Sind die Deutschen Vorsorgemuffel?

Die Großzahl der Deutschen sparen im Moment lieber für den Urlaub, anstatt für die Altersvorsorge. Auch für die Kinder werde viel zu wenig Geld investiert. Durch die aktuelle Zinslage sind die Bürger verunsichert und investieren lieber in Konsumgüter.

1000€ pro Person für Urlaub

43 Prozent der Bundesbürger haben für den kommenden Haupturlaub mehr als 1000 Euro pro Person ausgegeben. Ein Zehntel der Befragten sogar mehr als 5000 Euro. Bei der Frage ob für Urlaub oder die Altersvorsorge gesprat werden soll –  57 Prozent entscheiden sich für die Reisen. Die meisten von ihnen wissen jedoch, dass die spätere Rente nicht ausreichen wird, um über die Runden zu kommen oder den aktuellen Lebensstandard aufrecht zu erhalten.

Vorsorge für Kinder – wer braucht das schon?

Ähnlich ist es bei der Vorsorge der Kinder. Viele investieren entweder lieber in Konsumgüter. Andere geben an zu wissen das es nötig wäre, aber finanziell nicht in der Lage zu sein, noch Geld für die Kinder anzulegen. Nach wie vor ist das Sparbuch die beliebteste Anlage. Gefolgt von Immobilien sowie Renten-und Lebensversicherungen. Allerdings sind 78 Prozent unzufrieden mit ihrer Anlage, ändern aber nichts daran. Die Menschen setzen vor allem auf Sicherheit und möchten kaum in ein Risikogeschäft einsteigen.

Altersvorsorge vergleichbar mit Gesundheitsvorsorge?

Beim Gesundheitsbewusstsein der kommenden Rentner ist es ähnlich, sie wissen das sie mehr tun müssten, können aber meist den inneren Schweinehund nicht besiegen. Einigen fehlt die Zeit, andere geben an, aus gesundheitlichen Gründen eingeschränkt zu sein. Der Grundbedarf an Produkten und Dienstleistungen wie etwa wohnungsnahe Einkaufsmöglichkeiten, gesundheitliche Versorgung oder gute Verkehrsanbindung erfordern im Alter kaum Veränderungen.

Bildungsbereitschaft nimmt zu?

Anders sieht es bei der Nachfrage nach Fort-und Weiterbildungen aus, dieser steigt merklich an. Ebenso nimmt der Bedarf an kulturellen Angeboten  und der Vorsorge im Pflegefall zu. Lebensqualität und Zukunftsplanung müssen deutlich verändert werden. Als Alternative zur Heimpflege sollten mehr wohngruppenähnliche Einrichtungen geschaffen werden. Dies sollte anregen, um über neue Vorsorgeprodukte nachzudenken.

Telefonverträge und Hotlines

Ein Mobiltelefon trägt jeder Bürger Deutschlands mit sich herum statistisch gesehen. Wer mit seinem Handy viel telefoniert und es oft nutzt, merkt es schnell im Geldbeutel. Gebühren über mobile Kommunikation sind meist höher als Telefonate vom Festnetz. Das E-Mails und Bilder vom Handy aus gesendet werden oder im Internet gesucht wird gehört heute für jeden selbstverständlich dazu, genau dies lassen sich die Anbieter oft teuer bezahlen. Meist hat ein Handyvertrag eine Laufzeit von 2 Jahren. Wird dieser nicht fristgerecht gekündigt, verlängert er sich um ein weiteres Jahr.

Telefonanbieter müssen Alternative bieten

Telekommunikationsanbieter müssen allerdings auch einen Vertrag anbieten, der nur 12 Monate läuft. Dieser läuft dann automatisch aus. Vor Abschluss eines Vertrages sollte man genau prüfen  für was man das Handy einsetzen will oder muss. Man unterscheidet unter Wenig,-Normal-und Vieltelefonierer, Message-Versendern, Internetnutzern. Wer außerdem viel im Internet surft oder andere Messenger verwendet, sollte besonders auf das verfügbare Datenvolumen achten.

Sonderkündigungsrechte

Wer seinen Anbieter wechseln möchte, darf seine Rufnummer mitnehmen, dies entfällt nur wenn diese Mobilfunknummer geografisch gebunden sein sollte. Ein Sonderkündigungsrecht haben sie bei Umzug für ihre Telefon und Internetverträge. Die Frist beträgt 3 Monate zum Ende des Kalendermonats, sofern der Anbieter diese Leistungen am neuen Wohnort nicht erbringen kann. Wird diese Leistung auch dort angeboten, darf der Umzug nicht zu einer Verlängerung der Vertragslaufzeit führen. Allerdings kann der Telefonanbieter für den Umzug ein angemessenes Entgelt berechnen. Wird für ein Telefonat ein sogenannter Call by Call Betreiber genutzt, muss dieser vor Gesprächsbeginn den aktuellen Preis ansagen. Dies ist gesetzlich geregelt. So erhält der Verbraucher einen guten Überblick über die anfallenden Kosten. So kann man auch vermeiden, dass man durch ständige Preisänderungen ins Ungewisse telefoniert. Diese Transparenz und Kontrollen dienen auch zur Reglung und Kontrolle der Telefonabrechnungen. Über eine Hotline kann der Kunde detaillierte Angaben über seine Rechnungen erfragen. Auch endlos lange Warteschleifen bei Sonderrufnummern und Kurzwahlnummer sind nur noch erlaubt, wenn für diesen Anruf ein Festpreis gilt. Weiterhin eine Warteschleife darf es geben bei Ortsnetz,-Mobilfunk und kostenlosen Rufnummern.

Wie sind Arbeitsstreitigkeiten in Europa geregelt?

Arbeitsstreitigkeiten

Regelung bei Arbeitsstreitigkeiten in Europa

Bei Konflikten zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern ist es wichtig beide Parteien schnell in einen Dialog zu bringen, um eine akzeptable Lösung für beide zu finden. Im Arbeitsrecht der meisten EU-Mitgliedsländer unterscheidet man zwischen kollektiven Interessenkonflikten und Rechtskonflikten. Nur in Irland und dem Vereinigtem Königreich besteht diese Reglung nicht. In Dänemark ist ein Konflikt nicht durch Arbeitskämpfe lösbar, sondern muss beigelegt werden mit einem Schiedsverfahren für Arbeitskonflikte und Arbeitsgerichtsverfahren. In den meisten Ländern werden Konflikte durch einen Schiedsspruch beigelegt, welche um die Auslegung des Tarifvertrages bestehen. Bei Bruch des Tarifvertrages, etwa durch Streik wird die Friedenspflicht verletzt und muss vor dem Arbeitsgericht verhandelt werden. In Deutschland ist es so geregelt, das die Arbeitsgerichte die alleinige Zuständigkeit für alle Rechtsstreitigkeiten tragen.

Schlichtung und Schiedsverfahren

Der Tarifvertrag bildet die Rechtsgrundlage für die gegenseitigen Beziehungen, Rechte und Pflichten. Zwar gibt es staatliche Schlichtungsstellen, doch spielen diese in den meisten Fällen eine untergeordnete Rolle. Ihre Aufgabe ist es, die beiden Parteien zusammenzubringen, um eine Vereinbarung zu treffen, die wie ein Tarifvertrag wirkt. Bei bestimmten Streitigkeiten sind in vielen Ländern Schiedsverfahren zwingend vorgeschrieben. Dies ist ein wichtiges Merkmal in Deutschland, Dänemark, Griechenland, dem Vereinigten Königreich, Irland, den Niederlanden und Portugal. Eine friedliche Beilegung von Arbeitsstreitigkeiten ist in der Regel ein Markenzeichen skandinavischer Länder und Österreichs. Diese ausgehandelten Schlichtungsregeln verhindern so oft schon im Vorfeld drohende Streitigkeiten.

Streiks und Aussperrungen

Anerkannt ist das Streikrecht ausdrücklich nur in den Verfassungen von Frankreich, Italien, Portugal, Spanien und Griechenland. Dieses Recht besteht auch in anderen Ländern, ist aber nicht immer explizit in der Verfassung oder gesetzlich verankert. Es wurde vielmehr durch jahrelange Rechtssprechungen im Arbeitsrecht entwickelt. Im Vereinigten Königreich besteht Streikfreiheit. In Österreich hingegen gilt grundsätzlich ein Streik als rechtswidrig, in den meisten Fällen führt es zum Bruch des Arbeitsvertrages. In Deutschland, Griechenland und Portugal haben die Gewerkschaften das Recht zu streiken. Dass es das Recht auf Streik gibt, bedeutet allerdings nicht, dass alle Formen von Streikt akzeptiert sind, etwa politische Streiks gegen Maßnahmen der Regierung sind nicht definiert oder gelten als illegal.

Rechtsschutzversicherung europaweit?

Eine spezielle Rechtsschutzversicherung hilft, auch bei europaweiten arbeitsrechtlichen Fragen. Bei Fragen können Sie gern unsere folgende Anfragemöglichkeit nutzen.

 

Beratungspflicht der Apotheker

Bei Abgabe von Arzneimitteln besteht eine Verpflichtung zur Beratung und Information über die Einnahme des Medikamentes. Der erforderliche Umfang kann dabei unterschiedlich sein. Eine Beratung muss sicherstellen, dass die Informationen richtig übermittelt werden, über die sachgerechte Anwendung des Produktes sowie über eventuelle Neben und Wechselwirkungen. Weiterhin wichtig ist die sachgerechte Aufbewahrung des Arzneimittels. Bei Nachfragen muss ermittelt werden, ob ein weiterer Beratungsbedarf besteht. Diese Beratung kann dann individuell auf die Bedürfnisse des Patienten ausgeführt werden. Apotheker beraten die Versicherten auch, welche Arzneimittel sie rezeptfrei kaufen können oder wann sie lieber einen Arzt aufsuchen sollten. Ein kompetentes Beratungsgespräch informiert außerdem über eine gesunde Lebensweise und es gibt hilfreiche Tipps zur Unterstützung des Heilungsprozesses.

Onlineapotheken

Um eine Onlineapotheke betreiben zu können, muss man sich eine Erlaubnis bei der zuständigen Landesbehörde einholen. Hierfür ist es erforderlich, dass der Versand aus einer öffentlichen Apotheke zusätzlich zu dem üblichen Apothekenbetrieb und nach den dafür geltenden Vorschriften erfolgt. Bestellt kann per Post, per Telefon oder im Internet werden. Das Originalrezept wird dabei immer auf dem Postweg verschickt, da es bei verschreibungspflichtigen Arzneimitteln zwingend notwendig ist. Die Arzneimittelsicherheit gilt für Apotheken gleichermaßen, ob vor Ort oder online, deshalb kann man sich bei den erhaltenen Arzneimitteln sicher sein.

Unter bestimmten Voraussetzungen können die Versicherten auch Arzneimittel von Versandapotheken aus anderen europäischen Staatenbestellen. Im Moment ist der Versand aus Island, den Niederlanden, Schweden, Tschechien und dem Vereinigten Königreich ausdrücklich zugelassen. Diese Apotheken müssen gleichwertige Standards erfüllen wie deutsche Apotheken sowie eine kompetente Beratung in deutscher Sprache gewährleisten. Seit 2015 sind alle Apotheken und sonstige Unternehmen in der Europäischen Union verpflichtet, auf ihren Webseiten das gemeinsame europäische Versandhandelslogo zu verwenden, wenn sie in der Öffentlichkeit über das Internet Arzneimittel anbieten, die zur Anwendung des Menschen bestimmt sind. Auf dieses Logo sollten sie bei einer Bestellung unbedingt achten, dann können sie mit der entsprechend guten Qualität des Produktes rechnen.

Welche Rechte haben Reisende bei Pauschalreisen?

Eigentlich sollten sie die schönsten Wochen im Jahr werden, doch manchmal geht vieles schief. So beginnt die Reise mit Verspätung, das Hotel ist überbucht, Der Flieger fällt aus oder Das Hotel wird umgebaut und die versprochene Meersicht ist auch nicht da. Möglich ist auch, der Reiseveranstalter hat kurz vor Reisebeginn Insolvenz angemeldet und die Reise findet gar nicht statt, obwohl der gesamte Reisepreis vorher bereits gezahlt wurde. Wie kann sich der Urlauber vor einem finanziellen Schaden schützen?

Pauschalreisen sind besonders geschützt

Wurde eine Pauschalreise gebucht, besteht ein besonderer Schutz durch das Bürgerliche Gesetzbuch. Von einer Pauschalreise spricht man, wenn mehrere Reiseleistungen, wie etwa Flug und Hotelzimmer verbunden verkauft wurden. Hier wird ein Vertrag mit dem Reiseveranstalter abgeschlossen, nicht mit der Fluggesellschaft oder dem Hotel. Der Reiseveranstalter ist verpflichtet, die Leistungen aus der gebuchten Reise zu erbringen. Angaben in Prospekten sind bindend und vom Veranstalter zu erbringen. Leistungen dürfen für den Reisenden nicht gemindert werden. Geringe Fehler wie eine geringe Flugverspätung oder leichte Lärmbelästigung sind hinzunehmen. Auch ungünstige Wetterverhältnisse stellen keinen Mangel dar. Grobe Mängel kann man beanstanden und müssen innerhalb eines Monats nach dem im Vertrag vorgesehenen Ende der Reise geltend gemacht werden. Der Reisende kann bei Mängeln auch vor Ort vom Veranstalter eine Behebung des Mangels in angemessener Frist fordern. So kann er schnell beseitigt werden oder vom Veranstalter einen gleichwertigen Ersatz erhalten.

Schadenersatz ohne Mängelbeseitigung

Wird das vom Veranstalter nicht erbracht, kann der Reisende sich auch selber ein gleichwertiges Hotel suchen und Ersatz für die Aufwendungen verlangen. So kann der Reisende den Preis für die Zeit herabsetzen oder einen Teil zurückfordern. Wird eine Reise durch einen Mangel erheblich beeinträchtigt, hat der Reisende das Recht den Vertrag zu kündigen, wenn der der Fehler nicht behoben werden kann. Beinhaltet die Reise auch die Rückfahrt, bleibt der Reisende nicht auf sich gestellt, der Veranstalter muss trotz Kündigung für den Rücktransport sorgen. Mit der Kündigung verliert der Veranstalter den Anspruch auf den Reisepreis. Hierfür kann er aber für Leistungen die er noch erbracht hat eine Entschädigung vom Reisenden verlangen. Meistens ist von Vorteil, wenn man eine Reiserücktrittskostenversicherung oder eine Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit abschließt.

Achtung Versicherung

Der erste Schritt zu einer Versicherung besteht meist darin sich bei einem Versicherungsunternehmen online oder bei einem Vermittler zu informieren. Will man eine Versicherung abschließen, sollte man sich auf jeden Fall mehrere Angebote einholen und diese genau prüfen welche am besten auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Wichtig sind natürlich die Laufzeiten, der Beitrag und die Zahlungen im Schadensfall, welche Ereignisse im speziellen Fall abgedeckt sind, um keine bösen Überraschungen zu erleben. Gegen eine kleine Gebühr kann man sich auch von den Verbraucherzentralen oder vom Bund der Versicherer beraten lassen. Ganz gleich ob Haushalt, Haftpflicht, Kfz oder Lebensversicherung-keine Unterschrift ohne ausführliche Information und Beratung. Dies sollte in einer klaren und verständlichen Art geschehen.

Lebensversicherung – das Kleingedruckte zählt

Beim Thema Lebensversicherung zählen vor allem die Punkte wie hoch ist die Überschussbeteiligung und der Betrag – Rückkaufswert- den ein Versicherer zahlt, wenn die Versicherung vorzeitig beendet werden muss. Versicherungsunternehmen und Vermittler müssen ihre Kunden ausreichend informieren und beraten. Das Beratungsgespräch ist auf die Wünsche und Bedürfnisse des Kunden auszurichten. Außerdem muss es dokumentiert werden. Ein Versicherungsnehmer der einen Lebensversicherungsvertrag kündigen möchte muss darauf hingewiesen werden, dass die Möglichkeit besteht den Vertag weiterlaufen zu lassen ohne Prämienzahlungen für eine bestimmte Zeit. Hat man sich einmal entschieden stellt man den Versicherungsantrag. Wird dieser dann vom Versicherer angenommen kommt es zu einem Versicherungsvertrag. Dann erhalten sie das wichtigste Dokument, die Versicherungspolice. Sie enthält die Vertragsparteien und alle wichtigen Informationen zu ihrer Versicherung. Die Einzelheiten zum Vertrag sind in den AVB geregelt, diese können je nach Vertrag mehrere Seiten betragen.

Versicherungsvertragsgesetz – Stärkung der Verbraucher

Das Versicherungsvertragsgesetz hat deutlich die Rechte der Versicherten gestärkt, so müssen die Versicherer ihren Kunden die Vertragsbestimmungen und die Allgemeinen Versicherungsbedingungen überlassen, bevor dieser den Vertragsabschluss stellt. Diese Unterlagen müssen schriftlich, per Brief, Telefax, E-Mail oder auf einer CD übermittelt werden. Dazu gehört ebenfalls ein Produktinformationsblatt, dieses enthält in verständlicher Form die Informationen die für den Abschluss besonders wichtig sind.

Wann besteht Anspruch auf Heilmittel / Hilfsmittel

Versicherte der gesetzlichen KV haben einen Anspruch auf medizinisch notwendige Heilmittel. Verschrieben werden sie nur vom jeweiligen Arzt bzw. der zuständigen Ärztin. Eine Voraussetzung hierfür ist, dass diese Heilmittel zur Heilung oder Linderung der Krankheit beitragen. Oder aber es sind Vorsorgeleistungen, um eine Pflegebedürftigkeit zu vermeiden oder um der gesundheitlichen Entwicklung eines Kindes entgegenzuwirken. Versicherte mit einem langfristigem Heilmittelbedarf haben dann die Möglichkeit diesen bei Ihrer KV zu beantragen und für einen längeren Zeitraum genehmigen zu lassen. Erbracht werden dürfen dann die Leistungen nur von zugelassenen Heilmittelerbringern wie Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden sowie Sprachtherapeuten. Beispiele für Heilmittel sind Massagen, Krankengymnastik, Sprech-und Sprachtherapie oder Ergotherapie.

Heilmittel können von den Ärzten nur verschrieben werden, der therapeutische Nutzen anerkannt wird und die Qualität bei der Leistungserbringung gewährleistet ist. Welche das sind, ist in den Heilmittel-Richtlinien im Heilmittelkatalog festgelegt. Bei Fragen dazu können sich die Versicherten an ihre Krankenkasse oder ihren jeweiligen Arzt wenden.

In der Gesetzlichen nicht Kostenlos

Die Zuzahlung bei Heilmitteln beträgt zehn Prozent der Kosten des Heilmittels zuzüglich zehn Euro je Verordnung, wobei diese aber mehrere Anwendungen umfassen können.

Die Krankenkassen zahlen Hilfsmittel, wenn sie im Einzelfall erforderlich sind, um den Erfolg einer Krankenbehandlung zu sichern, einer drohenden Behinderung vorzubeugen oder eine bereits vorhandene Behinderung auszugleichen. Auch bestehen kann sie, wenn ansonsten eine Pflegebedürftigkeit entstehen könnte. Hilfsmittel sind zum Beispiel Inkontinenzhilfen, Kompressionsstrümpfe, Schuheinlagen, Prothesen, Rollstühle oder Hörgeräte. Diese Hilfsmittel müssen grundsätzlich vorher von der Krankenkasse genehmigt werden, da es gewisse Preisgrenzen gibt. Dies gilt auch wenn die Hilfsmittel von ihrem Arzt verordnet werden.

Messgeräte zur Messung des Blutdruckes werden nur erstattet, wenn es aus medizinischen Gründen zwingend erforderlich ist. Etwa wenn der Patient es zur dauerhaften Überwachung seines Blutdruckes zwingend benötigt.

Einen Leistungsanspruch auf Brillen und Sehhilfen haben nur Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Wer über 18 ist, zahlt außer einigen Ausnahmen alles selbst.

Für Hilfsmittel zahlen Versicherte zehn Prozent der jeweiligen Packung dazu, maximal aber 10 Euro für den gesamten Monatsbedarf.

Welche Versicherungen sinnvoll sind und welche eher nicht.

Die richtigen Risiken zu versichern ist leichter gesagt als getan. Der Verbraucher bewegt sich auf der Suche oft zwischen Überversicherung oder unnötig versicherter Risiken und auf der anderen Seite bei einer Unterversicherung bis hin zu fehlendem Schutz.  Man sollte sich erst mal die Frage stellen, welche Risiken will und kann ich nicht selber tragen, welche Versicherungspflichten es gibt sowie welche Schadenshöhe typisch für die Lebensumstände ist.

Wichtig sind hierbei besonders die Risiken bei der persönlichen Haftung für Schäden, die man anderen zufügt, Ausfälle beim Familieneinkommen bei Unfällen, Krankheiten oder Tod.Die Krankenversicherung können die Leute je nach Beschäftigung und Einkommen wählen. Entweder ist man Mitglied der gesetzlichen KV oder in einer privaten KV versichert.

Private Krankenversicherung

In der gesetzlichen KV ist man versichert, wenn der regelmäßige Bruttoverdienst mehr als 450.-Euro monatlich beträgt. Wer mehr als die jährliche Grenze in Höhe von 54.900 Euro verdient, ist nicht in der gesetzlichen KV versicherungspflichtig, darf jedoch in dieser verbleiben wenn er das möchte.

In der privaten KV können sich Menschen versichern, für die keine Versicherungspflicht in der gesetzlichen KV besteht, abhängig Beschäftigte, deren Einkommen über der Grenze liegt, Beamte, Selbständige sowie Freiberufler. Im Unterschied zur gesetzlichen KV kann der Leistungsumfang individuell angepasst werden. Die Beitragshöhe der PKV richtet sich vor allem nach Alter, Gesundheitszustand, Beruf und der zu versicherten Leistung- ob etwa eine Chefarztbehandlung gewünscht wird. Ein Teil des Beitrages fließt hierbei in die Altersrückstellung, da mit zunehmendem Alter auch die Gesundheitskosten steigen. Familienmitglieder sind hierbei nicht automatisch mitversichert, sie müssen sich separat versichern. Da eine Rückkehr von der PKV zur gesetzlichen KV nicht ohne weiteres geht, sollte man es sich vorher genau überlegen, ehe man sich privat versichert.

Private Haftpflichtversicherung

Die Haftpflichtversicherung sollte man auf jeden Fall haben, da sie zur Leistung kommt, wenn man anderen Schaden zufügt und Schadenersatz leisten muss. So schützen sie sich vor einem finanziellen Ruin, da es schnell zu hohen Kosten kommen kann. Eine Risikolebensversicherung ist besonders bei jungen Familien gefragt, da der Versorgungsbedarf hier sehr hoch ist, falls der Hauptverdiener stirbt, muss die Familie langfristig abgesichert sein.

Eine  gesetzliche Unfallversicherung deckt Schäden von Arbeitnehmern, Kindergarten und Schulkindern sowie Studenten die bei dem Weg zur Arbeit bzw. zur Schule auftreten sowie während des Aufenthalts an der Arbeitsstätte, im Kindergarten, der Schule oder an der Universität. Da dieser Versicherungsschutz nicht in der Freizeit greift, ist hier zusätzlich eine private Unfallversicherung zu empfehlen.

Eine Berufs und Erwerbsunfähigkeitsversicherung ist ebenfalls ratsam, da das Risiko aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in seinem Beruf tätig sein zu können jeden treffen kann und ein großes finanzielles Loch in den Geldbeutel bringen könnte.

Checkliste vor Aufnahme eines Kredites

Zuerst sollten Sie wissen dass sich Banken und andere Kreditgeber vor Abschluss eines Vertrages bei der Schufa und anderen Auskünfte einholen über ihre Kreditwürdigkeit. Dies ist erforderlich um Firmen vor eventuellen Kreditausfällen zu schützen. Die Schufa verwertet verschiedene Angaben über Geschäftsbeziehungen zum Beispiel Anzahl der bereits aufgenommenen Kredite und Abzahlungsplan. Weiterhin wird geprüft ob Kredite ordnungsgemäß abgezahlt werden und Rechnungen rechtzeitig bezahlt werden. Informationen kommen hierfür auch von Versandhäusern, Telekommunikations- und Wohnungsunternehmen. Neben der Schufa gibt es auch andere Auskunfteien wie Bürgel, EOS oder Creditreform die mit Hilfe eines Punktesystems das Verhalten jeden Verbrauchers.

Vor Aufnahme eines Kredites sollte man genau seine bereits vorhandenen Einnahmen und Ausgaben prüfen, um die finanzielle Situation besser einschätzen zu können. Um während der gesamten Laufzeit die Rate pünktlich zahlen zu können, sollte man vorher genau ausrechnen wie hoch die monatliche Rate maximal betragen darf, um auch bei einem Engpass nicht in Schwierigkeiten zu geraten. Um die eigene Belastbarkeit auszurechnen, kann man sich im Internet durch  verschiedene Programme helfen lassen.

Lassen sie sich immer von mehreren Banken verschiedene Konditionen geben. Lassen sie diese Informationen auch ruhig bei der Verbraucherzentrale oder der Stiftung Warentest prüfen. Vorsicht ist immer gegeben wenn eine Lohn oder Gehaltsabtretungsklausel angegeben ist, diese stellt einen erheblichen Eingriff in ihre Handlungsfreiheit dar.

Vermittlungsgebühren für Kreditvermittler?

Fungieren Kreditvermittler zwischen Bank und Kreditnehmer fallen oft noch Vermittlungsgebühren bei Zustandekommen eines Vertrages an. Ein Vermittler muss mit dem Kunden einen gesonderten Vertrag über seine Vergütung abschließen. Dieses Honorar hat er sich erst verdient wenn der Vertrag auch nicht widerrufen wird.

Bevor sie einen Vertrag nun abschließend unterschreiben nehmen sie sich ausreichend Bedenkzeit. Unterschreiben sie nur wenn sie jeden Punkt genau verstanden haben. Wenn sie Zweifel haben holen sie sich noch weitere Informationen ein oder unterzeichnen sie nicht. Unterschreiben sie immer nur vollständig ausgefüllte Antragsformulare, nie Blankoformulare.

Wer dann trotzdem einmal seine Schulden nicht mehr begleichen kann sollte sich auf jeden Fall an eine Schuldnerberatung wenden, um eine gute Lösung zu finden.

Gleiche Chancen durch frühe Bildung?

Chancengleichheit bedeutet, dass jedes Kind unabhängig von seiner Herkunft, seinem Geschlecht, seiner kulturellen und ethnischen Zugehörigkeit sowie dem sozialen Status seiner Familie optimale Entwicklungsmöglichkeiten hat und seine Potenziale entwickeln kann. Im Hinblick auf spätere Bildungserfolge sollen gleiche Startbedingungen für alle Kinder gegeben sein. Wichtig ist eine gelingende Integration von Kindern nichtdeutscher Herkunft. Der Bildungshintergrund der einzelnen Familien hängt oft mit ihrer Erwerbsbiografie und somit mit ihrer Einkommenssituation zusammen.

Einkommen der Eltern beeinflusst die Bildungsmöglichkeiten

Dies beeinflusst natürlich die Entwicklungs- und Lernmöglichkeiten, die den Kindern zur Verfügung gestellt werden. Daneben spielen auch Faktoren wie das Geschlecht der Kinder und regionale Bedingungen eine große Rolle. Unterschiedliche Bildungserfolge zeigen sich bereits im Vorschul- und Schulalter. So kennen Dreijährige von bildungsnahen Elternhäusern oft doppelt so viele Wörter wie Kinder aus bildungsbenachteiligten Familien. Wer aber früh schon viel weiß, der lernt auch später noch leichter dazu. So können sich riesen Bildungsunterschiede bilden. Deshalb müssen neue Chancen für benachteiligte Kinder geschaffen werden. Ein wichtiger Schritt hierbei ist auch die Teilnahme an guten Bildungsangeboten.

Rechtsanspruch Chancengleichheit bei Bildung?

Chancengleichheit ist ein Anspruch unseres Rechtssystems. Dies kann nicht nur durch pädagogische Fachkräfte erreicht werden, sondern auch durch Hilfe von Bund, Ländern, Kommunen, Wirtschaft und vor allem der Familien. So besuchen Kinder in Risikolagen oft Einrichtungen von durchschnittlich geringerer Qualität. Die Eltern gestalten die zentrale Rolle, sie übernehmen großen Einfluss bei der Auswahl der Lernumwelten und Kompetenzentwicklung ihrer Kinder. Ein Fortschritt ist der massive Ausbau von Betreuungsplätzen für Kinder unter 3 Jahren. Trotzdem besteht hier noch ein großer Handlungsbedarf, um gleichwertige Bildung bieten zu können. Jedes Kind, das das erste Lebensjahr vollendet hat, besitzt ein Anspruch auf frühkindliche Förderung in einer Tageseinrichtung oder in einer Kindertagespflege , bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres. Ein zusätzlicher Ausbaubedarf ist hier in den westlichen Bundesländern viel höher als in den ostdeutschen Bundesländern. Die größte Differenz besteht hier bei den Betreuungsplätzen bei Einjährigen. Dabei sollten auch die Wünsche der Eltern, hinsichtlich der Betreuungszeit bedarfsgerecht ermittelt und angeboten werden.

Geld für Ausbildung ansparen

Wer auf Nummer sichergehen will, seinen Kindern eine hervorragende Ausbildung und somit eine gesicherte Erwerbsbiographie bieten zu können, kommt um ein Kapitalpolster nicht herum. Wer früh m it dem Sparen anfängt, hat zum Studiumsbeginn der Kinder das nötige „Kleingeld“ um die Kosten für eine Spezialschule (Kaderschmiede) bezahlen zu können.
Das geeignete Produkt muss verschiedene Eigenschaften wie eine flexible Geldverfügung und gleichzeitig eine stabile Wertentwicklung erfüllen.
Wir stellen Ihnen gern die nötigen Informationen über mögliche Ansparmodelle zusammen, wenn Sie uns Ihre Kontaktdaten hinterlassen: