Pflege im Ausland, Pflegeversicherung zahlt nicht?

Der Direktversicherer Hannoversche meldet, dass laut einer Umfrage 27 Prozent der Deutschen überlegen, ihre Eltern oder andere Angehörige im Ausland pflegen zu lassen. Steigende Pflegekosten bei gleichzeitig sinkenden Renten scheint das wohl notwendig zu machen. Viele  Pflegeversicherungen möchten aber in so einem Fall nicht zahlen. Wer also eine zusätzliche Pflegeversicherung abschließen will sollte auf gewisse Tarifbedingungen achten.

Pflegepflichtversicherung muss nicht zahlen

Die Pflegepflichtversicherung muss nicht zahlen, zumindest wenn man sich als Deutscher im außereuropäischen Ausland pflegen lässt. Innerhalb der EU sind durchaus die Zahlung des Pflegetagegeldes darstellbar, von bis zu 235€ in Pflegestufe 1 und bis zu 700€ in Pflegestufe 3 bestehen die Ansprüche. Diese können, müssen aber nicht auf Dauer ins europäische Ausland überwiesen werden.
Wer eine private Zusatzversicherung abschließen will, muss demnach auf die Vertragsbedingungen achten. Diese richten sich bei vielen Anbietern nach den Vorgaben der Pflegepflichtversicherung, also in Anerkennung der Leistung und in Zahlungsbereitschaft- auch ins Ausland.
Weltweit Leistung möglich

Einige wenige Tarife bieten weitaus mehr Leistung. Neben alternativen Pflegeeinstufungen können hier Vertragsbedingungen herrschen, die eine weltweite Zahlung zulassen. Im Gegensatz zur o.g. Pflegepflichtversicherung können bei vereinbarten Leistungen jedoch später nicht zum Nachteil des Versicherten verändert werden. Also Augen auf beim Versicherungskauf und auf das Kleingedruckte achten.

Versicherungsgeschäft in Krisenzeiten

Männchen Start-upAb und zu macht es Sinn seine Kontakte im Ausland zu bemühen um nach den dortigen Bedingungen für Versicherungen zu Fragen. Eins Vorweg- China, Singapur und der weitere asiatische Markt wird hier nicht beleuchtet, da gibt´s im Moment sowieso nur eine Richtung „ the only way is up..:“…und viele die darüber schreiben.

Interessant sind vielmehr die  europäischen Regionen- dort kann man sicherlich deutlicher Ableiten, wie es hier in Deutschland weitergehen könnte.

 

Griechenland

In Griechenland ist das Versicherungsgeschäft praktisch kollabiert. Die einzigen nennenswerten Umsätze werden bei der KFZ Haftpflichtversicherung generiert. Hier werden Onlineplattformen klar bevorzugt, es geht wirklich darum wer der billigste ist. Der restliche Markt scheint schlicht und einfach „platt“ zu sein.

Portugal

Nach einer Woche berufsbedingtem Aufenthalt und Unternehmensbesuchen stellt sich ein
entspannteres Bild als in Griechenland dar.
Zwar schlägt die Jugendarbeitslosigkeit dort auch alle Rekorde, aber es geht zumindest noch etwas. Es waren 3 bis 4 Unternehmen täglich zu besuchen. Auf der Fahrt dorthin machte der Straßenverkehr eher den Eindruck eines sonntäglichen Trödelausfluges. Man bestätigte mir jedoch, dass das eine völlig normale portugiesische Rush Hour wäre- OK- die stehen nie im Stau.
Neben den üblichen KFZ Versicherungen fallen Zusatzversicherungen für das dortige Krankenkassensystem in den Umsatzzahlen auf. Einige Unternehmer mit denen wir ins Gespräch kamen bestätigten diesen Eindruck. Private Zusatzversicherungen sind für die Meisten dort der einzige Weg so etwas wie ein Privatpatient zu sein. Viele Betriebe, teilweise mit 200 Leuten Personal, werden über spezialisierte Makler versichert. Im Privatkundengeschäft sieht es düster aus, mit Ausnahme der o.g. zusätzlichen privaten Krankenversicherung. Übrigens- das Wort „gebundene Versicherungsvermittler“ gabs da gar nicht!

Türkei

Brauchen wir nicht viel drüber reden 🙂 .  Was definitiv auffällt ist der übermäßige Gebrauch der Krankenzusatzversicherung. Die ist dort dringend notwendig, denn die staatliche Gesundheitsversorgung ist dort eine echte Basissicherung. Ein Besuch in einem dortigen staatlichen Krankenhaus öffnet die Augen.
Dabei brauch sich das türkische know how im medizinischen Bereich nicht zu verstecken. Eher im Gegenteil. Die Behandlung in einer Stroke Unit (Spezialklinik für die Behandlung von Schlaganfällen) scheint sogar teilweise besser zu funktionieren als hierzulande.
Vor Jahren mussten wir (leider) miterleben, wie im näheren Umfeld ein solches Ereignis eintrat. Nach 3 Tagen Intensivbehandlung konnte man von einer leichten Überlebenschance ( etwa 10%) sprechen. Sieht man diese Person heute, weist rein gar nichts auf diesen Vorfall hin. Keine typischen Zeichen im Gesicht, kein Humpeln, keine Sprachprobleme, keine Gedächtnislücken. Das ist umso mehr beeindruckend, wenn man aktuelle CT Aufnahmen heute sieht und dort ein etwa faustgroßes Areal bemerkt, welches der Vorfall hinterließ.

 Fazit

Wohin die Reise in Deutschland geht ist nicht 100% ig sicher. Es macht aber aus unserer Sicht Sinn, sich auf den Bereich der biometrischen Risikoabsicherungen (u.a. Krankenzusatzversicherungen) und ausgesuchter gewerblicher Risiken zu spezialisieren.
Hier sollten spezialisierte Teams Hand in Hand arbeiten um den gewerblichen sowie den privaten Kunden auch in Krisenzeiten optimal abzusichern.

 

Gesetzliche Krankenkasse – 50€ für jeden Monat Versicherungslücke

Die Gründe sind verschieden, die Resultate dieselben. Wer eine Lücke im Versicherungsschutz hat muss nachzahlen, und zwar nicht zu knapp- oder?

50 € pro Monat tun´s im Zweifel auch

Seit 2007 besteht in der gesetzlichen Krankenversicherung die Pflicht zur Versicherung. Das heißt, es muss ein lückenloser Versicherungsschutz vorhanden sein. Die Auswirkungen sind folgende.
Will man Krankenversicherungsschutz beantragen, egal ob privat oder gesetzlich, werden die Vorversicherungszeiten geklärt. Sobald hier eine zeitliche Lücke zwischen der Vorversicherung und der neuen Versicherung besteht, muss nachgezahlt werden.
Diese Nachzahlungen können horrende Summen erreichen, müssen es aber nicht. So wie jetzt in einem Fall.
Seit Februar 2013 bestand kein Versicherungsschutz bei der gesetzlichen Kasse, eine Wiederaufnahme wurde nun beantragt. Bei der Aushandlung des Umgangs mit dem Versicherungsfreien Zeitraum wurde eine Anwartschaft rückwirkend als Überbrückung vereinbart. Für jeden so überbrückten Monat sind nun  50€ zu zahlen, die Wiederaufnahme in die GKV erfolgte somit problemlos, da die Vorversicherungszeiten dadurch geklärt waren.

Kostenerstattungsprinzip – der Privatpatient bekommt mehr Leistung?

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) kennt zwei Abrechnungsarten, das Sachleistungsprinzip und das Kostenerstattungsprinzip. Das Sachleistungsprinzip in der GKV stellt Leistungen durch die Krankenkasse bereit. Das GKV Mitglied hat den Status Kassenpatient und der Arzt erhält für die Behandlung Pauschalbeträge von der Kasse.

Beim Kostenerstattungsprinzip, der 2. Abrechnungsmethode der GKV, wird der Patient zum Selbstzahler, sprich zum Privatpatienten. Die ärztliche Liquidation (Rechnung des Arztes für erbrachte Leistungen) reicht der Privatpatient bei der Gesetzlichen Krankenversicherung ein. Diese zahlt dann den Grundbetrag, der Rest wird von einer
geeigneten Zusatzversicherung übernommen.

Privatbehandlungen im Schnitt wesentlich kostenintensiver als Kassenleistungen

Die herkömmliche Kostenübernahme (Sachleistungsprinzip)für Behandlungen bei der Gesetzlichen Krankenversicherung erfolgt nach dem Prinzip „wirtschaftlich, ausreichend, notwendig und zweckmäßig“. Die Frage, die sich hier stellt ist, was ist mit „wirtschaftlich“ gemeint? Was „ausreichend“ bedeutet ist schon eher greifbar. Auf das System der Schulnoten übertragen heißt ausreichend „ Note4“ – gerade mal so durchgeschlittert.
Als Privatpatient hat man diese Einschränkungen nicht. Erhält der Privatpatient dadurch andere Leistungen? Gute Frage!

Schaut man sich mal die Zahlen zum Thema Behandlungskosten an, stellt man fest, dass diese Kosten für Privatpatienten wesentlich höher sind als für die Mitglieder der Gesetzlichen Krankenversicherung.

Kostenverhältnis GKV PKV

Für ärztliche Leistungen zahlt die Private Krankenversicherung wesentlich mehr als die Gesetzliche Krankenversicherung pro Mitglied (Quelle Destatis Werte PKV/GKV 2012). Sonderleistungen umfassen die Bereiche der Fachärzte, Internisten, Augenärzte oder Chirurgen oder sonstige Spezialisten. Auch hier werden deutlich höhere Beträge durch die privaten Versicherer reguliert. Im Bereich der speziellen Strahlendiagnostik bildet sich ein vergleichbares Ergebnis ab.

Kostenerstattungsprinzip nur mit privater Zusatzversicherung wählen

Als Privatpatient wird man nach der ärztlichen Kunst behandelt, ohne die Einschränkungen „wirtschaftlich, ausreichend, notwendig und zweckmäßig“ des Systems der gesetzlichen Krankenkassen.

Die Zusatzkosten der privatärztlichen Behandlungen werden nicht durch die gesetzliche Krankenversicherung getragen. Hierfür bietet sich eine private Restkostenversicherung für das Kostenerstattungsprinzip der gesetzlichen Kassen an. Diese Zusatzversicherung sollte bis zu 100% der Restkosten erstatten und die Bereiche ambulante Arztbehandlung inkl. Zahnarzt, Heilmittel (z.B. Massagen, Physiotherapie), Medikamente und bei Bedarf auch Hilfsmittel wie Rollstühle, Prothesen usw. abdecken.

Ambulant wird mehr behandelt als stationär

Zumindest bekommt man den Eindruck wenn man sich die Behandlungskostenaufteilung ambulant/ stationär anschaut. Aus praktischen Erfahrungen heraus ist es aber tatsächlich so, dass gerade bei schweren chronischen Erkrankungen die Behandlungen ambulant, dafür aber engmaschig erfolgen.
ambulant u stationaer kostenaufteilung

Wer sich für das Kostenerstattungsprinzip entscheidet, sollte aus diesem Grund die Restkostenversicherung genau auf die Kostenübernahme solcher Fälle ausrichten lassen.

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Kostenfalle Kostenerstattungsprinzip?

Kassenpatienten, 2 – Klassen Medizin mit fatalen Folgen?

??????????????????Wartezeiten, ein Unwort nicht nur im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung. Extrem fallen solche Wartezeiten für psychologische Behandlungen auf. Hier dürfen es schon mal 3 Monate sein, frei nach dem Motto, die Zeit heilt alle Wunden. Aber auch bei anderen Erkrankungen kann die Wartezeit bis zur genaueren Abklärung der Ursachen erheblich sein.
Hier kann jedoch Abhilfe geschaffen werden. Auch gesetzlich Krankenversicherte können Patienten erster Klasse werden.

Unterschiedliche Wartezeiten, ein Symptom unterschiedlicher Systeme

Laut einem Artikel aus dem Jahre 2013 der Zeitung „Die Welt“ warten gesetzlich Versicherte bei einigen Fachärzten im Schnitt 24 Tage länger auf einen Termin als privatversicherte Patienten.
Auch längere Wartezeiten, z.B. bei Psychologen sind möglich, teilweise sogar die Regel.
Die Gründe hierfür liegen meist im Versicherungsstatus des Patienten. Durch die unterschiedlichen Abrechnungsmodalitäten der privaten und gesetzlichen Kassen erhalten Ärzte durch private Kassen eine angemessenere Bezahlung. Zusätzlich sind die Behandlungsmethoden und Behandlungsmöglichkeiten nicht gesetzlich begrenzt wie bei den gesetzlichen Kassen.

Kostenerstattungsprinzip mit Restkostenversicherung

Eine mögliche Alternative neben der kompletten Privatversicherung ist ein Hybrid aus beiden Systemen.
Die gesetzliche Krankenversicherung kennt zwei Erstattungssysteme, das Sachleistungsprinzip und das Kostenerstattungsprinzip. Während das Sachleistungsprinzip das herkömmliche ist, wird man beim Kostenerstattungsprinzip zum Privatpatienten. Im Ergebnis fallen die Wartezeiten weg, die Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten werden erweitert und die Versorgung mit Medikamenten wird entsprechend erweitert. Doch Vorsicht –  Kostenfalle!

Restkostenversicherung nicht vergessen.

Die gesetzliche Krankenversicherung ermöglicht zwar ihren Mitgliedern die Behandlung als Privatpatient, bezahlt aber die dadurch entstehenden Mehrkosten nicht. Hierfür gibt es spezielle Versicherungen, die diese Kosten ersetzen. Aber auch hier gilt, auf die Tarifinhalte kommt es an.
Folgende 4 Bereiche können für das Kostenerstattungssystem gewählt werden:

Ambulante Arztkosten
Veranlasste Leistungen: Heil+ Hilfsmittel und Medikamente
Zahnarzt
Stationäre Leistung

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Privatpatient GKV durch Kostenerstattungsprinzip

Kostenfalle Kostenerstattungsprinzip?

PKV- Verklagen Sie uns wenn Sie Leistung wollen!

Das Thema Vertragsinhalte in der privaten Krankenversicherung kommt immer mehr zum Tragen.
Die Signal Iduna unterliegt zwar im Rechtsstreit, doch der Punkt ist, dass der Kunde erst Klagen musste. Die vertraglichen Stolperfallen die zu solchen Klagen führen, können aber ausgeräumt werden.

 Nur einfache Hilfsmittel

In besagten Fall stellte die Signal Iduna fest, dass dem Kunden wohl einfache Linsen zur Sehschärfenkorrektur auszureichen haben. Die vom Versicherungsnehmer eingereichte Rechnung über Multifokallinsen wurde nicht reguliert. Nun wurde die Versicherung zur Zahlung verurteilt.
Mit Hilfe der Richterin, wurde die Signal mit dem Passus der „medizinischen Notwenigkeit“
in die Schranken gewiesen.
Medizinisch notwendig ist demnach: Medizinisch notwendig ist eine Heilbehandlung, wenn es nach den objektiven medizinischen Befunden und Erkenntnissen im Zeitpunkt der Vornahme der ärztlichen Behandlung vertretbar war, sie als notwendig anzusehen. Von der medizinischen Notwendigkeit einer Behandlung ist im Allgemeinen dann auszugehen, wenn sich eine Behandlungsmethode dazu eignet, die Krankheit zu heilen, zu lindern oder ihrer Verschlimmerung entgegen zu wirken.

In besagtem Fall traf diese Definition auf den Kunden zu.

 Finanzielles Disaster auf Kosten der Kunden

Im besagten Fall ging es nur um ein paar hundert Euro, vielleicht 1000€ wenn es hoch kommt. Doch in Ernstfällen geht es um mehr, teilweise 6 Stellige Beträge.
Hat man da die Zeit und die Nerven zu Klagen? Was wenn kein Rechtsschutzvertrag da ist, der die Kosten der Klage übernimmt. Selbst wenn eine Rechtsschutzversicherung vorhanden ist, ist die Klage noch nicht gewonnen. Vielleicht ist ein anderer Richter der Meinung man hätte den Versicherungsvertrag vor Unterschrift genau studieren sollen? Sie wissen ja, „vor Gericht und auch hoher See………“

 Rechtssicherheit auf Knopfdruck

Vertragsinhalte sind das A und O, nicht nur in der  privaten Krankenversicherung. Im Moment gibt es leider nur eine Software am Markt, die nichtmanipulierbar die rechtssicheren Vertragsinhalte in der PKV darstellt.
Rechtssicherheit per Knopfdruck, für den Kunden sowie für den Makler.
Wird eine solche Analyse in das Beratungsgespräch eingebaut, entscheidet sich der Kunde nach eigener Erfahrung immer für den fundierten und umfangreichen Versicherungsschutz.
In diesem Sinne, „drum prüfe wer sich ewig bindet“.

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Deutsche im Ausland, ständiger Aufenthaltl, keine Frist – Krankenversicherung
bietet optimalen Schutz.

 

Mehr Leistung bei der Kinderinvaliditätsversicherung

Eine Kinderinvaliditätsversicherung sichert Kinder und Jugendliche finanziell im Falle einer Schwerbehinderung. Ganz gleich ob die Invalidität durch Krankheit oder Unfall eintritt, ein notfalls lebenslanges Einkommen steht dann zur Verfügung.

Ursachen Kinderinvalidität

Schwerbehinderungen bei Kindern und Jugendlichen stehen ursächlich mit 3 Vorfällen in Zusammenhang.  Aufgrund einer Erkrankung werden 64% zum Invaliden, Unfälle schlagen dagegen nur mit 1% aller Fälle zu Buche laut DESTATIS. Die restlichen Fälle von Schwerbehinderungen sind angeboren.

Zusatzbausteine

Neben der monatlichen Rente, die im Versicherungsfall fällig wird, können weitere Leistungen vereinbart werden.

1-      Einmalzahlung: Stellt das Versorgungsamt einen GDB von 50 fest wird eine
Einmalleistung bis zum 24- fachen der versicherten Monatsrente geleistet

2-      Invaliditätszahlung + Progression: Zusätzlich kann, wenn es für notwendig erachtet
wird, eine Einmalzahlung bis zu 1 Mio. € vereinbart werden. Diese gilt jedoch nur bei
Unfällen.

3-      Dynamisierung im Leistungsfall: Die Rente wird dann im Leistungsfall alle 12 Monate
um den vereinbarten Prozentsatz erhöht.

4-      Schmerzensgeld: Bei Knochenbrüchen werden sofort kleinere Einmalbeträge bis
5000€ ausgezahlt.

Auch ohne diese Einschlüsse enthalten die Versicherungen meist schon extra Leistungen wie zum Beispiel: Reha Management, Bergungskosten, Tagegelder usw.

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Honorarberatung – ein Modell mit Zukunft?

Glaubt man der Basler Versicherung ist es das nicht. Andererseits, wer weiß, muss man der Basler alles glauben?

Stellt man die Frage nach den Alternativen, so ist eins klar: viel von diesen Alternativen gibt es nicht! Wer heutzutage einen Vertrieb will, muss Kreativität walten lassen, nichts ist mehr so wie es noch vor wenigen Jahren war! Vertrieb kostet Geld, wenn kein Geld mehr da ist, muss da der Vertrieb weg? Bei einigen Gesellschaften hat man den Eindruck, dass
die Strategie in diese Richtung geht, na dann – viel Glück!

Optimierung des Vertriebes durch Kreativität

Im Prinzip hängt alles an den Kosten, hat man diese Baustelle im Griff, läuft auch der Vertrieb. Aktuell gibt es nur ein Handvoll Unternehmen, viele Großmakler, die die Kostensituation so im Griff haben, dass auch die Versicherungskunden noch ordentlich betreut werden.
Die wichtigste Regel lautet: „Druck raus!“ Was momentan am Markt los ist spottet jeder Beschreibung. Kopfloses Handeln von Vertriebsleitern die selbst mit der Situation überfordert sind bringt Unruhe. Geschäftspläne werden so „vorgefertigt“ dass der Vermittler grundsätzlich unter Druck ist.- Keine Chance für die Zukunft!

Wie optimiert man den Vertrieb? Nun, das geht auf zwei Wegen!
2 Schritte zur Vertriebsoptimierung

Schritt1: Sorge dafür, dass der Kunde zu Dir kommt! Ganz einfache Regel.
Schritt2: Verkauf nicht jeden Scheiß bloß weils auf dem Vertriebsplan steht.

Wie läuft es denn bisher?

Umsatz um jeden Preis, nur das heute zählt, Strategie+Zukunft- was ist das?
Große Agenturen annektieren den Bestand kleiner Agenturen um den eigenen Bestandsverlust zu kompensieren. Kaum einer kommt auf die Idee das Bestandswachstum durch Neukunden zu generieren. Stattdessen werden im speziellen Fall Wettbewerbe ausgeschrieben um dem Bestandskunden jedes Jahr die neusten Tarifbedingungen mit Beitragszuschlag unterzujubeln. Die Umstellungsgeschäfte werden dann als Neugeschäft dem Vorstand verkauft. Das hat zwar auch etwas mit Kreativität zu tun, aber nicht so wie es vielleicht sein sollte. Und wenn’s dann wieder mal nicht reicht schnappt man sich einfach wieder einen Bestand und entledigt sich des dazugehörigen Vertreters. Super! Dass der Kunde dann aber 5 Monate auf eine Schadenregulierung in Höhe von 90€ wartet wird dann mit der fehlenden Manpower begründet. Klar, man hat die Vermittler ja vorher rausgehaun. Das ist die richtige Strategie………..wenn man zusperren will.
Eine andere Strategie um sich als Vertriebsleiter selbst zu demontieren ist das Beharren auf Lebensversicherungsumsätzen. Kein Witz, die gibt’s immer noch. Sie haben aber keine Zukunft.

Die richtige Strategie

Wer glaubt das Erfolgsrezepte freimütig feilgeboten werden irrt. Auch wir werden das nicht tun. Wer Erfolg haben will, muss erst einmal den „Wasserkopf“ in der Verwaltung abbauen und dann eine funktionierende Strategie zur Bestandserhaltung und Neukundengewinnung
anwenden. Es müssen dem Vertrieb gewisse Schritte abgenommen werden, damit sich der Vermittler voll und ganz auf die Kunden fokussieren kann. Eine erfolgreiche Strategie muss der heutigen Einstellung der Kunden entsprechen, somit ergeben sich die 2 Schritte zur Vertriebsoptimierung von selbst. Die Honorarberatung funktioniert dann zusätzlich auch, fast von allein sogar. In der Befragung zur Zukunft der Honorarberatung, die von der Basler in Auftrag gegeben wurde antworten 21 % mit “ wahrscheinlich“, und 1% mit “ sicher“ das es so kommt.
Es gibt diese 80/20 Regel, man kann das schon ein Naturgesetz nennen, das Pareto Prinzip.

Sehen hier 22% der Befragten die Zukunft richtig im Gegensatz zu den 78% der Übrigen?
Bleiben vielleicht bloß noch für 22% der Vermittler genug Kunden am Markt übrig?

Fragen über Fragen, wer sich diesen nicht stellen will kann ja den Kopf in den Sand bohren. Aber Beschweren Sie sich nicht, wenn der Sand zwischen den Zähnen knirscht.

 

N24 Ratgeber – Dispo gegen Ratenkredit tauschen?

Einen „guten Rat“ in Sachen Geld findet man von N24 hier im Netz. Aufgrund der niedrigen Zinsen lohnt das herkömmliche Sparen wohl nicht mehr. Das clevere Schuldenmanagement hat jedoch Hochkonjunktur. Hintergrund ist die Tatsache, dass Zinsen für einen Dispokredit wesentlich höher sind als Zinsen für einen Ratenkredit.
Clever wie man ist schuldet man einfach die 3000€ Dispokredit auf einen Ratenkredit um und spart dann an der Zinsdifferenz.

Gold ist das Geld der Könige, Schulden das der Sklaven

Was ist eigentlich aus der Weisheit geworden keine Schulden zuzulassen? Wäre es nicht besser den Dispokredit einfach auszugleichen?  Wenn das nicht möglich ist, stellt sich mir die Frage wie dann jemand einen günstigen Ratenkredit in selber Höhe bekommen kann, die Bonität scheint ja dann doch nicht so gut zu sein. Fragen über Fragen! Aber, man muss zugutehalten, dass der Artikel offensichtlich von der beworbenen Firma gesponsert wurde, und da kann man schon mal vom Leder ziehen.

Schon sehr früh in der Geschichte der Menschheit erkannte man, dass Schulden semioptimal sind, daher der Ausspruch: Gold ist das Geld der Könige und Schuld ist das Geld der Sklaven.
Doch wie kommt man zu Gold im übertragenen Sinne.

Die 5 Regeln des Wohlstands

Es gibt Gesetzmäßigkeiten, die zu Wohlstand verhelfen. Aus der Antike bis heute behalten die 5 Regeln des Geldes ihre Wirkung und führen jedem zum Reichtum der sich diesen Gesetzen unterwirft.
Ursprünglich sind die Gesetze auf Gold ausgelegt gewesen, auf unser heutiges Geldsystem übertragen lauten die Gesetze wie folgt:

  1. mindestens 10% seines Einkommens regelmäßig sparen
  2. die Ersparnisse müssen klug investiert werden um Gewinne abzuwerfen
  3. der vorsichtige Umgang mit Geld unter Anleitung erfahrener Personen
    ( erfahrene Personen sind alle die, die selbst ein Vermögen aufbauen konnten)
  4. Man verliert Geld, wenn man in Geschäfte investiert von denen man keine Ahnung hat
  5. Geld ist für denjenigen verloren, der auf Betrüger und Spekulanten hereinfällt ( Gier frisst Hirn)

Diese Regeln sind im Original niedergelegt im Buch „ Der reichste Mann von Babylon“.

Die Kunst das Geld zu vermehren.

Für die geeigneten Geldanlagen benötigt man entweder eine hervorragende Kenntnis des Marktes oder man überlässt die Auswahl den „erfahrenen Personen“.
Letztens erhielt ich von meiner Bank ein Angebot zur Geldanlage, bei dem abzüglich der Gebühren und zu erwartenden Steuern ein Verlust, neudeutsch „Negativertrag“ herauskam. Diese Empfehlung kam also von einer nicht so ganz erfahrenen Person.
Aus eigener Erfahrung gilt, nur was man schnell versteht, was auf den ersten Blick transparent ist und wo keine horrenden Bearbeitungsgebühren entstehen eignet sich als Geldanlage. Der Rest ist Glücksache- aber auch gilt die Weisheit: „Glück dem Tüchtigen!“