Kostenerstattung – 6 Tipps für Privatpatient trotz Kassenmitgliedschaft

Kostenerstattung privatpatient pkv beste behandlung bester serviceKassenpatienten warten lange auf einen Termin bei Fachärzten und Spezialisten und erhalten nur die kostengünstigste Behandlung.
Seit 2007 gibt es jedoch einen Rechtsanspruch auf eine Behandlung als Privatpatient, die Kostenerstattung. Wer die Kostenerstattung wählt, wird beim Arzt als Privatpatient nach ärztlicher Kunst behandelt mit dem Ziel der Heilung oder zumindest Linderung.
Der Patient erhält dann die Behandlungsrechnung welche zum Teil von der Krankenkasse beglichen wird. Den Restbetrag bezahlt eine private Krankenzusatzversicherung. Wenn Sie auf folgende Punkte achten, habe Sie in Zukunft eine bessere ärztliche Versorgung.

 

  1. Stellen Sie vor dem Wechsel in das Kostenerstattungsprinzip sicher, dass Sie privat versicherbar sind (Gesundheitsfragen/ Gesundheitsprüfung).
  2. Private Krankenversicherungen können leistungsfreie Wartezeiten aufweisen, stellen Sie bei Abschluss einen nahtlosen Versicherungsverlauf sicher.
  3. Wählen Sie nur Anbieter aus, die auch 100% der Kosten für Arzt (mit Kassenzulassung), Arzneimittel, Heilmittel und Hilfsmittel übernehmen.
  4. Sinnvoll ist es darauf zu achten, dass auch Privatärzte ohne Kassenzulassung im Versicherungsschutz enthalten sind.
  5. Psychotherapie ist auch versicherbar und sollte eingeschlossen sein.
  6. Einige Versicherungsgesellschaften übernehmen den pauschalen Verwaltungskostenabschlag.

 

Weitere Tipps zum Thema Krankenzusatzversicherung erhalten Sie unter: TK Zusatzversicherung Kostenerstattung

 

D&O Versicherung – so wichtig wie die KFZ Haftpflicht

Manager Haftpflicht D&O Versicherung

Die D&O Versicherung schütz Vorstände, Geschäftsführer und leitende Angestellte bei geschäftlichen „Unfällen“. Denn gerade bei solchen Missgeschicken steht das Thema „Haftung“ im Raum, immer häufiger erfolgt die Geltendmachung von Schadenersatz-ansprüchen.
Wie Autounfälle entspannt über die KFZ Haftpflichtversicherung abgewickelt werden können, können auch geschäftliche Fehlgriffe über eine spezielle Haftpflichtversicherung, die D&O Versicherung, abgewickelt werden. Diese Erkenntnis ist jedoch gerade bei kleinen und mittleren Unternehmen noch nicht „angekommen“.

Haftung mit privatem Vermögen

Die Quellen der Haftung sind vielfältig. Häufig sind frühere Entscheidungen viele Jahre später ausschlaggebend für einen Haftungsfall. Weiterhin führen Verstöße gegen Compliance-Vorschriften und Schäden durch Kalkulationsfehler häufig zu Versicherungsfällen.
Wo auch immer der Grund für Fehler liegt, die Haftung liegt bei den Führungsorganen. Die Haftung kann, außer bei leitenden Angestellten, in unbegrenzter Höhe und auch mit dem Privatvermögen erfolgen.

Verjährung? Nicht immer, sogar eher selten!

Die Verjährung tritt nach 10 Jahren ein? Vielleicht, eine stichhaltige Antwort scheint nicht greifbar, es fehlt der Passus „ab Kenntnis“.
Ab wann besteht Kenntnis? Wer muss in welcher Form Kenntnis haben?
Solche Fragen sollte man einem Fachanwalt überlassen. Die Fragen nach einer leistungsstarken D&O Versicherung sollte man einem Fachmakler überlassen.

Leistungsumfang einer D&O Versicherung

Grundsätzlich leistet die D&O Versicherung bei Innenansprüchen (Ansprüche der Gesellschaft gegen die Führungsorgane) sowie bei Außenansprüchen (Ansprüche Dritter).
Die D&O Versicherung kann individuell für ein Unternehmen zusammengestellt werden. Das heißt, neben einem möglichst leistungsstarken Fundament können unternehmensspezifische Risiken zusätzlich abgesichert werden.
Folgende Leistungen können in einer D&O Versicherung neben den „normalen“ Basisleistungen wichtig sein:

  • Operative Tätigkeit der bestellten und faktischen Organe /geschäftsführenden Kommanditisten und Stellvertreter.
  • Erweiterter Vermögensschadenbegriff inkl. Schäden die aus psychischen Beeinträchtigungen.
  • Verletzung Gleichbehandlungsgrundsatz
  • Versicherungsschutz auch in Gründungsphasen (auch Tochtergesellschaften)
  • Bei Streit um „Kenntnis“ im Rahmen der Rückwärtsversicherung vorläufiger Versicherungsschutz usw..
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Haftung auch bei Cyber- und IT Risiken möglich

In Zeiten von Schadsoftware und Trojaner-Attacken wie Locky & Co. können sich auch hier Haftungsrisiken ergeben. Wer trägt die Verantwortung im Falle erfolgreicher Cyberattacken?
Vielleicht der IT verantwortliche, oder derjenige der den Anhang öffnete?
Wer auch immer dafür verantwortlich gemacht werden kann, zu verhindern sind solche Attacken nie.

Hier bietet sich eine Kombination aus D&O Versicherung und Cyberversicherung geradezu an.

Mehr zu diesem Thema finden Sie hier.

 

5 Tipps bei der Auswahl einer Krankenhausversicherung

Die richtige Krankenhauszusatzversicherung

Eine Krankenhausversicherung ist eine  Ergänzung zur gesetzlichen Krankenkasse. Man kann den Status Privatpatient mit 1 Bettzimmer erhalten. Wenn also mal „der Kittel brennt“ und man einen Arzt wie Dr. House braucht, kann man dies über eine stationäre Zusatzversicherung absichern.

 

Doch da beginnt meist das Problem, welche Versicherung soll es sein? Dafür einige Tipps von uns:

  1. Arztrechnungen sollten auch oberhalb der Höchstsätze der Gebührenordnung für Ärzte versichert sein- Top Spezialisten rechnen meist in diesem Bereich die Kosten ab.
  2. Privatkliniken sollten versichert sein – Privatpatient in der Privatklinik- schwer zu toppen.
  3. Leistungsausschlüsse beachten: Im Kleingedruckten stehen die Beschränkungen des Versicherungsschutzes wie zum Beispiel freie Krankenhauswahl, gemischte Heilanstalten, Krieg und Terror Klauseln.
  4. Leistung bei stationärer Reha ist versicherbar – im Fall der Fälle Gold wert.
  5. Ambulante Operationen im Krankenhaus als Privatpatient- werden immer häufiger eiungesetzt.

weitere Infos gibt es hier

 

Check24 Aufnahme von Kundendaten stellt schon individuelle Beratung dar

Am ersten Prozesstag gegen Check 24 stellte die Richterin klar, dass die Frage der Transparenz, also das Auftreten von check24 am Markt als Makler klarer erfolgen muss.

Überraschenderweise wurde aber auch deutlich, dass die Vorgaben zur individuellen Beratung der Kunden durch check24 erfüllt sind. Allein durch das Eingeben von persönlichen Daten in die Eingabemaske von check24 erfolge eine individuelle Beratung……Artikel im Stern

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Neue Berufsperspektiven für Versicherungsvermittler – so geht es nicht weiter!

Heute morgen steht wieder ein bemerkenswerter Artikel im Handelsblatt über die Zukunft der Versicherungsunternehmen und somit auch der Versicherungsvermittler.
Frank Grund, Executive bei der Bafin, konnte sich laut Handelsblatt Artikel nicht vorstellen, dass die Krise der Lebensversicherer länger anhalten würde. Jetzt
kam es aber so, die Auswirkungen werden massiv sein.

Ein zweites 2008 und eine neue Sparrunde bei den Vertriebsstrukturen?

Als Lehman Brothers 2008 Insolvenz anmeldete, muss das auch auf den deutschen Versicherungsmarkt massive Auswirkungen gehabt haben. Offensichtlich gab es Versicherungen, die bei Finanzgeschäften, weit ab vom eigentlichen Geschäftsfeld, bis zu 50% ihrer Gewinne einfuhren.
Damit war ab 2008 wohl Schluss. Nun haben wir 2016 und es kracht wieder im Gebälk, die Krise aus 2008 ist wieder zurück, war sie jemals überwunden?

Provisionsreduzierung, Ratenzahlung und Innovationsflauten

Die Folgen der Krise aus 2008 sind heute erst in größerem Umfang beim Versicherungsvermittler spürbar geworden. Und es geht noch weiter. Provisionen werden für den kleinen Vertriebler gedeckelt, und in Raten ausgezahlt. Ist ja auch vernünftig, wer kann schon für die Solvenz seines Kunden 5 und demnächst wohl 10 Jahre garantieren, wir schrieben darüber. Welche Kundenbestände sind dem Vermittler eigentlich sicher? In der Ausschließlichkeit stellt sich diese Frage ganz besonders, die Kunden gehören dem Unternehmen.
Welche Versicherungsunternehmen sorgen durch Innovationen für ein Umsatzplus beim Vermittler, als Ausgleich für die Verwerfungen am Markt?  Kaum eines, es fehlt an funktionierenden Ideen und an Wissen.

Vorschlag für Versicherungsvermittler

Nichts ist so beständig wie der Wandel. Doch der Wandel vollzieht sich gefühlt immer schneller.
Die guten und motivierten Vermittler könnten irgendwann am Ende der Fahnenstange ankommen, im Prinzip dann, wenn das Unternehmen aus Kostengründen auf die Bestandsprovision zurückgreift. Technische Innovationen, wie autonomes Fahren, werden in Zukunft Versicherungsprämien in den Keller steigen lassen- die Provision ist dann übrigens auch dort zu finden…..
Versicherungsvermittler, die das erkennen, sollten sich nach innovativen Partnern umsehen. Es gibt Wege im Versicherungsbereich gute, stornosichere Umsätze zu erzielen.
Spezialisierung ist nur ein Wort, ein Begriff der viele Fragen beantwortet. Einhergehend damit ist die Frage nach dem Status, gebundener Vermittler oder Versicherungsmakler, auch zu klären. Der dritte Baustein heißt Kundenkontakt. Sorgen Sie dafür, dass der Kunde zu Ihnen kommt und nicht umgekehrt. Drei einfache Regeln die die Zukunft sichern.

Pflegeversicherung – legt der Hausarzt die Pflegestufe fest?

 

Ein Pflegefall in der Familie bedeutet eine tiefgreifende Veränderung des Alltags. Den Unsicherheiten über die Versorgung des Familienmitgliedes folgen finanzielle Mehrbelastungen durch die Pflege.Hier springt in der Regel die Pflegepflichtversicherung ein. Die Pflegepflichtversicherung hat jedoch nur „Teilkasko Charakter“, die Versicherungsleistungen sind unzureichend.

Medizinischer Dienst, MEDICPROOF versus Hausarzt

Das Gutachten zur Pflegeeinstufung erfolgt über den medizinischen Dienst bzw. Medicproof, dem medizinischen Dienst der privaten Krankenkassen.
Letztlich entscheidet dieses Gutachten über die Höhe der Pflegestufe. Es werden Zeitaufwand und Umfang der Hilfsbedürftigkeit festgestellt, daher auch die Redewendung „Pflege nach Stoppuhr“.
Verschiedene Ursachen können bei diesem Prozess zur Verzerrung der tatsächlichen Situation führen. Als Patient möchte man sich vielleicht nicht die Blöße der Hilflosigkeit geben und strengt sich bei der Überprüfung besonders an, um nicht Hilfsbedürftig zu erscheinen. Antworten auf wichtige Fragen können bagatellisiert werden. Meist reicht es schon diesen Zustand um die 40 Minuten zu halten, länger dauert die Begutachtung selten. Ein zwölfseitiges Formular wird ausgefüllt. Angeblich aus Kostengründen ist eine Information beim behandelnden Hausarzt nicht vorgesehen!
Aus diesen Gründen kann es vorteilhaft sein, wenn die Einstufung in eine Pflegeklasse durch den behandelnden Hausarzt vorgenommen wird. Meist kennt der den Patienten schon länger und kann somit meist besser einschätzen, wo die tatsächlichen Beeinträchtigungen liegen. Weiterhin sind die Formulare zur Pflegeeinstufung nicht 12 Seitig sondern weisen maximal 3 Seiten auf. Eine leistungsstarke Pflegeversicherung interessiert auch keine Zeitintervalle, die Fragen sind entweder mit ja oder nein zu beantworten, braucht die Person Hilfe- ja oder nein. Pro Bereich der Hilfestellung erfordert, gibt es einen Punkt. Ab 3-5 Punkte erfolgt bereits Leistung. Im Falle von Demenz gibt es auch höhere Leistungen.
Leider weisen nur sehr wenige Pflegeversicherungen diesen Vorteil für Ihre Kunden auf. Wenn sie das jedoch tun, ist das in den Tarifbedingungen der Pflegeversicherung hinterlegt. Dort ist dann neben der regulären Methode auch die Bestimmung der Pflegestufe nach einer ADL Liste möglich.
ADL steht hierbei frei übersetzt für „ Aktivitäten des täglichen Lebens“.

Leistung hat ihren Preis – eine gute Pflegeversicherung darf etwas kosten

Geschenkt gibt es diese speziellen Pflegeversicherungen nicht. Allerdings kann man bei geschickter Vertragsgestaltung die eingezahlten Prämien für sich persönlich sichern ohne dass man auf Versicherungsschutz verzichten muss. Sprich, das eingezahlte Kapital kann zum Kunden zurückfließen ohne dass dadurch der Versicherungsschutz erlischt.

Die Wahrheit über Cyberversicherungen- das Konzept muss stimmen sonst gibt’s kein Geld.

CyberversicherungWarum Geld in die Sicherheit und Aktualisierung von IT Systemen investieren, wenn das Unternehmen eine Cyberversicherung hat?
Ist das Geld nicht viel besser in den Bereichen Neukundenakquise oder Gewinnoptimierung aufgehoben?
Kann man in diesen Bereichen nicht viel besser den ROI ermitteln?
Im Falle einer Cyberattacke hat das Unternehmen ja eine Cyberversicherung mit einer 20.000.000€ Deckung. Die kommt doch für alles auf, oder?
Diese Denkweise wird immer mehr zur Norm, bringt aber nicht die erhoffte Endhaftung und Bezahlung im Schadenfall. Wer auf diesem Wege  IT Update und Sicherheitskosten auf die Versicherung auslagern möchte, könnte enttäuscht werden.  Die Versicherungs-unternehmen lernen dazu und so kommen Cyberversicherungen nur unter bestimmten Umständen für eingetretene Schäden auf.

Cyberversicherungen- schnell Abgeschlossen, alles angekreuzt “ ..des passtschoa..“

Cyberversicherungen leisten im Bereich der Haftpflichtversicherung und bei Eigenschäden. Nebenkosten für Anwälte, Haftung, Datenverlust, Wiederaufbaukosten, Krisenmanagement, Kundenbenachrichtigung, Öffentlichkeitsarbeit, Datenpannen, Betriebsunterbrechung, Lösegeld, Strafen ( auch Vertragsstrafen), Sicherheit und Forensik sind mit inbegriffen.
Unabhängig von sonstigen Regelungen können Bedingungsgemäß Formulierungen wie „fahrlässig“ oder „grob fahrlässig“ eine Rolle spielen. Vor der Schadenregulierung wird weiterhin auf „gefahrenerhebliche Umstände“ und „Pflichtverletzung“ geprüft.

Ein weiterer Punkt:
Wer unterzeichnet eigentlich den Antrag auf Cyberversicherung im Unternehmen? Im Antrag selbst sind Fragen zur IT und zum Case Management unumgänglich. Leistet die Versicherung auch wenn Fehler bei der Antragsaufnahme unterlaufen?
Ist der Geschäftsführer gegenüber dem Unternehmen eigentlich Schadenersatzpflichtig wenn die Abwehr von Cyberangriffen fehlschlägt und finanzielle Schäden entstehen?

Tauchen diese Fragen erst nach einem Schaden auf ist es meist zu spät.

Konzepte zur Absicherung von Cyberrisiken

Einen Schutz vor Cyberattacken gibt es nicht wirklich. Die finanziellen Folgen für das Unternehmen und das Führungspersonal können aber erfolgreich durch eine Versicherung rückgedeckt werden. Werden IT Abläufe und Versicherung aufeinander abgestimmt, Personal entsprechend vorbereitet und einfache Sicherheitsvorschriften eingehalten, leistet die Cyberversicherung vollumfänglich. Auch die Haftung
der Unternehmensorgane sollte mit abgedeckt sein, zusätzlich hilft eine D&O Versicherung.
Denn Cyberversicherungen decken mit der Datenklausel alle gängigen Datenträger ab, auch Papierakten. Es ist schon vorgekommen, dass ein LKW sensible Daten auf der Autobahn verteilt hat nur weil die Heckklappe nicht verschlossen war. Wer haftet dafür? Die Versicherung der Umzugsfirma? Hätten diese Akten und Datenträger überhaupt so transportiert werden dürfen?

Fazit: Fehler passieren, man kann nicht alles Planen und vorhersehen. Aus diesem Grund ist ein Rundumschutz sinnvoll. Die Sicherheitsthemen sind komplex, die Absicherungsmöglichkeiten vielfältig. Aus diesem Grund wird ein spezialisierter Makler erst nach einem intensiven Interview ein Angebot für eine Cyberversicherung abgeben.
Das bringt Sicherheit für den haftenden Makler und für die zu beratenden Klienten.