Leistungen für zahnärztliche Behandlungen

Zahnersatz in der GKV – nicht ohne Zuzahlung!

Die Behandlungskosten werden von den Krankenkassen nur dann übernommen, wenn der Versicherte sich bei einem Arzt mit einer zulässigen Kassenzulassung behandeln lässt. Die zahnmedizinische Behandlung umfasst die Tätigkeit des Arztes, die zur Verhütung, Früherkennung und Behandlung von Zahn-, Mund-und Kieferkrankheiten nach den Regeln der zahnärztlichen Kunst ausreichend und zweckmäßig ist.

Bonusheft als Belohnung

Die Krankenkassen belohnen ihre Versicherten, wenn regelmäßig eine Kontrolle durchführen lassen mit einem höheren Festzuschuss beim Zahnersatz oder einem sogenannten Bonus. Hierfür wird ein Bonusheft geführt, welches die Kontroll- und Vorsorgeuntersuchungen dokumentiert. Bei Kindern vom sechsten bis zum vollendeten 17. Lebensjahr gibt es zur Vorbeugung eine Fissurenversiegelung der bleibenden Backenzähne sowie Fluoridierung der Zähne. Auch erhalten sie eine Aufklärung zur zahngesunden Ernährung und Mundhygiene.

Besondere Regelung bei Pflegebedürftigen

Für Menschen die pflegebedürftig sind und selbst keinen Arzt aufsuchen können, gibt es einen zahnmedizinischen Dienst für zu Hause. Sie haben auch Anspruch auf zusätzliche Leistungen zur zahnmedizinischen Prävention. Pflegepersonen können hierzu zur Beratung miteinbezogen werden. Bei der zahnärztlichen Behandlung handelt es sich im Wesentlichen um Maßnahmen wie Zahnfüllungen, Entfernung harter Beläge, Wurzelbehandlungen, kieferchirurgische und parodontologischer Leistungen. Diese Leistungen werden von der Krankenkasse grundsätzlich zuzahlungsfrei, da es sich hierbei um Sachleistungen handelt. Ausnahmen gibt es bei Leistungen, die darüber hinausgehen.

Zuszahlungen bei Zahnersatz und Inlays

Hier kann der Versicherte dann über eine Mehrkostenregelung frei wählen, etwa bei Inlays. Vor Behandlungsbeginn ist hier eine schriftliche Vereinbarung zu treffen. Eine kieferorthopädische Behandlung ist zum Beispiel eine Korrektur von Kiefer-oder Zahnfehlstellungen. Bei medizinischer Begründung werden hierfür etwa die Kosten für eine Zahnspange übernommen. Bei einer Behandlung mit Zahnersatz für die Versorgung mit Kronen, Brücken und Prothesen gibt es einen Festzuschuss. Dieser ergibt sich aus dem zahnärztlichen Befund und an der üblichen Versorgung-der Regelvorsogung. Können vor Beginn der Behandlung mindestens 5 Jahe Kontroll und Bonusuntersuchungen nachgewiesen werden, übernimmt die Krankenkasse bis zu 65 Prozent der Kosten für die Regelversorgung. Den Rest müssen die Versicherten selbst zahlen. Auch für eventuelle zusätzliche ästhetische Leistungen muss der Versicherte selbst aufkommen.

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