Welche Rechte haben Reisende bei Pauschalreisen?

Eigentlich sollten sie die schönsten Wochen im Jahr werden, doch manchmal geht vieles schief. So beginnt die Reise mit Verspätung, das Hotel ist überbucht, Der Flieger fällt aus oder Das Hotel wird umgebaut und die versprochene Meersicht ist auch nicht da. Möglich ist auch, der Reiseveranstalter hat kurz vor Reisebeginn Insolvenz angemeldet und die Reise findet gar nicht statt, obwohl der gesamte Reisepreis vorher bereits gezahlt wurde. Wie kann sich der Urlauber vor einem finanziellen Schaden schützen?

Pauschalreisen sind besonders geschützt

Wurde eine Pauschalreise gebucht, besteht ein besonderer Schutz durch das Bürgerliche Gesetzbuch. Von einer Pauschalreise spricht man, wenn mehrere Reiseleistungen, wie etwa Flug und Hotelzimmer verbunden verkauft wurden. Hier wird ein Vertrag mit dem Reiseveranstalter abgeschlossen, nicht mit der Fluggesellschaft oder dem Hotel. Der Reiseveranstalter ist verpflichtet, die Leistungen aus der gebuchten Reise zu erbringen. Angaben in Prospekten sind bindend und vom Veranstalter zu erbringen. Leistungen dürfen für den Reisenden nicht gemindert werden. Geringe Fehler wie eine geringe Flugverspätung oder leichte Lärmbelästigung sind hinzunehmen. Auch ungünstige Wetterverhältnisse stellen keinen Mangel dar. Grobe Mängel kann man beanstanden und müssen innerhalb eines Monats nach dem im Vertrag vorgesehenen Ende der Reise geltend gemacht werden. Der Reisende kann bei Mängeln auch vor Ort vom Veranstalter eine Behebung des Mangels in angemessener Frist fordern. So kann er schnell beseitigt werden oder vom Veranstalter einen gleichwertigen Ersatz erhalten.

Schadenersatz ohne Mängelbeseitigung

Wird das vom Veranstalter nicht erbracht, kann der Reisende sich auch selber ein gleichwertiges Hotel suchen und Ersatz für die Aufwendungen verlangen. So kann der Reisende den Preis für die Zeit herabsetzen oder einen Teil zurückfordern. Wird eine Reise durch einen Mangel erheblich beeinträchtigt, hat der Reisende das Recht den Vertrag zu kündigen, wenn der der Fehler nicht behoben werden kann. Beinhaltet die Reise auch die Rückfahrt, bleibt der Reisende nicht auf sich gestellt, der Veranstalter muss trotz Kündigung für den Rücktransport sorgen. Mit der Kündigung verliert der Veranstalter den Anspruch auf den Reisepreis. Hierfür kann er aber für Leistungen die er noch erbracht hat eine Entschädigung vom Reisenden verlangen. Meistens ist von Vorteil, wenn man eine Reiserücktrittskostenversicherung oder eine Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit abschließt.

Achtung Versicherung

Der erste Schritt zu einer Versicherung besteht meist darin sich bei einem Versicherungsunternehmen online oder bei einem Vermittler zu informieren. Will man eine Versicherung abschließen, sollte man sich auf jeden Fall mehrere Angebote einholen und diese genau prüfen welche am besten auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Wichtig sind natürlich die Laufzeiten, der Beitrag und die Zahlungen im Schadensfall, welche Ereignisse im speziellen Fall abgedeckt sind, um keine bösen Überraschungen zu erleben. Gegen eine kleine Gebühr kann man sich auch von den Verbraucherzentralen oder vom Bund der Versicherer beraten lassen. Ganz gleich ob Haushalt, Haftpflicht, Kfz oder Lebensversicherung-keine Unterschrift ohne ausführliche Information und Beratung. Dies sollte in einer klaren und verständlichen Art geschehen.

Lebensversicherung – das Kleingedruckte zählt

Beim Thema Lebensversicherung zählen vor allem die Punkte wie hoch ist die Überschussbeteiligung und der Betrag – Rückkaufswert- den ein Versicherer zahlt, wenn die Versicherung vorzeitig beendet werden muss. Versicherungsunternehmen und Vermittler müssen ihre Kunden ausreichend informieren und beraten. Das Beratungsgespräch ist auf die Wünsche und Bedürfnisse des Kunden auszurichten. Außerdem muss es dokumentiert werden. Ein Versicherungsnehmer der einen Lebensversicherungsvertrag kündigen möchte muss darauf hingewiesen werden, dass die Möglichkeit besteht den Vertag weiterlaufen zu lassen ohne Prämienzahlungen für eine bestimmte Zeit. Hat man sich einmal entschieden stellt man den Versicherungsantrag. Wird dieser dann vom Versicherer angenommen kommt es zu einem Versicherungsvertrag. Dann erhalten sie das wichtigste Dokument, die Versicherungspolice. Sie enthält die Vertragsparteien und alle wichtigen Informationen zu ihrer Versicherung. Die Einzelheiten zum Vertrag sind in den AVB geregelt, diese können je nach Vertrag mehrere Seiten betragen.

Versicherungsvertragsgesetz – Stärkung der Verbraucher

Das Versicherungsvertragsgesetz hat deutlich die Rechte der Versicherten gestärkt, so müssen die Versicherer ihren Kunden die Vertragsbestimmungen und die Allgemeinen Versicherungsbedingungen überlassen, bevor dieser den Vertragsabschluss stellt. Diese Unterlagen müssen schriftlich, per Brief, Telefax, E-Mail oder auf einer CD übermittelt werden. Dazu gehört ebenfalls ein Produktinformationsblatt, dieses enthält in verständlicher Form die Informationen die für den Abschluss besonders wichtig sind.

Welche Vorsorgeuntersuchungen werden von der GKV erstattet?

Ab 20 Jahren gibt es für Frauen eine Genitaluntersuchung zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs, diese wird jährlich durchgeführt. Die Untersuchung umfasst gezielte Anamnese-nach Veränderungen oder Beschwerden, Inspektion des Muttermundes, Krebsabstrich und zytologische Untersuchung, gynäkologische Tastuntersuchung sowie Befundmitteilung mit einer anschließenden Beratung

Ab 30 bis 35 Jahre

Ab 30 Jahren gibt es jährlich für Frauen eine Brustuntersuchung zur Früherkennung von Brustkrebs. Auch hier werden Fragen zu Veränderungen oder Beschwerden abgeklärt, Inspektion und Abtasten der Brust und der regionären Lymphknoten einschließlich der ärztlichen Anleitung zur Selbstuntersuchung, Beratung über das Ergebnis.

Ab 35 Jahren folgt für Frauen und Männer alle 2 Jahre ein Hautkrebs-Screening zur Früherkennung von Hautkrebs. Dieses Screening sollte alle 2 Jahre wenn möglich in Verbindung mit zweijährlichen Gesundheitsuntersuchung durchgeführt werden. Es umfasst die Anamnese, visuelle, standardisierte Ganzkörperinspektion der gesamten Haut einschließlich des behaarten Kopfes und aller Körperhautfalten, Befundmitteilung mit Beratung-bei Verdacht Abklärung durch einen Facharzt.

Ab 40

Mit 45 Jahren gibt es für Männer jährlich die Prostatauntersuchung zur Früherkennung von Prostatakrebs sowie eine Genitaluntersuchung. Eine gezielte Anamnese nach Veränderungen oder Beschwerden, Inspektion und Abtasten des äußeren Genitales, Tastuntersuchung der Prostata sowie der regionären Lymphknoten und eine anschließende Befundmitteilung mit Beratung.

Zwischen 50 und 60 Jahren

Im Alter von 50-54 Jahren folgt für Männer und Frauen jährlich eine Dickdarm und Rektumuntersuchung zur Früherkennung von Darmkrebs. Diese Untersuchung umfasst eine gezielte Beratung mit einem Stuhltest auf verborgenes Blut

Ab 55 Jahren folgt für Männer und Frauen eine Darmspieglung zur Früherkennung von Darmkrebs. Diese sollten innerhalb von 10 Jahren 2mal durchgeführt werden. Diese Untersuchung unfasst eine gezielte Beratung sowie ebenfalls einen Test auf verborgenes Blut im Stuhl.

Im Alter von 50 bis 69 Jahren gibt es für Frauen alle 2 Jahre noch ein Mammografie-Screening zur Früherkennung von Brustkrebs. Dieses Screening umfasst eine schriftliche Einladung in eine zertifizierte Screening-Einheit, schriftliche Anamnese, Röntgen beider Brüste, Doppelbefundung der Röntgenaufnahmen durch 2 unabhängige Untersucher, Befundmitteilung innerhalb von 7 Werktagen und im Falle eines verdächtigen Befundes eine Einladung zur weiteren Abklärung.

Wann besteht Anspruch auf Heilmittel / Hilfsmittel

Versicherte der gesetzlichen KV haben einen Anspruch auf medizinisch notwendige Heilmittel. Verschrieben werden sie nur vom jeweiligen Arzt bzw. der zuständigen Ärztin. Eine Voraussetzung hierfür ist, dass diese Heilmittel zur Heilung oder Linderung der Krankheit beitragen. Oder aber es sind Vorsorgeleistungen, um eine Pflegebedürftigkeit zu vermeiden oder um der gesundheitlichen Entwicklung eines Kindes entgegenzuwirken. Versicherte mit einem langfristigem Heilmittelbedarf haben dann die Möglichkeit diesen bei Ihrer KV zu beantragen und für einen längeren Zeitraum genehmigen zu lassen. Erbracht werden dürfen dann die Leistungen nur von zugelassenen Heilmittelerbringern wie Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden sowie Sprachtherapeuten. Beispiele für Heilmittel sind Massagen, Krankengymnastik, Sprech-und Sprachtherapie oder Ergotherapie.

Heilmittel können von den Ärzten nur verschrieben werden, der therapeutische Nutzen anerkannt wird und die Qualität bei der Leistungserbringung gewährleistet ist. Welche das sind, ist in den Heilmittel-Richtlinien im Heilmittelkatalog festgelegt. Bei Fragen dazu können sich die Versicherten an ihre Krankenkasse oder ihren jeweiligen Arzt wenden.

In der Gesetzlichen nicht Kostenlos

Die Zuzahlung bei Heilmitteln beträgt zehn Prozent der Kosten des Heilmittels zuzüglich zehn Euro je Verordnung, wobei diese aber mehrere Anwendungen umfassen können.

Die Krankenkassen zahlen Hilfsmittel, wenn sie im Einzelfall erforderlich sind, um den Erfolg einer Krankenbehandlung zu sichern, einer drohenden Behinderung vorzubeugen oder eine bereits vorhandene Behinderung auszugleichen. Auch bestehen kann sie, wenn ansonsten eine Pflegebedürftigkeit entstehen könnte. Hilfsmittel sind zum Beispiel Inkontinenzhilfen, Kompressionsstrümpfe, Schuheinlagen, Prothesen, Rollstühle oder Hörgeräte. Diese Hilfsmittel müssen grundsätzlich vorher von der Krankenkasse genehmigt werden, da es gewisse Preisgrenzen gibt. Dies gilt auch wenn die Hilfsmittel von ihrem Arzt verordnet werden.

Messgeräte zur Messung des Blutdruckes werden nur erstattet, wenn es aus medizinischen Gründen zwingend erforderlich ist. Etwa wenn der Patient es zur dauerhaften Überwachung seines Blutdruckes zwingend benötigt.

Einen Leistungsanspruch auf Brillen und Sehhilfen haben nur Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Wer über 18 ist, zahlt außer einigen Ausnahmen alles selbst.

Für Hilfsmittel zahlen Versicherte zehn Prozent der jeweiligen Packung dazu, maximal aber 10 Euro für den gesamten Monatsbedarf.

Welche Versicherungen sinnvoll sind und welche eher nicht.

Die richtigen Risiken zu versichern ist leichter gesagt als getan. Der Verbraucher bewegt sich auf der Suche oft zwischen Überversicherung oder unnötig versicherter Risiken und auf der anderen Seite bei einer Unterversicherung bis hin zu fehlendem Schutz.  Man sollte sich erst mal die Frage stellen, welche Risiken will und kann ich nicht selber tragen, welche Versicherungspflichten es gibt sowie welche Schadenshöhe typisch für die Lebensumstände ist.

Wichtig sind hierbei besonders die Risiken bei der persönlichen Haftung für Schäden, die man anderen zufügt, Ausfälle beim Familieneinkommen bei Unfällen, Krankheiten oder Tod.Die Krankenversicherung können die Leute je nach Beschäftigung und Einkommen wählen. Entweder ist man Mitglied der gesetzlichen KV oder in einer privaten KV versichert.

Private Krankenversicherung

In der gesetzlichen KV ist man versichert, wenn der regelmäßige Bruttoverdienst mehr als 450.-Euro monatlich beträgt. Wer mehr als die jährliche Grenze in Höhe von 54.900 Euro verdient, ist nicht in der gesetzlichen KV versicherungspflichtig, darf jedoch in dieser verbleiben wenn er das möchte.

In der privaten KV können sich Menschen versichern, für die keine Versicherungspflicht in der gesetzlichen KV besteht, abhängig Beschäftigte, deren Einkommen über der Grenze liegt, Beamte, Selbständige sowie Freiberufler. Im Unterschied zur gesetzlichen KV kann der Leistungsumfang individuell angepasst werden. Die Beitragshöhe der PKV richtet sich vor allem nach Alter, Gesundheitszustand, Beruf und der zu versicherten Leistung- ob etwa eine Chefarztbehandlung gewünscht wird. Ein Teil des Beitrages fließt hierbei in die Altersrückstellung, da mit zunehmendem Alter auch die Gesundheitskosten steigen. Familienmitglieder sind hierbei nicht automatisch mitversichert, sie müssen sich separat versichern. Da eine Rückkehr von der PKV zur gesetzlichen KV nicht ohne weiteres geht, sollte man es sich vorher genau überlegen, ehe man sich privat versichert.

Private Haftpflichtversicherung

Die Haftpflichtversicherung sollte man auf jeden Fall haben, da sie zur Leistung kommt, wenn man anderen Schaden zufügt und Schadenersatz leisten muss. So schützen sie sich vor einem finanziellen Ruin, da es schnell zu hohen Kosten kommen kann. Eine Risikolebensversicherung ist besonders bei jungen Familien gefragt, da der Versorgungsbedarf hier sehr hoch ist, falls der Hauptverdiener stirbt, muss die Familie langfristig abgesichert sein.

Eine  gesetzliche Unfallversicherung deckt Schäden von Arbeitnehmern, Kindergarten und Schulkindern sowie Studenten die bei dem Weg zur Arbeit bzw. zur Schule auftreten sowie während des Aufenthalts an der Arbeitsstätte, im Kindergarten, der Schule oder an der Universität. Da dieser Versicherungsschutz nicht in der Freizeit greift, ist hier zusätzlich eine private Unfallversicherung zu empfehlen.

Eine Berufs und Erwerbsunfähigkeitsversicherung ist ebenfalls ratsam, da das Risiko aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in seinem Beruf tätig sein zu können jeden treffen kann und ein großes finanzielles Loch in den Geldbeutel bringen könnte.

Checkliste vor Aufnahme eines Kredites

Zuerst sollten Sie wissen dass sich Banken und andere Kreditgeber vor Abschluss eines Vertrages bei der Schufa und anderen Auskünfte einholen über ihre Kreditwürdigkeit. Dies ist erforderlich um Firmen vor eventuellen Kreditausfällen zu schützen. Die Schufa verwertet verschiedene Angaben über Geschäftsbeziehungen zum Beispiel Anzahl der bereits aufgenommenen Kredite und Abzahlungsplan. Weiterhin wird geprüft ob Kredite ordnungsgemäß abgezahlt werden und Rechnungen rechtzeitig bezahlt werden. Informationen kommen hierfür auch von Versandhäusern, Telekommunikations- und Wohnungsunternehmen. Neben der Schufa gibt es auch andere Auskunfteien wie Bürgel, EOS oder Creditreform die mit Hilfe eines Punktesystems das Verhalten jeden Verbrauchers.

Vor Aufnahme eines Kredites sollte man genau seine bereits vorhandenen Einnahmen und Ausgaben prüfen, um die finanzielle Situation besser einschätzen zu können. Um während der gesamten Laufzeit die Rate pünktlich zahlen zu können, sollte man vorher genau ausrechnen wie hoch die monatliche Rate maximal betragen darf, um auch bei einem Engpass nicht in Schwierigkeiten zu geraten. Um die eigene Belastbarkeit auszurechnen, kann man sich im Internet durch  verschiedene Programme helfen lassen.

Lassen sie sich immer von mehreren Banken verschiedene Konditionen geben. Lassen sie diese Informationen auch ruhig bei der Verbraucherzentrale oder der Stiftung Warentest prüfen. Vorsicht ist immer gegeben wenn eine Lohn oder Gehaltsabtretungsklausel angegeben ist, diese stellt einen erheblichen Eingriff in ihre Handlungsfreiheit dar.

Vermittlungsgebühren für Kreditvermittler?

Fungieren Kreditvermittler zwischen Bank und Kreditnehmer fallen oft noch Vermittlungsgebühren bei Zustandekommen eines Vertrages an. Ein Vermittler muss mit dem Kunden einen gesonderten Vertrag über seine Vergütung abschließen. Dieses Honorar hat er sich erst verdient wenn der Vertrag auch nicht widerrufen wird.

Bevor sie einen Vertrag nun abschließend unterschreiben nehmen sie sich ausreichend Bedenkzeit. Unterschreiben sie nur wenn sie jeden Punkt genau verstanden haben. Wenn sie Zweifel haben holen sie sich noch weitere Informationen ein oder unterzeichnen sie nicht. Unterschreiben sie immer nur vollständig ausgefüllte Antragsformulare, nie Blankoformulare.

Wer dann trotzdem einmal seine Schulden nicht mehr begleichen kann sollte sich auf jeden Fall an eine Schuldnerberatung wenden, um eine gute Lösung zu finden.

Gleiche Chancen durch frühe Bildung?

Chancengleichheit bedeutet, dass jedes Kind unabhängig von seiner Herkunft, seinem Geschlecht, seiner kulturellen und ethnischen Zugehörigkeit sowie dem sozialen Status seiner Familie optimale Entwicklungsmöglichkeiten hat und seine Potenziale entwickeln kann. Im Hinblick auf spätere Bildungserfolge sollen gleiche Startbedingungen für alle Kinder gegeben sein. Wichtig ist eine gelingende Integration von Kindern nichtdeutscher Herkunft. Der Bildungshintergrund der einzelnen Familien hängt oft mit ihrer Erwerbsbiografie und somit mit ihrer Einkommenssituation zusammen.

Einkommen der Eltern beeinflusst die Bildungsmöglichkeiten

Dies beeinflusst natürlich die Entwicklungs- und Lernmöglichkeiten, die den Kindern zur Verfügung gestellt werden. Daneben spielen auch Faktoren wie das Geschlecht der Kinder und regionale Bedingungen eine große Rolle. Unterschiedliche Bildungserfolge zeigen sich bereits im Vorschul- und Schulalter. So kennen Dreijährige von bildungsnahen Elternhäusern oft doppelt so viele Wörter wie Kinder aus bildungsbenachteiligten Familien. Wer aber früh schon viel weiß, der lernt auch später noch leichter dazu. So können sich riesen Bildungsunterschiede bilden. Deshalb müssen neue Chancen für benachteiligte Kinder geschaffen werden. Ein wichtiger Schritt hierbei ist auch die Teilnahme an guten Bildungsangeboten.

Rechtsanspruch Chancengleichheit bei Bildung?

Chancengleichheit ist ein Anspruch unseres Rechtssystems. Dies kann nicht nur durch pädagogische Fachkräfte erreicht werden, sondern auch durch Hilfe von Bund, Ländern, Kommunen, Wirtschaft und vor allem der Familien. So besuchen Kinder in Risikolagen oft Einrichtungen von durchschnittlich geringerer Qualität. Die Eltern gestalten die zentrale Rolle, sie übernehmen großen Einfluss bei der Auswahl der Lernumwelten und Kompetenzentwicklung ihrer Kinder. Ein Fortschritt ist der massive Ausbau von Betreuungsplätzen für Kinder unter 3 Jahren. Trotzdem besteht hier noch ein großer Handlungsbedarf, um gleichwertige Bildung bieten zu können. Jedes Kind, das das erste Lebensjahr vollendet hat, besitzt ein Anspruch auf frühkindliche Förderung in einer Tageseinrichtung oder in einer Kindertagespflege , bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres. Ein zusätzlicher Ausbaubedarf ist hier in den westlichen Bundesländern viel höher als in den ostdeutschen Bundesländern. Die größte Differenz besteht hier bei den Betreuungsplätzen bei Einjährigen. Dabei sollten auch die Wünsche der Eltern, hinsichtlich der Betreuungszeit bedarfsgerecht ermittelt und angeboten werden.

Geld für Ausbildung ansparen

Wer auf Nummer sichergehen will, seinen Kindern eine hervorragende Ausbildung und somit eine gesicherte Erwerbsbiographie bieten zu können, kommt um ein Kapitalpolster nicht herum. Wer früh m it dem Sparen anfängt, hat zum Studiumsbeginn der Kinder das nötige „Kleingeld“ um die Kosten für eine Spezialschule (Kaderschmiede) bezahlen zu können.
Das geeignete Produkt muss verschiedene Eigenschaften wie eine flexible Geldverfügung und gleichzeitig eine stabile Wertentwicklung erfüllen.
Wir stellen Ihnen gern die nötigen Informationen über mögliche Ansparmodelle zusammen, wenn Sie uns Ihre Kontaktdaten hinterlassen:

 

Große Beitragsunterschiede bei der Mofaversicherung

Mofaversicherung

Es wird bei den Versicherern nicht nur nach Art des Fahrzeuges, sondern auch nach Alter des Fahrers eingestuft. Hier können leicht Preisunterschiede von fast 250 Prozent zustande kommen. So zahlen Fahrer über 23 Jahre etwa 30 Euro weniger als jüngere.

Am 01. März beginnt nun das neue Versicherungsjahr und es bringt uns diesmal schwarze Kennzeichen mit. Welche nun mit einem Kennzeichen fahren können, hängt von der Leistung und der jeweiligen Motorisierung ab.

Wagniskennziffern –WKZ

Sie werden alle in Wagniskennziffern –WKZ- eingeteilt.

WKZ 001 sind Mofas und Mopeds die aus der DDR stammen, vor dem 1.März 1992 zugelassen wurden und nicht schneller als 60 Km/h fahren

WKZ 004 sind Segways und Elektrische Mobilitätshilfen

WKZ 005 Kleinkrafträder mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 Km/h und einem maximalen Hubraum von 50 Kubikzentimetern

WKZ 006 Motorisierte Krankenfahrstühle, bei denen eine Fahrerlaubnis benötigt wird

WKZ 007 Leichtmofas mit einer Höchstgeschwindigkeit von 20KM/h

WKZ 008 Vierrädrige Leicht-Kfz, die leer nicht mehr als 360 Kg wiegen und höchstens 45 KM/h fahren

WKZ 009 S – Pedelecs mit Tretunterstützung mit mehr als 25 Km/h und einer Anfahrhilfe von 6 Km/h oder einer höheren Leistung als 25 Watt

WKZ 011 Trikes und leichte Quads mit einer Höchstgeschwindigkeit von 25 Km/h und einem Hubraum nicht mehr als 50 ccm

3 Versicherer verändern Preise

Im Gegensatz zum Vorjahr haben nur 3 Versicherer von 36 Befragten ihre Preise verändert. Bei manchen Versicherern müssen allerdings jüngere Fahrer mehr als das Doppelte an Beitrag bezahlen.

Durchschnittlich muss man für eine Haftpflicht mit Teilkasko U23 einen Jahresbetrag von 130 Euro einrechnen. Davon fallen allein etwa 80 Euro für die Haftpflicht an. Für ältere Fahrer beläuft sich der Jahresbetrag im Gesamtschutz auf etwa 96 Euro. Hier liegt der Haftpflichtpreis bei etwa 55 Euro.

Hier noch eine Lesetipp – Mopedversicherungen 2017 Marktübersicht für Fahrzeuge mit Versicherungskennzeichen ist am 8. Februar im Versicherungs- Journal Verlag erschienen – und bietet zahlreiche Fakten auf diesem Gebiet.

Jugendschutz – Wo und für wen gilt das?

Dieses Gesetz regelt nur den Schutz von Kindern und Jugendlichen in der Öffentlichkeit. Dazu zählen Orte wie Diskotheken, Gaststätten sowie Veranstaltungssäle. Größere Veranstaltungen sind als öffentlich anzusehen, da der Besucherkreis nicht eingeschränkt ist. Frei zugängliche Orte, wie etwa Parks und öffentliche Plätze fallen allerdings nicht unter das Jugendschutzgesetz. Man kann sich hier im Prinzip jederzeit aufhalten. Für die Aufsichtspflicht sind hier die Eltern zuständig. Sie müssen dafür sorgen dass den Kindern oder Jugendlichen keine Gefahr droht.

Ein Kind ist eine Person, die noch nicht 14 Jahre alt ist, Jugendliche sind Personen, die 14, aber noch nicht 18 Jahre alt sind.

Jugendschutz im Detail

Im Jugendschutzgesetz gibt es deshalb auch Aufenthaltsbeschränkungen, Abgabebeschränkungen sowie Alters-und Zeitgrenzen. Sie dürfen zum Beispiel gar nicht oder erst ab einem bestimmten Alter Zigaretten erwerben und rauchen oder alkoholische Getränke zu sich nehmen. Auch gibt es bei Filmvorführungen Altersgrenzen. Diese Grenzen gelten aber nur eingeschränkt oder auch gar nicht, wenn das Kind oder der Jugendliche sich mit einer erziehungsberechtigten Person an diesem Ort aufhält. Dies sind die Eltern oder Personen über 18 Jahren, die Erziehungsaufgaben übernehmen können. Dies darf aber keine Gefälligkeit der Person sein, sondern muss klar mit den erziehungsberechtigten Eltern abgesprochen und vereinbart sein. So sollen Kinder und Jugendliche vor Gefahren beschützt werden. Es muss sichergestellt sein, dass die Begleitung regelmäßig während der Phase sich um die ihm anvertraute Person kümmert. Ein schriftlicher Nachweis ist hier jedoch nicht notwendig, es reicht eine mündliche Darlegung.

Ausnahmen sind hierbei Lehrpersonen oder Mitarbeiter der Jugendhilfe, sie benötigen keine besondere Vereinbarung mit den Eltern, denn sie gelten im Jugendschutzgesetz automatisch als „erziehungsbeauftragte Personen“, wenn sie Kinder oder Jugendliche betreuen während der beruflichen oder schulischen Ausbildung.

Eltern sollten also bedenken:

  • die erziehungsberechtigte Person muss volljährig sein
  •  sollte reif sein für die Aufgabe sein
  •  die Person dar nicht unter Alkoholeinfluss stehen ( dies gilt auch für Drogen )
  •  abends muss die Heimfahrt gesichert sein
  • im Zweifel sollten die Eltern die Person telefonisch erreichen können
  • es gelten weiterhin die Regeln zum Alkohol und Tabakkonsum für Jugendliche

BMBF – Stärkung des Mittelstandes in Deutschland

BMBF Stärkung kleinerer und mittlerer UnternehmenBesonders berücksichtigt werden die kleinen und mittleren Unternehmen, denn sie sind der Kern des deutschen Wirtschaftsmodells. Deshalb wird ihre Förderung 2017 um 30% auf 320 Millionen Euro steigen. Im Focus hierfür stehen vor allem Schlüsselbereiche wie die Digitale Wirtschaft.

Den kleineren und mittleren Unternehmen wird geholfen, indem neue Ideen und neue Erkenntnisse in die betriebliche Wirklichkeit umgesetzt werden können. Die Zugänge für den Mittelstand werden durch Förderung der Zusammenarbeit mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen gestärkt.Den kleinen Unternehmen wird es erleichtert neue Geschäftsmodelle zu entwickeln und sie werden unterstützt bei der wirtschaftlichen Verwertung neuer Ideen – vor allem in der Gründungsphase.

Regionale Netzwerke stärken

Gestärkt werden die Unternehmen auch in regionalen Netzwerken sowie in ihrer Rolle als Impulsgeber für Wertschöpfung und Garant für neue Ausbildungs- und Arbeitsplätze. Dazu werden in Deutschland die strategischen und organisatorischen Kompetenzen genutzt.

Internationale Partner für Projektverbünde

Langfristig werden nationale Programme für eine Teilnahme internationaler Partner an Projektverbündeten geöffnet.Es werden gezielt Möglichkeiten geboten für den Mittelstand, um gezielt benötigte Fachkräfte zu gewinnen. Die Rahmenbedingungen werden hierzu verbessert, damit die notwendige Qualifizierung der Belegschaften sichergestellt ist. Darüber hinaus wird ein Sonderprogramm geführt für die Digitalisierung der Überbetrieblichen Berufsbildungsstätten. Unterstützt wird die notwendige Kompetenz für den Wandel in der Arbeitswelt und ihren Produktionsprozessen. Es wird eine konsequente Vorfahrt geschaffen, indem der Zugang, Transparenz und Förderbedingungen auf unsere Bedürfnisse ausgerichtet werden.  Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass eine zentrale Anlaufstelle erheblich zur Orientierung über die Fördermöglichkeiten des Bundes beitragen kann. Jedes KMU hat die Möglichkeit mit einem Anruf, einer email von der Förderberatung des Bundes einen vollständigen Überblick über das Förderprogramm auch der EU und der einzelnen Bundesländer zu erhalten. Durch mehr Öffentlichkeitsarbeit soll eine noch höhere Nutzung erreicht werden. Verbessert werden müssen auch die Zusammenarbeit von Forschungsergebnissen in Verbundprojekten.

Betriebsversicherungen für Unternehmensstarter of günstiger

Für Gründer von Unternehmen lassen sich auch Betriebsabsicherungen wesentlich günstiger gestalten. Was ist, wenn während der Gründungsphase dem Gründer oder dem Unternehmen etwas passiert? Spezielle Versicherungskonzepte bieten Schutz bei Betriebsunterbrechung oder Ausfall von Schlüsselpersonen, ohne die das Unternehmen nicht weiterläuft.
Gezahlt werden dann zum Beispiel die Kosten des entgangenen Umsatzes und Gewinns.
Oft werden Versicherungen direkt von den finanzierenden Banken angeboten, die Konzepte können jedoch Preis- und Leistungstechnisch kaum mit den Policen von spezialisierten Maklern mithalten. Makler haben den Überblick über den gesamten Versicherungsmarkt, Banken können dies nicht bieten.

Versicherungsanfragen beantworten wir gern

Für Unternehmensgründer bieten wir spezielle Konzepte mit subventionierten Prämien, aber voller Leistung. Bei Interesse hinterlassen Sie einfach Ihre Kontaktdaten, wir melden uns.