Welche Arten von Krankenhäusern gibt es eigentlich?

Unterschieden wird erst einmal zwischen zugelassenen Krankenhäusern und Privatkrankenhäusern. Als Versicherter der gesetzlichen Krankenkasse können sie sich in jeder zugelassenen Klinik auf Kosten ihrer Krankenkasse behandeln lassen, allerdings sind reine Privatkliniken meist nur für Selbstzahler zugänglich. Privatkliniken können ihre Preise weitgehend selbst gestalten. Zugelassene Krankenhäuser hingegen unterliegen einer Preisbindung durch das Krankenhausentgeltgesetz. Weiterhin kann man unter folgenden KH-Typen unterscheiden, was sich vor allem im versorgungsumfang und ihren Tätigkeitsschwerpunkten widerspiegelt.

Zuschlag bei Unikliniken

Die Universitätskliniken spezialisieren sich hauptsächlich auf Forschung und Lehre sowie ärztliche Weiterbildung. Meist werden hier alle medizinischen Fachrichtungen abgedeckt.Allgemeinkliniken sind ebenfalls für eine umfassende stationäre Versorgung ausgelegt. Hier variiert die Anzahl der medizinischen Fachrichtungen je nach Größe der Kliniken.Die Fachkliniken haben sich auf einige Fachgebiete spezialisiert, wie etwa reine Kinderkliniken oder Zentren für seltene Erkrankungen.

In einer Belegklinik werden die ärztlichen Leistungen von Belegärzten erbracht. Dies sind meist Vertragsärzte, die diese Leistung neben ihrer Praxis tätigen. So ist es den Patienten möglich sich weiter von ihrem Hausarzt behandeln zu lassen. Die Klinik sorgt nur für die Räumlichkeiten, Verpflegung und die pflegerische Betreuung.

Die Tages-und Nachtkliniken bieten eine teilstationäre Behandlung sowie die Betreuung an. Hier findet eine längere Behandlung statt, ohne das die Patienten ununterbrochen in der Klinik anwesend sein müssen. Dies trifft oft auf Behandlungsfelder in der Psychiatrie und der Altersmedizin zu.

Krankenhäuser in vier Versorgungsstufen einteilbar

Krankenhäuser der Grundversorgung bieten auf den Gebieten innere Medizin und der allgemeinen Chirurgie eine Grundversorgung an.Krankenhäuser der Regelversorgung müssen zusätzlich Fachabteilungen betreiben für Gynäkologie und Geburtshilfen sowie Augenheilkunde und Hals-Nasen-Ohren Heilkunde.KH der Schwerpunktversorgung bieten ein noch breiteres Spektrum an, dazu zählen Fachabteilungen für Kinderheilkunde und Neurologie.

Weiterhin gibt es noch die Krankenhäuser der Maximalversorgung. Dies sind Universitätskliniken die ein sehr breites Spektrum anbieten, Schwerpunkt liegt hier bei seltenen oder besonders schweren Erkrankungen.

Hier finden Sie passende Zusatzversicherungen für das Krankenhaus

Reha oder Pflege – Wie geht es weiter?

Reha oder PflegeDie Versorgungsmöglichkeiten richten sich je nach Art und Schwere ihrer Erkrankung. Im besten Fall werden sie nach Hause entlassen und können sich eventuell mit der Unterstützung von Angehörigen selbst versorgen. Ist dies nicht zu schaffen, gibt es die Möglichkeit eine häusliche Krankenpflege zu beantragen. Ist dies aber nicht ausreichend, ist eine stationäre Versorgung im Pflegeheim, im Rahmen einer Kurzzeitpflege möglich. Findet eine Anschlussbehandlung statt, wird sie in einer Rehabilitationseinrichtung ausgeführt.

Nachstationäre Behandlung

Eine nachstationäre Versorgung im Krankenhaus ist manchmal notwendig, um den medizinischen Behandlungserfolg zu verbessern und sicherzustellen. Etwa zur Wundkontrolle nach einer Operation. Hierzu können sie innerhalb von 14 Tagen an 7 Tagen ins Krankenhaus gebeten werden. Die nachstationäre Behandlung kann auch von einem niedergelassenem Haus oder Facharzt übernommen werden. Diese kann dann im Krankenhaus oder in der Arztpraxis möglich sein.

Wurde eine Anschlussbehandlung verordnet, ist es wichtig für den Erfolg dass sie sofort im erfolgt. Deshalb schon während ihres Aufenthaltes im KH beantragen, um einen zeitnahen Übergang zu erhalten. Sind sie gesetzlich versichert muss dies von ihrem Arzt bestätigt und bei der Krankenkasse beantragt werden. Ein Kliniksozialdienst kann sie hierbei beim ausfüllen unterstützen. Die Anschlussrehabilitation beginn meist nach 14 Tagen ihres Aufenthaltes im KH.

Anschlussheilbehandlung

Eine Anschlussbehandlung erfolgt nach schweren Unfällen oder Erkrankungen wie Tumoren oder einem Schlaganfall. Hier müssen Patienten erst wieder in ihren Alltag zurückfinden und ihre körperlichen Fähigkeiten wiedererlangen. Es braucht viel Zeit und Anstrengung, auch nach Routineeingriffen wie Knie-oder Hüftgelenkoperationen. Die Anschlussbehandlung unterstützt sie darin.Bei einer ambulanten Rehabilitation integrieren sie die Reha-Maßnahmen in ihren Tagesablauf mit ein. (Krankengymnastik, Massagen..)

Bei der teilstationären Rehabilitation findet die Betreuung meist tagsüber im KH statt, am Abend können sie jedoch nach Hause gehen.Bei der stationären Rehabilitation (Kur), sind sie durchgehend unter ärztlicher Kontrolle. Sie lernen mit den psychischen Belastungen umzugehen, um ihren Alltag neu gestalten zu können.Brauchen sie nach ihrer Entlassung weiterhin Hilfe, können sie eine häusliche Krankenpflege beantragen. Je nach Schwere ihrer Krankheit, könnnen sie auch zusätzlich eine Haushaltshilfe bekommen.

Berufskrankheit – Fakten zum Anstieg der Fälle

Eine Berufskrankheit wird durch die Berufstätigkeit verursacht. Um dann Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung zu erhalten, muss man gesetzlich unfallversichert sein und an einer anerkannten Berufskrankheit leiden. Dies sind Krankheiten, die nach medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen durch besondere Einwirkungen verursacht wurden, welche bestimmte Erwerbstätige durch ihre Arbeit in höherem Maße  ausgesetzt sind. Im Moment Zeit gibt es eine Liste mit etwa 80 Krankheitstatbeständen.

Allerdings sind die versicherungs-rechtlichen Voraussetzungen eine Leistung bei Krankheit zu erhalten sehr hoch eingestuft. Bei etwa 80000 Verdachtsfällen im letzten Jahr wurden gut die Hälfte nicht anerkannt. Die anderen erhielten Ihre Leistung aus der Unfallversicherung von den zuständigen Unfallversicherungs-Trägern. Die Kosten für die medizinische Versorgung wird je nach Schwere und Folgen der Erkrankung übernommen.

Erfolgt eine Erwerbsminderung um mindestens 20 Prozent, tritt eine Vollrente ein, das heißt je nach Grad der Behinderung erhält er eine Voll –oder Teilrente. Eine Vollrente erhält nur, wer zu 100 Prozent Erwerbsunfähig durch eine anerkannte Berufskrankheit ist. Die Höhe der Vollrente beträgt dann maximal zwei Drittel des Jahresarbeitseinkommens.

Leistungen schon ab 20%

Bei weniger als 100 Prozent, aber mehr als 20 Prozent liegt eine Teilrente vor. Die Höhe richtet sich wieder nach dem Grad der Erwerbsminderung. Die Berechnung orientiert sich an dem Teil der Vollrente, die dem Grad der Minderung entspricht. Bei einer 40 prozentigen Erwerbsminderung erhält der Versicherte also 40 Prozent der Vollrente.Bei gesetzlich Versicherten, die eine Rente erhalten und an dieser anerkannten Krankheit verstorben sind, ist es auch möglich an Hinterbliebene eine Renten – oder andere Geldzahlung zu leisten. 2015 starben allein 2400 Personen an so einer anerkannten Berufskrankheit.

Zum Schluss muss man sagen, die Anforderungen um eine Leistung aus der gesetzlichen Unfallversicherung zu erhalten sind sehr hoch und man hat viele Hürden zu überwinden. Selbst wenn eine Krankheit anerkannt wurde, muss man doch mit starken Einbußen zum bisherigen Gehalt auskommen. Zu empfehlen ist eine kostenlose Broschüre „Berufskrankheiten- Fragen und Antworten“- beim DGUV herunterzuladen.

 

Private Absicherungen bieten hier gute Alternativen, da sie eher greifen und Schutz bieten.
Die Invaliditätsversicherung  beispielsweise bietet Schutz bei Krankheit und Unfall, unabhängig vom Beruf.

Einwilligung-Patientenverfügung

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Bevor ein Arzt einen Eingriff an ihnen vornehmen kann muss er sich eine schriftliche Einwilligung holen, sollten sie nicht mehr in der Lage dazu sein, kann das eine berechtigte Person unterzeichnen, die sie in einer Patientenverfügung festgelegt haben.

Sollte man nicht mehr selbst unterzeichnen können, in Folge eines schweren Unfalles oder bei Bewusstlosigkeit liegt eine besondere Situation vor, bei der in dringenden Notfällen Behandlungsmaßnahmen ohne Einwilligung eingeleitet werden-wenn diese ihrem mutmaßlichen Willen entsprechen. Sollte kein Notfall vorliegen, muss ein Vertreter entscheiden, soweit keine Patientenverfügung vorliegt, die eine konkrete Behandlung gestattet oder untersagt.

Regelung bei Minderjährigen

Bei Minderjährigen wird entschieden ob der minderjährige Patient einwilligungsfähig ist. Sie können in eine Behandlung einwilligen, wenn sie nach ihrem Alter und ihrer Reife die Bedeutung des Eingriffs einschätzen können. Diese Entschlussfähigkeit der minderjährigen Person muss im Einzelfall der Arzt oder die Ärztin bestätigen. Ansonsten liegt eine Entscheidung einer Behandlung bei den Personenberechtigten, die ihre Einwilligung geben müssen. Das Gesetzt legt hier keine starren Altersgrenzen fest. Im Zweifel sollte jedoch immer die Einwilligung der Personensorgeberechtigten eingeholt werden. Sollten unterschiedliche Meinungen vorliegen, sollten Gespräche mit dem Arzt zu einer bestmöglichen Lösung führen, die natürlich im Sinne des Wohles des Patienten liegt.

Da es praktisch jeden treffen kann durch einen Unfall oder auch durch eine Demenzerkrankung nicht mehr in der Lage zu sein, eine notwendige Entscheidung treffen zu können, ist es ratsam eine Patientenverfügung vorher schriftlich zu fixieren. Darin sollte festgehalten werden welche Behandlungen an ihnen vorgenommen werden dürfen und welche sie nicht wünschen. Der Arzt muss dies akzeptieren und so ausführen, wenn ihr Wille für die aktuelle Behandlungssituation eindeutig festgestellt werden kann.

Betreuungsverfügung

Mit einer Betreuungsverfügung können sie Einfluss darauf nehmen, in dem sie eine Vertrauensperson benennen oder auch jemand als Betreuer ausschließen. Auch können sie die Art der Betreuung nennen, sowie den Ort der Pflege.Auch sollten Sie, je nach Wunsch, einen entsprechenden Organspendeausweis mit Einwilligung besitzen -welche Organe sie spenden würden oder sich generell gegen eine Organspende aussprechen.

Die beste Vorbereitung auf einen Krankenhausaufenthalt

Fotolia_50633325_XSBei einem geplanten Krankenhausaufenthalt sollte man die Zeit vorher nutzen um alles in Ruhe vorzubereiten. Erledigen sie wichtige Sachen und treffen sie Vorkehrungen für zu Hause für die Zeit ihrer Abwesenheit. (Haustiere in Pflege geben, wer gießt die Blumen und lüftet die Wohnung, Zeitung….) Stellen sie ihre eigenen Unterlagen zusammen die sie benötigen und klären sie wichtige Details ab, wie etwa ihre Medikamente nun einzunehmen sind oder vielleicht vor einer Operation sogar abzusetzen sind. Bei den meisten Eingriffen dürfen sie mehrere Stunden vorher nichts mehr essen und oft auch nichts mehr trinken. Dies alles sollten sie mit ihrem Arzt besprechen.

Krankenkasse zahlt Haushaltshilfe

Informieren Sie Ihre Freunde und Verwandten, ihre Nachbarn sowie ihren Arbeitgeber über ihren Aufenthalt. Hinterlegen sie einen Schlüssel für ihre Hilfen.Sollten sie längere Zeit im Krankenhaus bleiben müssen, stellen sie sicher ob ihre laufenden Kosten gedeckt sind, Termine noch abgesagt oder verschoben werden müssen. Bei Bedarf bevollmächtigen sie eine Person ihres Vertrauens für wichtige Angelegenheiten. Müssen ihre Kinder betreut werden, erkundigen sie sich bei ihrer Krankenkasse nach der Möglichkeit einer Haushaltshilfe.

Dokumente die nicht fehlen sollten:

Versichertenkarte, Personalausweis oder Reisepass, Einweisungs- oder Überweisungsschein, Daten ihres Hausarztes ,Telefonnummern der Angehörigen, Medikamentenliste die sie regelmäßig einnehmen müssen, eventuell schon vorliegende Befunde (Röntgen oder Ultraschallbilder, EKG), Gesundheitspässe (Impfpass, Diabetiker, Mutterpass…), einen Nachweis über ihre Krankenhaustagegeldversicherung, eventuell Zuzahlungsbefreiungen ihrer Krankenkasse

Eine Notfallvorkehrung kann auch ganz gut sein, wie eine Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht.Persönliche Dinge sollten sie in Ruhe aussuchen, hier einige Vorschläge:

Brille, Gehhilfen und Hörgeräte, Schlafanzug, Bademantel, Trainingsanzug, Hausschuhe, Wechsel Unterwäsche, Bücher, Schreibutensilien, Musik und Fotos von den Liebsten, Körperpflegeartikel und etwas Bargeld – dies benötigt man meist zum anmelden des Telefons, oder man ist in der Lage das Bett zu verlassen, dann kann man Kaffee oder Tee trinken gehen oder sich die neueste Zeitschrift holen, um den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten.

 

Auch wichtig: Für eine optimale Behandlung im Krankenhaus empfiehlt sich eine Krankenhauszusatzversicherung.

Krankenhauskeime – so schützt man sich davor

Krankenhauskeime

Um eine Infektion mit Krankenhauskeimen zu vermeiden, kommen den Hygienestandards einer Klinik eine wesentliche Bedeutung zu. Dies umfasst nicht nur das Personal sondern jeder einzelne selbst kann zu einer besseren Hygiene beitragen.
An erster Stelle steht eine gründliche Desinfektion der Hände. Wo zu Hause das Waschen mit Wasser und Seife vollkommen ausreichend ist, sollte man im Krankenhaus extra zu Händedesinfektionsmitteln greifen. Nur so werden nicht nur Erreger sondern auch multiresistente Bakterien abgetötet.

Mindestens 30 Sekunden, lieber einmal mehr als zu wenig

Wichtig-richtig einwirken lassen. Das Desinfektionsmittel sollte für mindestens 30 Sekunden auf ihren trockenen Händen in der Handinnenfläche sowie auf dem Handrücken verrieben werden. Auch die Fingerzwischenräume, Daumen, Fingerkuppen und Nagelränder dürfen hierbei nicht vergessen werden. Wirkt das Desinfektionsmittel nun ein, müssen ihre Hände nass sein. Desinfizieren sie lieber einmal zu oft als zu wenig. Nutzen sie das Desinfektionsmittel bei sichtbarer Verschmutzung der Hände, nach jedem Toilettengang und natürlich bevor sie zum Essen greifen.

Egal ob sie als Patient oder nur zu Besuch um Krankenhaus sind – jeder der sich im Krankenhaus aufhält, muss auf eine ordentliche Hygiene achten, um den keimen keine Chance zu geben. Dies schützt nicht nur die Krankenhauspatienten vor Keimen von außen, sondern verhindert gleichzeitig dass die Erreger mit hinausgetragen werden.

Achten sie auch auf das Klinikpersonal, denn für die Patienten ist es nicht immer gut ersichtlich wann Ärzte oder Pflegekräfte ihre Hände desinfizieren sollten. In den Krankenhäusern herrscht oft Hektik, so dass dies schon mal in Vergessenheit geraten kann. Dringend notwendig ist es aber bevor ein Hautkontakt mit ihnen bevorsteht- dies kann sein das Waschen, Blutentnahmen, Spritzen Verband wechseln oder ähnliches. Ganz wichtig natürlich auch nach Kontakt mit Blut, Wundsekreten oder Fäkalien.

Hält sich das Personal nicht daran, scheuen sie sich nicht davor es gezielt darauf anzusprechen, denn für Ärzte und Pflegekräfte gelten die gleichen Regeln bei der Krankenhaushygiene. Auch wenn es manchem schwerfällt einen Arzt darauf anzusprechen-tun sie es einfach.

 

Wichtiger Hinweis: Freie Krankenhauswahl für Kassenpatienten

Besonders in der dunklen Jahreszeit schlagen Einbrecher gerne zu

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Sichere Fenster wären schon mal ein guter Schutz. Doch wie ist das überhaupt? Wer muss die bezahlen, der Mieter oder der Vermieter? Wer haftet bei einem Schadensfall?

 

Von November bis Februar ereignen sich die meisten Einbrüche, in dieser Jahreszeit ist es schön dunkel-ideale Bedingungen für die Einbrecher. In Deutschland erfolgt alle 3Minuten ein Einbruch.

Eine gute Schutzvorrichtung kann hierbei sehr hilfreich sein, denn das schreckt schon mal 40 Prozent davon ab den Einbruch durchzuführen. Terrassentüren kann man mit Einbruchschutzfolie versehen, Rollläden mit Riegelbolzen ausstatten. So würde ein Einbruch zu lange dauern und die Einbrecher suchen schnell das Weite. Besser ist es immer wenn man solche Dinge vom Fachmann erledigen lässt damit man sich bei einem korrekten Einbau sicher sein kann. 11 % der Kosten können jährlich vom Vermieter auf die Mieter umgelegt werden, wenn er zusätzliche Schutzvorrichtungen einbauen lässt.

Kein Anspruch auf bessere Sicherung

Die Mieter werden so besser geschützt, der Wohnwert erhöht sich und somit handelt es sich um eine Modernisierung und die Kosten können entsprechend umgelegt werden. Einen generellen Anspruch auf eine bessere Sicherung gibt es allerdings nicht. Nur wenn es nachweislich in der Nachbarschaft schon mehrere Einbrüche zugetragen haben. Möchte der Mieter selber etwas einbauen, muss er sich vorab die Erlaubnis vom Vermieter einholen.

Erfolgt ein Einbruch muss der Mieter neben der Polizei und der Versicherung auch den Eigentümer sofort verständigen. Für Schäden am Haus tritt meist die Gebäudeversicherung des Vermieters ein. Für gestohlene oder beschädigte Gegenstände muss hingegen die Hausratversicherung des Mieters in Anspruch genommen werden. Eine entsprechende Liste der fehlenden Dinge muss innerhalb von 3 Wochen bei der Versicherung und der Polizei vorliegen.

Die Versicherung kann sich allerdings weigern zu zahlen, wenn der Mieter fahrlässig handelt indem er die Fenster gekippt lässt, obwohl er längere Zeit nicht zu Hause ist.

Hilfreich ist es wenn man schlecht einsehbare und dunkle Ecken gut beleuchtet und keine Gegenstände wie Leitern in Haus nähe stehen lässt.

Umbruch auf dem Versicherungsmarkt bei Lebensversicherungen

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Viele Bundesbürger erfreuten sich in den letzten Jahren an der rentierlichen Verzinsung ihrer Lebensversicherung und die Versicherer nahmen jahrzehntelang Milliardenbeiträge ein , da sie sich auf das vorhandene Sicherheitsbedürfnis der Bundesbürger in puncto Sicherheit im Alter verlassen konnte. Doch nun weht ein anderer Wind, nachdem der Garantiezins zum 01.01.2017 auf ein historisches Tief von 0,9 Prozent gesenkt wurde. Jetzt klafft bei den Versicherern ein tiefes Loch und man muss sich die Frage stellen-lohnt sich in dieser Zeit überhaupt noch der Abschluss einer klassischen Lebensversicherung?

Dazu gibt es verschiedene Meinungen auf dem Versicherungsmarkt. Die Generali setzt auf fondsgebundene Lösungen für die Altersvorsorge. So könnten die Kunden auch bei Zeiten von niedrigem Zins sich eine rentable Summe ansparen. Mit Ihrem Konzept erhalten die Kunden einen Teil der festgelegten Beiträge zurück, der andere wird je nach Anlagekonzept verzinst und ausgezahlt. Die verschiedenen Höhen der Anteile können gewählt und verschoben werden. Entscheident sind natürlich die Anlagestrategien.

Anbieter gehen unterschiedliche Wege

Der Anbieter Allianz geht einen großen Schritt weiter und empfiehlt keinen Abschluss einer klassischen Lebensversicherung mehr zu tätigen. Sie bieten stattdessen Vorsorgekonzepte an, die eine bessere Ertragschance besitzen. Unter 10 Prozent würden lediglich noch den Abschluss einer klassischen LV mit niedrigem Zins vorziehen. Ebenfalls bei der betrieblichen Altersvorsorge entscheiden sich nur noch wenige für die klassische Zukunftsrente mit Niedrigzins.

Die Debeka hingegen setze mehr auf Sicherheit bei der Kapitalanlage, bei ihnen besteht ein Großteil des Portfolios aus festverzinslichen Anlagen.

Auf die Veränderungen hin hat sich die Allianz gut eingestellt und eine hohe Summe an Reserven bereitgestellt, die Kapitalanlagen wurden weltweit gestreut.

Abgeschmettert wurde ja schon mal die Last, den Kunden eine lohnende Überschussbeteiligung zahlen zu müssen. Die Überschussbeteiligungen wurden von fast allen Versicherern für die klassischen Verträge stark gesenkt.

Am Ende muss man sagen das klassische Modell der Lebensversicherung hat ausgedient. Um ausreichend Erträge erzielen zu können setzen die Versicherer gern auf Portfolios. Investiert wird gerne in erneuerbare Energien sowie Immobilien.

 

weiterer Artikel: Zahlt Basler Lebensversicherung zu wenig aus?

Digitalisierung in der Versicherungsbranche – Arbeitsplatzverlust?

digitization-1755812_1920Riesensummen, und zwar in Milliardenhöhe, haben die Versicherer vorgesehen, um in den verschiedenen Sparten wie Kraftfahrtversicherung, Haft.- Sach und Unfallversicherung die Digitalisierung in den folgenden Jahren voranzutreiben. In einem Zeitraum von 5 Jahren seien Investitionen in Höhe von 2,7 % der Beitragseinnahmen geplant. Dies ergab eine Studie des Beratungshauses EY Innovalue.

Bereitschaft der Mitarbeiter noch nicht vorhanden

Ziel ist es eine viel höhere Effiziens der einzelnen Versicherungszweige zu erreichen, dies ist allerdings nur möglich wenn neben den großen Investitionen auch die Mitarbeiter sich auf diese neue Situation einlassen und durch Eigeninitiative mit daran arbeiten. Die meisten Unternehmen sehen einen Gewinn und Erfolge nur, wenn die Mitarbeit gut ausgeführt wird. Die Bereitschaft der einzelnen Mitarbeiter lasse aber im Augenblick noch sehr zu wünschen übrig.75 Prozent der befragten Unternehmen sind zwar inzwischen in der Lage Schadensmeldungen digital aufzunehmen, doch sind viele der Meinung das eine weitere Umsetzung der Bereiche automatische materielle Deckungsprüfung sowie einer automatischen Prüfung von Gutachten und Rechnungen in der Zukunft zwar sehr wichtig seien, aber noch nicht so schnell umzusetzen seien. Bei internen Gesprächen sind der Zeit eine Vielzahl von Unternehmern, also noch weit von einer tatsächlichen Umsetzung entfernt wenn es um die weiteren Prüfungen gehe.

33% hält Digitalisierung für unnötig.

Ein Drittel der Befragten hält gar eine Digitalisierung der Deckungsprüfung zum jetzigen Zeitpunkt für unnötig, auch wenn sie diese für die Zukunft als unbedingt Notwendig erachten. Bei einem weiteren Bereich – der Betrugsprüfung sind auch viele Unternehmen in Gesprächen, um eine gute und schnelle Umsetzung der automatischen Digitalisierung zu erreichen. In einigen Vertrieben wird sie inzwischen schon angewendet und läuft gut. Einige Unternehmer sehen sich bei der Umsetzung noch hinter dem Wettbewerb. Die kommt vor allem von den kleineren Versicherungsgesellschaften. Ihre Selbsteinschätzung bleibt etwa ein Viertel unter den von den größeren Gesellschaften. Allerdings streben sie dafür größere Umsetzungsschritte als der Durchschnitt bis zum Jahr 2020 an.

Mangelnde Gesundheitsvorsorge bei jungen Menschen

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Die Ergebnisse einer Umfrage der Studie „Zukunft Gesundheit 2016“ der Schwenninger Krankenkasse lassen auch für das neue Jahr keine guten Hoffnungen zu. Für den größten Teil der jungen Bürger gehört es auch dieses Jahr nicht zu den guten Vorsätzen sich mehr um die Vorsorge und die eigene Gesundheit zu kümmern. Für 56 % der der 14-36 jährigen ist es überhaupt kein Thema. Jeder Dritte vertritt sogar die Meinung eine gesunde Lebensführung ist eher unwichtig, vielmehr zähle der Spaß im und am Leben.

Hauptsache Spass

Viele junge Männer verschwenden in der Jugend keinen Gedanken an eine gesunde Lebensführung, bei ihnen hat der Spaß Vorrang. Anders sieht es hingegen bei den jungen Frauen aus, sie kümmern sich eher um ihren Körper und ihre Seele, achten mehr auf ihre Gesundheit.Jeder Vierte ist der Überzeugung, daß durch den medizinischen Fortschritt eine gesunde Lebensführung überflüssig ist, da alles gut behandelt werden könnte. Dies ist natürlich ein fataler Denkfehler, denn jeder kann seinen Körper positiv beeinflussen und somit vor allem auch vor chronischen Krankheiten wie Bluthochdruck und Diabetes verschont bleiben.

Prävention ist das Zauberwort

Die Krankenkassen haben dies schon seit Jahren mit Schrecken festgestellt, deshalb kooperieren sie immer öfter mit Schulen und Kindergärten, um bei den jungen Menschen ein besseres Verständis für Ihren Körper zu erlangen. So soll auf die Wichtigkeit einer gesunden Ernährung im Alltag aufmerksam gemacht werden- der schnelle Burger sollte lieber durch ein frisch zubereitetes gesundes Mittagessen ersetzt werden. Auch die große Hektik sollte man sich im Alltag vom Hals schaffen, dies reicht oft schon wenn man mal für eine Stunde das Handy zur Seite legt. Kein Computer und keine Kommunikation einfach mal für sich Zeit haben, entspannen und Abstand vom Streß zu nehmen.   Die Jugend ist davon auch begeistert und nimmt die Ratschläge gern an. Sie wünschen sich sogar noch einen größeren Einsatz der Krankenkassen.

 

Zusatzversicherungen für Vorsorgeuntersuchungen