Versicherungsschutz für Frühchen in der Kinderinvaliditätsversicherung

Die Kinderinvaliditätsversicherung sichert durch eine Rentenzahlung  die finanzielle Grundlage eines Kindes, welches durch Krankheit oder Unfall  in einen Invaliditätsgrad von 50 und mehr eingestuft wird. Die Rente wird für die Dauer der Beeinträchtigung gezahlt, unter Umständen auch ein Leben lang.

Bei Antragstellung erfragt die Versicherung den Gesundheitszustand des Kindes. Ausschlaggeben sind auch die Ergebnisse der U- Untersuchungen, die bis dato erfolgt sind.

Bisher galten Kinder mit einem Geburtsgewicht von unter 2500 Gramm als nicht versicherbar. Nachvollziehbar war diese Regelung  in der Vergangenheit nicht wirklich, entwickeln sich diese Kinder doch meist nach kurzer Zeit völlig normal.

Geburtsgewicht  2100 Gramm

In einigen Fällen konnte nun auch für Kinder mit einem Geburtsgewicht von unter 2500 Gramm Versicherungsschutz vermittelt werden.
Dies funktioniert nicht direkt nach der Geburt, im Schnitt waren die Kinder 2 Jahre alt und entsprachen in Größe und Gewicht  den „ normalen“ Parametern. Leider bietet nicht jede Gesellschaft diese Möglichkeit, man muss schon suchen, vor allem deswegen, weil die Tarifbedingungen stimmen müssen. Anbieter für die Kinder Invaliditätsversicherung gibt es bekanntlich viele, einige bieten sogar Leistung für die Kunden. 🙂

weitere Artikel: Drei sehr gute Anbieter dieser Invaliditätsversicherung für Kinder

 

Invaliditätsversicherung für Kinder – auch Kinder mit Hüftdysplasie erhalten Versicherungsschutz

Eine Kinderinvaliditätsversicherung leistet im Fall einer Invalidität des versicherten Kindes eine im Ernstfall auch lebenslange Rente. Die Höhe der Rente beträgt je nach Vereinbarung bis zu 1500€ im Monat. Somit können zumindest die finanziellen Folgen einer schweren Behinderung ausgeglichen werden. Denn einen Beruf zu erlernen oder später auch einen Arbeitgeber zu finden, wo die Behinderung nicht ins Gewicht fällt, wird schwer.
Wie bekannt, sind es weniger Unfallereignisse, die zu einer Invalidität führen als vielmehr Erkrankungen, die oftmals von heut auf morgen auftreten. Der Diabetesbericht 2014 ist soeben erschienen und prognostiziert eine Verdopplung der Diabetes 1 Fälle in den nächsten Jahren bei Kindern und Jugendlichen. Diabetes 1 ist eine der häufigsten Erkrankungen, die im Kindesalter zu einem Grad der Behinderung von 50 und mehr führen. Auch Epilepsie, Neurodermitis, Asthma oder auch verschiedene Allergien oder
andere Stoffwechselstörungen führen unter Umständen schnell zu einer staken Beeinträchtigung.

Annahmerichtlinien einzelner Anbieter bei Vorerkrankungen

Vorerkrankungen spielen bei der Beantragung zu einer Kinderinvaliditätsversicherung  eine wesentliche Rolle. Häufig treten bei Neugeborenen Hüftdysplasien auf. Es handelt sich dabei um eine Fehlbildung der Hüfte.
Was im ersten Moment schlimm klingt kann relativ einfach korrigiert werden. Da die Hüftdysplasie oder auch Hüftluxation mit zu den häufigsten angeborenen Fehlbildungen gehören, bearbeiten wir relativ häufig Anträge  für die Kinderinvaliditätsversicherung mit dieser Vorerkrankung.
Bisher konnten bei allen Versicherungsanfragen die mit  behandelten Hüftdysplasien in Verbindung standen gute Versicherungslösungen erstellt werden.
Versicherungsschutz ist also auch mit solchen Vorerkrankungen möglich. Im nächsten Teil zeigen wir Lösungen auf, wie Kinder mit geringem Geburtsgewicht erfolgreich in die Kinderinvaliditätsversicherung aufgenommen werden können.