Schweizer Lebensversicherung Pleite- Altersvorsorge weg?

13.000 Lebensversicherungspolicen mit einem bisher angesparten Gesamtbetrag von 450 Mio. Franken sind von der Pleite des Lebensversicherers Zenith Vie SA. betroffen, berichtet die WiWO.  Heute meldete die Finanzmarktaufsicht Konkurs wegen Überschuldung an.  Der Versicherer betrieb ein teilweise mit deutschen Lebensversicherungen vergleichbares Geschäftsmodell.

Deutsche Versicherungen betroffen?

Wer in den Jahren zwischen 1990 und 2000 Lebensversicherungen in Deutschland abgeschlossen hat, bekam einen Garantiezins von 4 % + Überschüsse  zugesichert, insgesamt weit über 7% p.a. . Was wurde aus den Versprechen? Nun, aktuelle Ablaufleistungen einer Versicherung (ausgerechnet) mit Schweizer Wurzeln in Deutschland, belegen eine tatsächliche Rendite von teilweise weniger als 3 %.
Was ist passiert????? 3 % p.a. sind nicht 7,3% p.a. …oder doch????

Um Stellungnahme bittend wird sofort darauf verwiesen, dass man nicht verpflichtet sei, die Berechnungsgrundlagen für die einzelnen Policen zu offenbaren (was übrigens nur bedingt stimmt).  Wer bei Garantiezinssätzen von 4 % schon weniger als 3 % an den Kunden ausschüttet, übrigens inklusive Überschussbeteiligung und bei einer Laufzeit von 25! Jahren (Prognose bei Abschluss war 7,3 % p.a. Gesamtleistung), kann im Prinzip nicht Pleite gehen…. . Die Frage ist nur, wenn bei 4% Garantiezins am Ende 3% für den Kunden tatsächlich hängen bleiben, wieviel bleibt dem Kunden nach 25 Jahren Vertragslaufzeit bei einem heutigen Garantiezins von 1,25% ?

ZinsentwicklungLV

Die Höhe der Überschussbeteiligung für das Jahr 2015 wird in Zukunft festgelegt, deshalb ist der Wert auf 0 gesetzt.

Neue Modelle?

Heute werden neue Versicherungspolicen als Durchbruch gefeiert. „ Der Kunde muss eben nun auch ein gewisses Risiko beim Geldanlegen tragen“ heißt es. Somit wird gerechtfertigt, dass man im Vorfeld gar nicht mehr sagt was am Ende rauskommt. Was aber festgeschrieben wird und das ganz glasklar von Anfang an: Wieviel der Kunde jeden Monat wie lange einzuzahlen hat. Darüber hinaus wird klar geregelt, was dem Kunden von seinem Geld genommen wird, falls er sich nicht an sein Versprechen mit der Beitragszahlung hält (Gebühren, Stornokosten usw..).

Komisch, der Kunde garantiert- die Versicherung nicht!

Aus meiner Sicht stellen diese neuen Modelle einfach ein noch intransparenteres „Vorsorgegefährt“ dar.
Natürlich ist der Kunde selbst dafür verantwortlich wie er sein Geld anlegt, und man sollte das unter den momentan gegebenen Umständen weder bei einer Bank noch bei einer Lebensversicherung tun, denn Pleiten können überall kommen. Der viel beschworenen Rettungsfonds funktioniert tatsächlich, das hat die Pleite der Mannheimer LV bewiesen. Doch was passiert wenn 2 Unternehmen gleichzeitig Pleite sind oder eine große Bank in Schieflage gerät? Das kann nicht passieren? Völlig unmöglich?
„Die Bundesregierung garantiert für 100.000€ ????“

“Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen…und…..die Rente ist sicher..“

Bluthochdruck Senken – Trainingsvorschlag

Bluthochdruck hat verschiedene Ursachen und selten ist es nur ein Auslöser, der den Druck ansteigen lässt. Im Gegenteil, wenn es nur ein Auslöser ist, ist man wahrscheinlich schwer krank. Das ist aber nur in sehr wenigen Fällen der Hintergrund für Bluthochdruck. Als TOP Blutdruckerhöher haben sich die folgenden herauskristallisiert:

– Stress: dauerhafter, chronischer Stress
– Bewegungsmangel
– falsche Ernährung- Ernährungsvorschlag hier

Wie man auf natürliche Weise den Blutdruck mit regelmäßigem Training in den Griff bekommt, wird im Folgenden beschrieben , auch hier gilt- Vorher den Arzt konsultieren! Herz Echo, Belastung EKG usw..

Von 160/ 100  auf  138 / 87

Bluthochdruck kann zum Problem werden, wenn der Druck ständig zu hoch ist. Dabei ist hoher Blutdruck in gewissen Situationen lebenswichtig. Der systolische  Blutdruck kann ohne Probleme auch auf 180 oder 200mm steigen ohne für den Körper gefährlich zu werden. Dies geschieht meist in Ausnahmesituationen in denen Adrenalin o.ä. durch den Körper schießt. Zum Problem werden diese Werte dann, wenn der Köper nicht mehr auf „Normalbetrieb“ zurückfährt und man auf Dauer „auf der Überholspur“ ist.

Das Zurückfahren kann aber trainiert werden, durch gezielte Aktivitäten. Folgendes Betätigungsprofil senkte den durchschnittlichen Blutdruck von 163 / 101 auf durchschnittlich 138 / 87.

Ermittlung des  Durchschnittes = 6 Messungen pro Tag über 30 Tage
Die Blutdrucksenkung wurde nach 7 Monaten erreicht.
Gewichtszunahme :  8 KG

 

Monat 1

Der Start sollte locker angegangen werden. Es bietet sich an, den Puls nicht über 120 laufen zu lassen ! (Achtung wenn noch irgendwo Betablocker genascht werden sollte mit dem Arzt vorher über eine Alternative gesprochen werden – vielleicht Kalziumantagonist o.ä.) Normales zügiges Gehen (nicht Joggen) über mindestens 5 KM sollten zum Anfang genügen.
Die Strecke sollte nicht ebenerdig sein sondern schon längere Anstiege enthalten, ohne geht es nicht!
Nur wer auch auf Anhöhen, Hügel oder Berge geht, kann erkennen, wie das Herz reagiert. Hört man es in den Ohren Pochen ist das ein sicheres Zeichen nicht fit zu sein. Aber keine Panik, nach einem Monat läuft die Pumpe besser. Die Strecke sollte jeden Tag gelaufen werden.

Wichtig- vor und nach dem Ausflug den Blutdruck messen- dreimal hintereinander – Abstand etwa 5 Minuten- dann den Durchschnitt bilden.

Oh Wunder– zum Anfang wahrscheinlich nicht, aber zum Ende des Monats wird der Blutdruck nach dem Gehen wesentlich geringer sein als vor dem Ausflug.

Monat 2

Trainingsgerät zulegen – gute Erfolge erzielen Rudergeräte besser sind aber Crosstrainer.
Diese Geräte benötigt man um den Puls konstant auf 140 zu bringen. Auch hier wieder- mit Betablockern müssen diese Werte nach unten korrigiert werden- am besten beim Arzt nach Alternativen Fragen.

Das Bewegungsprogramm im Monat 2 sollte größtenteils dem des 1. Monats entsprechen.An zwei Tagen in der Woche, vielleicht Sonntag und Mittwoch für jeweils 25- 30 Minutendie Trainingsgeräte nutzen.  Langsam Anfangen, nach 5 Minuten sollte ein Puls von 120 anliegenden man dann nach weiteren 5 Minuten auf ca. 140 steigern kann. Die Pulsfrequenz von 140 ist ein Richtwert, man merkt recht schnell wo die persönliche Frequenz liegt. Man erkennt es daran, dass man da am besten auf „Automatik“ stellen kann und wärend des Trainigs entspannt an etwas anderes denken kann.

5 Minuten vor Ende sollte man „runterfahren“, vielleicht so dass man am Ende des Trainings einen Puls von 100 hat.

Anschließend einfach mal 15 Minuten Pause machen- Blutdruck messen- staunen!

Monat 3

Monat drei läuft wie Monat 2, es sollten jedoch drei Tage die Geräte benutzt werden.

Monat 4 – Der Trick mit der Hantelbank

Hier hat folgende Zusammenstellung die besten Effekte gebracht:

Täglich 30 Minuten Training auf dem Crosstrainer oder Rudergerät bei durchschnittlichem Puls von ca. 140 BPM. – Pause 15 Minuten- der Puls sollte auf 70 bis 80 sein.
Anschließend 30 Minuten Krafttraining mit Lang- und Kurzhantel. Die Gewichte sind abhängig von der Konstitution- es sollten aber 3 x 10 Sätze gemacht werden können ohne das es zu leicht ist- man muss es merken!

Wichtig- vorher Blutdruck messen- der sollte nicht zu hoch sein wenn man mit dem Krafttraining beginnt.

Curling mit der Langhantel ( mal googeln) – Startgewicht 30 KG dürften reichen. 10 mal die Übung machen, dann 1 Minuten Pause- insgesamt 3 mal.

Wichtig- beobachten Sie Ihren Blutdruck nach dieser Übung- Am besten an einen Schreibtisch setzen und ganz in Ruhe messen. Wenn nach einigen Trainigseinheiten der Blutdruck nach dem Krafttraining
stärker fällt als nach dem Ausdauertraining auf den Geräten, sind Sie auf Kurs.

 

Anschließend Bankdrücken- Maximal 40- 50 KG für den Anfang. Auch 3 mal 10 Übungen.

Butterfly mit den Kurzhanteln rücklings auf der Hantelbank- Vorsicht tut ziemlich weh zum Anfang.
Hier nimmt man je eine Kurzhantel und legt sich mit dem Rücken auf die Hantelbank. Die Arme sind an den Ellenbogen LEICHT eingeknickt und stehen jeweils im rechten Winkel vom Körper ab. Vom Boden versucht man dann die Hanteln gleichzeitig anzuheben bis sich beide Arme über der Brust treffen. Wer 30 KG pro Hantel schafft ist gut, starten sollte man aber mit 10 KG.

Wichtig – Blutdruck im Auge zu behalten!

Die folgenden Monate

Die folgenden Monate sollte das Training  so ausgelegt sein, dass es 2 Ruhetage in der Woche gibt, wo nicht trainiert wird- an diesen beiden Tagen kann man ja das Gehen aus dem 1. Monat als Entspannung durchführen.
Beim Bankdrücken sollte man sich irgendwo da einpegeln, dass man je nach körperlicher Beschaffenheit 40KG – 80 KG im Bankdrücken schafft. Lieber weniger Gewicht und dafür mehr Wiederholungen- Man kann ja mal probieren 50 KG 20 mal langsam zu heben und das Ganze dann noch 2-mal zu wiederholen. Wer dann noch nach mehr schreit – viel Spaß.

Nach etwa 7 Monaten kann man beobachten, dass der Blutdruck auch in stressigen Situationen nicht mehr so hoch schießt. Im Ruhebereich wird er wesentlich niedriger sein obwohl vielleicht nur noch die Hälfte der Medikamente genommen werden.

Sollte der Blutdruck zwischendurch steigen, könnte das ein Zeichen sein, dass man zu viel trainiert- das wäre Kontraproduktiv- einfach mal zwei Tage die Gewichte und die Geräte weglassen, dann nochmal Messen.

Wer bei diesem Training seinen persönlichen Rhythmus findet wird eine signifikante Senkung des Blutdruckes feststellen. Es kommt aber auf ein regelmäßiges Tranig an. Das genetische Programm des Menschen ist auf Bewegung ausgelegt. Bewegt man sich nicht, wird das Programm gestört und die daraus resultierenden Symptome sind unter anderem Bluthochdruck.

Viel Erfolg!

Vorteile einer Zahnspangenversicherung

Zahnspangen gibt es schon seit dem 19. Jahrhundert. Sie sollen Zahnfehlstellungen dauerhaft korrigieren. Schon immer waren solche Kieferorthopädischen Behandlungen teuer, doch nun gibt es eine Versicherung dafür.

Zahnfehlstellung nehmen immer mehr zu. Sie führen bei Nichtbehandlung zu Gesundheitlichen Problemen. Unter anderem wirken sich diese in Form von Verspannungen und Kopfschmerzen aus und können bis zu Schmerzen bei der Nahrungsaufnahme führen.
Den Grundstein für die heutige  kieferorthopädische Behandlung legte ein gewisser Edward H Angle. Er entwickelte das System der festsitzenden Zahnspanspange ab dem Jahr 1890. Parallel dazu erfand Walther H Coffin eine herausnehmbare Zahnspange die aus Klavierdraht und Kautschuk bestand.
Ab ca. 1925 nahm die Diversifizierung der Systeme, Materialen und Behandlungs-möglichkeiten zu.
So wurde zum Beispiel die Mundmuskulatur in die Behandlung mit einbezogen. Die diesbezüglich entwickelten Aktivatoren wurden bis in die 80-iger Jahre des letzten Jahrhunderts zur Behandlung von Zahnfehlstellungen verwendet.

Aktuell wird die kieferorthopädische Behandlung meist mit festsitzenden Zahnspangen durchgeführt.
Dabei werden „Brackets“ (Halterungen) auf den Zähnen angebracht. An den hinteren Backenzähnen werden Metallklammern verankert. Anschließend werden Drähte unterschiedlicher Stärk über die Halterungen gespannt. Dadurch werden dann die Zähne langsam in die richtige Position gebracht.
Da die Behandlung optimal die natürlichen Wachstumsschübe nutzt,  sollte die Zahnspange zwischen dem 10 und 15 Lebensjahr getragen werden. Die Behandlung dauert etwa 2 bis 4 Jahre, je nach Grad der Fehlstellung der Zähne. Eine der kieferorthopädischen Behandlung vorausgehende Notwendigkeit stellt meist das Entfernen von ein bis zwei Zähnen dar. Das kann dann notwendig werden, wenn zu wenig Platz für eine gesunde Entwicklung der Zahnstellung im jeweiligen Kiefer vorhanden ist.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Behandlung solcher Zahnfehlstellungen nur  wenn gewisser Grad der Fehlstellung erreicht wird. Dazu wird die Einteilung in Kieferindikationsgruppen vorgenommen. Befindet sich die Zahnfehlstellung in der Indikationsgruppe 3, 4 oder 5 übernimmt die Kasse einen Anteil an den Behandlung-skosten. Nach heutigem Stand zwischen 80% und 90%, jedoch nur auf die sogenannten „Kassenleistungen“.

Je nach verwendetem Material und nach Art der kieferorthopädischen Behandlung kann das Tragen einer Zahnspange zur schmerzhaften Prozedur werden.  Die heute vorgesehene „Kassenleistung“  darf laut Definition nur „ausreichend“ sein, das entspräche im  System der Schulnoten der Note 4!
Die genaue Eingrenzung lautet: „ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich“.
Da steht weder etwas von schmerzfrei, ästhetisch, schön noch von optimal. Wer auf eine schmerzgelinderte Behandlung wert legt benötigt Spandrähte aus einem anderen Material. Dadurch erhöht sich der Tragekomfort extrem. Durch das Anbringen von Brackets und den Drähten wird es weiterhin notwendig die Zahnpflege zu intensivieren. Einfaches Zähneputzen reicht nicht aus, Interdentalbürsten sind neben einer Antibakteriellen Lösung hier das Mittel der Wahl um die Zwischenräume zu säubern. Eine zusätzliche Versiegelung der Zähne bei der Behandlung ist sinnvoll.

Die Abrechnung in der gesetzlichen Kasse erfolgt nach einem Punktwertsystem, dem KFO Punktwert System.  So können KFO Rechnungen wie folgt aussehen:

 

Bezeichnung / Zahn EDV Nr Anzahl Geb.-Nr. Punkte Betrag
Orthopantogramm/ Halbseitenaufnahme 060 1 Ä935d 36
Aufnahme eines Schädels 054 1 Ä934a 19
Konsiliarische Erörterung 70 1 7600 14
Besondere Maßnahmen Zahn 16,26 103 2 12 20
Besondere Maßnahmen Zahn 36,46 103 2 12 20

 

Zahnärztliches Honorar Kfo Punktwert EUR: 0,9392 x KFO Gesamtpunkte 109 102,37€

 

Diese Kosten sind sogenannte Sachleistungskosten. Hier übernimmt die Kasse die Begleichung der Arztkosten zu 100%. Doch der Bereich Kieferorthopädie fällt in den Bereich der Kostenerstattungsleistungen. Hier übernimmt die gesetzliche Kasse nur nach vorheriger Zusage 80% bis 90% der Behandlungskosten. Dies wiederum passiert auch nur dann, wenn die Zahnfehlstellung so groß ist, dass die Kieferindikationsgruppen 3 bis 5 vorliegen.

Eine Abrechnung reiner kieferorthopädischen Maßnahmen kann dann so aussehen:

 

Bezeichnung / Zahn EDV Nr Anzahl Geb.-Nr. Punkte Betrag
Umformung OK besonders schwierig 324 1 OK119d 28
Umformung OK besonders schwierig 334 1 UK119d 28
Heil- u. Kostenplan 310 1 5 95
Abformung beider Kiefer 210 1 7a 19
Analyse v. Kiefermodellen 312 1 117 35
Kephalometrische Auswertung 313 1 118 29
Fotografie m. diagn. Auswertung 311 2 116 30
Eingliedern eines Bandes 372 4 126b 168
Konfektionierter Vollbogen 381 2 128a 64
Eingliedern eines Brackets 371 18 126a 324

 

Zahnärztliches Honorar Kfo Punktwert EUR: 0,8150 x KFO Gesamtpunkte 820 668,30€

 

Zusätzliche Kosten für die Versiegelung von Zähnen, für die Verwendung von anderen Materialien und Techniken wie zum Beispiel die Verwendung „ungeteilter Bögen“ kommen hinzu.

Eine Zahnspangenversicherung bietet nun folgende Vorteile. Je nach Tarif bieten solche Versicherungen eine bis zu 90 %- ige Kostenübernahme an. Diese Kostenübernahme erfolgt unabhängig der Vorleistung der gesetzlichen Kassen und ist nicht von der Kieferindikationsgruppe abhängig. Da solche Zusatzversicherungen Privatversicherungen sind, leisten sie dementsprechend bei medizinischer Notwendigkeit die der Kieferorthopäde vor Behandlungsbeginn bestätigen muss.
Außerdem entfallen die Einschränkungen der gesetzlichen Kasse bei der Auswahl der verwendeten Materialien, sodass eine optimale Behandlung auf dem neuesten Stand  von der Versicherung übernommen wird.

Doch Vorsicht, private Zusatzversicherungen zahlen nicht unbegrenzt. So können zum Beispiel bei Behandlungsmethoden oder Materialien, die keine wissenschaftlich erwiesene Wirkung nachweisen, von der Regulierung ausgeschlossen sein. Auch Behandlungen rein kosmetischer Natur werden wohl nicht übernommen.

Vor Behandlungsbeginn sollte  deshalb Rücksprache mit der Versicherung bezüglich der Kostenübernahme gehalten werden. Wer einen Kosten und Heilplan vor Behandlungsbeginn von der privaten Zusatzversicherung genehmigen lässt geht auf Nummer sicher.

 

Die Leistungen einer privaten Zusatzversicherung für Kieferorthopädie und Zahnspangen können recht umfangreich sein. Neben der  Kieferorthopädie sind die gesondert berechnungsfähigen Laborkosten im Versicherungsschutz enthalten. Neben diesen Leistungen können unter anderem aber auch Leistungen für Zahnersatz oder die Reparatur von vorhandenem Zahnersatz abgesichert sein. Auch das Erstellen eines Heil- und Kostenplanes wird in der Regel von der Versicherung übernommen. Als wichtigstes Kriterium sollte aber die generelle Leistung der Versicherung überprüft werden. Umfangreichen Schutz hat man nur, wenn die private Zusatzversicherung auch dann zahlt, wenn die gesetzliche nicht zahlen möchte.