Wie findet man eine günstige stationäre Zusatzversicherung?

Die gute Nachricht ist: wer eine günstige stationäre Zusatzversicherung sucht, wird immer eine solche finden.
Wer etwas Recherche betreibt wird feststellen, dass es Zusatzversicherungen in allen Preisklassen gibt, alle Leisten bei einem Krankenhausaufenthalt.Die Preisunterschiede werden über die Leistung definiert.

Von 2,73€ bis 60€ im Monat, jede Prämie ist möglich

Für einen Interessenten sind Prämien von unter 3 € im Monat bis 60 € im Monat machbar, doch welche Leistungen stecken dahinter?

Sucht man nach Angeboten für eine 35 jährige Person erhält man ca. 40 Angebote, mit wenigen Ausnahmen können diese in 3 Kategorien aufgeteilt werden:

  1. Die besonderen Angebote
  2. Tarife mit Prämien von unter 45€ im Monat
  3. Tarife mit Prämien über 45€ im Monat

Ganz grob unterteilet erhält man folgende Leistungen bzw. Besonderheiten in den Kategorien:

Monatliche Prämie Leistung Einschränkungen
2,73€ im Monat
(Sonderangebot)
-Privatärztliche Behandlung
( Chefarzt u.s.w.)-1 und 2 Bettzimmer-Transportkosten-ambulante Operationen
im Krankenhaus
– nur bei schweren Krankheiten
oder Unfällen- bis zum Höchstsatz der
Gebührenordnung für Ärzte
unter 45€ im Monat -privatärztliche Behandlung
(Chefarzt u.s.w.)
-1 + 2 Bettzimmer
– rooming in
– Transportkosten
-eingesch. freie Krankenhauswahl
-teilweise Übernahme von evtl. Zusatzkosten für TV oder Telefon
-oft nur bis zum Höchstsatz Gebührenordnung für Ärzte
-nur bestimmte Krankenhäuser
können ohne weiteres aufgesucht werden
-Direktabrechnung der Kosten mit dem Krankenhaus nicht immer möglich
-selten wird auf das  Kündigungsrecht der Versicherung bei Leistung verzichtet
-teilweise unzureichender Schutz bei Auslands-aufenthalten
ab 45€ im Monat Ab hier wird es im Leistungsfall schmerzfrei für die versicherte Person, im wahrsten Sinne des Wortes. Zusätzlich können dort folgende Leistungen enthalten sein:
-naturheilpraktische Anwendungen während eines KH Aufenthaltes
-Kurleistungen/ Reha
– Regulierung von privatärztlichen Liquidationen ohne Begrenzung auf die Gebührenordnung
-freie Arztwahl u.s.w.
-keine Gebührenbegrenzung bei stationären Aufenthalten im Ausland-Direktabrechnungen oder Kostenübernahmevereinbarungen
mit den Krankenhäusern sind möglich-Kündigungsverzicht seitens der Versicherung-Ergotherapie
-Inhalationen
-Massagen
-u.s.w.
– kaum Einschränkungen vorhanden

 

Welcher Tarif ist der richtige?

Welcher Tarif der richtige ist, hängt von der individuellen Situation ab.  Das Angebot für 2,73€ kann schon alles enthalten, was ein Interessent an Leistung wünscht. Es hängt immer davon ab, was man will.

Beispiel 1: Versicherungsschutz für unter 5€ im Monat

Eine Person im Alter von vielleicht 35 Jahren sucht eine Versicherung für das Krankenhaus mit Chefarztbehandlung. Weitere Kriterien sind zum Beispiel, dass bestimmte Krankenhäuser gemieden werden sollten, außerdem bestehen beim Interessenten schon Vorerkrankungen. Das Einkommen ist auch nicht so üppig, man will aber von einem Spezialisten behandelt werden, „ wenn einmal der Kittel brennt“, sprich ein schwere Erkrankung auftritt.

Ein Ansatz wäre hier nach einem Tarif zu suchen, der nur wenige Gesundheitsfragen aufweist, eine Gesundheitsprüfung also nicht zu sehr in die Tiefe gehen würde. Begrenzt man die Leistung auf ausgesuchte Diagnosen (schwere Krankheiten) wie z.B. Herzinfarkt, Krebs, Schlaganfall oder schwere Unfälle sinkt die Prämie auf unter 5€ im Monat.

 

Beispiel 2 : Privatpatient in allen Belangen

Wer gesetzlich Versichert ist und dies auch bleiben will, jedoch im stationären Bereich die volle Leistung eines Privatpatienten erhalten will, muss schon tiefer in die Tasche greifen. Aber es lohnt sich:
Ab 45 € erhält eine 35 jährige Person Tarife, die im Leistungsfall ohne Begrenzung auf die Gebührenordnung für Ärzte die Kosten für eine privatärztliche Behandlung übernehmen. Das bedeutet für den Patienten, dass der jeweils beste Spezialist für ihn tätig werden kann. Immer häufiger wird dabei auch auf die Heilkraft der Natur zurückgegriffen, immer mehr Krankenhäuser bieten eine duale Behandlung an, also die Naturheilkunde in Verbindung mit schulmedizinischen Behandlungsmethoden. Ayurveda, bioelektronische Systemdiagnostik oder auch TCM, meist stehen dafür über 40 Hauptbehandlungsmethoden der Naturheilkunde zur Verfügung.

Fazit: Günstig ist relativ

Eine Krankenhauszusatzversicherung für 2,73€ im Monat ist günstig, eine für 45€ im Monat auch.
Maßgeblich ist immer das Ergebnis, welches man mit dem Abschluss einer Kranken-zusatzversicherung erreichen will.  Problemlos ist der Versicherungsverlauf bei Produkten wie im Beispiel 1 oder 2 beschrieben. Im Beispiel 1 ist klar, nur im Notfall und nur wenn es wirklich ernst wird ist Versicherungsschutz vorhanden.
Ein Kunde der sich für eine Zusatzversicherung wie im Beispiel 2 entscheidet, wird während der Versicherungszeit keine Gründe für eine Beanstandung haben, da es kaum Schwierigkeiten bei den Abrechnungen geben wird. Eine Therapie weit über den Standards ist möglich und trägt zur schnellen Genesung bei.
Entscheidet man sich für eine Versicherung aus dem preislichen Mittelfeld, muss man schon genau wissen, welchen Tarif man wählt, auf welche Leistungen man bewusst verzichten möchte um einen günstigen Preis zu erhalten.

weiter Artikel : Krankenhauszusatzversicherung – Privatpatient im Krankenhaus

Privatärztliche Behandlung für Kassenmitglieder Teil 2

beste medizinische Versorgung für Kassenpatienten

Werden Sie trotz Kassenmitgliedschaft zum Privatpatienten im ambualnten Bereich.

Wie im ersten Teil  „Privatpatient trotz GKV“ beschrieben, ist es Mitgliedern der gesetzlichen Krankenkassen möglich, auch eine privatärztliche Behandlung im ambualnten Bereich zu erhalten. Dies funktioniert durch eine gesetzliche Regelung, welche den Kassenmitgliedern auf  Antrag eine privatärztliche Behandlung ermöglicht.

Einzelvereinbarungen für Kinder möglich

Wer in einer Familienversicherung der gesetzlichen Krankenkasse versichert ist, kann für jedes versicherte Mitglied den Status einzeln ändern.Dies ist deshalb von Vorteil, weil es einer privaten Zusatzversicherung bedarf, wenn man seinen Regulierungsmodus vom Sachleistungsprinzip auf das Kostenerstattungsprinzip umstellt.
Die Aufnahme in eine solche Zusatzversicherung für das Kostenerstattungsprinzip ( Zusatzversicherung Privatpatient ) geht jedoch mit einer umfangreicheren Gesundheitsprüfung einher. Nicht jeder Interessent wird Versicherungsschutz erhalten, da gewisse Vorerkrankungen zur Antragsablehnung führen.

So könnten Eltern zum Beispiel im herkömmlichen System verbleiben und nur für die Kinder einen solchen „Privatpatientenstatus“ vereinbaren.

Privatarzt, Spezialist und Co. – Mehrleistung für Kinder

Wo liegen die Vorteile einer ambulanten, privatärztlichen Behandlung?  An erster Stelle steht die freie Arztwahl.
Dahinter verbirgt sich die Möglichkeit, bei Erkrankungen oder Unfällen den dafür geeignetsten Spezialisten selbst auszusuchen und mit der Behandlung der Kleinen zu betrauen.
Diese Behandlung erfolgt dann nach den Regeln der ärztlichen Kunst und nicht nach den Beschränkungen des SGBV (z.B. §12 Wirtschaftlichkeitsgebot).Ein Vergleich mit einer Chefarztbehandlung im Krankenhaus ist sicherlich hilfreich um einen ersten Eindruck zu erhalten.
Darüber hinaus können auch Medikamente oder Heilmittelanwendungen wie medizinische Bäder, Massagen, Licht- und Wärmetherapien oder physikalische Anwendungen wie z.B. Ergotherapien außerhalb gesetzlicher Vorgaben bezogen werden.
Im ambulanten Bereich bei chronischen Erkrankungen wie z.B. Rheuma oder Diabetes ist das ein großer Vorteil, ist man doch hier nicht dem Budgetierungswahn der Kassen unterworfen. Man erhält jeweils die Medikamente und Heilmittel, die am schnellsten zur Genesung / Besserung beitragen und nicht die preiswertesten wie üblich.


Das Spiel mit den Wartezeiten

Private Krankenzusatzversicherungen weisen nicht nur umfangreiche Gesundheitsfragen auf, es gibt auch Wartezeiten. Diese Wartezeiten müssen mit der gesetzlichen Krankenversicherung synchronisiert werden, damit der volle Versicherungsschutz jederzeit vorhanden ist.

Fazit

First Class Medizinversorgung gibt es auch für Mitglieder gesetzlicher Krankenkassen. Wer sich für eine privatärztliche Behandlung entscheidet, benötigt eine entsprechende private Krankenzusatzversicherung. Die Kosten für solche Zusatzversicherungen sind bei Kindern weit geringer als bei Erwachsenen. Somit ist eine hochwertige medizinische Versorgung zumindest für die eigenen Kinder in jedem Fall bezahlbar.

Privatärztliche Behandlung trotz Kassenmitgliedschaft

Mitgliedern gesetzlicher Krankenkassen steht es frei, sich privatärztlich behandeln zu lassen. Erhalten Sie als Privatpatient eine Behandlung nach ärztlicher Kunst.

arzt Wo liegen die Unterschiede? :

–          freie Arztwahl
–          privatärztliche Behandlung (sofortige Behandlung durch Spezialisten)
–          umfangreichere Anamnese
–          umfangreichere Behandlungen
–          Therapien für Privatversicherte stehen zur Verfügung
–          weitreichende diagnostische Möglichkeiten
–          umfangreichere Früherkennung / Vorsorge
–          Medikamentenversorgung außerhalb der gesetzlichen Begrenzung
–          umfangreiche psychologische Behandlungen
–          umfangreiche Heilmittelanwendungen
–          Wegfall der Wartezeiten

 

 

Wie funktioniert das in der Praxis?

Privatpatient trotz GKV

Privatärztliche Behandlung trotz GKV

Bei den gesetzlichen Krankenkassen gibt es zwei Leistungsarten, einmal das bekannte Sachleistungsprinzip und das Kostenerstattungsprinzip. Letzteres bewirkt die oben beschriebene  Veränderung in der Behandlungsart.
Wer als Kassenpatient nach dem Kostenerstattungsprinzip regulieren lässt, wird beim Arzt als potentieller Privatpatient angesehen. Die Rechnung für die ärztlichen Leistungen wird dann entsprechend Positionen einer privatärztlichen Behandlung enthalten. Von der gesetzlichen Kasse wird die Grundleistung gezahlt, der die Grundleistung übersteigende Rechnungsbetrag ist vom Patienten zu zahlen.

Eine Umstellung vom Sachleistungsprinzip auf das Kostenerstattungsprinzip kann bei der GKV quartalsweise beantragt werden.

Für folgende Bereiche kann das Kostenerstattungsprinzip beantragt werden:

–          ambulante Behandlung beim Arzt

–          ambulante zahnärztliche Behandlung

–          stationäre Behandlung ( Krankenhaus )

–          Medikamente, Heil und Hilfsmittel

 

 Rückversicherung der Behandlungskosten

Privatärztliche Behandlungen, inklusiver Labor und technischer Diagnostik sowie der entsprechenden Versorgung mit Medikamenten oder Heilmitteln, kann den Patienten finanziell empfindlich treffen.
Da durch die GKV nur die „normalen“ Grundleistungen der ärztlichen Liquidation gezahlt werden, kann der oft nicht unerhebliche Teil der Rechnung durch eine private Zusatzversicherung für das Kostenerstattungsprinzip abgedeckt werden.

Solche Versicherungen, auch oft als ambulante Restkostenversicherung bezeichnet, gibt es in verschiedenen Ausgestaltungen.Wichtig dabei ist der Inhalt der Tarifbedingungen. Auf folgende Tarifinhalte sollte aus unserer Sicht geachtet werden:

 

Ambulante Behandlungen

Bei ambulanten Arztbesuchen und Behandlungen ist es sinnvoll darauf zu achten, dass die Tarifbedingungen nicht einschränkend wirken, dadurch dass gewisse Leistungen nicht genannt werden. Gute Bedingungen könnten zum Beispiel wie folgt lauten:

…bei einer ambulanten Heilbehandlung, Vorsorgeuntersuchung, Entbindung oder Fehlgeburt fallen unter den Versicherungsschutz die Aufwendungen für ärztliche Beratungen, Besuche und Verrichtungen einschließlich Operationen Arznei- und Verbandmittel; Heilmittel, und zwar medizinische Bäder, Massagen usw…..Inhalationen sowie Licht-, Wärme- sonstige physikalische Behandlungen………

weiterhin:

…auch Leistungen  durch nichtärztliche Leistungserbringer von Heilmitteln (z. B.Physiotherapeuten)…gelten als Versichert, hier kann es aber zu Einschränkungen in der Abrechnungshöhe kommen

 

Vorsorgeuntersuchung / Früherkennung:

Bei Vorsorgeuntersuchungen sollte altersunabhängig das volle Spektrum der Möglichkeiten nutzbar sein. Bedingungen, die dahingehend auszulegen sind, können wie folgt aussehen:

….ambulante Untersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten nach gesetzlich eingeführten Programmen (gezielte Vorsorgeuntersuchungen),…….als Versicherungsfall gelten auch solche ambulanten Untersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten, die über die gesetzlich eingeführten Programme hinausgehen

 

Psychologische Behandlung

Psychotherapie- auf Ergänzungen ( amb. Heilbehdlg.+Psychoth.) achten, dass zum Beispiel auch nichtärztliche Leistungserbringer ( vgl.1. Punkt ambualnte Behandlung) erstattet werden:

……….für ambulante Heilbehandlung und psychotherapeutische Behandlung sowie die in diesem Zusammenhang notwendige Diagnostik……….

Erweiterung der Definition Arzneimittel

Hier kann es teuer werden, solche Präparate kosten 2500€-3000€ jeden Monat, besser man hat das mit im Versicherungsschutz enthalten:

...als Arzneimittel gelten auch medikamentenähnliche Nährmittel, wenn sie im Zusammenhang mit der Behandlung von schweren Erkrankungen verordnet werden oder wenn nur diese Mittel im Rahmen einer Erkrankung als Nahrung eingesetzt werden können.

 Geltung im Ausland

Für Reisende:

Behandlungen in Europa: …… Der Versicherer verzichtet auf die zeitliche Einschränkung des Versicherungsschutzes….bei krankheits- und unfallbedingter Unfähigkeit zur Rückreise.

Krieg und Terrorklauseln

Sollte man nie brauchen müssen, aber wer von Kriegshandlungen z.B. auf Reisen überrascht wird ( und nicht aktiv mitmischt!!!) hat dort zumindest finanziellen Schutz. Bei Terrorakten ist seit dem 11. September wohl alles möglich.

….Versicherungsschutz besteht bei Kriegsereignissen für solche Krankheiten und deren Folgen sowie für Folgen von Unfällen und für Todesfälle bei nichtaktiver Teilnahme an Kriegsereignissen ……

 Terroristische Anschläge und deren Folgen zählen nicht zu den Kriegsereignissen im Sinne des o.g. Absatz……( und sind somit Versichert)

Bei Interesse erhalten Sie hier Informationen zu den entpsrechenden Versicherungstarifen:

Zweiter Teil

Übersicht ambulante Zusatzversicherung Privatpatient