Krankenhauskeime – so schützt man sich davor

Krankenhauskeime

Um eine Infektion mit Krankenhauskeimen zu vermeiden, kommen den Hygienestandards einer Klinik eine wesentliche Bedeutung zu. Dies umfasst nicht nur das Personal sondern jeder einzelne selbst kann zu einer besseren Hygiene beitragen.
An erster Stelle steht eine gründliche Desinfektion der Hände. Wo zu Hause das Waschen mit Wasser und Seife vollkommen ausreichend ist, sollte man im Krankenhaus extra zu Händedesinfektionsmitteln greifen. Nur so werden nicht nur Erreger sondern auch multiresistente Bakterien abgetötet.

Mindestens 30 Sekunden, lieber einmal mehr als zu wenig

Wichtig-richtig einwirken lassen. Das Desinfektionsmittel sollte für mindestens 30 Sekunden auf ihren trockenen Händen in der Handinnenfläche sowie auf dem Handrücken verrieben werden. Auch die Fingerzwischenräume, Daumen, Fingerkuppen und Nagelränder dürfen hierbei nicht vergessen werden. Wirkt das Desinfektionsmittel nun ein, müssen ihre Hände nass sein. Desinfizieren sie lieber einmal zu oft als zu wenig. Nutzen sie das Desinfektionsmittel bei sichtbarer Verschmutzung der Hände, nach jedem Toilettengang und natürlich bevor sie zum Essen greifen.

Egal ob sie als Patient oder nur zu Besuch um Krankenhaus sind – jeder der sich im Krankenhaus aufhält, muss auf eine ordentliche Hygiene achten, um den keimen keine Chance zu geben. Dies schützt nicht nur die Krankenhauspatienten vor Keimen von außen, sondern verhindert gleichzeitig dass die Erreger mit hinausgetragen werden.

Achten sie auch auf das Klinikpersonal, denn für die Patienten ist es nicht immer gut ersichtlich wann Ärzte oder Pflegekräfte ihre Hände desinfizieren sollten. In den Krankenhäusern herrscht oft Hektik, so dass dies schon mal in Vergessenheit geraten kann. Dringend notwendig ist es aber bevor ein Hautkontakt mit ihnen bevorsteht- dies kann sein das Waschen, Blutentnahmen, Spritzen Verband wechseln oder ähnliches. Ganz wichtig natürlich auch nach Kontakt mit Blut, Wundsekreten oder Fäkalien.

Hält sich das Personal nicht daran, scheuen sie sich nicht davor es gezielt darauf anzusprechen, denn für Ärzte und Pflegekräfte gelten die gleichen Regeln bei der Krankenhaushygiene. Auch wenn es manchem schwerfällt einen Arzt darauf anzusprechen-tun sie es einfach.

 

Wichtiger Hinweis: Freie Krankenhauswahl für Kassenpatienten

Besonders in der dunklen Jahreszeit schlagen Einbrecher gerne zu

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Sichere Fenster wären schon mal ein guter Schutz. Doch wie ist das überhaupt? Wer muss die bezahlen, der Mieter oder der Vermieter? Wer haftet bei einem Schadensfall?

 

Von November bis Februar ereignen sich die meisten Einbrüche, in dieser Jahreszeit ist es schön dunkel-ideale Bedingungen für die Einbrecher. In Deutschland erfolgt alle 3Minuten ein Einbruch.

Eine gute Schutzvorrichtung kann hierbei sehr hilfreich sein, denn das schreckt schon mal 40 Prozent davon ab den Einbruch durchzuführen. Terrassentüren kann man mit Einbruchschutzfolie versehen, Rollläden mit Riegelbolzen ausstatten. So würde ein Einbruch zu lange dauern und die Einbrecher suchen schnell das Weite. Besser ist es immer wenn man solche Dinge vom Fachmann erledigen lässt damit man sich bei einem korrekten Einbau sicher sein kann. 11 % der Kosten können jährlich vom Vermieter auf die Mieter umgelegt werden, wenn er zusätzliche Schutzvorrichtungen einbauen lässt.

Kein Anspruch auf bessere Sicherung

Die Mieter werden so besser geschützt, der Wohnwert erhöht sich und somit handelt es sich um eine Modernisierung und die Kosten können entsprechend umgelegt werden. Einen generellen Anspruch auf eine bessere Sicherung gibt es allerdings nicht. Nur wenn es nachweislich in der Nachbarschaft schon mehrere Einbrüche zugetragen haben. Möchte der Mieter selber etwas einbauen, muss er sich vorab die Erlaubnis vom Vermieter einholen.

Erfolgt ein Einbruch muss der Mieter neben der Polizei und der Versicherung auch den Eigentümer sofort verständigen. Für Schäden am Haus tritt meist die Gebäudeversicherung des Vermieters ein. Für gestohlene oder beschädigte Gegenstände muss hingegen die Hausratversicherung des Mieters in Anspruch genommen werden. Eine entsprechende Liste der fehlenden Dinge muss innerhalb von 3 Wochen bei der Versicherung und der Polizei vorliegen.

Die Versicherung kann sich allerdings weigern zu zahlen, wenn der Mieter fahrlässig handelt indem er die Fenster gekippt lässt, obwohl er längere Zeit nicht zu Hause ist.

Hilfreich ist es wenn man schlecht einsehbare und dunkle Ecken gut beleuchtet und keine Gegenstände wie Leitern in Haus nähe stehen lässt.

Umbruch auf dem Versicherungsmarkt bei Lebensversicherungen

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Viele Bundesbürger erfreuten sich in den letzten Jahren an der rentierlichen Verzinsung ihrer Lebensversicherung und die Versicherer nahmen jahrzehntelang Milliardenbeiträge ein , da sie sich auf das vorhandene Sicherheitsbedürfnis der Bundesbürger in puncto Sicherheit im Alter verlassen konnte. Doch nun weht ein anderer Wind, nachdem der Garantiezins zum 01.01.2017 auf ein historisches Tief von 0,9 Prozent gesenkt wurde. Jetzt klafft bei den Versicherern ein tiefes Loch und man muss sich die Frage stellen-lohnt sich in dieser Zeit überhaupt noch der Abschluss einer klassischen Lebensversicherung?

Dazu gibt es verschiedene Meinungen auf dem Versicherungsmarkt. Die Generali setzt auf fondsgebundene Lösungen für die Altersvorsorge. So könnten die Kunden auch bei Zeiten von niedrigem Zins sich eine rentable Summe ansparen. Mit Ihrem Konzept erhalten die Kunden einen Teil der festgelegten Beiträge zurück, der andere wird je nach Anlagekonzept verzinst und ausgezahlt. Die verschiedenen Höhen der Anteile können gewählt und verschoben werden. Entscheident sind natürlich die Anlagestrategien.

Anbieter gehen unterschiedliche Wege

Der Anbieter Allianz geht einen großen Schritt weiter und empfiehlt keinen Abschluss einer klassischen Lebensversicherung mehr zu tätigen. Sie bieten stattdessen Vorsorgekonzepte an, die eine bessere Ertragschance besitzen. Unter 10 Prozent würden lediglich noch den Abschluss einer klassischen LV mit niedrigem Zins vorziehen. Ebenfalls bei der betrieblichen Altersvorsorge entscheiden sich nur noch wenige für die klassische Zukunftsrente mit Niedrigzins.

Die Debeka hingegen setze mehr auf Sicherheit bei der Kapitalanlage, bei ihnen besteht ein Großteil des Portfolios aus festverzinslichen Anlagen.

Auf die Veränderungen hin hat sich die Allianz gut eingestellt und eine hohe Summe an Reserven bereitgestellt, die Kapitalanlagen wurden weltweit gestreut.

Abgeschmettert wurde ja schon mal die Last, den Kunden eine lohnende Überschussbeteiligung zahlen zu müssen. Die Überschussbeteiligungen wurden von fast allen Versicherern für die klassischen Verträge stark gesenkt.

Am Ende muss man sagen das klassische Modell der Lebensversicherung hat ausgedient. Um ausreichend Erträge erzielen zu können setzen die Versicherer gern auf Portfolios. Investiert wird gerne in erneuerbare Energien sowie Immobilien.

 

weiterer Artikel: Zahlt Basler Lebensversicherung zu wenig aus?

Digitalisierung in der Versicherungsbranche – Arbeitsplatzverlust?

digitization-1755812_1920Riesensummen, und zwar in Milliardenhöhe, haben die Versicherer vorgesehen, um in den verschiedenen Sparten wie Kraftfahrtversicherung, Haft.- Sach und Unfallversicherung die Digitalisierung in den folgenden Jahren voranzutreiben. In einem Zeitraum von 5 Jahren seien Investitionen in Höhe von 2,7 % der Beitragseinnahmen geplant. Dies ergab eine Studie des Beratungshauses EY Innovalue.

Bereitschaft der Mitarbeiter noch nicht vorhanden

Ziel ist es eine viel höhere Effiziens der einzelnen Versicherungszweige zu erreichen, dies ist allerdings nur möglich wenn neben den großen Investitionen auch die Mitarbeiter sich auf diese neue Situation einlassen und durch Eigeninitiative mit daran arbeiten. Die meisten Unternehmen sehen einen Gewinn und Erfolge nur, wenn die Mitarbeit gut ausgeführt wird. Die Bereitschaft der einzelnen Mitarbeiter lasse aber im Augenblick noch sehr zu wünschen übrig.75 Prozent der befragten Unternehmen sind zwar inzwischen in der Lage Schadensmeldungen digital aufzunehmen, doch sind viele der Meinung das eine weitere Umsetzung der Bereiche automatische materielle Deckungsprüfung sowie einer automatischen Prüfung von Gutachten und Rechnungen in der Zukunft zwar sehr wichtig seien, aber noch nicht so schnell umzusetzen seien. Bei internen Gesprächen sind der Zeit eine Vielzahl von Unternehmern, also noch weit von einer tatsächlichen Umsetzung entfernt wenn es um die weiteren Prüfungen gehe.

33% hält Digitalisierung für unnötig.

Ein Drittel der Befragten hält gar eine Digitalisierung der Deckungsprüfung zum jetzigen Zeitpunkt für unnötig, auch wenn sie diese für die Zukunft als unbedingt Notwendig erachten. Bei einem weiteren Bereich – der Betrugsprüfung sind auch viele Unternehmen in Gesprächen, um eine gute und schnelle Umsetzung der automatischen Digitalisierung zu erreichen. In einigen Vertrieben wird sie inzwischen schon angewendet und läuft gut. Einige Unternehmer sehen sich bei der Umsetzung noch hinter dem Wettbewerb. Die kommt vor allem von den kleineren Versicherungsgesellschaften. Ihre Selbsteinschätzung bleibt etwa ein Viertel unter den von den größeren Gesellschaften. Allerdings streben sie dafür größere Umsetzungsschritte als der Durchschnitt bis zum Jahr 2020 an.

Mangelnde Gesundheitsvorsorge bei jungen Menschen

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Die Ergebnisse einer Umfrage der Studie „Zukunft Gesundheit 2016“ der Schwenninger Krankenkasse lassen auch für das neue Jahr keine guten Hoffnungen zu. Für den größten Teil der jungen Bürger gehört es auch dieses Jahr nicht zu den guten Vorsätzen sich mehr um die Vorsorge und die eigene Gesundheit zu kümmern. Für 56 % der der 14-36 jährigen ist es überhaupt kein Thema. Jeder Dritte vertritt sogar die Meinung eine gesunde Lebensführung ist eher unwichtig, vielmehr zähle der Spaß im und am Leben.

Hauptsache Spass

Viele junge Männer verschwenden in der Jugend keinen Gedanken an eine gesunde Lebensführung, bei ihnen hat der Spaß Vorrang. Anders sieht es hingegen bei den jungen Frauen aus, sie kümmern sich eher um ihren Körper und ihre Seele, achten mehr auf ihre Gesundheit.Jeder Vierte ist der Überzeugung, daß durch den medizinischen Fortschritt eine gesunde Lebensführung überflüssig ist, da alles gut behandelt werden könnte. Dies ist natürlich ein fataler Denkfehler, denn jeder kann seinen Körper positiv beeinflussen und somit vor allem auch vor chronischen Krankheiten wie Bluthochdruck und Diabetes verschont bleiben.

Prävention ist das Zauberwort

Die Krankenkassen haben dies schon seit Jahren mit Schrecken festgestellt, deshalb kooperieren sie immer öfter mit Schulen und Kindergärten, um bei den jungen Menschen ein besseres Verständis für Ihren Körper zu erlangen. So soll auf die Wichtigkeit einer gesunden Ernährung im Alltag aufmerksam gemacht werden- der schnelle Burger sollte lieber durch ein frisch zubereitetes gesundes Mittagessen ersetzt werden. Auch die große Hektik sollte man sich im Alltag vom Hals schaffen, dies reicht oft schon wenn man mal für eine Stunde das Handy zur Seite legt. Kein Computer und keine Kommunikation einfach mal für sich Zeit haben, entspannen und Abstand vom Streß zu nehmen.   Die Jugend ist davon auch begeistert und nimmt die Ratschläge gern an. Sie wünschen sich sogar noch einen größeren Einsatz der Krankenkassen.

 

Zusatzversicherungen für Vorsorgeuntersuchungen

Verbraucherschutz oft effizienter als BaFin?

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Schwarze Schafe unter den Versicherungen?

Immer mehr Versicherungskunden klagen über schlechte Zahlungen trotz Leistungsanspruch. Vor allem bei Lebensversicherungen und Autoversicherungen sind die Kunden unzufrieden mit den ausgezahlten Beträgen.

Aktuell haben wir gerade selbst über die Verbraucherzentrale Hamburg einige Fälle zur Prüfung der Ablaufleistung bei Lebensversicherungen in Auftrag gegeben. Die Policen der Basler Versicherung waren doch recht mager. Der Unterschied von versprochener Leistung zur tatsächlich gezahlten Leistung war beachtlich. Wir werden Berichten.

Bei der BaFin wurden bis Ende September bereits 6110 Einwände bearbeitet, davon allein 1374 von Kunden der Lebensversicherung und jeweils 1000 Kunden von Kfz und Krankenversicherungen.Die Kunden sind besonders unzufrieden über die Dauer der Schadenbearbeitung sowie über die Höhe der ausgezahlten Leistungen,-diese sind ihnen oft viel zu niedrig.

Alte Lebensversicherungen mit Widerrufsjoker

Einige Beschwerden kamen auch von Kunden die alte Lebensversicherungen besitzen, bei denen es möglich war wegen fehlerhafter Belehrungen den Vertrag jederzeit widerrufen zu können. Dieses Recht wurde den Kunden vom Bundesgerichtshof eingeräumt.Bei einigen gesonderten Fällen war dies aber nicht mehr möglich. Diese Fälle landen dann zur Klärung bei der Finanzaufsicht.

Bei der Rechtschutzversicherung kam der Ärger vor allem von VW Kunden mit Dieselfahrzeugen. VW wollte seinen Käufern eine Nachbesserung der Software anbieten damit waren die meisten aber nicht einverstanden. Sie verlangten Schadenersatzzahlungen oder wollten gar ganz vom Vertrag zurücktreten. Hierfür bestand aber bei den meisten Kunden keine Deckungszusage der Versicherer, da diese bei einem Rechtsstreit keine Chance auf Erfolg sahen.

Der Ombudsmann versucht dann in den meisten Fällen eine gütliche Einigung zu erzielen, ist dies nicht möglich kann er auch eine verbindliche Entscheidung treffen.Der Ombudsmann oder die Ombudsfrau haben die Aufgabe einer unparteiischen Schiedsperson. Sie sollen eine ungerechte Behandlung von Personen verhindern. Er soll einen Fall ohne großen bürokratischen Aufwand schlichten.

Er hat eine unabhängige Betrachtung des Falles, wägt beide Seiten von Argumenten ab und trifft eine Entscheidung nach Schaden Aufwand und Kostenfaktoren. Sein Ziel ist es für beide Seiten eine zufriedenstellende Lösung des Problems zu finden.

Verbraucherzentralen nicht vergessen, Bafin entscheidet oft nicht!

Die eigenen Erfahrungen mit dem BaFin belegen, dass nicht jeder Fall entschieden wird, in zwei Fällen die uns bekannt sind, wurde einfach nicht reagiert oder nur lappidar ein Formbrief erstellt. Erfolgsversprechend hingegen ist die Einschaltung des Verbraucherschutzes, zum Beispiel bei ungenügenden Ablaufleistungen in der Lebensversicherung. Irgendwie scheinen die den neuralgischen Punkt bei den Versicherern zu treffen. Da kann was gehen, wer selbst probieren möchte findet hier die richtigen Kontakte.

Teure Sachschäden durch Naturkatastrophen

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Golfballgroße Hagelkörner

Die starken Unwetter im Jahr 2016 haben die Versicherer 2 Milliarden Euro gekostet. Die teuersten Sturmtiefs waren 2016 „Friedericke“ und „Elvira“. Sie allein kosteten fast die Hälfte der Gesamtsumme. Es wurden nicht nur Fenster und Dächer beschädigt, die Fluten setzten alles unter Wasser so das die Häuser so sehr beschädigt wurden, dass man sie nur noch abreisen konnte. Selbst Menschen mussten bei diesen Stürmen mit Ihrem Leben bezahlen. Riesige Hagelkörner hinterliessen ein Trümmerfeld.
Solche Schäden könnten in ganz Deutschland auftreten, aber nur 37 Prozent der Hausbesitzer ist richtig gegen Elementarschäden abgesichert.

GDV mit Vorschlag

Der GDV möchte dies gern ändern und die Leute für eine Versicherung sensibilisieren, am liebsten auch mit Hilfe durch die Politik. Diese hat schon gute Ansätze gezeigt mit dem Hochwasserschutzgesetz dem Hochwasserangepassten Bauen – dies aber noch Ecken und Kanten hat. Am besten sollte man seine Police gründlich überprüfen ob Versicherungsschutz im Schadensfall bestehen würde, da viele fälschlicherweise davon ausgehen, es wäre in ihrer Wohngebäudeversicherung mit eingeschlossen.
Das Problem ist, das sich solche Starkregenfluten nur sehr schwer vorraussagen lassen, sie können jederzeit und überall plötzlich auftreten. Besonders oft betroffen sind aber Bayern und Baden Württemberg. Dies kann man auch gut aus den Zahlen der Versicherten lesen- im gebeutelten Baden Württemberg haben 94 Prozent Elementarschäden in ihrer Police mit eingeschlossen.

Gewerbe und Privatimmobilien sind oft falsch versichert

Aber auch Hamburg wurde überrascht von einem Tornado mit Starkregen bei dem viele Keller überflutet wurden, Dächer abgedeckt wurden. Etwa bei 120 Versicherern werden für all diese Gefahren Lösungen angeboten. Egal ob privat oder gewerblich genutzte Immobilien- fast jedes Gebäude in Deutschland kann so vor Elementarschäden geschützt werden.
Auch wenn dies alles ziemlich gefährlich klingt kann man am Ende doch nicht alles auf den Klimawandel schieben, auch wenn einige Wetterextreme wie Starkregen und Hagel in einigen Gebieten wohl doch schon damit in Verbindung zu bringen sind. Die Münchner hat aber doch eine positive Zahl zu melden – die Zahl der Todesopfer durch solche Katastrophen ist stark gesunken.

Höhere Komplexität bewahrt vor Check24?

Zugegeben, eine steile These, aber spätestens bei der zweiten Betrachtung fällt auf, das etwas dran sein könnte. Die Frage ist doch die: Wie schützt sich ein Versicherungsvermittler vor Check 24?
Check24 bietet einen Überblick über Versicherungs-, Strom-, Gaskosten bei Serviceverträgen an. Die zukünftige Verteilung nicht nur von Versicherungskunden wird sich immer mehr auf zwei Lager verteilen: 1. Der Billigbereich – Preisverkäufer werden dort nicht überleben können und 2. der Premiumbereich- dort werden komplexe Beratungsstrukturen vor check 24 schützen.

David gegen Goliath?

Nichts ist so beständig wie der Wandel-diesen Spruch hörte ich das erste mal bei einen Orgaleiter der Württembergischen Versicherung. Was soll ich sagen, er hatte recht. Die Vertriebslandschaft hat sich durch das Internet geändert. Aus unserer Sicht ist die Veränderung jedoch erst am Anfang.

Was könnte noch kommen?

  • Die klassische KFZ Versicherung wird durch autonomes Fahren so verändert, dass praktisch kein Vermittler für den Abschluss mehr notwendig ist, alles aus einer Hand?
  • Die Krankenvollversicherung fällt auf Grund der Erschaffung der Bürgerversicherung weg?
  • Nun merken auch die letzten Kunden, dass eine neue Lebensversicherung keinen Sinn mehr macht?
  • Hausrat und Haftpflicht können überall online abgeschlossen werden und sind darüber hinaus auch preiswerter?

Spezialisierung hilft!

Welche Möglichkeiten hat der Vermittler auf diese Situation zu reagieren? Folgende Möglichkeiten bieten sich an:

  • Folge deinem Kunden- geh ins Internet, da informiert sich Dein Kunde gerade über neue Versicherungen. Lerne gefunden zu werden.
  • Spezialisiere Dich, lerne- Sei ein Fachmann auf einem speziellen Gebiet- das kann check24 nie leisten.
  • Suche komplexe Versicherungsthemen- zum Beispiel Gewerbeversicherungen nach Sparten aufgeteilt.
  • Lerne nach Fakten zu verkaufen und nicht nach Preis

Sicherlich gibt es noch eine Menge weiterer Möglichkeiten. Der Punkt ist jedoch folgender: jetzt reagieren. Man kann natürlich auch den Vorständen großer Versicherungen glauben, dass wirklich alles gut wird. Beachten sollte man allerdings, dass sie wahrscheinlich nicht immer das sagen was sie wirklich denken, das könnte nämlich ihren Job kosten.

Neue Wege im betrieblichen Gesundheitsmanagement?

Betriebliche Krankenversicherung - neue Modelle

Die neue Initiative eines großen Autoherstellers bietet Angestellten mehr Geld, wenn Fehltage verringert werden. Neben dieser Option werden auch betriebsseitig Gesundheitchecks angeboten, die über die Präventionsleistungen gesetzlicher Kassen hinausgehen. Kann das Modell bestehen?

200 € im Jahr bei Verringerung der Fehlzeiten

Noch ist die Vereinbarung nicht in trockenen Tüchern, es wird noch verhandelt. Die Kombination aus Gesundheitsprämie und betrieblichen Gesundheitsangeboten bietet aus unserer Sicht einen gewissen Charme. Bisher sind die Gesundheitsleistungen wohl nur auf Rückenschulen, Ernährungsberatung und Entspannungstechniken beschränkt. Umfangreichere Präventions-maßnahmen sind jedoch durch Nutzung von Vorsorgeschecks möglich.

Gesundheitsmanagement in High End Bereich

Vorsorgeschecks sind eine spezielle Leistung aus dem Programm der betrieblichen Krankenversicherung. Unternehmen, die eine betriebliche Krankenversicherung einrichten, erhalten je nach Tarif- und Anbieterwahl umfangreiche Vorsorgeleistungen. Von Ergometrie über Pulswellenmessung bis hin zum personal genomic service gibt es viele weitere relevante Vorsorgeuntersuchungen, die dann den Mitarbeitern der Firma zur Verfügung stehen. Die Untersuchungen finden außerhalb der Firma bei nicht betriebszugehörigen Ärzten statt.

Betriebliches Gesundheitsmanagement über bKV

Das betriebliche Gesundheitsmanagement über die betriebliche Krankenversicherung stellt eine Möglichkeit dar, Fehlzeiten effektiv zu Reduzieren. Früherkennung heißt hier das Zauberwort. Besonders die Früherkennung im Bereich von Erschöpfungszuständen und psychologischen Belastungen verhindern lange Ausfallzeiten aufgrund Burnout.

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt!

Allein die Tatsache, dass immer mehr Frühverrentungen aufgrund psychologischer Beschwerden erfolgen, lässt auf Fehlzeiten am Arbeitsplatz aufgrund eben dieser Symptome schließen. Aktuell haben sich die Fehltage in diesem Bereich seit 2001 verdoppelt.

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Hier sind jedoch auch die Chancen am höchsten, effektiv zu handeln– Gefahr früh erkannt, Gefahr gebannt!
Vorsorgeprogramme, die den Erschöpfungsgrad zuverlässig messen können, existieren. Wer geringere Stress Resistenzen aufweist, könnte beispielweise mit speziellen Trainings stabilisiert werden. Die Kosten dafür, sowie die aufgewendete Zeit, sind um ein vielfaches geringer als ein späterer, langfristiger Auszufall.

Wie kommt man an diese Gesundheitsscheks heran?

Ganz einfach – über die Angebote der bKV. Hier Anfrage stellen:


MR Sellink – Untersuchung ohne lästige Sonde

MR Sellink als nichtinversive Untersuchungsmethode

Deutschland gehört zu den Ländern mit den fortschrittlichsten, medizinischen Verfügbarkeiten.Insbesondere in der High End Medizin stehen völlig neue Untersuchungsmethoden zur Verfügung.Wie sich dies darstellen kann, möchten wir mit einem realen Beispiel belegen.

Darmuntersuchungen von „außen“

Bei verschiedenen Symptomen ist es notwendig, auch den Darm des Patienten zu untersuchen. Normalerweise passiert das mit einer Darmspiegelung, die jedoch nur einen kleinen Teil des bis zu 7 Meter langen Organs. Speziell im Bereich des Dünndarms sind die Untersuchungsmethoden bisher umständlich und wahrscheinlich auch unangenehm gewesen.
Für eine solche Untersuchung war bisher eine Darmsonde notwendig. Diese wurde über Nase oder Mund durch den Magen bis in das zu untersuchende Areal gebracht. Dort angekommen, wurden bis zu 2 Liter einer Flüssigkeit namens Methylzellulose über die Sonde eingebracht. Die anschließende Computertomographie erzeugte dann das Bild zur weiteren Untersuchung. Es geht aber auch ohne Sonde und ohne Strahlenbelastung.

Krankenhauszusatzversicherung hilft

Eine Untersuchung ohne Strahlenbelastung und ohne Sonde ist möglich. Dieses Verfahren ist unter anderem als MR Sellink bekannt. Nach Eigenrecherchen stießen wir auch auf die Bezeichnung MR Enterographie- selber Ablauf mit vergleichbaren Vorteilen.

Hier bekommt der Patient 1 bis 2 Stunden vor der Untersuchung 1,5 Liter eine Flüssigkeit, die er in Intervallen zu sich nehmen soll. Ist dies geschehen erfolgt die Untersuchung im MRT wobei dabei das Kontrastmittel über die Vene zugeführt wird. Hier gab es klar die Wahrnehmung, dass der Puls bei Gabe des Kontrastmittels stark erhöhte. Ob es nun am Kontrastmittel selbst lag oder an den Umständen der Enge des CT´s kann nicht genau gesagt werden, der Puls fuhr kurze Zeit später wieder auf Normalniveau zurück.
Insgesamt war diese Untersuchung von den Ergebnissen her optimal. Die Bilder des CT waren sehr klar und gaben detailliert Auskunft über die Situation. Nicht alle Krankenhäuser verfügen jedoch über diese Möglichkeiten. Eine private Krankenhauszusatzversicherung hilft und übernimmt die Mehrkosten, die bei freier Krankenhauswahl und modernen Untersuchungsmethoden entstehen können.
Wichtig sind jedoch hier auch die Tarifinhalte. Diese Regeln die Leistungen, die eine vernünftige Zusatzversicherung zu erbringen bereit ist. Etwa 20 Prozent der verfügbaren Versicherungstarife verfügen über umfangreiche Leistungen.
Unser Kunde bekam die Mehrkosten, die von den gesetzlichen Kassen nicht getragen wurden, zu 100% ersetzt – immerhin ein 4 -stelliger Betrag.