gut die Hälfte nicht anerkannt. Die anderen erhielten Ihre Leistung aus der Unfallversicherung von den zuständigen Unfallversicherungs-Trägern. Die Kosten für die medizinische Versorgung wird je nach Schwere und Folgen der Erkrankung übernommen.

Erfolgt eine Erwerbsminderung um mindestens 20 Prozent, tritt eine Vollrente ein, das heißt je nach Grad der Behinderung erhält er eine Voll –oder Teilrente. Eine Vollrente erhält nur, wer zu 100 Prozent Erwerbsunfähig durch eine anerkannte Berufskrankheit ist. Die Höhe der Vollrente beträgt dann maximal zwei Drittel des Jahresarbeitseinkommens.

Leistungen schon ab 20%

Bei weniger als 100 Prozent, aber mehr als 20 Prozent liegt eine Teilrente vor. Die Höhe richtet sich wieder nach dem Grad der Erwerbsminderung. Die Berechnung orientiert sich an dem Teil der Vollrente, die dem Grad der Minderung entspricht. Bei einer 40 prozentigen Erwerbsminderung erhält der Versicherte also 40 Prozent der Vollrente.Bei gesetzlich Versicherten, die eine Rente erhalten und an dieser anerkannten Krankheit verstorben sind, ist es auch möglich an Hinterbliebene eine Renten – oder andere Geldzahlung zu leisten. 2015 starben allein 2400 Personen an so einer anerkannten Berufskrankheit.

Zum Schluss muss man sagen, die Anforderungen um eine Leistung aus der gesetzlichen Unfallversicherung zu erhalten sind sehr hoch und man hat viele Hürden zu überwinden. Selbst wenn eine Krankheit anerkannt wurde, muss man doch mit starken Einbußen zum bisherigen Gehalt auskommen. Zu empfehlen ist eine kostenlose Broschüre „Berufskrankheiten- Fragen und Antworten“- beim DGUV herunterzuladen.

 

Private Absicherungen bieten hier gute Alternativen, da sie eher greifen und Schutz bieten.
Die Invaliditätsversicherung  beispielsweise bietet Schutz bei Krankheit und Unfall, unabhängig vom Beruf.

Besonders in der dunklen Jahreszeit schlagen Einbrecher gerne zu

burglar-1678883_1920

 

Sichere Fenster wären schon mal ein guter Schutz. Doch wie ist das überhaupt? Wer muss die bezahlen, der Mieter oder der Vermieter? Wer haftet bei einem Schadensfall?

 

Von November bis Februar ereignen sich die meisten Einbrüche, in dieser Jahreszeit ist es schön dunkel-ideale Bedingungen für die Einbrecher. In Deutschland erfolgt alle 3Minuten ein Einbruch.

Eine gute Schutzvorrichtung kann hierbei sehr hilfreich sein, denn das schreckt schon mal 40 Prozent davon ab den Einbruch durchzuführen. Terrassentüren kann man mit Einbruchschutzfolie versehen, Rollläden mit Riegelbolzen ausstatten. So würde ein Einbruch zu lange dauern und die Einbrecher suchen schnell das Weite. Besser ist es immer wenn man solche Dinge vom Fachmann erledigen lässt damit man sich bei einem korrekten Einbau sicher sein kann. 11 % der Kosten können jährlich vom Vermieter auf die Mieter umgelegt werden, wenn er zusätzliche Schutzvorrichtungen einbauen lässt.

Kein Anspruch auf bessere Sicherung

Die Mieter werden so besser geschützt, der Wohnwert erhöht sich und somit handelt es sich um eine Modernisierung und die Kosten können entsprechend umgelegt werden. Einen generellen Anspruch auf eine bessere Sicherung gibt es allerdings nicht. Nur wenn es nachweislich in der Nachbarschaft schon mehrere Einbrüche zugetragen haben. Möchte der Mieter selber etwas einbauen, muss er sich vorab die Erlaubnis vom Vermieter einholen.

Erfolgt ein Einbruch muss der Mieter neben der Polizei und der Versicherung auch den Eigentümer sofort verständigen. Für Schäden am Haus tritt meist die Gebäudeversicherung des Vermieters ein. Für gestohlene oder beschädigte Gegenstände muss hingegen die Hausratversicherung des Mieters in Anspruch genommen werden. Eine entsprechende Liste der fehlenden Dinge muss innerhalb von 3 Wochen bei der Versicherung und der Polizei vorliegen.

Die Versicherung kann sich allerdings weigern zu zahlen, wenn der Mieter fahrlässig handelt indem er die Fenster gekippt lässt, obwohl er längere Zeit nicht zu Hause ist.

Hilfreich ist es wenn man schlecht einsehbare und dunkle Ecken gut beleuchtet und keine Gegenstände wie Leitern in Haus nähe stehen lässt.

Umbruch auf dem Versicherungsmarkt bei Lebensversicherungen

cropped-Startseite.jpg

Viele Bundesbürger erfreuten sich in den letzten Jahren an der rentierlichen Verzinsung ihrer Lebensversicherung und die Versicherer nahmen jahrzehntelang Milliardenbeiträge ein , da sie sich auf das vorhandene Sicherheitsbedürfnis der Bundesbürger in puncto Sicherheit im Alter verlassen konnte. Doch nun weht ein anderer Wind, nachdem der Garantiezins zum 01.01.2017 auf ein historisches Tief von 0,9 Prozent gesenkt wurde. Jetzt klafft bei den Versicherern ein tiefes Loch und man muss sich die Frage stellen-lohnt sich in dieser Zeit überhaupt noch der Abschluss einer klassischen Lebensversicherung?

Dazu gibt es verschiedene Meinungen auf dem Versicherungsmarkt. Die Generali setzt auf fondsgebundene Lösungen für die Altersvorsorge. So könnten die Kunden auch bei Zeiten von niedrigem Zins sich eine rentable Summe ansparen. Mit Ihrem Konzept erhalten die Kunden einen Teil der festgelegten Beiträge zurück, der andere wird je nach Anlagekonzept verzinst und ausgezahlt. Die verschiedenen Höhen der Anteile können gewählt und verschoben werden. Entscheident sind natürlich die Anlagestrategien.

Anbieter gehen unterschiedliche Wege

Der Anbieter Allianz geht einen großen Schritt weiter und empfiehlt keinen Abschluss einer klassischen Lebensversicherung mehr zu tätigen. Sie bieten stattdessen Vorsorgekonzepte an, die eine bessere Ertragschance besitzen. Unter 10 Prozent würden lediglich noch den Abschluss einer klassischen LV mit niedrigem Zins vorziehen. Ebenfalls bei der betrieblichen Altersvorsorge entscheiden sich nur noch wenige für die klassische Zukunftsrente mit Niedrigzins.

Die Debeka hingegen setze mehr auf Sicherheit bei der Kapitalanlage, bei ihnen besteht ein Großteil des Portfolios aus festverzinslichen Anlagen.

Auf die Veränderungen hin hat sich die Allianz gut eingestellt und eine hohe Summe an Reserven bereitgestellt, die Kapitalanlagen wurden weltweit gestreut.

Abgeschmettert wurde ja schon mal die Last, den Kunden eine lohnende Überschussbeteiligung zahlen zu müssen. Die Überschussbeteiligungen wurden von fast allen Versicherern für die klassischen Verträge stark gesenkt.

Am Ende muss man sagen das klassische Modell der Lebensversicherung hat ausgedient. Um ausreichend Erträge erzielen zu können setzen die Versicherer gern auf Portfolios. Investiert wird gerne in erneuerbare Energien sowie Immobilien.

 

weiterer Artikel: Zahlt Basler Lebensversicherung zu wenig aus?

Digitalisierung in der Versicherungsbranche – Arbeitsplatzverlust?

digitization-1755812_1920Riesensummen, und zwar in Milliardenhöhe, haben die Versicherer vorgesehen, um in den verschiedenen Sparten wie Kraftfahrtversicherung, Haft.- Sach und Unfallversicherung die Digitalisierung in den folgenden Jahren voranzutreiben. In einem Zeitraum von 5 Jahren seien Investitionen in Höhe von 2,7 % der Beitragseinnahmen geplant. Dies ergab eine Studie des Beratungshauses EY Innovalue.

Bereitschaft der Mitarbeiter noch nicht vorhanden

Ziel ist es eine viel höhere Effiziens der einzelnen Versicherungszweige zu erreichen, dies ist allerdings nur möglich wenn neben den großen Investitionen auch die Mitarbeiter sich auf diese neue Situation einlassen und durch Eigeninitiative mit daran arbeiten. Die meisten Unternehmen sehen einen Gewinn und Erfolge nur, wenn die Mitarbeit gut ausgeführt wird. Die Bereitschaft der einzelnen Mitarbeiter lasse aber im Augenblick noch sehr zu wünschen übrig.75 Prozent der befragten Unternehmen sind zwar inzwischen in der Lage Schadensmeldungen digital aufzunehmen, doch sind viele der Meinung das eine weitere Umsetzung der Bereiche automatische materielle Deckungsprüfung sowie einer automatischen Prüfung von Gutachten und Rechnungen in der Zukunft zwar sehr wichtig seien, aber noch nicht so schnell umzusetzen seien. Bei internen Gesprächen sind der Zeit eine Vielzahl von Unternehmern, also noch weit von einer tatsächlichen Umsetzung entfernt wenn es um die weiteren Prüfungen gehe.

33% hält Digitalisierung für unnötig.

Ein Drittel der Befragten hält gar eine Digitalisierung der Deckungsprüfung zum jetzigen Zeitpunkt für unnötig, auch wenn sie diese für die Zukunft als unbedingt Notwendig erachten. Bei einem weiteren Bereich – der Betrugsprüfung sind auch viele Unternehmen in Gesprächen, um eine gute und schnelle Umsetzung der automatischen Digitalisierung zu erreichen. In einigen Vertrieben wird sie inzwischen schon angewendet und läuft gut. Einige Unternehmer sehen sich bei der Umsetzung noch hinter dem Wettbewerb. Die kommt vor allem von den kleineren Versicherungsgesellschaften. Ihre Selbsteinschätzung bleibt etwa ein Viertel unter den von den größeren Gesellschaften. Allerdings streben sie dafür größere Umsetzungsschritte als der Durchschnitt bis zum Jahr 2020 an.

Verbraucherschutz oft effizienter als BaFin?

team-spirit-207319_1920

Schwarze Schafe unter den Versicherungen?

Immer mehr Versicherungskunden klagen über schlechte Zahlungen trotz Leistungsanspruch. Vor allem bei Lebensversicherungen und Autoversicherungen sind die Kunden unzufrieden mit den ausgezahlten Beträgen.

Aktuell haben wir gerade selbst über die Verbraucherzentrale Hamburg einige Fälle zur Prüfung der Ablaufleistung bei Lebensversicherungen in Auftrag gegeben. Die Policen der Basler Versicherung waren doch recht mager. Der Unterschied von versprochener Leistung zur tatsächlich gezahlten Leistung war beachtlich. Wir werden Berichten.

Bei der BaFin wurden bis Ende September bereits 6110 Einwände bearbeitet, davon allein 1374 von Kunden der Lebensversicherung und jeweils 1000 Kunden von Kfz und Krankenversicherungen.Die Kunden sind besonders unzufrieden über die Dauer der Schadenbearbeitung sowie über die Höhe der ausgezahlten Leistungen,-diese sind ihnen oft viel zu niedrig.

Alte Lebensversicherungen mit Widerrufsjoker

Einige Beschwerden kamen auch von Kunden die alte Lebensversicherungen besitzen, bei denen es möglich war wegen fehlerhafter Belehrungen den Vertrag jederzeit widerrufen zu können. Dieses Recht wurde den Kunden vom Bundesgerichtshof eingeräumt.Bei einigen gesonderten Fällen war dies aber nicht mehr möglich. Diese Fälle landen dann zur Klärung bei der Finanzaufsicht.

Bei der Rechtschutzversicherung kam der Ärger vor allem von VW Kunden mit Dieselfahrzeugen. VW wollte seinen Käufern eine Nachbesserung der Software anbieten damit waren die meisten aber nicht einverstanden. Sie verlangten Schadenersatzzahlungen oder wollten gar ganz vom Vertrag zurücktreten. Hierfür bestand aber bei den meisten Kunden keine Deckungszusage der Versicherer, da diese bei einem Rechtsstreit keine Chance auf Erfolg sahen.

Der Ombudsmann versucht dann in den meisten Fällen eine gütliche Einigung zu erzielen, ist dies nicht möglich kann er auch eine verbindliche Entscheidung treffen.Der Ombudsmann oder die Ombudsfrau haben die Aufgabe einer unparteiischen Schiedsperson. Sie sollen eine ungerechte Behandlung von Personen verhindern. Er soll einen Fall ohne großen bürokratischen Aufwand schlichten.

Er hat eine unabhängige Betrachtung des Falles, wägt beide Seiten von Argumenten ab und trifft eine Entscheidung nach Schaden Aufwand und Kostenfaktoren. Sein Ziel ist es für beide Seiten eine zufriedenstellende Lösung des Problems zu finden.

Verbraucherzentralen nicht vergessen, Bafin entscheidet oft nicht!

Die eigenen Erfahrungen mit dem BaFin belegen, dass nicht jeder Fall entschieden wird, in zwei Fällen die uns bekannt sind, wurde einfach nicht reagiert oder nur lappidar ein Formbrief erstellt. Erfolgsversprechend hingegen ist die Einschaltung des Verbraucherschutzes, zum Beispiel bei ungenügenden Ablaufleistungen in der Lebensversicherung. Irgendwie scheinen die den neuralgischen Punkt bei den Versicherern zu treffen. Da kann was gehen, wer selbst probieren möchte findet hier die richtigen Kontakte.