Firmenkunden territorial und global versichern

Firmenkunden territorial und global versichernMittelständischen Unternehmen werden Versicherungslösungen mit einem direkten Zugang zu Spezialisten für Versicherungsfragen in Mittel und Osteuropa angeboten. Dieser Service wendet sich an Ausschließlichkeits-Vermittler und Makler wie auch an B2B Kunden, speziell an Unternehmen mit einem Gesamtumsatz von bis zu 150 Millionen Euro.

Globale Expansion braucht globale Versicherungsleistung

Im freien Dienstleistungsverkehr können Kunden in zehn mittel-und osteuropäischen Ländern Sach-Haftpflicht-Verträge und Technische Versicherungen abschließen. Weiterhin erhalten sie hier Informationen über Berichte von Wirtschafts-und Versicherungsmärkten des jeweiligen Landes und Angebote zweisprachiger Versicherungsunterlagen-also in Deutsch oder Englisch und zusätzlich in der jeweiligen Landessprache. Dadurch sollen die Firmen-und Industriegeschäfte erweitert werden. Dies soll ein einzigartiges Versicherungsmodell für den Betrieb in Mittel-und Osteuropa bieten.

Bewegung auch im Bereich Pflegedienste

Die Markel International Insurance Company Ltd hat mit der „Markel Pro Ambulante Pflege“ ein neues Modell entwickelt für die ambulanten Pflegedienste. Dieses Konzept deckt die Unternehmensrisiken bei der ambulanten Pflege von Senioren ab und bietet auch eine vollständige Deckung der ambulanten Pflege und Nebenleistungen ab. Sämtliche klassischen Versicherungsleistungen werden im Bedarfsfall abgedeckt. Hierzu gehört auch die Prüfung eines finanziellen Ausgleiches bei Schadensersatzansprüchen sowie die Abwehr unberechtigter Ansprüche und die Begleitung im Falle eines Prozesses. Besonders hervor sticht hier die Deckung von Mehrkosten bei Aus-oder Wegfall von Mitarbeitern in der Rechtsschutzversicherung. Tarifiert wird auf der Grundlage des Umsatzes der tatsächlich erbrachten pflegerischen Leistungen des Firmenkunden.

Weitere Schutzmaßnahmen bei Cybercrime

Der  Chubb European Group Limited, Direktion für Deutschland mit „Cyber Enterprise Risk Management“ bietet nun eine Cyberdeckung mit Risk Engineering Services. Der Versicherer arbeitet hier mit einem Schaden-und Krisenmanagement zusammen, dass dem Kunden rund um die Uhr telefonisch zur Verfügung steht. Versichert werden speziell auch die Finanzdienstleistungs- Branche und bietet hierbei weltweiten Versicherungsschutz. Versichert sind hierbei gezielte sowie auch nicht gezielte Angriffe. Der Datenverlust durch einen Stromausfall oder durch eine Cyberattacke ist ebenfalls abgesichert. Es gibt eine Prämienneutrale Nachmeldefrist von 12 Monaten. Aufwendungen für Notfallmaßnahmen werden ebenfalls übernommen. Der Versicherungsnehmer ist hierbei nicht zu Software Updates verpflichtet.

Bei Fragen zu Versicherungskonzepten jeglicher Art können Sie uns gern anschreiben:

 

Sind die Deutschen Vorsorgemuffel?

Die Großzahl der Deutschen sparen im Moment lieber für den Urlaub, anstatt für die Altersvorsorge. Auch für die Kinder werde viel zu wenig Geld investiert. Durch die aktuelle Zinslage sind die Bürger verunsichert und investieren lieber in Konsumgüter.

1000€ pro Person für Urlaub

43 Prozent der Bundesbürger haben für den kommenden Haupturlaub mehr als 1000 Euro pro Person ausgegeben. Ein Zehntel der Befragten sogar mehr als 5000 Euro. Bei der Frage ob für Urlaub oder die Altersvorsorge gesprat werden soll –  57 Prozent entscheiden sich für die Reisen. Die meisten von ihnen wissen jedoch, dass die spätere Rente nicht ausreichen wird, um über die Runden zu kommen oder den aktuellen Lebensstandard aufrecht zu erhalten.

Vorsorge für Kinder – wer braucht das schon?

Ähnlich ist es bei der Vorsorge der Kinder. Viele investieren entweder lieber in Konsumgüter. Andere geben an zu wissen das es nötig wäre, aber finanziell nicht in der Lage zu sein, noch Geld für die Kinder anzulegen. Nach wie vor ist das Sparbuch die beliebteste Anlage. Gefolgt von Immobilien sowie Renten-und Lebensversicherungen. Allerdings sind 78 Prozent unzufrieden mit ihrer Anlage, ändern aber nichts daran. Die Menschen setzen vor allem auf Sicherheit und möchten kaum in ein Risikogeschäft einsteigen.

Altersvorsorge vergleichbar mit Gesundheitsvorsorge?

Beim Gesundheitsbewusstsein der kommenden Rentner ist es ähnlich, sie wissen das sie mehr tun müssten, können aber meist den inneren Schweinehund nicht besiegen. Einigen fehlt die Zeit, andere geben an, aus gesundheitlichen Gründen eingeschränkt zu sein. Der Grundbedarf an Produkten und Dienstleistungen wie etwa wohnungsnahe Einkaufsmöglichkeiten, gesundheitliche Versorgung oder gute Verkehrsanbindung erfordern im Alter kaum Veränderungen.

Bildungsbereitschaft nimmt zu?

Anders sieht es bei der Nachfrage nach Fort-und Weiterbildungen aus, dieser steigt merklich an. Ebenso nimmt der Bedarf an kulturellen Angeboten  und der Vorsorge im Pflegefall zu. Lebensqualität und Zukunftsplanung müssen deutlich verändert werden. Als Alternative zur Heimpflege sollten mehr wohngruppenähnliche Einrichtungen geschaffen werden. Dies sollte anregen, um über neue Vorsorgeprodukte nachzudenken.

Leistungen für zahnärztliche Behandlungen

Zahnersatz in der GKV – nicht ohne Zuzahlung!

Die Behandlungskosten werden von den Krankenkassen nur dann übernommen, wenn der Versicherte sich bei einem Arzt mit einer zulässigen Kassenzulassung behandeln lässt. Die zahnmedizinische Behandlung umfasst die Tätigkeit des Arztes, die zur Verhütung, Früherkennung und Behandlung von Zahn-, Mund-und Kieferkrankheiten nach den Regeln der zahnärztlichen Kunst ausreichend und zweckmäßig ist.

Bonusheft als Belohnung

Die Krankenkassen belohnen ihre Versicherten, wenn regelmäßig eine Kontrolle durchführen lassen mit einem höheren Festzuschuss beim Zahnersatz oder einem sogenannten Bonus. Hierfür wird ein Bonusheft geführt, welches die Kontroll- und Vorsorgeuntersuchungen dokumentiert. Bei Kindern vom sechsten bis zum vollendeten 17. Lebensjahr gibt es zur Vorbeugung eine Fissurenversiegelung der bleibenden Backenzähne sowie Fluoridierung der Zähne. Auch erhalten sie eine Aufklärung zur zahngesunden Ernährung und Mundhygiene.

Besondere Regelung bei Pflegebedürftigen

Für Menschen die pflegebedürftig sind und selbst keinen Arzt aufsuchen können, gibt es einen zahnmedizinischen Dienst für zu Hause. Sie haben auch Anspruch auf zusätzliche Leistungen zur zahnmedizinischen Prävention. Pflegepersonen können hierzu zur Beratung miteinbezogen werden. Bei der zahnärztlichen Behandlung handelt es sich im Wesentlichen um Maßnahmen wie Zahnfüllungen, Entfernung harter Beläge, Wurzelbehandlungen, kieferchirurgische und parodontologischer Leistungen. Diese Leistungen werden von der Krankenkasse grundsätzlich zuzahlungsfrei, da es sich hierbei um Sachleistungen handelt. Ausnahmen gibt es bei Leistungen, die darüber hinausgehen.

Zuszahlungen bei Zahnersatz und Inlays

Hier kann der Versicherte dann über eine Mehrkostenregelung frei wählen, etwa bei Inlays. Vor Behandlungsbeginn ist hier eine schriftliche Vereinbarung zu treffen. Eine kieferorthopädische Behandlung ist zum Beispiel eine Korrektur von Kiefer-oder Zahnfehlstellungen. Bei medizinischer Begründung werden hierfür etwa die Kosten für eine Zahnspange übernommen. Bei einer Behandlung mit Zahnersatz für die Versorgung mit Kronen, Brücken und Prothesen gibt es einen Festzuschuss. Dieser ergibt sich aus dem zahnärztlichen Befund und an der üblichen Versorgung-der Regelvorsogung. Können vor Beginn der Behandlung mindestens 5 Jahe Kontroll und Bonusuntersuchungen nachgewiesen werden, übernimmt die Krankenkasse bis zu 65 Prozent der Kosten für die Regelversorgung. Den Rest müssen die Versicherten selbst zahlen. Auch für eventuelle zusätzliche ästhetische Leistungen muss der Versicherte selbst aufkommen.

Anfrage Zahnzusatzversicherung

Unterschiede der Pflegestufen

Unterschiede in den Pflegestufen

Pflegestufen werden nach fest vorgeschriebnen Prozeduren durch den medizinischen Diesnt der jeweiligen Krankenkassen vergeben. Folgende Punkte sind es, die beurteilt werden.

Punkt 1 ist die Mobilität, die Gutachter schauen sich die körperliche Beweglichkeit der Person an. Kann man selbst aufstehen, sich allein ins Bad bewegen und ob man sich gut in den eigenen vier Wänden bewegen kann und Treppensteigen möglich ist.

Punkt 2 umfasst die geistige und kommunikative Fähigkeit der Personen, es umfasst das Verstehen und Reden. Kann sich die Person räumlich und auch zeitlich orientieren. Ist es der Person möglich Sachverhalte zu verstehen, Risiken zu erkennen und ist es ihr möglich sich mit anderen Personen zu unterhalten

Punkt 3 3 untersucht die Verhaltensweisen und psychischen Probleme, hier schaut man nach Ängsten oder Aggressionen, Unruhe in der Nacht und ob dies für die pflegebedürftige Person oder auch für die Angehörigen belastend ist. Auch Abwehrreaktionen werden hier berücksichtigt.

Punkt 4 ist die Selbstversorgung, kann die Person sich eigenständig waschen und anziehen, selbständig die Toilette benutzen und ist es ihr möglich selbständig zu essen und zu trinken

Punkt 5 ist der selbständige Umgang mit krankheits- und therapiebedingten Anforderungen und Belastungen sowie deren Bewältigung, die Gutachter prüfen ob die betroffene Person selbst die Medikamente einnehmen kann, Blutzucker messen kann oder mit Hilfsmitteln, wie dem Rollator umgehen kann und damit auch selbst den Arzt aufsuchen kann

Punkt 6 ist die Gestaltung des Alltagslebens sowie soziale Kontakte, kann die Person ihren Tagesablauf selbständig gestalten, kann sie in Kontakt mit anderen Menschen treten und diese ohne andere Hilfe allein besuchen

Diese ganzen Lebensbereiche werden von den Gutachtern genau betrachtet und untersucht. Dabei werden Punkte vergeben und am Ende zusammengezählt. Der Gesamtwert ergibt dann die Stufe des Pflegegrades der antragstellenden Person.

Zusätzlich bewerten die Gutachter auch außerhäusliche Aktivitäten sowie die Haushaltsführung. Allerdings werden diese nicht in die Bewertung mit einbezogen. Aber diese Informationen können als Ergänzung sehr hilfreich sein bei der richtigen Einstufung des Pflegegrades.

 

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Angebote: Pflegezusatzversicherungen optimal für die Pflege in den eigenen vier Wänden

 

Wie wird in der Pflege die Qualität sichergestellt?

Pflege

Noten für Diense im Bereich Pflege

Qualität und Transparenz sind in der Pflege sehr wichtig. Um diese Qualität für Pflegebedürftige und ihren Angehörigen zu verbessern, werden sogenannte Expertenstandards entwickelt. Folgende Expertenstandards liegen derzeit vor: Dekubitusprophylaxe in der Pflege, Entlassungsmanagment, Schmerzmanagment bei akuten Schmerzen, bei chronischen Schmerzen, Sturzprophylaxe, Förderung der Harnkontinenz, Pflege von Menschen mit chronischen Wunden, Ernährungsmanagment zur Sicherung der oralen Ernährung in der Pflege. In Vorbereitung ist ein Expertenstandard zur Erhaltung und Förderung der Mobilität.

Qualitätsprüfungen bei Pflegekräften sichern Qualität

Wie werden diese Qualitätsprüfungen durchgeführt? Im Vordergrund der Überprüfung der Pflegeheime steht die Ergebnisqualität. Aber auch die Abrechnung der Leistungen werden kontrolliert. Die Prüfer des Medizinischen Dienstes bewerten nicht nur die Aktendokumente sondern konzentrieren sich besonders auf den Zustand der Patienten. Sie schauen sich genau an, wie die eingeleiteten Maßnahmen wirken und ob es Pflegedefizite gibt-wie etwa Mangelernährung. Eine wichtige Beurteilung ist auch die Zufriedenheit der pflegebedürftigen Menschen. Diese Überprüfungen werden regelmäßig einmal im Jahr vom Prüfdienst oder beauftragten Sachverständigen in allen Pflegeheimen und bei allen ambulanten Pflegediensten durchgeführt. In stationären Einrichtungen werden diese Kontrollen stets unangemeldet durchgeführt. Die Qualitätsprüfungen bei ambulanten Diensten werden am Tag davor angekündigt.

Unangemeldete Qualitätsprüfungen auf Verdacht

Bei Anhaltspunkten zur Beschwerde bei mangelnder Qualität in der ambulanten oder Stationären Einrichtung, welche von Pflegebedürftigen oder Angehörigen kommen, kann die Pflegekasse den Medizinischen Dienst der Krankenkasse beauftragen eine unangemeldete Überprüfung durchzuführen. Der Medizinische Dienst ist ein sozial medizinischer Beratungs und Begutachtungsdienst der gesetzlichen Kranken und Pflegeversicherung. Im Auftrag der Landesverbände überprüft er die Qualität in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen. Die Interessen der privaten KV vertritt der Verband der Privaten KV e.V. Er übernimmt die gleichen Aufgaben wie der Medizinische Dienst. Er besitzt ebenfalls die gleichen Befugnisse, um vor Ort die Qualität der Einrichtungen zu überprüfen. Die Prüfdienste haben ebenfalls die Aufgabe, den Pflegediensten Empfehlungen zu geben, wie Qualitätsmängel vorzubeugen sind.

Pflegedienste mit Pflegenoten?

Als Ergebnis gibt es dann Pflegenoten, bestehend aus mehreren Teilnoten und einer Gesamtbewertung. In Pflegeheimen gibt es vier Bereiche:

  1. Pflege u medizinische Versorgung
  2. Umgang mit demenzkranken Bewohnern
  3. Betreuung und Alltagsgestaltung
  4. Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft und Hygiene

Bei ambulanten Diensten gibt es 3 Teilbereiche

  1. pflegerische Leistungen
  2. ärztlich verordnete pflegerische Leistungen
  3. Dienstleistungen und Organisation

 

weitere Artikel: Unterschiedliche Pflegestufen und Beurteilung

Angebote: Private Pflegezusatzversicherung

Telefonverträge und Hotlines

Ein Mobiltelefon trägt jeder Bürger Deutschlands mit sich herum statistisch gesehen. Wer mit seinem Handy viel telefoniert und es oft nutzt, merkt es schnell im Geldbeutel. Gebühren über mobile Kommunikation sind meist höher als Telefonate vom Festnetz. Das E-Mails und Bilder vom Handy aus gesendet werden oder im Internet gesucht wird gehört heute für jeden selbstverständlich dazu, genau dies lassen sich die Anbieter oft teuer bezahlen. Meist hat ein Handyvertrag eine Laufzeit von 2 Jahren. Wird dieser nicht fristgerecht gekündigt, verlängert er sich um ein weiteres Jahr.

Telefonanbieter müssen Alternative bieten

Telekommunikationsanbieter müssen allerdings auch einen Vertrag anbieten, der nur 12 Monate läuft. Dieser läuft dann automatisch aus. Vor Abschluss eines Vertrages sollte man genau prüfen  für was man das Handy einsetzen will oder muss. Man unterscheidet unter Wenig,-Normal-und Vieltelefonierer, Message-Versendern, Internetnutzern. Wer außerdem viel im Internet surft oder andere Messenger verwendet, sollte besonders auf das verfügbare Datenvolumen achten.

Sonderkündigungsrechte

Wer seinen Anbieter wechseln möchte, darf seine Rufnummer mitnehmen, dies entfällt nur wenn diese Mobilfunknummer geografisch gebunden sein sollte. Ein Sonderkündigungsrecht haben sie bei Umzug für ihre Telefon und Internetverträge. Die Frist beträgt 3 Monate zum Ende des Kalendermonats, sofern der Anbieter diese Leistungen am neuen Wohnort nicht erbringen kann. Wird diese Leistung auch dort angeboten, darf der Umzug nicht zu einer Verlängerung der Vertragslaufzeit führen. Allerdings kann der Telefonanbieter für den Umzug ein angemessenes Entgelt berechnen. Wird für ein Telefonat ein sogenannter Call by Call Betreiber genutzt, muss dieser vor Gesprächsbeginn den aktuellen Preis ansagen. Dies ist gesetzlich geregelt. So erhält der Verbraucher einen guten Überblick über die anfallenden Kosten. So kann man auch vermeiden, dass man durch ständige Preisänderungen ins Ungewisse telefoniert. Diese Transparenz und Kontrollen dienen auch zur Reglung und Kontrolle der Telefonabrechnungen. Über eine Hotline kann der Kunde detaillierte Angaben über seine Rechnungen erfragen. Auch endlos lange Warteschleifen bei Sonderrufnummern und Kurzwahlnummer sind nur noch erlaubt, wenn für diesen Anruf ein Festpreis gilt. Weiterhin eine Warteschleife darf es geben bei Ortsnetz,-Mobilfunk und kostenlosen Rufnummern.

Wie sind Arbeitsstreitigkeiten in Europa geregelt?

Arbeitsstreitigkeiten

Regelung bei Arbeitsstreitigkeiten in Europa

Bei Konflikten zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern ist es wichtig beide Parteien schnell in einen Dialog zu bringen, um eine akzeptable Lösung für beide zu finden. Im Arbeitsrecht der meisten EU-Mitgliedsländer unterscheidet man zwischen kollektiven Interessenkonflikten und Rechtskonflikten. Nur in Irland und dem Vereinigtem Königreich besteht diese Reglung nicht. In Dänemark ist ein Konflikt nicht durch Arbeitskämpfe lösbar, sondern muss beigelegt werden mit einem Schiedsverfahren für Arbeitskonflikte und Arbeitsgerichtsverfahren. In den meisten Ländern werden Konflikte durch einen Schiedsspruch beigelegt, welche um die Auslegung des Tarifvertrages bestehen. Bei Bruch des Tarifvertrages, etwa durch Streik wird die Friedenspflicht verletzt und muss vor dem Arbeitsgericht verhandelt werden. In Deutschland ist es so geregelt, das die Arbeitsgerichte die alleinige Zuständigkeit für alle Rechtsstreitigkeiten tragen.

Schlichtung und Schiedsverfahren

Der Tarifvertrag bildet die Rechtsgrundlage für die gegenseitigen Beziehungen, Rechte und Pflichten. Zwar gibt es staatliche Schlichtungsstellen, doch spielen diese in den meisten Fällen eine untergeordnete Rolle. Ihre Aufgabe ist es, die beiden Parteien zusammenzubringen, um eine Vereinbarung zu treffen, die wie ein Tarifvertrag wirkt. Bei bestimmten Streitigkeiten sind in vielen Ländern Schiedsverfahren zwingend vorgeschrieben. Dies ist ein wichtiges Merkmal in Deutschland, Dänemark, Griechenland, dem Vereinigten Königreich, Irland, den Niederlanden und Portugal. Eine friedliche Beilegung von Arbeitsstreitigkeiten ist in der Regel ein Markenzeichen skandinavischer Länder und Österreichs. Diese ausgehandelten Schlichtungsregeln verhindern so oft schon im Vorfeld drohende Streitigkeiten.

Streiks und Aussperrungen

Anerkannt ist das Streikrecht ausdrücklich nur in den Verfassungen von Frankreich, Italien, Portugal, Spanien und Griechenland. Dieses Recht besteht auch in anderen Ländern, ist aber nicht immer explizit in der Verfassung oder gesetzlich verankert. Es wurde vielmehr durch jahrelange Rechtssprechungen im Arbeitsrecht entwickelt. Im Vereinigten Königreich besteht Streikfreiheit. In Österreich hingegen gilt grundsätzlich ein Streik als rechtswidrig, in den meisten Fällen führt es zum Bruch des Arbeitsvertrages. In Deutschland, Griechenland und Portugal haben die Gewerkschaften das Recht zu streiken. Dass es das Recht auf Streik gibt, bedeutet allerdings nicht, dass alle Formen von Streikt akzeptiert sind, etwa politische Streiks gegen Maßnahmen der Regierung sind nicht definiert oder gelten als illegal.

Rechtsschutzversicherung europaweit?

Eine spezielle Rechtsschutzversicherung hilft, auch bei europaweiten arbeitsrechtlichen Fragen. Bei Fragen können Sie gern unsere folgende Anfragemöglichkeit nutzen.

 

Beratungspflicht der Apotheker

Bei Abgabe von Arzneimitteln besteht eine Verpflichtung zur Beratung und Information über die Einnahme des Medikamentes. Der erforderliche Umfang kann dabei unterschiedlich sein. Eine Beratung muss sicherstellen, dass die Informationen richtig übermittelt werden, über die sachgerechte Anwendung des Produktes sowie über eventuelle Neben und Wechselwirkungen. Weiterhin wichtig ist die sachgerechte Aufbewahrung des Arzneimittels. Bei Nachfragen muss ermittelt werden, ob ein weiterer Beratungsbedarf besteht. Diese Beratung kann dann individuell auf die Bedürfnisse des Patienten ausgeführt werden. Apotheker beraten die Versicherten auch, welche Arzneimittel sie rezeptfrei kaufen können oder wann sie lieber einen Arzt aufsuchen sollten. Ein kompetentes Beratungsgespräch informiert außerdem über eine gesunde Lebensweise und es gibt hilfreiche Tipps zur Unterstützung des Heilungsprozesses.

Onlineapotheken

Um eine Onlineapotheke betreiben zu können, muss man sich eine Erlaubnis bei der zuständigen Landesbehörde einholen. Hierfür ist es erforderlich, dass der Versand aus einer öffentlichen Apotheke zusätzlich zu dem üblichen Apothekenbetrieb und nach den dafür geltenden Vorschriften erfolgt. Bestellt kann per Post, per Telefon oder im Internet werden. Das Originalrezept wird dabei immer auf dem Postweg verschickt, da es bei verschreibungspflichtigen Arzneimitteln zwingend notwendig ist. Die Arzneimittelsicherheit gilt für Apotheken gleichermaßen, ob vor Ort oder online, deshalb kann man sich bei den erhaltenen Arzneimitteln sicher sein.

Unter bestimmten Voraussetzungen können die Versicherten auch Arzneimittel von Versandapotheken aus anderen europäischen Staatenbestellen. Im Moment ist der Versand aus Island, den Niederlanden, Schweden, Tschechien und dem Vereinigten Königreich ausdrücklich zugelassen. Diese Apotheken müssen gleichwertige Standards erfüllen wie deutsche Apotheken sowie eine kompetente Beratung in deutscher Sprache gewährleisten. Seit 2015 sind alle Apotheken und sonstige Unternehmen in der Europäischen Union verpflichtet, auf ihren Webseiten das gemeinsame europäische Versandhandelslogo zu verwenden, wenn sie in der Öffentlichkeit über das Internet Arzneimittel anbieten, die zur Anwendung des Menschen bestimmt sind. Auf dieses Logo sollten sie bei einer Bestellung unbedingt achten, dann können sie mit der entsprechend guten Qualität des Produktes rechnen.

Welche Rechte haben Reisende bei Pauschalreisen?

Eigentlich sollten sie die schönsten Wochen im Jahr werden, doch manchmal geht vieles schief. So beginnt die Reise mit Verspätung, das Hotel ist überbucht, Der Flieger fällt aus oder Das Hotel wird umgebaut und die versprochene Meersicht ist auch nicht da. Möglich ist auch, der Reiseveranstalter hat kurz vor Reisebeginn Insolvenz angemeldet und die Reise findet gar nicht statt, obwohl der gesamte Reisepreis vorher bereits gezahlt wurde. Wie kann sich der Urlauber vor einem finanziellen Schaden schützen?

Pauschalreisen sind besonders geschützt

Wurde eine Pauschalreise gebucht, besteht ein besonderer Schutz durch das Bürgerliche Gesetzbuch. Von einer Pauschalreise spricht man, wenn mehrere Reiseleistungen, wie etwa Flug und Hotelzimmer verbunden verkauft wurden. Hier wird ein Vertrag mit dem Reiseveranstalter abgeschlossen, nicht mit der Fluggesellschaft oder dem Hotel. Der Reiseveranstalter ist verpflichtet, die Leistungen aus der gebuchten Reise zu erbringen. Angaben in Prospekten sind bindend und vom Veranstalter zu erbringen. Leistungen dürfen für den Reisenden nicht gemindert werden. Geringe Fehler wie eine geringe Flugverspätung oder leichte Lärmbelästigung sind hinzunehmen. Auch ungünstige Wetterverhältnisse stellen keinen Mangel dar. Grobe Mängel kann man beanstanden und müssen innerhalb eines Monats nach dem im Vertrag vorgesehenen Ende der Reise geltend gemacht werden. Der Reisende kann bei Mängeln auch vor Ort vom Veranstalter eine Behebung des Mangels in angemessener Frist fordern. So kann er schnell beseitigt werden oder vom Veranstalter einen gleichwertigen Ersatz erhalten.

Schadenersatz ohne Mängelbeseitigung

Wird das vom Veranstalter nicht erbracht, kann der Reisende sich auch selber ein gleichwertiges Hotel suchen und Ersatz für die Aufwendungen verlangen. So kann der Reisende den Preis für die Zeit herabsetzen oder einen Teil zurückfordern. Wird eine Reise durch einen Mangel erheblich beeinträchtigt, hat der Reisende das Recht den Vertrag zu kündigen, wenn der der Fehler nicht behoben werden kann. Beinhaltet die Reise auch die Rückfahrt, bleibt der Reisende nicht auf sich gestellt, der Veranstalter muss trotz Kündigung für den Rücktransport sorgen. Mit der Kündigung verliert der Veranstalter den Anspruch auf den Reisepreis. Hierfür kann er aber für Leistungen die er noch erbracht hat eine Entschädigung vom Reisenden verlangen. Meistens ist von Vorteil, wenn man eine Reiserücktrittskostenversicherung oder eine Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit abschließt.

Achtung Versicherung

Der erste Schritt zu einer Versicherung besteht meist darin sich bei einem Versicherungsunternehmen online oder bei einem Vermittler zu informieren. Will man eine Versicherung abschließen, sollte man sich auf jeden Fall mehrere Angebote einholen und diese genau prüfen welche am besten auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Wichtig sind natürlich die Laufzeiten, der Beitrag und die Zahlungen im Schadensfall, welche Ereignisse im speziellen Fall abgedeckt sind, um keine bösen Überraschungen zu erleben. Gegen eine kleine Gebühr kann man sich auch von den Verbraucherzentralen oder vom Bund der Versicherer beraten lassen. Ganz gleich ob Haushalt, Haftpflicht, Kfz oder Lebensversicherung-keine Unterschrift ohne ausführliche Information und Beratung. Dies sollte in einer klaren und verständlichen Art geschehen.

Lebensversicherung – das Kleingedruckte zählt

Beim Thema Lebensversicherung zählen vor allem die Punkte wie hoch ist die Überschussbeteiligung und der Betrag – Rückkaufswert- den ein Versicherer zahlt, wenn die Versicherung vorzeitig beendet werden muss. Versicherungsunternehmen und Vermittler müssen ihre Kunden ausreichend informieren und beraten. Das Beratungsgespräch ist auf die Wünsche und Bedürfnisse des Kunden auszurichten. Außerdem muss es dokumentiert werden. Ein Versicherungsnehmer der einen Lebensversicherungsvertrag kündigen möchte muss darauf hingewiesen werden, dass die Möglichkeit besteht den Vertag weiterlaufen zu lassen ohne Prämienzahlungen für eine bestimmte Zeit. Hat man sich einmal entschieden stellt man den Versicherungsantrag. Wird dieser dann vom Versicherer angenommen kommt es zu einem Versicherungsvertrag. Dann erhalten sie das wichtigste Dokument, die Versicherungspolice. Sie enthält die Vertragsparteien und alle wichtigen Informationen zu ihrer Versicherung. Die Einzelheiten zum Vertrag sind in den AVB geregelt, diese können je nach Vertrag mehrere Seiten betragen.

Versicherungsvertragsgesetz – Stärkung der Verbraucher

Das Versicherungsvertragsgesetz hat deutlich die Rechte der Versicherten gestärkt, so müssen die Versicherer ihren Kunden die Vertragsbestimmungen und die Allgemeinen Versicherungsbedingungen überlassen, bevor dieser den Vertragsabschluss stellt. Diese Unterlagen müssen schriftlich, per Brief, Telefax, E-Mail oder auf einer CD übermittelt werden. Dazu gehört ebenfalls ein Produktinformationsblatt, dieses enthält in verständlicher Form die Informationen die für den Abschluss besonders wichtig sind.